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Adidas hofft nach schwachem Quartal auf Fußball-WM

04.11.2009 | 14:36 |   (DiePresse.com)

Der weltweit zweitgrößte Sportartikelhersteller verdiente im dritten Quartal mit 213 Millionen Euro um knapp 30 Prozent weniger als 2008. Adidas hat das laufende Jahr quasi abgehakt und hofft auf die Fußball-WM 2010.

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Der Sportartikel-Hersteller adidas leidet weiterhin unter der Konsumflaute. Der Überschuss sei im dritten Quartal 2009 um 30 Prozent auf 213 Mio. Euro gefallen, teilte der deutsche Konzern aus Herzogenaurach am Mittwoch mit. Damit lag der Branchenzweite nach US-Marktführer Nike aber deutlich über den Werten der ersten beiden Quartale sowie knapp über den Markterwartungen.

Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick:

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Adidas

Veränderung

3. Qu 09 3. Qu 08 in Mio. € in %
Umsatz 2.888 3.083 -195 -6,33
Ergebnis operativ 336 473 -137 -28,96
Ergebnis vor Steuer 306 431 -125 -29,00
Nettoergebnis 213 303 -90 -29,70





Adidas

Veränderung

1.-3.Q 09 1.-3.Q 08 in Mio. € in %
Umsatz 7.923 8.225 -302 -3,67
Ergebnis operativ 465 963 -498 -51,71
Ergebnis vor Steuer 343 850 -507 -59,65
Nettoergebnis 225 590 -365 -61,86

 

adidas bekräftigte seine Prognose, wonach der Umsatz im Gesamtjahr währungsbereinigt um einen niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentsatz fallen dürfte. Beim Nettogewinn rechnet der Dax-Konzern mit 230 bis 260 Mio. Euro. Damit dürfte es im vierten Quartal nur einen Mini-Gewinn geben, denn bis Ende September verdiente adidas bereits 226 Mio. Euro. 2008 hatte das für seine Marke mit den drei Streifen bekannte Unternehmen noch Rekorde aufgestellt und einen Überschuss von 642 Mio. Euro sowie einen Umsatz von 10,8 Mrd. Euro eingefahren.

Seitdem machte die Wirtschaftskrise der Branche aber einen Strich durch die Rechnung: "Die Stimmung unter den Verbrauchern und Einzelhändlern schwankt noch zwischen Angst und Optimismus", erklärte Vorstandschef Herbert Hainer. 2010 rechnen Analysten aber mit Besserung. Dann dürften die Kostensenkungen von adidas greifen und die Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika für höhere Gewinne sorgen.

adidas rechnet mit schlechteren Geschäften in seiner Golfsparte. Der Konzern aus dem fränkischen Herzogenaurach senkte am Mittwoch seine Jahresprognose für TaylorMade: Demnach dürfte der Umsatz hier trotz der Übernahme des US-Unternehmens Ashworth um einen niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentsatz fallen. Bisher war ein Wachstum um einige Punkte angestrebt worden.

Der Dax-Konzern bekräftigte zugleich seine Prognosen für die Kernmarke adidas und die US-Tochter Reebok. In beiden Bereichen dürfte der Umsatz 2009 ohne Währungseffekte um einen niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentsatz fallen.

(Ag./ebl)

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