Wien (DPA). Die Betriebsratsspitze von Siemens fürchtet im neuen Geschäftsjahr 2009/10 einen weitreichenden Stellenabbau. Wenn man die vielen kleinen Maßnahmen zusammen rechne, dürfte am Ende eine große Zahl herauskommen, sagte die stellvertretende Gesamtbetriebsratsvorsitzende Birgit Steinborn der „Welt“.
Die Schätzung von Analysten, wonach Siemens noch einmal weltweit 10.000 Stellen abbauen werde, könnte sich als gar nicht so abwegig herausstellen. Bei Siemens sind weltweit 409.000 Menschen beschäftigt, davon 128.000 in Deutschland. Bei Auftragseinbrüchen von etwa 40 Prozent werde die Firmenleitung Stellen streichen, sagte Gesamtbetriebsratschef Lothar Adler.
Siemens-Chef Peter Löscher ist erst vor kurzem Spekulationen entgegengetreten, dem Unternehmen stehe ein erneuter groß angelegter Stellenabbau bevor. In einzelnen Sparten werde es aber wegen der Krise Stellenstreichungen geben, sagte er der „Welt am Sonntag“. Im Sommer 2008 hatte Löscher den Abbau von weltweit 17.000 Arbeitsplätzen in der Verwaltung und dem Vertrieb angekündigt.
Siemens: Streichung von 10.000 Stellen befürchtet
04.11.2009 | 22:46 | (Die Presse)
Die Schätzung von Analysten, wonach Siemens noch einmal weltweit 10.000 Stellen abbauen werde, könnte sich als gar nicht so abwegig herausstellen. Weltweit beschäftigt Siemens 409.000 Menschen.
5 Kommentare
ist das nicht toll
10.000 bei siemens, ein super betrieb mit vielen managern die kassieren, dann kommt noch die quelle pleite...hui, die beim AMS werden im winter schwitzen.
alles in allem grandiose österreichische firmen.
jedesmal die hand aufhalten und staatsgelder fordern, aber sich nicht ums personal scheren.
Das werden wohl eher 100.000 Mitarbeiter werden
Wenn die Wirtschaft nicht anspringt im nächsten Jahr, und daran wollen nur die Politiker glauben, wird es ganz übel. Dann lohnt sich nicht mehr die Hängepartie mit den Kurzarbeitern. Dann folgt der Gewißheit der Kahlschlag.Und dann wird es auch auf den Straßen lebhafter.
SIEMENS-Wasserköpfe
Bei SIEMENS werden immer die Indianer gegangen, nie die Häuptlinge, die das 3-4fache der Indianer verdienen. So wird der Wasserkopf immer größer.
Eine Karikatur (intern bei SIEMENS kursierend) zeigt einen Ruder-Achter mit 1 Ruderer und 8 Steuermännern.
Die Ederer sollte die Erste sein !!!
Leider wird sie die Letzte sein, die entfernt wird.
Immerhin hat sie uns in die EU hineingel.ogen, dafür wird sie belohnt.
Sparen ist angesagt
Bei anderen Firmen wie zum Beispiel DO& CO werden die übernommenen Mitarbeiter der ehemaligen Airest (200) halt nicht auf einmal sondern Quartalsweise abgebaut und mit billigeren Leiharbeitskräften ersetzt.Und die meisten Firmen bezeichnen einen vorhandenen Überschuß von Arbeotskräften als Strategische reserve.

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