22.11.2009 22:20 | Meine Presse Merkliste0

Autobranche in der Krise: Erste Werke in Frankreich schließen

28.10.2008 | 12:29 |   (DiePresse.com)

Nach den deutschen reagieren auch die französischen Auto-Hersteller auf die Absatzflaute: PSA und Renault schließen die ersten Produktions-Standorte - vorerst vorübergehend.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Angesichts der anhaltenden Absatzflaute haben die französischen Autokonzerne Renault und PSAPeugeot-Citroen am Montag die ersten Produktionsstandorte vorübergehend stillgelegt.

Renault hielt in sieben Werken die Fließbänder an, berichteten französische Medien. PSA schloss einen Betrieb und kündigte für andere Werke eine eingeschränkte Produktion an. Der Zwangsurlaub für die Arbeiter sollte fast überall mindestens eine Woche dauern. Bereits in den vergangenen Wochen hatten einige Werke in Deutschland ihre Bänder angehalten.

"Das Schlimmste kommt erst noch"

Der Automanager Carlos Ghosn, Chef der Renault-Nissan-Gruppe, hat die Branche vor den Folgen der derzeitigen Finanzkrise gewarnt. "Das Schlimmste kommt erst noch", sagte Ghosn am Dienstag bei einem Wirtschaftsforum in Japan. "Wir müssen uns auf Turbulenzen über einen vergleichsweise langen Zeitraum einstellen."

Selbst wenn die Krise aufhöre, werde sie sich auf die Beschäftigungslage auswirken. Das kommende Jahr werde für die Automobilbranche "bestenfalls lauwarm", und selbst 2010 könne es so weitergehen, wenn es keine guten Lösungen gebe. Die Unternehmen müssten jetzt kurzfristige Ziele anpeilen und vor allem für eine solide Finanzlage sorgen.

(Ag. )

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Artikel kommentieren Kommentieren BookmarkBookmarken bei [Was ist das?]

Als Gast kommentieren

...oder einloggen um als registrierter Benutzer zu kommentieren (Vorteile dieser Variante)

*... Pflichtfelder

Sicherheitscode
(Was bringt das?)*


Schwer lesbar?
Neuen Code generieren

Verbleibende Zeichen

1 Kommentare

anstatt

die gewinne etwas niedriger ausfallen zu lassen, werden einfach tausende arbeiter ihrem schicksal überlassen und in die armut getrieben - aber die aktie, der wert, der gewinn muss maximiert werden...


Schlagzeilen Wirtschaft

  • T-Mobile-Chef: "Wir fühlen uns benachteiligt"
    Europaweit ist der Streit um die „Digitale Dividende“ weitgehend entschieden - für die Mobilfunker. Österreich habe darauf schlichtweg vergessen, klagt T-Mobile-Chef Chvatal.
    Zahme Prüfung der OeNB bescherte Hypo Staatshilfe
    Ein Gutachten der Nationalbank aus dem Dezember hielt Gewinne der verlustreichen Bank im heurigen Jahr noch für plausibel. Grundlage dafür ist ein oberflächlicher Bericht der Oesterreichischen Nationalbank.
    Fonds floppten, weil zu wenige Versicherte starben
    Fonds der Deutschen Bank investierten in Lebensversicherungen und warteten auf den Tod der ursprünglichen Versicherungsnehmer. Da zu wenige starben, blieben die Erlöse aus. Der Bank droht nun eine Klage.
  • Bulgarien: Brunch statt Budgetdebatte
    Sofia winkt Budget für 2010 durch, darüber reden wollte im Parlament niemand. Der Haushaltsentwurf geht von einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts von zwei Prozent auf 32,6 Mrd.Euro aus.
    Doch keine Gebühr im Cyberspace
    Der Unabhängige Finanzsenat Linz verneint eine Gebührenpflicht bei der Einigung per E-Mail ohne Ausdruck.
    Was wurde aus... dem Waldsterben?
    "Der Wald stirbt", wurde uns in den 1980er-Jahren erklärt. Mittlerweile gibt es in Österreich mehr Wald als je zuvor. Warum eigentlich? Haben die Warnungen die Bäume gerettet – oder hat man damals einfach nur heillos übertrieben?
  • Magna-Chef Wolf will Arbeitskräfte flexibler einsetzen
    Wolf fordert "Work-on-Demand" und die Frühpensionierung von schwer vermittelbaren Arbeitskräften. Die Krise sei eine historische Chance zur Flexibilisierung.
    Subventionswettlauf um Opel gestartet
    EU-Industriekommissar Günter Verheugen kritisiert scharf die Ersteigerung von Arbeitsplätzen. Welche Opel-Standorte werden in Europa überleben dürfen? Klar ist, dass etwa 10.000 Mitarbeiter werden gehen müssen.
    Banker auf der Kanzel: "Wir leisten Gottes Arbeit"
    Mit Vorträgen versuchen britische Banker, das Image ihres Berufsstandes auf Vordermann zu bringen. Ort des Geschehens: englische Gotteshäuser. In der Londoner City feiert man die Rückkehr der Megabonuszahlungen
  • Design-Dildo statt Kabinen-Porno
    Beate Uhse, Europas größter Erotikhändler, klagt über schlechte Geschäfte. Haben Sexshops ausgedient? Mitnichten. Zumindest, solange sie neue Kunden ansprechen. Der Konzern der verstorbenen Primadonna meldete sinkende Umsätze.
    Wirtschaftskrise: Opfer, entschädigt doch die Täter!
    Hochrangige Banker bauen bereits für die nächste Wirtschaftskrise vor. Die Steuerzahler sollten sich besser anschnallen. Sicher ist sicher. Josef Ackermann ist wohl etwas wie der Mann fürs Grobe in der sonst so zurückhaltend agierenden Bankenszene.
    Sinnfrei an der Börse
    Warum der Neueinstieg in Aktien derzeit keinen Sinn ergibt, K+S aber spekulativ trotzdem eine Überlegung wert wäre.