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Karstadt: Mitarbeiter verzichten auf 150 Millionen Euro

07.11.2009 | 16:43 |   (DiePresse.com)

Arbeitnehmer und Insolvenzverwalter einigen sich auf Eckpunkte für eine Sanierung der deutschen Warenhauskette: Die Mitarbeiter verzichten unter anderem auf Teile des Urlaubs- und Weihnachtsgeldes.

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Vertreter der Arbeitnehmer und des Insolvenzverwalters haben sich auf Eckpunkte für eine Sanierung der insolventen deutschen Warenhauskette Karstadt geeinigt. Das bestätigte die stellvertretende Vorsitzende der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, Margret Mönig-Raane, am Samstag in Essen.

Die Karstadt-Mitarbeiter beteiligen sich demnach in den kommenden drei Jahren mit etwa 150 Millionen Euro an der Sanierung des insolventen Warenhauskonzerns. Es wird auf das Urlaubsgeld, Teile des Weihnachtsgeldes und auf tarifliche Vorsorgeleistungen verzichtet.

Unabhängig davon sind aber 17 der insgesamt 126 Waren- und Sporthäuser von der Schließung bedroht, sagte der Warenhaus- Beauftragte des Insolvenzverwalters, Rolf Weidmann. Ursprünglich hatte der Insolvenzverwalter 19 Häuser zur Disposition gestellt. Die Gewerkschaft will darauf hinarbeiten, dass möglichst wenige geschlossen werden.

Die verhandelten Eckpunkte sollten am Montag der Großen Tarifkommission zur Abstimmung vorgelegt werden. Am Dienstag berät die Gläubigerversammlung von Karstadt darüber, ob es einen Insolvenzplan für den Warenhauskonzern geben wird.

(APA)

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8 Kommentare
romolaner
08.11.2009 17:47
1 0

Mitarbeiter verzichten auf 150 Millionen Euro

DER BLÖDE ARBEITER WIRD ES NIE LERNEN UND SCHON GAR NICHT BEGREIFEN,DAS DAS NICHTS NUTZEN WIRD .
aber die Manager freut es sehr-wieder ein Bonus der aufgeteilt wird!!!

brave arbeiter- sehr brav.

Gast: Meier
08.11.2009 17:29
1 0

Verzicht auf Gehalt

Bitte immer daran denken, dass erste Arbeitslosengeld richtet sich nach dem letzten Gehalt.
Auf wieviel verzichten Vorstand und Ausfsichtrat.


Gast: Messalina
08.11.2009 17:11
1 0

unerhört,

der Arbeiter ist und bleibt der Dumme

Gast: gepoppter
08.11.2009 09:53
1 0

Galgenfrist.

Sonst nichts.

1 0

wenn so viel eingespart wird

werden sicher die gehälter der führungsebene erhöht.

mc

lurch
07.11.2009 18:12
1 0

immer das gleiche

Na lustig!
Die Führungsebene verzockt und verludert eine Firma und am Ende müssen die unteren Ränge mit ihrem Einkokmmen dafür geradestehen.
Der Betriebsrat gibt ein paar entrüstende Äusserungen von sich und damit hat sich die Angelegenheit. Bravo!!!!!

1 0

Re: immer das gleiche

Sicher wird es in der Führungsetage auch zu massiven Kürzungen bei Urlaubs- und Weihnachtsgeld kommen.
Was, nicht???? Also das überrascht mich jetzt aber.....:-))

Antworten Antworten Gast: gepoppter
08.11.2009 09:54
0 0

Re: Re: immer das gleiche

Tja, so ist das immer. Die Blunzenstricker werden meistens überrascht.

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