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Opel-Aspern: Mitarbeiter streichen Sanierungsbeitrag

05.11.2009 | 13:40 |   (DiePresse.com)

Die Mitarbeiter des Wiener Opel-Werks in Aspern hätten freiwillig auf 10,6 Millionen Euro jährlich verzichtet. Allerdings nur, wenn Opel von Magna übernommen worden wäre.

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Nach dem Platzen des Opel-Verkaufs an Magna ist der "Solidaritätsbeitrag" der Mitarbeiter Geschichte: "Diese Zusage eines Gehaltsverzichts war an Magna gebunden", sagte Renate Blauensteiner, Arbeiterbetriebsrat im GM-Werk in Wien am Donnerstag im "WirtschaftsBlatt". Die Opel-Mitarbeiter hätten jährlich auf 265 Millionen Euro verzichtet, das österreichische Werk hätte pro Jahr 10,6 Millionen Euro beigesteuert.

Die Leitung der Opel-Mutter General Motors (GM) forderte die Belegschaft allerdings bereits auf, auch unter dem Dach von GM einen Sanierungsbeitrag zu leisten.

Der Gehaltsverzicht der Mitarbeiter war wenige Stunden bevor GM den Opel-Verkauf an Magna abgeblasen hatte, vereinbart worden.

(APA)

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11 Kommentare
Gast: markus trullus
06.11.2009 14:22
0 0

Willkommen in der Realität

Big Ed eines ins Stammbuch geschrieben:
VW
Renault
Fiat
Citroen
Peugot
Ford
BMW
DB
Seat
Fiat
Alfa
Saab
Volvo
+ dutzende Japaner (Toyota, Nissan, Honda, Subaru, Suzuki,..)
+ hunderte Chinesen, Inder, Koreane
Alle diese freuen sich auf den Untergang Opels oder GM Europa….
Alle werden den Marktausfall Opels in wenigen Wochen verschmerzt haben. Und die 40.000 verlorenen Arbeitsplätze, was ist das gegen einige Millionen Arbeitsplätze, die in den letzten Jahren wegen der Globalisierung verloren gegangen sind? Und die Globalisier sind … wir selbst. Kauft asiatische Fahrzeuge, die sind BILLIG! Geiz ist Geil!!!

Gast: wp65
06.11.2009 08:13
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„Von Autos habe ich keine Ahnung.“

Darauf war das Management wohl schon immer stolz - vom Kerngeschäft keine Ahnung zu haben, aber abgehoben von der Welt Strategien zu entwerfen. Lieber Ed, ein kleiner Tip: Geld kommt rein, wenn ein Auto (ja, das sind die Dinger mit Rädern die Ihr produziert) an einen zahlenden Endkunden ausgeliefert wird.

Antworten Gast: markus trullus
06.11.2009 14:12
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Re: „Von Autos habe ich keine Ahnung.“

Richtig; und genau das wird nach dieser US Arroganz- Misäre in Europa (ausser in den US- Ar... Kriechenden GB) kaum mehr passieren. Oprl wird abstürzen, leider. Da helfen dann auch Solidaritätsbetteleien wegen der Arbeitsplätze nichts mehr...

Gast: Nachdenker
06.11.2009 07:30
0 0

Mal überlegen!

Wenn wir an die Brent-Star zurückdenken, wie da ein namhafter Ölkonzern in die Knie bzw. zum Nachgeben gezwungen wurde, würde ich allen deutschen und auch anderen EU Gewerkschaften empfehlen, die Arbeitsproteste auf ein anderes Niveau zu führen, bei dem man den Konzernen genau dort weh tut, wo es sie am Meisten trifft:

Nicht mehr Streiken oder Produktionen blockieren - das ist heutzutage Kontraproduktiv - NEIN - das Beste ist:
Gewerkschaftsweit aufzurufen, die Produkte all jener Unternehmen zu boykotieren, welche sich einfach nur aus Gewinngier aus unseren Ländern verabschieden - siehe Nokia.

Sagt doch euren Leuten klipp und klar: kauft keine Nokia Handy's mehr - kauft keine GM Fahrzeuge - wenn dort dann der Umsatz um 20, 30, 40... % zurückgeht wissen Sie, dass wir uns nicht mehr veräppeln lassen - so siehts aus! Wir als Konsumenten sind gefordert, diesen Abzockern auf die Finger zu klopfen!

Antworten Gast: Martin S
06.11.2009 09:44
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Re: Mal überlegen!

Und, hat das was im Falle Nokia gebracht? Wurden die Standorte wieder eröffnet? Nein? Dann ist das auch genauso unproduktiv!

Gast: Oskar
05.11.2009 23:33
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Ihr seid selbstbewußt? Ihr seid nichts

Nur ein paar Schachfiguren, genauer die Bauern, die auf dem Schachbrett verschoben und bei Bedarf geopfert werden. Und wenn ihr nicht geopfert werdet, seid ihr die Zahlsklaven, die erst einmal 50% des Bruttolohnes an den Staat abliefern dürfen. Ihr seid gar nichts.

Antworten Gast: Gastt
06.11.2009 08:53
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Re: Ihr seid selbstbewußt? Ihr seid nichts

Genauso ist es.

Jaroslav
05.11.2009 19:30
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putin

putin sollte es kaufen und alle gewerkschaft mitglieder werden durch arbeitspause kalinka singen

Gast: NurkeinOpel
05.11.2009 14:55
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Bravo

Vollkommen richtig ! Die fordern ohnehin nur den Solidaritätsbeitrag ein, liefern ihn an die Spekulanten ab und kündigen die Leute trotzdem.

Gast: Lasse mir nichts wegnehmen
05.11.2009 14:39
0 0

Wenn ihnen GM

erneut mit einem anderen Arbeitsplatzerhaltungsschmäh das Messer ansetzt erhöhen sie es freiwillig auf das doppelte. Hat zuletzt bei Magna auch prächtig funktioniert. Es kommt sicher noch soweit, dass die Leute fürs arbeiten dürfen auch noch bezahlen. Die Politiker machen mit dem Wahlvolk was sie wollen und die Firmenchefs mit ihren Lohnabhängigen das gleiche.

Gast: xyz
05.11.2009 14:07
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Warum verzichten?

GM wird sowieso alle Standorte in den Hochlohnlaendern schliessen. Das steht fest. Dann ist es besser fuer die Beschaeftigten so lange wie moeglich soviel vom Kuchen abschneiden wie es nur geht. Nach dem Zusperren des Standortes freuen sich im Falle eines vorherigen Gehaltsverzichts der Arbeiterschaft nur die Eigentuemer, die die Kosten der Stilllegung minimieren konnten und somit den eigenen Profit maximieren konnten... auf Kosten der "dummen" Arbeiter