''9/15'' - die Lehman-Pleite: Was damals wirklich geschah

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Die Pleite der US-Bank Lehman Brothers am 15. September 2008 war die größte Pleite eines Unternehmens, das die Welt je gesehen hat - zehnmal größer als die des US-Energieriesen Enron im Jahr 2001.

Die Folge war der Absturz der Aktienmärkte. Weltweit brachte der drohende Run auf die Banken das globale Finanzsystem an den Rande des Kollaps.

Doch was war passiert?

Bild : (c) AP (Mark Lennihan)

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22 Kommentare

Um das Geld scharen sich immer dieselbe Typen

wie um Hundekot die Fliegen...

ich bin fest davon überzeugt

das experten und bänker immer ncoh nicht begriffen haben was da los war....!
zu überheblich, zu gierig, zu überzeugt es wird schon gehen

Die Börse, der Spielplatz nervös pubertierender

Erben.

Wenns kracht richtet's eh der Papa, äh nein, der ist ja tot, der Steuerzahler ...

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Re: Die Börse, der Spielplatz nervös pubertierender

so wie bei der AUA, wo der mehrheitseigentümer staat (=steuerzahler) dass unternehmen runterfuhr, was hatten die aktionäre davon?

Gast: gast
14.09.2010 12:36
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interessant

sehr informativ dazu:

Verlorenes Vertrauen
Das Tsunami-Modell der Finanzkrise
vom Experten martin Theyer

hat mich fasziniert....

Gast: Erlinger Gerlinde
14.09.2010 12:02
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Toller Artikel. Könnte man ihn nicht ausdruckbar machen?

Re: Druckversion

Folge den Link ...
http://de.wikipedia.org/wiki/Lehman_Brothers
Da findest Du viele weiterführende Links.

Re: Druckversion

Sie können die Seite ja als "bookmark" speichern, dann können sie diese jederzeit wieder im Bowser aufrufen/downloaden.

Gast: Lass-mir-keinen-Bären-aufbinden
14.09.2010 11:29
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Die Anderen sind die bösen....

wie gut das wir die "unfehlbaren burschen" von Raiffeisen haben...mit staatsgeld im rücken grosse sprüche klopfen....die wären ohne staatshilfe auch schon längst geschichte mitsamt iherem subventionierten agrarsektor...

Es läuft oft nach dem selben Schema...

Wen fachliche Inkompetenz, realitätsverweigernde Ignoranz und Arroganz, sowie persönliche Unnahbarkeit, gepaart mit einem gegenüber Mitarbeitern an den Tag gelegtem feudalem Herrschaftsgehabe zu einer kritischen Masse vereinigt werden, dann kann es nur mit dem jeweiligen Staat oder, wie im konkreten Fall, einem großen Konzern, dann kann es nur zu einem riesigen Desster führen! Unzählige historische Beispiele belegen das überaus eindrucksvoll...

Dem entsprechend war es also nur logisch, daß der einzige mutige Warner postwendend "entsorgt" wurde. Schließlich hatte er die "Unfehlbarkeit" des Führers in Zweifel gezogen.

Aber auch Lehmann-Erzfeind Poulsen handelte in dieser Causa irrational; er ließ sich ausschließlich von Haß und Rache leiten, statt an den Staat und die Gesellschaft insgesam tzu denken. Auch das kam in der Geschichte schon häufig vor.

Anderseits ist es fraglich, ob ein staatliche Rettung der Lehmann Brothers wirklich zu einem fundamentalen Umdenken auf den Finanzmärkten geführt hätte. Nur dadurch wäre die globale Krise (vielleicht) zu verhindern gewesen...

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Re: Es läuft oft nach dem selben Schema...

ich gebe ihnen zu 100% recht und historische fälle liefern den beweis.

Man braucht jetzt nur ÖBB beobachten, es läuft genau nach dem selben muster ab. Ignoranz, Arroganz und Inkomptenz bei all beteiligten entscheidern. An den mitarbeitern liegt es sellten. Und offensichtlich hatte bei lehmann auf keine gewerkschaft schuld, weils keine gab.

Re: Es läuft oft nach dem selben Schema...

Es hat ein Umdenken stattgefunden?

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Re: Re: Es läuft oft nach dem selben Schema...

was wollen sie für ein umdenken?

Umdenken muss der mensch bei energie und klima. Finanzwelt = vertrauen, eine finanzwelt ohne vertrauen gibt es nicht. Und bitte jetzt nicht mit "die spekulanten" antworten, außer sie definieren konkret, wen sie meinen!

Re: Re: Re: Es läuft oft nach dem selben Schema...

Wie wäre es mit den Warentermingeschäften, dessen Regeln den Rohstoffpreise zu unglaublichen Schwankungen verhilft.

Z.B. ein Barrel Rohöl ist bis zu 27ig mal gehandelt worden bevor es der Endverbraucher erhielt. Der Preis wurde künstlich auf fast 200$ hochgetrieben ...

Re: Re: Re: Re: Es läuft oft nach dem selben Schema...

Das bloße 'hin und herschieben' eines Termin Kontrakts ändert den zu Gründe liegenden Preis maximal kurzfristig. wenn eine längerfristige Änderung Eintritt, dann nur weil zu Gründe liegende ökonomische Faktoren (Angebot, nachfrage) dies implizieren. die einzige Möglichkeit Öl 'künstlich' teurer zu machen, ist es 'auf Lager zu legen'. Die einzigen die so etwas tun sind Staaten, um ihre Wirtschaft strategisch abzusichern (vor zb konflikten im Persischen Golf) .. Banken legen keine physischen Reserven an. dass Terminkontrakte langfristig Preise künstlich verändern können ist ein (scheinbar schwer auszurottender) Mythos !

Re: Re: Re: Re: Re: Es läuft oft nach dem selben Schema...

Die Preise steigen durch die künstliche Verknappung der Ressourcen, das "hin und herschieben", wie sie es nennen, ist nur die sichtbare Konsequenz.

im Spiegel

isst Sushi , sorry.

im Spiegel

ist derzeit online ein interessanter artikel zu lehman-london zu lesen , L ist ja von Nomura übernommen worden . man liest von Japan vs Angelsaxons , Dress codes und das nur die Jaspen etwas zu reden hätten , die anderen arbeiten nach deren vorgaben - eh klar . riesige grossraumbüros , frust , nix da urlaub weekend oder um 5 uhr nach hause . "zu hause" ist das büro. ein sch....leben muss das sein , ein sch.....job. sie bekommen ihre strafe , und sie ist sushi.

Die Lehmann Brüder

würden sich im Grab umdrehen, wenn sie wüssten welche Gauner ihre Bank durch puren Hochmut und durch Ahnungslosigkeit in den Ruin getrieben hatten.

Werden eigentlich die Verwantwortlichen zur Rechenschaft gezogen?

Fuld & Elsner

Gibt's da nicht Ähnlichkeiten in der Psyche?

Und das Kapitel Paulson ist mir ein bisserl zu kurz.

Re: Fuld & Elsner

Normaler Weise kommt niemand in so eine Position, der nicht

* ein absoluter Machtmensch ist,
* ein übersteigertes Selbstwertgefühl besitzt
* und rücksichtslos über Leichen geht

Kein Wunder, denn solche Posten sind raar und die Dichte der Anwerter ungeheuerlich, daher muss man schon fast bei jedem wichtigen Event einen Sechser würfeln um in die engere Auswahl zu kommen.

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Re: Re: Fuld & Elsner

doch kommt man schon, wenn der eigentümer eine peilung hat. Bsp: Glaubens sie stronach hat zufällig einen werkzeugmacher mit karriere (wolf) in sein unternehmen als entscheider geholt?

AGs mit großen streubesitz, haben in der tat ein problem. Genauso staatsunternehmen, da haben die entscheider auch keine ahnung. Berater sind da auc nicht hilfreich.

Das ist eigentlich schon der hauptgrund über die fundamentale existenz!

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