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Europa: Höchste Arbeitslosigkeit seit zehn Jahren

30.10.2009 | 11:31 |   (DiePresse.com)

In Eurozone lag die Arbeitslosigkeit im September bei 9,7 Prozent, in der gesamten EU bei 9,2 Prozent. Österreich hat mit 4,8 Prozent den zweitniedrigsten Wert. Die meisten Arbeitslosen gibt es in Lettland.

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Die Arbeitslosigkeit ist in Europa auf dem Vormarsch - Österreich weist allerdings den zweitniedrigsten Wert auf. In den 16 Euro-Ländern erreichte die Arbeitslosenquote im September mit 9,7 (Vormonat: 9,6) Prozent den höchsten Stand seit Anfang 1999. In den 27 EU-Staaten wurde mit 9,2 (9,1) Prozent der höchste Wert seit Einführung der Statistik im Jänner 2000 erreicht, wie das EU-Statistikamt Eurostat am Freitag in Luxemburg mitteilte. Österreich liegt mit 4,8 Prozent an zweitbester Stelle.

Seit der Eskalation der weltweiten Finanzkrise nach dem Zusammenbruch der US-Investmentbank Lehman Brothers am 15. September 2008 verloren 3,2 Millionen Menschen im Währungsgebiet ihren Job. In allen 27 EU-Ländern zusammen waren es mehr als fünf Millionen. Offiziell sind damit 15,3 Millionen Menschen im Euroraum und 22,1 Millionen in der EU ohne Arbeit.

Die höchste Arbeitslosenquote wies Lettland mit 19,7 Prozent aus, gefolgt von Spanien mit 19,3 Prozent. Die niedrigste Quote meldeten die Niederlande mit 3,6 Prozent und Österreich mit 4,8 Prozent. In Deutschland ist die um saisonale Schwankungen bereinigte Arbeitslosenquote wegen der massiv ausgeweiteten Kurzarbeit mit 7,6 Prozent erneut unverändert geblieben.

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12 Kommentare
Gast: vertrottelter Gutmensch
31.10.2009 11:10
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Höchste Arbeitslosigkeit seit zehn Jahren

Und genau deshalb brauchen wir dringend
weitere hochqualifizierte isl. Arbeitskräfte aus Anatolien.


Gast: Atze
30.10.2009 17:39
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Wovon haben die Eurokraten noch vor wenigen Jahren geschwafelt?

Europa soll die am dynamischsten wachsende Weltregion werden. Von da an gings bergab. Die werden uns noch alle arm machen, wenn wir nicht bald aussteigen und unser Schicksal wieder in die eigene Hand nehmen.

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alles klar

aus dem grund denkt die e u darüber nach, den familienzusammenführungsquotienten von jetzt 5 stück auf deutlich höher zu erweitern.

deshalb wirbt sie in afrika 50 mill afrikaner an, weil in europa gaaaaaaaanz dringend, ja was eigentlich, ärzte? rechtsanwälte? welchen beruf sollen denn diese 50 mill haben? gebraucht werden?

mfg
mc

Antworten Gast: Bananenrepublik
30.10.2009 17:41
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Re: alles klar

Sozialtransferempfänger ist der Beruf. Und vom ganzen Immigranten-Drumherum lebt schon eine ganz Industrie. Die letzte mit enormen Wachstumsraten.

danielp
30.10.2009 14:29
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Höchste Arbeitslosigkeit und die EU intressiert sich nur für ihren Vertrag

Weil ihnen die Menschen egal sind. Die EU sorgte dafür, dass die Höchste Arbeitslosigkeit erst zustande kommt, da Sie nur für die Großkonzerne arbeitet.

Realwirtschaftlich bilden die KMUs den Mittelstand und sorgen für Arbeitsplätze. Diese bekammen während der Kriese keine Kredite und ihnen blieb nichts anderes als Insolvenz anzumelden.

Dazukommt, dass die Kaufkraft auf ein maximum reduziert wurde. Mit leistungsfeindlichen Einstellungen wie Mindestsicherung sorgt man auch dafür, dass die Menschen nicht mehr arbeiten gehen wollen, da Sie sich gefrozelt vorkommen. Jemand der nur 100 Euro weniger Einkommen hat, der verzichtet eben gerne darauf dafür am Morgen aufzustehen und um 300 Euro eventuell noch mit seinen Auto täglich in die Arbeit zu fahren. In Deutschland ist das der Fall. Bei uns wird es nicht mehr lange dauern.

Jene die Arbeiten zahlen über die Hälfte Steuern. Überstunden gehen zu 50% an den Staat.

Da wunderst noch jemanden, warum die Arbeitslosigkeit steigt?

Gast: GAST
30.10.2009 13:23
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Da kann man sicher noch 50..100% draufschlagen

Da kann man sicher noch 50..100% draufschlagen aber bei allen Ländern!!!

atmicmic
30.10.2009 13:22
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Einbahnstraße

Wirtschaftskrise hin oder her, diese Entwicklung wird wohl nicht mehr umkehrbar sein.
Außer mit schwachsinniger Arbeit, wie zum Beispiel Sonntags 3 Uhr nachts bei der Supermarkt Kassa stehen, wie z.B. in den USA, aber selbst dort gibt es massenhaft Arbeitslosigkeit!
Arbeit war immer an Aufbau gekoppelt, zur Zeit ist nichts mehr aufzubauen, um einfach nur das System zu erhalten braucht man nicht soviele Menschen.
Komisch, dabei ist alles nur ein gigantisches globales Wohlstands-Luxus-Verteilungsproblem, durchschnittlich besitzt ein Erdenbürger fast gar nichts.

Gast: ET
30.10.2009 12:04
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Tolle Leistung der Ö Statistiker?!

Diese Berechnung erfolgt ohne die Massenschulungen, ohne Frühpensionswellen, ohne Kurzarbeiter, ohne überzählige "Staatsdiener", etc.

Sollte Österreich in diesem Bereich wirklich so gut dastehen, dann müssten die anderen Länder die gleichen Voraussetzungen zu Berechnung herangezogen haben. Andernfalls ist der gute 2. Rang eher eine unwirkliche Beurteilung.

Sind diese Daten wirklich glaubwürdig?

Auch wenn diese Zahlen geschönt sind, es bleiben 22 Miio. Arbeitskräfte welche nicht zur Weiterentwiklung der Gesellschaft genutzt werden können. Bei einer aktuellen Auslastung der Produktionsmittel von ca. 70% müsste das doch möglich sein.

Irgendwie läuft es überhaupt nicht rund, weder Wirtschaftlich noch Gesellschaftlich.

Antworten Gast: Österreicher
30.10.2009 13:34
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Re: Tolle Leistung der Ö Statistiker?!

kommt noch dazu, dass die Banken erst 5 Prozent der Kredite von Schuldnern im Osten zurückgefordert haben und abschreiben mussten. Die restlichen 95 Prozent fasst man nicht an, um die Bilanzen aufrecht zuerhalten. Dann geht man an die Börse und will sich 1 Milliarde holen, welche die 95 Prozent restlicher Forderungen wohl nicht ausgleichen werden können. Die Medien dürfen nicht ins Detail gehen, da sonst Panik ausbrechen würde. Wem soll man noch was glauben? Wenn es bei uns schon so zugeht, kann man sich vorstellen, wie man südlicher und östlicher Europas mit EU-Geldern arbeitet.


Antworten Gast: Geheimrat
30.10.2009 12:45
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Re: Tolle Leistung der Ö Statistiker?!

Die Politik lebt eben in erster Linie von der Lüge.

Das Unerklärliche ist nur, daß der Wähler auch noch belogen werden will, um vor sich selbst das eigene schwachsinnige Wählverhalten zu rechtfertigen.

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Tatsächlich hat Österreich doppelt so viele Arbeitslose als in der Statistik aufscheinen


Tatsächlich hat Österreich doppelt so viele Arbeitslose als in der Statistik aufscheinen - die Zauberlösung heißt "Frühpension".

Ohne die in die Frühpension Ausgelagerten käme zutage dass Österreich um keine Spur besser dasteht als der Rest der EU - eher im Gegenteil.

Aber es klingt halt so zu tränen rührend schön wenn wieder ein Minister oder gar Kanzler kundtun darf dass wir im Vergleich sooo gut dastehen.

Es ist nur eine Frage der Zeit bis die seriösen EU-Statistiker die Arbeitslosenquote in Österreich mit einem Sternchen und einer entsprechenden Fußnote versehen.

Antworten Gast: CBKorn
30.10.2009 18:02
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Re: Tatsächlich hat Österreich doppelt so viele Arbeitslose als in der Statistik aufscheinen

Sie haben recht. Die EU-Arbeittslosenquote müsste ein EU-weit einheitliches Renteneintrittsalter unterstellen und alle, die darunter liegen und nach nationalem Recht Pensionisten sind, als Arbeitslose werten. Das würde für mehr Vergleichbarkeit sorgen. So hat sich in D das tatsächliche Renteneintrittsalter seit Jahren erhöht, was die Arbeitslosenquote belastet. Zieht man diese Arbeitslosen ab, dann käme D auf ungefähr 5%. Ein (erschreckend) großer Anreiz. Ich rechne also damit, dass es bald auch in D wieder Frühverrentung gibt. Und dann sinkt auch die deutsche Arbeitslosenquote wieder. Toll!