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AIG soll Staatshilfe für Preisdumping missbraucht haben

23.03.2009 | 10:27 |   (DiePresse.com)

Konkurrenten werfen der AIG vor, die staatlichen Hilfs-Milliarden zur Wettbewerbs-Verzerrung missbraucht zu haben. Konkret soll die Versicherung einige Angebote um fast ein Drittel verbilligt haben.

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Die Konkurrenten von American International Group (AIG) haben gegen die Staatshilfe für den schwer angeschlagenen US-Versicherungskonzern protestiert, wie das "Wall Street Journal" berichtet. Sie forderten demnach von dem obersten Finanzaufseher, er solle AIG untersagen, die Staatshilfe zum eigenen Vorteil auszunutzen.

Preiskiller Staatshilfe

onkret werfen die Konkurrenten AIG vor, die Preise kaputt zu machen. In den sechs Monaten, seitdem der Staat den ehemals weltgrößten Versicherer mit Milliarden gestützt hat, hätte dieser seine Angebote in einigen Fällen um mehr als 30 Prozent verbilligt. Dadurch, so die Zeitung, habe AIG seinen Wettbewerbern Aufträge weggeschnappt, etwa für einen Flughafen in Arizona oder für ein Schwesternheim in Illinois.

Kritik an mehreren Fronten

Die AIG geriet zuletzt auch wegen hoher Bonuszahlungen an ihre Manager in die Kritik. Einige davon wurden bereits zurückgezahlt.

 

(Ag./Red.)

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1 Kommentare

alleine das überleben von konkurs-reifen firmen ist eine wettbewerbsverzerrung


und jede wettbewerbsverzerrung hat negative volkswirtschaftliche auswirkungen (kurz gesagt: wir müssen früher oder später die rechnung dafür zahlen)

die usa für aig, wir für unser bankenpaket ... deutschland u.a. für die schrottprämie

die politiker werden es nie lernen dass jede manipulation des marktes bezahlt werden muss (bzw hoffen dass die rechnung erst nach ihrer amtszeit präsentiert wird)

Hobbyökonom