Heftige Proteste in Brüssel: ''Milchmarkt brennt, Politik pennt''

Die Milchpreise sind derzeit europaweit im Keller. 5000 Bauern legten am Mittwoch mit 1500 Traktoren Teile Brüssels lahm.

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Die EU-Landwirtschaftsminister haben am Montag in Brüssel über Auswege aus der Agrarkrise gesucht. Nicht zu übersehen war, wie groß der Unmut der Bauern mittlerweile ist. 

 

REUTERS

Direkt vor dem Gebäude der EU-Kommission wurde heftig gegen den aktuellen Preisverfall in Europa demonstriert.

Die EU kündigte als Sofortmaßnahme ein 500 Millionen Euro starkes Hilfsprogrammes für Milchbauern an.

 

REUTERS

Nach Polizeiangaben legten fast 5000 Landwirte und über 1500 Traktoren aus Belgien, Frankreich, den Niederlanden und Deutschland am Montag Teile der belgischen Hauptstadt lahm.

"Der Milchmarkt brennt, die Politik pennt!", war auf einigen Transparenten zu lesen.

APA/EPA/OLIVIER HOSLET

Dabei ging es nicht nur friedlich zu.

REUTERS

 Neben Pflastersteinen ...

REUTERS

... kam auch Heu zum Einsatz.

APA/EPA/LAURENT DUBRULE

Die Polizei setzte Wasserwerfer ein, um den Durchbruch von Landwirten durch die Absperrungen zu verhindern.

REUTERS

Die Milchpreise sind derzeit europaweit im Keller. In Österreich sind sie um 25 Prozent in einem halben Jahr gefallen. Der heimische Erzeuger-Milchpreis für einen Liter konventionelle Milch liegt aktuell bei rund 30 Cent. Wegen des hohen Anteils an Biomilch ist die Lage in Österreich aber weniger dramatisch als in anderen EU-Ländern.

REUTERS

Für den Preisverfall macht die EU unter anderem das russische Embargo gegen landwirtschaftliche Produkte sowie die Konjunkturabkühlung in China verantwortlich, wodurch sich das Angebot erhöht hat.

imago/Belga

Die EU-Landwirtschaftsminister haben am Montag in Brüssel über Auswege aus der Agrarkrise gesucht. Nicht zu übersehen war, wie groß der Unmut der Bauern mittlerweile ist. 

 

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Direkt vor dem Gebäude der EU-Kommission wurde heftig gegen den aktuellen Preisverfall in Europa demonstriert.

Die EU kündigte als Sofortmaßnahme ein 500 Millionen Euro starkes Hilfsprogrammes für Milchbauern an.

 

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Nach Polizeiangaben legten fast 5000 Landwirte und über 1500 Traktoren aus Belgien, Frankreich, den Niederlanden und Deutschland am Montag Teile der belgischen Hauptstadt lahm.

"Der Milchmarkt brennt, die Politik pennt!", war auf einigen Transparenten zu lesen.

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Dabei ging es nicht nur friedlich zu.

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 Neben Pflastersteinen ...

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... kam auch Heu zum Einsatz.

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Die Polizei setzte Wasserwerfer ein, um den Durchbruch von Landwirten durch die Absperrungen zu verhindern.

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Die Milchpreise sind derzeit europaweit im Keller. In Österreich sind sie um 25 Prozent in einem halben Jahr gefallen. Der heimische Erzeuger-Milchpreis für einen Liter konventionelle Milch liegt aktuell bei rund 30 Cent. Wegen des hohen Anteils an Biomilch ist die Lage in Österreich aber weniger dramatisch als in anderen EU-Ländern.

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Für den Preisverfall macht die EU unter anderem das russische Embargo gegen landwirtschaftliche Produkte sowie die Konjunkturabkühlung in China verantwortlich, wodurch sich das Angebot erhöht hat.

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