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Opel-Verkauf: Warum sich GM vor den Russen fürchtet

27.08.2009 | 18:36 |   (Die Presse)

Ressentiments aus dem Kalten Krieg und Angst vor einem Technologietransfer verhindern Magna-Deal.

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Wien (APA). Seit Ende voriger Woche ist klar: Der amerikanische Autokonzern General Motors kann und will sich mit einem Verkauf seiner Marke Opel an das Magna-Konsortium nicht anfreunden – und das trotz massiven Drucks aus Deutschland. Nun reimen sich Experten und Analysten aus aller Welt die Gründe für die störrische Ablehnung zusammen.

Der Tenor: Hinter den Zweifeln stecken starke, noch aus dem Kalten Krieg stammende Ressentiments gegen Russland – und damit gegen die russischen Mitglieder im Konsortium, die Sberbank und den Autobauer GAZ. Beide Unternehmen sind eng mit dem Staat verbunden. Präsident Wladimir Putin hat immer wieder erklärt, dass er sich von dem Opel-Deal einen Auftrieb für Russlands Autoindustrie erwarte.

Konkret fürchten die Amerikaner, dass die weit überlegene GM-Technologie trotz eines Schutzabkommens in russische Hände gelangen könnte. Einige Analysten halten diese Furcht aber für übertrieben: GAZ produziert seinen „Wolga“ mit 70er-Jahre-Technologie. Es würde auch mithilfe der kompletten Opel-Technologie zehn Jahre dauern und tausende Arbeitsplätze kosten, um auf das heutige Produktionsniveau von GM aufzurüsten – und bis dahin hätten die Entwickler des US-Konkurrenten ja auch nicht geschlafen.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 28.08.2009)

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2 Kommentare
Gast: pour le merite
29.08.2009 11:39
0 0

Die Pleitiers aus den hochgelobten Staaten fürchten sich zurecht.

Es ist nämlich bald vorbei mit Dollar und Schekel.

Die russische Autoindustrie wird mit deutscher Technologie auf Vordermann gebracht.

Dann können die Amis endlich auch moderne russische Autos kaufen und müssen diese selbstverständlich auch in Rubel bezahlen.

...und das ist nicht nur gut, das ist sogar sehr gut so.


Gast: machmuss verschiebnix
28.08.2009 13:29
0 0

Weit überlegene GM-Technologie ?@

Lächerlich - Benzin fressende Monster können die
Russen selber auch produzieren.