26.05.2012 19:22 | Meine Presse Merkliste 0

US-Notenbank erwägt Zinserhöhung trotz Flaute

01.10.2009 | 07:32 |   (DiePresse.com)

Laut Vizechef Donald Kohn könnten auch die Konjunkturhilfen gedrosselt werden. Die Fed treffe ihre Entscheidungen aufgrund von Prognosen und nicht erst, wenn eindeutige Beweise für die Erholung da sind.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Obwohl sich die Wirtschaft noch nicht erholt hat, könnte die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) die Zinsen erhöhen und ihre massiven Konjunkturhilfen drosseln. Das Anziehen der Geldpolitik erfolge durch die Fed immer, wenn die Wirtschaft noch lahme, sagte am Mittwoch der Vizechef der Notenbank, Donald Kohn. Die Fed treffe ihre Entscheidungen stets auf Grundlage ihrer Prognose für die wirtschaftliche Entwicklung und warte nicht auf erst eindeutige Beweise, dass die Erholung eingesetzt habe.

"Ja, es gibt eine Flaute, aber die wird verschwinden. Ja, die Menschen sind arbeitslos, aber sie werden wieder Jobs bekommen", sagte Kohn. Wenn die geldpolitischen Maßnahmen nicht verschärft würden, bestehe die Alternative in einer destabilisierenden Phase der Inflation.

Die Fed hatte im Kampf gegen die schwerste Rezession seit den 30er Jahren die Zinsen auf nahe Null gesenkt und massiv Wertpapiere gekauft, um Liquidität in das angeschlagene Finanzsystem zu pumpen.

(Ag.)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo
Als Gast kommentieren

...oder einloggen um als registrierter Benutzer zu kommentieren (Vorteile dieser Variante)


Mit dem Absenden Ihres Kommentares erklären Sie sich mit den Forenregeln einverstanden.

*... Pflichtfelder

Sicherheitscode
(Was bringt das?)*



Schwer lesbar?
Neuen Code generieren

Verbleibende Zeichen

2 Kommentare
Gast: Anonym
01.10.2009 10:28
0 0

Weg mit der Fed

Die Fed muss aufgelöst werden. Sie hat bewiesen, dass sie unfähig ist, weder eine Krise zu sehen, noch abzuwenden, noch zu beseitigen. Die USA sollten einsehen, dass die Fed sie lediglich (Steuer)-Geld kostet aber keine adequate Leistung erhält - abgesehen, von "Klugscheißerei".
Es ist nun einmal so, dass der Staat bestimmte Dinge nicht aus der Hand geben sollte. Dazu gehört auch die Privatisierung der Deutschen Bahn. Bis auf Preistreiberei ist dabei nicht heraus gekommen. Leider haben zuviele Bundespolitiker zuviel "amerikanischer Luft geschnuppert". Nun sind sie davon so berauscht, dass sie keine Vernunftsentscheidung treffen, sondern lediglich das kopieren, was die USA schon umgesetzt haben. Sie lassen sich von dem Glauben an die Allmacht der Privatisierung leiten, haben aber offenbar nicht erkannt, dass die Probleme der USA größtenteils durch die Ausübung hoheitlicher Aufgaben durch private Gesellschaften kommen.
Ich bin kein Staatsdiener und auch kein Linker, aber das, was unsere Damen und Herren da machen ist ein Ausverkauf der BRD. Aus den Fehlern der USA will man einfach nicht lernen.
Ich erinnere nur daran, die Deutsche Bahn hat letztes Jahr die Ticketpreise angehoben und dieses Jahr denken sie über eine weitere Anhebung nach. Was soll das?
Ich bin der Meinung sowohl der noch Verkehrsminister wie auch der Bahn Chef sollten einfach entlassen werden.

Gast: Schleicher
01.10.2009 07:47
0 0

Das Problem ist: Die Fed lügt mal wieder

Und es ist sehr unwahrscheinlich, daß es die Privatbank FED nach der Krise noch geben wird.