26.05.2012 19:10 | Meine Presse Merkliste 0

Verheugen fordert freiwillige Obergrenze für Managergehälter

16.03.2009 | 08:43 |   (DiePresse.com)

Managergehälter sollen nicht an kurzfristige Firmenerfolge gekoppelt sein. Stattdessen soll gesellschaftlich verantwortliches Handeln belohnt werden, sagt EU-Kommissar Günter Verheugen.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

EU-Industriekommissar Günter Verheugen (SPD) hat in der Debatte über Managergehälter eine Selbstverpflichtung der Wirtschaft vorgeschlagen. "Es ist aus meiner Sicht falsch, in die Gehaltspakete von Managern Aktienoptionen des eigenen Unternehmens aufzunehmen. Das lädt doch direkt dazu ein, durch kurzfristige Maßnahmen den Aktienkurs hoch zu treiben und schnelle Gewinne mitzunehmen", sagte Verheugen, der auch Vizepräsident der EU-Kommission ist, der Tageszeitung "Die Welt".

Verhaltenskodex der Wirtschaft

Manager sollten sich künftig freiwillig auf Obergrenzen für ihre Gehälter verständigen, meinte Verheugen. "Meine Präferenz wäre, dass sich die Wirtschaft auf einen Verhaltenskodex einigt, welche Höhe der Managergehälter angemessen ist. Nur wenn das nicht funktioniert, muss man wohl über eine gesetzliche Regelung nachdenken", sagte der Sozialdemokrat.

Verheugen forderte, dass "künftig die Anreize bei der Managervergütung so gestaltet werden, dass nachhaltiges und gesellschaftlich verantwortliches Handeln belohnt wird". Die Gehälter von Managern dürften nicht an den kurzfristigen Unternehmenserfolg gekoppelt sein. "Das birgt erhebliche Gefahren in sich: Es ist eine Einladung für riskante Geschäfte, weil derjenige, der sie macht, daran verdient", sagte er.

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo
Als Gast kommentieren

...oder einloggen um als registrierter Benutzer zu kommentieren (Vorteile dieser Variante)


Mit dem Absenden Ihres Kommentares erklären Sie sich mit den Forenregeln einverstanden.

*... Pflichtfelder

Sicherheitscode
(Was bringt das?)*



Schwer lesbar?
Neuen Code generieren

Verbleibende Zeichen

3 Kommentare
Kito
16.03.2009 15:36
0 0

Admiral am Schlauchboot

Besser vorbeugen als Verheugen!

Gast: Zyni
16.03.2009 12:15
0 0

Verheugen fordert

einen Harem an Abteilungsleiterinnen

0 0

OHO!

Selbiger Verheugen forderte Sanktionen gegen Österreich, da die Freiheitlichen parktisch Identes von der und in der EU vor fast 10 Jahren verlangten.

Nachhaltiges und gesellschaftlich verantwortliches Handeln soll belohnt werden - eine uralte Forderung der FPÖ greift hier ein Sozi auf, der SELBIGES vor 9 Jahren massiv bekämpfte! Wem bleibt da nicht die Spucke weg?

Nur wie meint das der Sozi, der selbige Aussage zur rechten Zeit mit Sanktionen belegen ließ? Leider hat der Sozi wieder nichts kapiert, denn sonst wäre er ja kein Sozi mehr. Der Sozi kapiert nicht, dass der Sozialstaat durch Überfremdung zerstört wird und ein Sozialstaat nur möglich ist, wenn es Heimat statt Multikulti gibt. Ist alles überall gleich, selbst die Managergehälter, die an sich gar nicht das Problem sind, dann gehen die Menschen - so es den Nutzenwert Heimat nicht mehr gibt - dort hin, wo sie persönlich am meisten für SICH herausschlagen können. Dieser Multikultiegoismus zerstört letztlich Europa!