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Magna fordert 100 Millionen Dollar von GM

10.11.2009 | 18:21 |   (Die Presse)

Merkel übt scharfe Kritik am US-Autobauer. GM sei über Monate nicht in der Lage gewesen, seiner Verantwortung als Mutterkonzern gerecht zu werden, kritisierte die deutsche Bundeskanzlerin im Bundestag.

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Wien (Reuters/DPA/red.). Es war verlorene Liebesmüh – und dann auch noch ganz schön teuer: Einen Betrag in der Größenordnung von 100 Mio. Dollar (66,8 Mio. Euro) hat der gescheiterte Opel-Übernahmeversuch den Autozulieferer Magna gekostet. Das sagte Vorstandschef Siegfried Wolf zum ORF. Da General Motors (GM) auf dem von Magna erstellten Businessplan aufbaue, will Wolf die entstandenen Kosten vom US-Autobauer zurückverlangen. Genaue Berechnungen gebe es noch nicht.

In Deutschland hält unterdessen der Missmut über den geplatzten Deal an. GM sei über Monate nicht in der Lage gewesen, seiner Verantwortung als Mutterkonzern gerecht zu werden, kritisierte die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel im Bundestag. Hilfen würden zwar geprüft – die Hauptlast der Opel-Sanierung müsse GM aber selbst tragen. Merkel forderte zudem ein überzeugendes Sanierungskonzept. GM schätzte die Sanierungskosten für Opel zuletzt auf drei Mrd. Euro, die Ratingagentur Moody's geht von fünf Mrd. Euro aus.

 

Nick Reilly wird Opel-Chef

Einen Unternehmensplan mit Finanzierungskonzept fordert auch Opel-Betriebsratschef Klaus Franz. Die Belegschaft hatte ihre Zugeständnisse – darunter ein Lohnverzicht im Umfang von 265 Mio. Euro pro Jahr – zurückgezogen, nachdem das Scheitern der Übernahme bekannt geworden war. Nach Informationen des deutschen „Handelsblattes“ hat sich Franz bereits an EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes gewandt und ihr Eingreifen verlangt. Sie solle verhindern, dass EU-Mitglieder Staatshilfe anböten, um Arbeitsplätze zu sichern.

Rechtliche Probleme könnten GM auch in Russland drohen: Die Sberbank, die als Partner Magnas bei der Opel-Übernahme vorgesehen war, schließe einen Gang vor Gericht nicht aus, wie Sberbank-Chef German Gref am Dienstag sagte. Fest steht inzwischen, dass der GM-Manager Nick Reilly vorübergehend Opel-Chef wird (siehe Seite27).

("Die Presse", Print-Ausgabe, 11.11.2009)

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9 Kommentare
Gast: sid
11.11.2009 10:56
0 0

widerspruch

die widersprüchlichen aussagen und statments des henderson lassen auf demenz schließen.

LUPO
10.11.2009 23:40
0 0

Hart

Was nützt Härte, wenn Intelligenz benötigt wird. Zum Entlassen und Verlagern braucht man Härte zum Aufbau Intelligenz.

Gast: Einstein
10.11.2009 17:08
0 0

We can't solve problems by using the same kind of thinking we used when we created them.


Gast: Gast
10.11.2009 17:03
1 0

GM

soll endlich in Konkurs gehen- einfach weg mit den Wapplern!

Die können ja GAAAR NIX!

ga-stein
10.11.2009 16:46
0 1

billige ami - trickserei.

die amis können sowieso keine schönen, guten,wirtschaftlichen autos bauen.

Antworten Gast: lol
10.11.2009 18:41
0 0

Re: billige ami - trickserei.

ein absoluter blödsinn was sie da schreiben.

was ist das eigentlich für ein gefühl wenn man von nichts eine ahnung hat, erzählen sie mal?

Antworten Antworten ga-stein
11.11.2009 05:27
0 0

Re: Re: billige ami - trickserei.

reisen sie ins land der am markt vorbeiproduzierten ami autos. fahren sie audi oder bmw. dann wissen sie warum :)

Gast: hudolf ress
10.11.2009 15:55
0 0

gm

den grossen macker spielen, aber dann betteln wie ein schulkind, magna wird sich diese farce merken, beim nächsten crasch wird man die versager bluten lassen

Gast: pour le merite
10.11.2009 15:41
0 0

Jagt all die Hendersons zurück nach Detroit!

Ich steht zu hoffen, daß die Deutschen nicht noch einmal auf die bankrotten amerikanischen Trickbetrüger hereinfallen.

Eine wirkliche Zukunft für Opel kann es ohnehin nur ohne GM geben.

Auch wenns fürs erste noch so weh tut.