22.11.2009 23:56 | Meine Presse Merkliste0

Opel-Aspern: Mitarbeiter streichen Sanierungsbeitrag

05.11.2009 | 13:40 |   (DiePresse.com)

Die Mitarbeiter des Wiener Opel-Werks in Aspern hätten freiwillig auf 10,6 Millionen Euro jährlich verzichtet. Allerdings nur, wenn Opel von Magna übernommen worden wäre.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Nach dem Platzen des Opel-Verkaufs an Magna ist der "Solidaritätsbeitrag" der Mitarbeiter Geschichte: "Diese Zusage eines Gehaltsverzichts war an Magna gebunden", sagte Renate Blauensteiner, Arbeiterbetriebsrat im GM-Werk in Wien am Donnerstag im "WirtschaftsBlatt". Die Opel-Mitarbeiter hätten jährlich auf 265 Millionen Euro verzichtet, das österreichische Werk hätte pro Jahr 10,6 Millionen Euro beigesteuert.

Die Leitung der Opel-Mutter General Motors (GM) forderte die Belegschaft allerdings bereits auf, auch unter dem Dach von GM einen Sanierungsbeitrag zu leisten.

Der Gehaltsverzicht der Mitarbeiter war wenige Stunden bevor GM den Opel-Verkauf an Magna abgeblasen hatte, vereinbart worden.

(APA)

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Artikel kommentieren Kommentieren BookmarkBookmarken bei [Was ist das?]

Als Gast kommentieren

...oder einloggen um als registrierter Benutzer zu kommentieren (Vorteile dieser Variante)

*... Pflichtfelder

Sicherheitscode
(Was bringt das?)*


Schwer lesbar?
Neuen Code generieren

Verbleibende Zeichen

11 Kommentare
Gast: markus trullus
06.11.2009 14:22
0 0

Willkommen in der Realität

Big Ed eines ins Stammbuch geschrieben:
VW
Renault
Fiat
Citroen
Peugot
Ford
BMW
DB
Seat
Fiat
Alfa
Saab
Volvo
+ dutzende Japaner (Toyota, Nissan, Honda, Subaru, Suzuki,..)
+ hunderte Chinesen, Inder, Koreane
Alle diese freuen sich auf den Untergang Opels oder GM Europa….
Alle werden den Marktausfall Opels in wenigen Wochen verschmerzt haben. Und die 40.000 verlorenen Arbeitsplätze, was ist das gegen einige Millionen Arbeitsplätze, die in den letzten Jahren wegen der Globalisierung verloren gegangen sind? Und die Globalisier sind … wir selbst. Kauft asiatische Fahrzeuge, die sind BILLIG! Geiz ist Geil!!!

Gast: wp65
06.11.2009 08:13
0 0

„Von Autos habe ich keine Ahnung.“

Darauf war das Management wohl schon immer stolz - vom Kerngeschäft keine Ahnung zu haben, aber abgehoben von der Welt Strategien zu entwerfen. Lieber Ed, ein kleiner Tip: Geld kommt rein, wenn ein Auto (ja, das sind die Dinger mit Rädern die Ihr produziert) an einen zahlenden Endkunden ausgeliefert wird.

Antworten Gast: markus trullus
06.11.2009 14:12
0 0

Re: „Von Autos habe ich keine Ahnung.“

Richtig; und genau das wird nach dieser US Arroganz- Misäre in Europa (ausser in den US- Ar... Kriechenden GB) kaum mehr passieren. Oprl wird abstürzen, leider. Da helfen dann auch Solidaritätsbetteleien wegen der Arbeitsplätze nichts mehr...

Gast: Nachdenker
06.11.2009 07:30
0 0

Mal überlegen!

Wenn wir an die Brent-Star zurückdenken, wie da ein namhafter Ölkonzern in die Knie bzw. zum Nachgeben gezwungen wurde, würde ich allen deutschen und auch anderen EU Gewerkschaften empfehlen, die Arbeitsproteste auf ein anderes Niveau zu führen, bei dem man den Konzernen genau dort weh tut, wo es sie am Meisten trifft:

Nicht mehr Streiken oder Produktionen blockieren - das ist heutzutage Kontraproduktiv - NEIN - das Beste ist:
Gewerkschaftsweit aufzurufen, die Produkte all jener Unternehmen zu boykotieren, welche sich einfach nur aus Gewinngier aus unseren Ländern verabschieden - siehe Nokia.

Sagt doch euren Leuten klipp und klar: kauft keine Nokia Handy's mehr - kauft keine GM Fahrzeuge - wenn dort dann der Umsatz um 20, 30, 40... % zurückgeht wissen Sie, dass wir uns nicht mehr veräppeln lassen - so siehts aus! Wir als Konsumenten sind gefordert, diesen Abzockern auf die Finger zu klopfen!

Antworten Gast: Martin S
06.11.2009 09:44
0 0

Re: Mal überlegen!

Und, hat das was im Falle Nokia gebracht? Wurden die Standorte wieder eröffnet? Nein? Dann ist das auch genauso unproduktiv!

Gast: Oskar
05.11.2009 23:33
0 0

Ihr seid selbstbewußt? Ihr seid nichts

Nur ein paar Schachfiguren, genauer die Bauern, die auf dem Schachbrett verschoben und bei Bedarf geopfert werden. Und wenn ihr nicht geopfert werdet, seid ihr die Zahlsklaven, die erst einmal 50% des Bruttolohnes an den Staat abliefern dürfen. Ihr seid gar nichts.

Antworten Gast: Gastt
06.11.2009 08:53
0 0

Re: Ihr seid selbstbewußt? Ihr seid nichts

Genauso ist es.

Jaroslav
05.11.2009 19:30
0 0

putin

putin sollte es kaufen und alle gewerkschaft mitglieder werden durch arbeitspause kalinka singen

Gast: NurkeinOpel
05.11.2009 14:55
1 0

Bravo

Vollkommen richtig ! Die fordern ohnehin nur den Solidaritätsbeitrag ein, liefern ihn an die Spekulanten ab und kündigen die Leute trotzdem.

Gast: Lasse mir nichts wegnehmen
05.11.2009 14:39
0 0

Wenn ihnen GM

erneut mit einem anderen Arbeitsplatzerhaltungsschmäh das Messer ansetzt erhöhen sie es freiwillig auf das doppelte. Hat zuletzt bei Magna auch prächtig funktioniert. Es kommt sicher noch soweit, dass die Leute fürs arbeiten dürfen auch noch bezahlen. Die Politiker machen mit dem Wahlvolk was sie wollen und die Firmenchefs mit ihren Lohnabhängigen das gleiche.

Gast: xyz
05.11.2009 14:07
0 0

Warum verzichten?

GM wird sowieso alle Standorte in den Hochlohnlaendern schliessen. Das steht fest. Dann ist es besser fuer die Beschaeftigten so lange wie moeglich soviel vom Kuchen abschneiden wie es nur geht. Nach dem Zusperren des Standortes freuen sich im Falle eines vorherigen Gehaltsverzichts der Arbeiterschaft nur die Eigentuemer, die die Kosten der Stilllegung minimieren konnten und somit den eigenen Profit maximieren konnten... auf Kosten der "dummen" Arbeiter

Schlagzeilen Wirtschaft

  • T-Mobile-Chef: "Wir fühlen uns benachteiligt"
    Europaweit ist der Streit um die „Digitale Dividende“ weitgehend entschieden - für die Mobilfunker. Österreich habe darauf schlichtweg vergessen, klagt T-Mobile-Chef Chvatal.
    Zahme Prüfung der OeNB bescherte Hypo Staatshilfe
    Ein Gutachten der Nationalbank aus dem Dezember hielt Gewinne der verlustreichen Bank im heurigen Jahr noch für plausibel. Grundlage dafür ist ein oberflächlicher Bericht der Oesterreichischen Nationalbank.
    Fonds floppten, weil zu wenige Versicherte starben
    Fonds der Deutschen Bank investierten in Lebensversicherungen und warteten auf den Tod der ursprünglichen Versicherungsnehmer. Da zu wenige starben, blieben die Erlöse aus. Der Bank droht nun eine Klage.
  • Bulgarien: Brunch statt Budgetdebatte
    Sofia winkt Budget für 2010 durch, darüber reden wollte im Parlament niemand. Der Haushaltsentwurf geht von einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts von zwei Prozent auf 32,6 Mrd.Euro aus.
    Doch keine Gebühr im Cyberspace
    Der Unabhängige Finanzsenat Linz verneint eine Gebührenpflicht bei der Einigung per E-Mail ohne Ausdruck.
    Was wurde aus... dem Waldsterben?
    "Der Wald stirbt", wurde uns in den 1980er-Jahren erklärt. Mittlerweile gibt es in Österreich mehr Wald als je zuvor. Warum eigentlich? Haben die Warnungen die Bäume gerettet – oder hat man damals einfach nur heillos übertrieben?
  • Magna-Chef Wolf will Arbeitskräfte flexibler einsetzen
    Wolf fordert "Work-on-Demand" und die Frühpensionierung von schwer vermittelbaren Arbeitskräften. Die Krise sei eine historische Chance zur Flexibilisierung.
    Subventionswettlauf um Opel gestartet
    EU-Industriekommissar Günter Verheugen kritisiert scharf die Ersteigerung von Arbeitsplätzen. Welche Opel-Standorte werden in Europa überleben dürfen? Klar ist, dass etwa 10.000 Mitarbeiter werden gehen müssen.
    Banker auf der Kanzel: "Wir leisten Gottes Arbeit"
    Mit Vorträgen versuchen britische Banker, das Image ihres Berufsstandes auf Vordermann zu bringen. Ort des Geschehens: englische Gotteshäuser. In der Londoner City feiert man die Rückkehr der Megabonuszahlungen
  • Design-Dildo statt Kabinen-Porno
    Beate Uhse, Europas größter Erotikhändler, klagt über schlechte Geschäfte. Haben Sexshops ausgedient? Mitnichten. Zumindest, solange sie neue Kunden ansprechen. Der Konzern der verstorbenen Primadonna meldete sinkende Umsätze.
    Wirtschaftskrise: Opfer, entschädigt doch die Täter!
    Hochrangige Banker bauen bereits für die nächste Wirtschaftskrise vor. Die Steuerzahler sollten sich besser anschnallen. Sicher ist sicher. Josef Ackermann ist wohl etwas wie der Mann fürs Grobe in der sonst so zurückhaltend agierenden Bankenszene.
    Sinnfrei an der Börse
    Warum der Neueinstieg in Aktien derzeit keinen Sinn ergibt, K+S aber spekulativ trotzdem eine Überlegung wert wäre.