26.05.2012 19:14 | Meine Presse Merkliste 0

Opel: Nun auch Interessent aus China

26.05.2009 | 22:26 |   (DiePresse.com)

Neben Fiat, Magna und dem Finanzinvestor Ripplewood gibt es nun scheinbar einen weiteren Interessenten, den chinesischen Autohersteller Beijing Automotive Corp. Die Trennung von GM und Opel soll unterschriftsreif sein.

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Im Bieterkampf um den angeschlagenen Autobauer Opel gibt es möglicherweise einen weiteren ernstzunehmenden Interessenten. Dies bestätigte der deutsche Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) am Dienstag in Berlin. Es handle sich um einen chinesischen Interessenten, sagte Guttenberg, ohne genauere Angaben zu machen.

Guttenberg machte auch deutlich, dass neben dem italienischen Autobauer Fiat und dem österreichisch-kanadischen Zulieferer Magna auch der US-Investor Ripplewood weiter im Rennen sei. Bei dem chinesischen Interessenten handelt es sich nach Angaben der Online-Ausgabe der "Financial Times Deutschland" sowie nach Angaben aus Regierungskreisen um den Autohersteller Beijing Automotive Corp (BAIC).

Trennung von Opel und GM unterschriftsreif

Unterdessen ist die Trennung von Opel und dem Mutterkonzern nach Aussage des Gesamtbetriebsratsvorsitzenden Klaus Franz unterschriftsreif. Er habe das Dokument selbst gesehen, "das sieht sehr gut aus und läuft alles in die richtige Richtung", sagte Franz am Dienstagabend im "heute journal" des ZDF. Wichtig sei, dass die Hängepartie bei Opel beendet und schnell ein neuer Investor gefunden werde.

Franz bekräftigte zudem, dass der Betriebsrat vom Konzept kanadischen Autozulieferers Magna überzeugt sei. Man habe es mit einem technologisch hochinnovativen Konzern zu tun, sagte der Betriebsratsvorsitzende und verwies insbesondere auf mögliche Kooperationen beim Bau von Elektrofahrzeugen. Zudem erhalte man über die russische Sberbank, mit der Magna das Angebot vorgelegt hat, einen sehr guten Zugang zu den Wachstumsmärkten in Russland.

(APA)

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8 Kommentare
Gast: dieter
27.05.2009 11:01
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BAIC ist Staatsbetrieb

BAIC ist übrigens ein Staatsbetrieb. Schon seltsam, wenn überzeugte Anhänger von "Weniger Staat, mehr Privat" unter "Privat" auch fremde Staaten verstehen.

Gast: Graf Gudenus
27.05.2009 01:17
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Gelbe Gefahr,

ist hierunter etwa dieser Ankauf etwa zuverstehen?

die chinesen kaufen opel?

das wäre dann der absolute und letztendlich überzeugende grund, diese seit mittlerweile drei jahrzehnten schrott produzierende firma nicht mit der abnahme eines vehikels zu beehren. höchstens ich bekäme zum geschenkten opel noch die abwrackprämie dazu, dann würde sich der aufwand der entsorgung wenigstens lohnen.

knoffs
26.05.2009 21:14
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ók

warum nicht, die habeh wenigstens noch das geld um ordentliche investitionen durchzuführen.

romolaner
26.05.2009 20:11
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Chinesen

gehen wieder auf einkaufstour..........holen sich das know how und produzieren dann selbst,und das nicht zum ersten mal!

Antworten GB
26.05.2009 21:07
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Re: Chinesen

Das "know how" haben die gierigen Manager eh längst verschenkt ... - "Standort-Optimierung" bedeutet Lohnkosten sparen und know how verschenken.

Antworten Antworten Gast: Graf Gudenus
27.05.2009 06:45
0 0

Lohnkosten sparen,

und schon wird das Zeugel billiger. Eine allgemeine Wohltat somit

Gast: gast
26.05.2009 18:28
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dann gibts

zum neuen opel einen gutschein für den chinesen ums eck....