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Entwicklungshilfe: Und sie wirkt doch

21.06.2009 | 18:46 |  KARL GAULHOFER (Die Presse)

Ist Geld für Afrika pure Verschwendung? Die Debatte tobt, der Währungsfonds urteilt salomonisch: Nur richtig eingesetzt und auf lange Sicht fördern Hilfsgelder Wachstum – dann aber ziemlich stark.

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Wien. Auf das ruhige Gewissen ist auch kein Verlass mehr. Lange redeten sich die Steuerzahler und edlen Spender in den Industrieländern ein, ihre geschenkten Milliarden an Entwicklungshilfe seien das Menschenmögliche, um die Bewohner der dritten Welt aus Hunger, Armut und Unterentwicklung zu befreien. Wenn vieles dann doch nicht fruchtete und Geld in dunklen Kanälen versickerte, lag es eben an „denen da unten“, in Afrika. Hauptsache, das eigene Gewissen war beruhigt.

Diese Gewissheit wurde in den letzten Jahren erschüttert. Zahlreiche Volkswirte fuhren schwere Geschütze auf: Entwicklungshilfe bewirke ganz grundsätzlich das Gegenteil von dem, was sie bezwecke. Sie schaffe eine Mentalität der Abhängigkeit, höhle die Privatwirtschaft aus, verringere die Wettbewerbsfähigkeit, unterstütze korrupte Regierungen und zementiere autoritäre Regime.

Populär resümiert hat diese Attacken jüngst die US-Ökonomin Dambisa Moyo in einem Aufsehen erregenden Buch, das die „Presse“ ausführlich diskutierte. Ihr provokanter Appell: Am meisten könnte der Westen helfen, wenn er seine Zahlungen komplett einstelle.

Seitdem gehen die Wogen hoch. Moyos Gegner schäumen: Sie wolle sich nur ins Rampenlicht drängen und gefährde damit mutwillig die Hilfszahlungsmoral westlicher Bürger und die Aufbauarbeit tausender Organisationen.

 

Bildung und Infrastruktur wirkt

Nun spricht eine Publikation des Internationalen Währungsfonds (IWF) ein salomonisches Urteil. Ihre Autoren betonen, sie seien die ersten, die das Zahlenmaterial sauber in zwei Arten von Hilfe sortieren: solche, von der sich vernünftigerweise erwarten lässt, dass sie das Wirtschaftswachstum fördert, und solche, für die das nicht gilt.

Kein positiver Effekt zu erwarten sei etwa dann, wenn ein westliches Land mit geostrategischen Interessen einer Dritte-Welt-Regierung das Budget saniert, um sich seiner Unterstützung zu versichern – und die Gelder dann womöglich im Militäretat landen. Echte Entwicklungshilfe, die ihren Namen verdient, steuert die Mittel hingegen gezielt in Projekte, die solides Wachstum fördern: in Bildung, Bewässerung, Krankenhäuser, Straßen und Brücken.

In früheren Berechnungen wurden beide Arten von Hilfe in einen Topf geworfen. Das Ergebnis: Die negativen Effekte hoben die positiven auf, Entwicklungshilfe erschien in Summe als wirkungslos.

Zudem gehe selbst die richtig gewählte Saat erst nach Jahrzehnten auf. Auch das hätten frühere Studien, die zu rasche Effekte erwarteten, übersehen. Die IWF-Forscher untersuchen bilaterale Zahlungen von 1960 bis 1990 als Ursache und das Wachstum im Empfängerland in den 90er-Jahren als Wirkung. Die Korrelation im Ländervergleich ist eindeutig und überraschend stark: Jeder zusätzliche Prozentpunkt am Volkseinkommen, den ein Land an echter Entwicklungshilfe erhielt, führte zu einem um 1,2 bis 1,3 Prozent höheren Wachstum.

Wie aber lässt sich die „echte Entwicklungshilfe“ aus den Geldflüssen herausfiltern? Die IWF-Ökonomen Camelia Minoiu und Sanjay Reddy bedienen sich eines Tricks: Sie unterscheiden nach den Staaten, aus denen die Mittel kommen, mit Hilfe bewährter Länderrankings, die die Qualität der Mittelvergabe messen.

Aus diesen Rankings ist bekannt, dass die problematischen Geberländer solche mit starken geopolitischen Interessen sind. Dazu zählten im betrachteten Zeitraum frühere Kolonialmächte wie Frankreich, Großbritannien und Belgien, die sich ihre Einflusssphären sichern wollten. Die Großmacht USA hingegen pumpte ein Drittel ihrer Mittel in den Nahen Osten, vor allem nach Ägypten und Israel. Die Japaner überwiesen nur an jene Länder, die in der UNO mit ihnen stimmten. In dieser Gruppe von Geberländern war die Wirkung der Hilfe höchst zweifelhaft, im besten Fall neutral.

Ganz anders bei den skandinavischen Staaten, die Entwicklungshilfe frei von Eigeninteressen betreiben – „nur“ um Hunger zu bekämpfen, Demokratie zu fördern und Wohlstand aufzubauen. Sie verteilen (bis heute) relativ kleine Einzelbeträge für konkrete Projekte in einer Vielzahl von Empfängerländern, die sie freilich sorgfältig prüfen und auswählen.

 

Österreich als Musterschüler

Der oben genannte Wachstumshebel von 1:1,3 ergab sich bei einer etwas größer gefassten Gruppe von Geberländern – darunter auch Österreich, das somit zum weiteren Kreis der „Musterschüler“ zählt. Im Übrigen hat multilaterale Hilfe von internationalen Organisationen einen deutlichen schwächeren Effekt als solche von Staat zu Staat – ein interessantes, von den Autoren aber näher nicht interpretiertes Detail.

Auch insgesamt bleiben in der kurzen IWF-Arbeit viele Fragen offen. Doch der signifikante Effekt, der sich aus dem Zahlenmaterial ergibt, bewirkt zumindest eines: Der folgenschwere Generalverdacht, dass Entwicklungshilfe schon aus prinzipiellen Gründen kontraproduktiv sei, ist damit deutlich entschärft – vorerst, wie stets in der Welt der Wissenschaft.

AUF EINEN BLICK

Geld für die Dritte Welt wirkt nach Berechnungen von IWF-Ökonomen langfristig als Hebel für Wirtschaftswachstum, wenn es für Projekte im Bereich Bildung und Infrastruktur eingesetzt wird. Vorbild dafür ist Skandinavien.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 22.06.2009)

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22 Kommentare
Gast: Ruben
24.06.2009 13:48
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Bitter-Sweet Chocolate: The Latest Kickshaw of Lazy Journalists

This is the stuff that many media in the West love to publish: Dead Aid, the book by Zambian academic Dambisa Moyo, advocates a stop of all development finances to Africa. The German monthly magazine Cicero for instance, in its July edition, exercises itself in prose dedicated to the beautiful, young exotic coming from the dark, wild continent in a heroic mission.

http://rubeneberlein.wordpress.com/2009/06/23/dambisa-moyo-dead-aid-cicero/

Gast: justice
22.06.2009 15:45
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Warum wollens manche nicht wahrhaben???

Warum wird so heftig applaudiert, wenn Negatives über Entwicklungshilfe verbreitet wird, Positivstudien aber abgetan?
Angst, dass die ANDEREN einem etwas streitig machen könnten - Wohlstand zum Beispiel? Mit welchem Recht wollen wir das anderen Menschen vorenthalten? Erinnert an eine gewisse Tortenwerbung einer Versicherung...
Wollen wir wirklich in so einer Welt Leben wo jeder sein Teil ängstlich verteidigt?
Ein viel größerer Teil unserer öff. Finanzen geht schon darauf auf, die anderen möglichst von unseren Töpfen fernzuhalten.
Dabei wird es Entwicklung nur gemeinsam geben können: im Klimabereich wie in der Wirtschaft....

Antworten Gast: Freiheit
22.06.2009 22:02
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Re: Warum wollens manche nicht wahrhaben???

Es tut mir leid, aber ihr kommentar, dass entwicklungshilfe was bringt ist die groesste luege des 20Jhr. In meinen 20 Jahren an Erfahrung in diesem Bereich kann nur sagen: Entwicklungshilfe ist eine moderene Form an Subventionen und Arbeitsplatzsicherungsmassnahmen fuer Personen aus den Industriestaaten und einigen Einheimischen. Das Problem der nicht wirtschaftlichen Entwicklung liegt in folgenden Bereichen: a) Buerkokratie in den Laendern. Die aermsten sind die die 3 Jahre brauchen um einen GRund ins Grundbucheintragen zu lassen mit Kosten die in Europa keiner zahlen wuerde einem Notar in Relation zum Wert vom Grundstueck, b) Steuern. wie wuerden sie reagieren wenn sie 157 verschiedene Steuern zahlen muessen (nicht ueber das internet sondern persoenlich auftauchen in den verschiedenen aemtern die ueber das ganze land verstreut sind. c) die welt verlangt bestraft nicht regierungen welche gelder von steuereinnahmen, int. organisationen etc vergeuden. hier ist folgendes gefragt. Diese Laender/Regierungen muessen zur Verantwortung gezogen werden. So wie der Iran mit Sanktionen. Sie glauben Entwicklungshilfe hilft, dann wieso entspricht seit 40 Jahren 40% des BIP gewisser Laender Entwicklungsgelder. Lese sie mal bitte De Soto (Nobelpreistraeger) Peter Bauer, etc und sollten sie mal in einem Entwicklungsland leben bitte schauen sie sich die sachen objektiv an. Dann aendern sie ihre meinung schnur strax.

Antworten Gast: Berno
22.06.2009 18:47
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Leider ...

... wollen manche aus ideologischen Gründen nicht wahr haben, dass alle Afrikaner, Südamerikaner und Asiaten genauso fleissig und wirtschaftlich erfolgreich sein können wie Europäer, wenn die lokalen Rahmenbedingungen fair genug gestaltet sind. Sie wissen eh ... die Mär von wegen "die san faul geboren" ...

Gast: Friedhelm
22.06.2009 05:46
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Beispiele für Wachstum

Die Entwicklungshilfe wirkt… Ja sie hat sich ganz drastisch ausgewirkt: die Bevölkerung in Afrika wächst exorbitant schnell und unkontrolliert. Weiteres Wachstum war: die Zahl der Kriege und Bürgerkriege, die Zahl der Toten, die Zahl der AIDS-Kranken und HIV-Infizierten, die Zahl der Diktatoren und Warlords, etc…

Antworten Gast: Hanna
22.06.2009 18:54
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Haben wir in der Schule geschlafen?

Zunahme an Wohlstand führt bekanntlich zu einer ABNAHME der Geburtenrate. Siehe Europa.

Justin
22.06.2009 02:40
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Alle Welt soll Erste Welt sein?

Die Frage muss man sich stellen, ob es für die Erste Welt gut ist, wenn die Dritte Welt zur Ersten wird. Wer arbeitet dann für 50 Cent die Stunde in Sweatshops? Wer bewirtschaftet für 10$ im Monat Kakaoplantagen? Wie teuer würden für uns Produkte des täglichen Lebens?

Antworten Gast: permanent marker
22.06.2009 03:22
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Re: Alle Welt soll Erste Welt sein?

das war jetzt sarkastisch oder?

Antworten Antworten Gast: Hugo
22.06.2009 18:49
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Na hoffentlich war das ernst gemeint.

Wir alle wünschen uns keine 3. Welt mehr. Oder?

Antworten Antworten Gast: KAZIM
22.06.2009 08:15
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Re: Re: Alle Welt soll Erste Welt sein?

Dieser Kommentar ist absolut angebracht. Alles wäre um ein Vielfaches teurer.

Dachkatze
22.06.2009 00:06
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wachstum?

bei mir tät mein konto auch um 500 euro wachsen wenn ich jeds monat 10000 kriegert.

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Euro 10.000,-/monat - schon moeglich,......

katzi - aber dafuer muss man eben arbeiten!!...............

Gast: Tiger
21.06.2009 23:51
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War, ist und wird immer Verschwendung bleiben.

Jahrzehnte haben gezeigt, dass Hilfe von Außen nichts bringt, wenn sich die Strukturen im Inneren nicht verädern.

Aber die schweizer Bankkonten hat es immer gefüllt ;)

Antworten Gast: mexx
22.06.2009 12:26
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Re: War, ist und wird immer Verschwendung bleiben.

Vollkommen richtig. Ändern wird sich erst was, wenn den Clans die Macht genommen wird. Das heißt aber auch, keine Wahlkampfhilfe von afrikanischen Despoten an Sarkozy.

Gast: cetertum censeo
21.06.2009 23:44
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Und noch etwas:

Wahrscheinlich ist die Hilfe von Einzelpersonen, wie K-H Böhm in Äthiopien oder dem Stinatzer Tischler Grandics in Burkina Faso als wesentlich effektiver einzuschätzen als jene von zwielichtigen NGOs und Staatsbürokratien.

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Re: Und noch etwas:

die hilfe von khb hat bewirkt, dass sich die bevölkerung äthiopiens verxtfacht hat. leider ist es immer noch eine prestigesache der männer, möglichst viele frauen und kinder zu haben.

da kommt keine wirtschaft mit.

mfg
mc

Antworten Antworten Gast: Hanna
22.06.2009 18:52
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Ich denke nicht, dass Karl-Heinz Böhm

der Grund für einen Geburtenüberschuss ist. Zunahme an Wohlstand führt bekanntlich zu einer ABNAHME der Geburtenrate.

Gast: ceterum censeo
21.06.2009 23:37
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Hier werden

Binsenweisheiten verzapft: Eine Entwicklungshilfe, die darauf abzielt, die beteilten Länder möglichst bald in neue Absatzmärkte zu verwandeln, ist ausbeuterisch und verlogen, das sagt der vielzitierte Hausverstand. Zuerst ist sicherzustellen, dass sich die dortige Bevölkerung selbst mit Wasser, Nahrung, Kleidung und Wohnung sowie dem notwendigsten Standard an Bildung versorgen kann. Ein wichtiger Schritt wäre, dass die "Erste Welt" ihr Geld in die Ausbildung autochtoner Fachleute für Wasserbau, Land-Forst- und Viehwirtschaft,angepasst an die Verhältnisse dieser Länder (ja, da müssten auch unsere Experten umdenken) steckte, bzw. Projekte dieser Art förderte. Was sie, im umgekehrten Verhältnis dazu, einstellen sollte
ist der (geförderte) Billigexport von Nahrungsmitteln, der die heimische Wirtschaft
dieser Länder unterläuft. Ebenso abzustellen wäre die Ausnutzung natürlicher Ressourcen (zuerst Nahrungsmittelproduktion, Beispiel Victoriabarsch)zu Ungunsten der heimischen Bevölkerung. Ist aber alles nur Träumerei, solange die "shareholder-value"-Denkweise die Wirtschaft und Politik der "Ersten Welt" leitet.
Erst, wenn man die "boat-people" im Mittelmeer als Menetekel erkennt, wird man umdenken. Hoffentlich ist es dann nicht zu spät...

demedici
21.06.2009 23:32
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auch Dambisa Moyo...

...unterscheidet in ihrem Buch die verschiedenen Arten von Entwicklungshilfe.

Was mich allerdings stört ist die extrem "harvard-studierte westliche Sichtweise" auf die Problematik, wonach jährliches Wachstum der Schlüssel zum Wohl und für die Beseitigung aller Probleme ist. Dabei werden geographische und klimatische Bedingungen meist vernachlässigt und heruntergespielt, nach dem Motto: "Hat man nur genug Wachstum bringt man selbst die Wüste zum Erblühen". Ausdruck der grenzenlosen Arroganz und Selbstüberschätzung von Menschen...............

Antworten Gast: Freiheit
22.06.2009 22:14
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Re: auch Dambisa Moyo...

Hallo? Wie glauben sie erreicht man wohlstand. vom himmel faellt er sicher nicht sondern nur ueber wirtschaftwachstum. Sie vergessen wohl eines. Wachstum heisst nicht, dass man nur Orangen und Bananen anbauen muss/kann um Wachstum zu erreichen. Siehe Indien/China.
In einem Punkt haben sie aber recht. Wenn diese Laender intelligent ihr Wachstum aufbauen, werden die gewisse negativ Effekte (siehe China Luftverschmutzung) beruecksichtigen und nicht die gleichen Fehler machen. Mich wundert nur, dass keiner hier die Wahrheit sagt: Heutzutage ist es viel leichter fuer ein Entwicklungsland Wachstum zu lukrieren als vor 200 Jahren. a) man kann aus den fehlern anderer lernen (sozialismus-100 Jahre versagen fuer manche laender), umweltverschmutzung, etc b) zugang zu einem viel groesseren markt. heute verkauft man nicht nur nach England, siehe 18jhr. sondern von Japan, China, Russland - Europa, USA c) zugang zu finanzierungsmoeglichkeiten viel einfacher als vor 200 jahren nach Italien oder Holland von Angola aus zu segeln und einen Kredit zu bekommen d) viel mehr vielfalt der wirtschaftszweige e) weniger protektionismus f) wissenszugang viel einfacher. Fragt sich denn von euch niemand wieso laender immer nur wachsen und wohlstand schaffen beginnen wenn in den laendern auf einmal regierung und gesellschaft sich entschliesen wirtschaftlich zu wachsen?????? kann es sein, dass dort das problem liegt??


Antworten Antworten Gast: blub
27.06.2009 21:23
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Re: Re: auch Dambisa Moyo...

Kennen sie auch begriffe wie "regionalisierung" und "triadiesierung", mithilfe derer wir westlich orientierten industriestaaten uns vor "einfluss von draußen" schützen , um unseren lebensstandard zu waren????

Gast: haha
21.06.2009 22:16
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Die Spenden gegen an Diktatoren. Die Bevölkerung wird weiterhin verhungern.

Da hilft das ganze Herumheulen nichts. Die Münzen, die organisierte Bettler auf den Straßen von Gutmenschen bekommen, werden auch von den Bandenköpfen für das Luxusleben (Autos, Eigentum,...) abkassiert.