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Buwog-Affäre: Peter Hochegger gibt PR-Agentur ab

25.09.2009 | 12:39 |   (DiePresse.com)

Hochegger und der Ex-FPÖ-Politiker Walter Meischberger haben Selbstanzeige erstattet, weil sie ein Honorar in der Höhe von 9,6 Millionen Euro nicht versteuert haben.

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Nach seiner Selbstanzeige in der Buwog-Affäre zieht sich Peter Hochegger aus der von ihm und seinem Bruder Paul in den 80er Jahren gegründeten gleichnamigen PR-Agentur zurück. Die Agentur Hochegger werde "von einem eigentümergeführten Familienunternehmen zu einer stark international orientierten Partnersozietät", teilte gestern Donnerstagabend Dietmar Trummer, Geschäftsführender Gesellschafter der Hochegger Holding mit. Auch eine neue Dachmarke und ein neuer Firmenname seien "nicht unwahrscheinlich". Gleichzeitig wurde von Trummer erneut betont, dass die Hochegger-Agentur mit dem "Geschäftsfall" nichts zu tun habe.

Peter Hochegger und der Ex-FPÖ-Politiker Walter Meischberger haben Selbstanzeige erstattet, da sie beim Verkauf von Bundeswohnungen 2003/2004 rund 9,6 Millionen Honorar vom Käufer Immofinanz kassierten und nicht versteuerten. Laut Berichten soll das Geld mittels Scheinrechnungen über eine zypriotische Briefkastenfirma bezahlt worden sein. Beide wollen dafür strategische Kommunikation und Beratung für die Immofinanz geleistet haben. Der damalige Finanzminister Karl-Heinz Grasser und Ex-Hochegger-Freund beteuert, von der Zahlung nichts gewusst zu haben.

Neuer Eigentümer

Ab 1.1.2010 soll es nun neue Eigentümer für die Hochegger-Gruppe geben, die Familie Hochegger werde sich als Gesellschafter zurückziehen.

Laut Extradienst-Ranking der größten PR-Agenturen behauptet Hochegger|Com mit Abstand Platz 2 im PR-Agentur-Ranking und zählt Hewlett Packard, Bank Austria, Visa Europe und Merkur Versicherung zu ihren Auftraggebern. Auch laut dem Bestseller-PR-Agentur Ranking war HocheggerICom im Jahr 2008 die zweitstärkste Agentur mit einem Umsatz von 11,23 Mio. Euro. Laut Unternehmen sind bei HocheggerlCom derzeit rund 50 Personen beschäftigt. 2008 hat die Hochegger-Gruppe in einen neuen Bürostandort am Wiener Schwarzenbergplatz investiert.

(APA)

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39 Kommentare
Gast: Hermann
07.10.2009 08:04
0 0

Was kostet eine Wohnung??

Grasser im ZIP2 Interview: "....in Summe hats gebracht 2,5Mrd € weil Schulden übernommen worden sind..." "...wir haben einen Spitzenpreis erziehlt..."

Rechnen wir mal nach: 2 500 000 000 € / 60 000 Wohnungen = 41 667€ pro Wohnung:
also bei der besten Darstellung des Herrn Grasser kostet die Durchschnittswohnung immer nur 41 6667€
Sind die Buwog Wohnungen lauter 25m² Kathegorie D Wohnungen mit WC am Gang?
Wohn kaum!!

Zweite Rechnung:
Die Berater bekommen 10 Mio € für 10 Tage arbeit: angenommen der schläft 6 Stunden am Tag und macht den Rest nur die "Beratungstätigkeit": 17Stunden pro Tag * 10 Tage = 170Stunden, Bei 10 Mio. Beratungshonorar bekommen diese Herren gute 58 000 pro Stunde!! Was was das für einen tolle Beratung sein!!!
3. Rechnung: dieser Berater kann sich jede Stunden eine neue BUWOG Wohnung leisten, und das locker!!!!

Gast: gigi7
29.09.2009 16:49
0 0

..........und das WIENER ARSENAL samt KIRCHE?

Und wiviel Provisionen flossen für die teilweise Aufhebung des Denkmalschutzes und gänzliche Streichung des Ensembleschutzes für das "WIENER ARSENAL inkl. KIRCHE" an das Bundesdenkmalamt? Eine Schande für dieses Land in ungeheuerlichem Ausmaß!

Gast: ichbins
26.09.2009 10:24
0 0

wieso wird nur im umfeld grassers ermittelt ?

die ausrede "von nichts gewusst zu haben" ist in österreich zur standarderklärung geworden.

man muss einmal überprüfen, ob das auch im zuge der steuererklärung eines ganz normalen bürgers funktioniert, wenn er ein wenig schwarz dazuverdient hat !

die gesamte buberlpartie müsste wegen verdunkelungsgefahr umgehend in untersuchungshaft genommen werden !

Gast: Gast
25.09.2009 19:30
0 0

Die rote Posterbrut freut sich zu früh!

Am Sonntag gibts trotzdem was auf die Nuß!

Antworten Gast: Zeitloser Frühling
25.09.2009 21:46
0 0

Re: Die rote Posterbrut freut sich zu früh!

Heißt das, dass sich die braune Posterbrut unterstützend um Grasser und Meischberger schart?
Also, ich halte diese beiden Typen für gemeine Falotten, aber braun sind sie nicht.
Ihre Unterstützung für sie ist zwar aus Ihrer Ideologie heraus erklärbar, aber nichtsdestotrotz entbehrlich.

Gast: Brennstein
25.09.2009 19:00
0 0

warum wird so emsig die FPÖ mit Meischi in Verbindung gebracht?

Faktum ist daß der Guteste entfernt wurde. Bei den anderen Parteien bleiben die Gangster und werden mittels Justiz beschützt oder sind Blecha, Androsch, Sekanina etc. aus der SPÖ hinausgeschmissen worden. Meines Wissens nein.

Gast: gast
25.09.2009 18:17
0 0

na sowas ..

wie jeder kleine assistent beim wirtschaftsprüfer weis, gibt es eine rechnungsprüfung, die vom wirtschaftsprüfer ordnungsgemäß zu prüfen ist ..
das ist nicht passiert .. verflixt, und wieder mal haftet der wirtschaftsprüfer ..
also liebe vorstände der Immofinanz, vermutlich habt ihr den damaligen wirtschaftsprüfer im sinne einer ordnungsgemäßen geschäftsführung ebenfalls auf schadenersatz zu klagen ....oder habt ihr in etwa noch gar nicht gewechselt, und er ist es noch immer ?

Gast: Rotkäppchen
25.09.2009 18:11
0 0

U-Haft

für die Genannten wäre wohl jetzt angebracht wegen Verdunkelungsgefahr. Da scheint die Justiz ausnahmsweise zimperlich zu sein.

0 0

wenn" khg"...

auf der verpackung steht, ist am inhalt sicher was faul. und pr-agenturen sind ja bei den blauorangenen sehr beliebt. (siehe eurofighter)

grinch
25.09.2009 17:31
0 0

Ja so sind sie die Freiheitlichen,

wenn man schon einmal seit Langem in den Genuß der Macht kommt,
muss man sie gleich in vollen Zügen genießen.

Von Freiheitlichen hört man nat. immer von ihren Vorzügen(Ehrlichkeit,...),
da erscheint die Selbstanzeige als letzter Rest Anstand,
sofern er nicht praktisch erzwungen ist.
Wer weiß wie erdrückend bereits die Beweislast wiegt.

Aber sie hatten wirtschaftlich nat. Erfolg wie KHG,
beweisen konnten sie es nur nie.
Schade aber auch um solch Blitzgneißer.

Antworten Gast: toni
25.09.2009 21:11
0 0

Re: Ja so sind sie die Freiheitlichen, spinnt da grincha ?

Grasser ist von der FPÖ zur ÖVP gewechselt und dort hat er den Feinschlif für diese Pülchereien bekommen - deswegen hat ihn der Schüssel zum Finanzminister gemacht !Also wer wars ? DIE ÖVP!!

hugo8
25.09.2009 17:14
0 1

die

betonung liegt auf ex fpö politiker, war grasser auch, sowie gorbach

Gast: franz
25.09.2009 16:39
0 0

Also mich wundert der Gleichmut gegenüber der Österreichischen Justiz !

Also mich wundert der Gleichmut gegenüber der Österreichischen Justiz ! Auf der einen Seite werden Kleinkriminelle oft sofort in U-Haft gesteckt und auf der anderen Seite wird für Millionendiebe geschaut dass die Suppe so dünn wie möglich wird !Ich weis nicht ob dass für die Zukunft Österreichs förderlich ist ?

Gast: Richter
25.09.2009 15:39
1 1

Buberlpartie auf Abwegen

Wenns Geld so leicht und üppig in die Taschen fliesst da kann man schon mal eine Kleinigkeit übersehen. Schliesslich ist man Leistungsträger nach Grasser'scher Definition im besten Sinne des Wortes.

Gast: Pips
25.09.2009 14:37
1 0

Wie

immer. Manche ziehen sich schnell zurück um möglichen anrollenden Ersatzforderungen zu entfleuchen. Alle jedoch haben mit der Sache überhaupt nichts zu tun. Alles haben unbekannte Ausserirdische getan. Ösistan wie es leibt und lebt.
Wenn man bedenkt das allein die Wohnungen um 50% unter dem tatsächlichen Wert (im stillen Kämmerlein) verscherbelt wurden, sollte man darüber nachdenken wer den Schaden dem Steuerzahler ersetzen soll. Die damaligen Mieter, von denen viele gerne die Objekte selbst gekauft hätten, haben vom Verkauf durch Zufall erst viel später erfahren.
Das alles soll ohne Absicht gelaufen sein? Und das bei sowas der KHG mit seinen Haberern die Fäden zog war natürlich auch reiner Zufall.

cerumen
25.09.2009 14:19
3 1

Hetze

wiedermal eine Schmutzkübelkampagne gegen den besten europäischen Finanzministern aller Zeiten. Was K.H.G nicht alles schon vorgeworfen wurde: Hompage Affäre, Meinl Power, Yachturlaube mit W. Flöttl und Meinl, Bundesfinanzierungsagentur und jetzt diese BUWOG Unterstellungen!

Alles haltlose Anschuldigungen!
Hr. Grasser hat immer nur zum Wohl der Republik gearbeitet!!

Antworten Gast: cosifantutti
25.09.2009 16:40
0 0

Re: Hetze

....halb so schlimm fionerl musst halt für einige zeit die paradeiser alleine züchten...

2 0

Hr. Grasser hat immer nur zum Wohl der Republik gearbeitet!!

Blöde nur, dass er die Sache jetzt nicht mehr vertuschen kann, weil er nur mehr Seitenblicker ohne die Macht eines FM's ist.

erinnye
25.09.2009 13:15
5 1

augiasstall


die spitze des eisbergs der gemauschelten geschäfte, die uns der beste finanzminister aller zeiten hinterlassen hat.

Gast: Crescence
25.09.2009 13:01
2 0

die blauen und orangen Politiknewcomer

haben überall gierig zugepackt, Inkompetenz kein Hindernis.
Alle jene, für die auch was abfiel (z.B. eigentlich rote Ex-Krone Journalisten. die Sozialforschung betrieben, d.h. natürlich wen anderen die Forschungsarbeit billig erledigen ließen, aber mit der Ministerin, bzw deren Pressesprecher tolle Honorare für ihr frischgegründetes "Institut"
aushandelten... ) haben sich gern arrangiert.

birgit
25.09.2009 16:24
1 1

Seit wann ist Grasser Orange?

Meines wissens ist er von der FPÖ zur ÖVP gewechselt. Und das im jahr 2002

Gast: gast
25.09.2009 09:22
2 0

ach ja ..

ein Prozent vom volumen schmiergeld .. das ist eh noch christlich (im wahrsten sinn des wortes übrigens, seit der strache auch mit dem Kruzifix wachelt ...)
.... der meischi hat halt pech gehabt , und wenns dumm hergeht, erwischt es auch den karl heinzi .. nebenbei, vielleicht ist der karl heinzi gar nicht der ehemalig ranghöchste .. bei diesen summen ist ja wohl auch der bundeskanzler ziemlich gut informiert .. oder meint jemand dass in diversen besprechungen net auch über so trivialitäten, wie wer bekommt was und wie gesprochen wird ?

Gast: ui
25.09.2009 08:40
1 0

2008 gabs doch Hausdurchsuchungen bei Immofinanz ?

Danach hat wohl niemand gesucht - seitens der STA - und so muss sich jeder selbst denunzieren -
ob die Justiz jetzt aktiv wird ????

Gast: GAst
25.09.2009 06:24
3 0

BUWOG Provisionen

warum wird nicht gegen KHG ermittelt? Bei Ihm ist anzusetzen. Die Konten von KHG, Schüssel und Co sind zu öffnen. Da wird man dann sehen, wer sich bereichert hat. Der Staatsanwalt soll auch mal überprüfen, wieso KHG einen Ehevertrag unterschreibt, wo er zusagt, jährlich 1 Mio. Euro zum Lebensunterhalt beizutragen. Man hat den Eindruck, das Geld wächst beim ihm am Baum, oder er hatte zu diesem Zeitpunkt soviel auf der Seite, dass er diese Zusage ganz einfach unterschreiben konnte.

Antworten Gast: working poor
25.09.2009 15:42
0 0

Re: BUWOG Provisionen

so teuer ist fionanz?

wenn das stimmt, hat er einen schlechten vertrag abgeschlossen… das scheint eher ein hindernis für eine nachhaltige ehe…

Condor
25.09.2009 09:48
0 0

Re: BUWOG Provisionen

Und woher wissen Sie das vom Ehevetrag?

das wäre eine heisse Geschichte.


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