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Blindgänger: Warum Ökonomen auch 2010 irren werden


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Die Finanzkrise hat die Volkswirtschaftslehre auf den Kopf gestellt. Der US-amerikanische Wirtschafts-Nobelpreisträger Paul Krugman geht daher mit seiner Zunft wenig gnädig ins Gericht:

Von der Makroökonomie sei in den vergangenen 30 Jahren ein Großteil "bestenfalls spektakulär nutzlos, schlimmstenfalls schädlich" gewesen.

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34 Kommentare
 
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Death for KEYNESIANISM

"Von der Makroökonomie sei in den vergangenen 30 Jahren ein Großteil 'bestenfalls spektakulär nutzlos, schlimmstenfalls schädlich' gewesen."

Gast: Hannes
08.02.2010 23:50
0 0

Käfig voller Narren

Die Ökonomen werden für 2010 mit Sicherheit wieder irren. Wenn man deren Prognosen in der Vergangenheit verfolgt hat, drängt sich die Frage auf: „Warum hört denen überhaupt jemand zu?“ Fast wöchentlich werden Werte nach oben oder unten revidiert. Offensichtlich
fällt das aber niemanden auf. Die Medien hängen an ihren Lippen und veröffentlichen sofort jedes entweichende Bäuerchen. Und die Herde, der sie anhimmelnden Finanz- und Wirtschaftsjünger, rennt im Zickzack-Kurs hinterher.
Und dazu noch die selbsternannten Experten, die hier posten. Wie die allesamt messerscharf analysieren. Jeder hat das Unglück kommen sehen. Alle wissen was zu tun ist.
Es wird mir immer mehr bewusst: Wir leben in einem Käfig voller Narren!

Gast: Eurrora
05.02.2010 18:49
3 0

1 + 1 = 3 oder doch nur = 2 ?

Die Inflation kommt wie das Amen im Gebet.
Banken wurden mit Milliarden unterstützt,weil sie behaupteten ,das sie so viele Faule Kredite haben. Ich fragen SIE,wie wollen sie dieses geliehene Geld zurück zahlen ? Woher nehmen ,wenn nicht stehlen.

zilpzalp
05.02.2010 17:24
0 1

Unsere Gesellschaft

ist eine der "Experten". Sie kriechen aus allen Löchern, Markenzeichen: viel und schnell reden.
Die Wirklichkeit spielt sich dann so ab, wie es sich "Otto Normalverbraucher" vorgestellt hat.

Gast: kuhn
05.02.2010 15:34
1 0

2.7% ?

Aber nur bei dreimaliger Korrektur. Sonst sind es weniger.
Der Mann hat schon seine Proteges an der richtigen Stelle!

neustift
05.02.2010 14:16
4 0

Der aller größte Blindgänger!

Ein Herr Felderer hat mit seinen Wirtschaftsprognosen der letzten Jahre, eine Trefferquote von unglaublich 2.7%. Sogar Affen haben bei richtig-falsch Tests an die 50%.

Iason
05.02.2010 09:58
0 0

Gewisse Grundgesetze

gelten auch in der Wirtschaft immer.
Dass manche Wirtschaftsforscher das nicht mehr beachten, hat meist politische Gründe.
Kurzfristige Prognosen sind meist wertlos. Aber man kann über Jahre schon erahnen, was Politiker mit ihrem grenzenlosen Schuldenmachen und was Zentralbanken mit ihrer lockeren Geldpolitik anstellen.

mises.org... hier sind Ansätze zu sehen, wie man es zumindest nicht machen sollte.

Gast: Freiheit
05.02.2010 00:19
0 0

Klar dass die nie einen Crash oder starke Entwicklung

vorraus sagen koennen, denn wenn sie das wirklich koennten wuerden sie sicher keinen Vortrag halten sondern Bill Gates um Laengen abhaengen als reichten Mann/Frau der Welt. Das Problem liegt darin dass man jeden Oekonomen dem Orakel gleichsetzt und hier ist auch der Fehler. Oekonomen geben Meinungen, Ideen, Erkenntnisse ueber moegliche Tendenzen ueber hauptsaechlich gegenwertige und vergangene Erreignisse. Was die Zukunft bringt koennen sie nicht sagen. Klar gibt es gewisse Indikatoren die auf gewisse moegliche Ausgaenge hinweisen koennen - wie Schulden, etc aber ob es wirklich so eintrifft sind sie gleich gut wieder jeder andere Buerger. Geld hat von denen noch keiner wirklich a la Soros/Warren Buffet an der Boerse gemacht oder? Nebenbei ist sicher der Grossteil der Oekonomen nicht im neoliberalen Lager zu sehen sondern verfolgen immer noch Keynes Theorien obwohl hier einige anderer Meinung sind bis auf LvMises - danke. Die meisten Oesterreicher kennen Mises noch von Hayek.

wilko0070
04.02.2010 21:14
1 0

Krugman ist zumindest jemand,

der weiß, dass er nichts weiß.
(... und ständig in seinem Blog über das "dark age of macroecomics" heult).

Aber diese Heulsuse ist mir noch wesentlich lieber als ein Professor Unsinn, der voller (neoliberaler) Überzeugung immer wieder sein pseudo-wissenschaftliches Geschwafel absondert.

Gast: markus trullus
04.02.2010 16:57
0 0

Kim kocht da auch?????

kann mir jemand sagen, was "Kim Kocht" (bild 16) damit zu tun hat??? :o))))

der graf
04.02.2010 15:21
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Von Oekonomen und Wahrsagern

warum die oekonomen trotz X-fachen falschmeldungen- und prognosen noch immer gefragt sind? das liegt an der psyche des menschen. der mensch hat lieber vollkommen falsche informationen als gar keine. er braucht immer was an daa er sich klammern kann. anders kann man auch nicht erklaeren das wir tagtaeglich uns den wetterbericht geben mit der 5 oder sogar 7 tages vorschau. alles ueber 3 tage ist vollkommenes gerate, da ist man mit muenze aufwerfen meist besser bedient. ich habe mal mit einen meterologen gesprochen und ihn gefragt was denn genau die trefferquote der 5, 6 und 7 taegigen pronosen sei. darauf ein erstaunter blick (anscheinend bin ich der erste der sowas gefragt hat) und dann die meldung das er keine ahnung hat. super. das ganze laesst sich natuerlich auch auf die religionen uebertragen... photos vom himmel/hoelle kann keine religion vorzeigen und trotzdem hams millionen glaubiger....

Gast: protagoras
04.02.2010 13:47
0 0

zensur?

würde mich interessieren, wieso mein früherer beitrag zuerst erschienen ist und dann entfernt wurde.

muss die österreichische schule der makroökonomie wirklich durch zensur zum schweigen gebracht werden?

aufklärung nicht erwünscht, sonst würden die leute ja noch anfangen gold zu kaufen...

LvMises
04.02.2010 13:20
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vernuenfigte oekonomie auf www.mises.org

man diskutiert seit 100 jahren darueber ob keynes funktioniert, allein diese tatsache erklaert alles.

mfg

Gast: Ronald
04.02.2010 13:10
0 0

Interessant, dass diese Soziologen, Politologen, Wirtschaftsforscher

immer kurz nach einschneidenden Ereignissen wie z.B. Wahlen, sofort genau wissen, wieso und weshalb. Hätten diese Konjunktiv-Wissenschaftler dies eine Woche früher gesagt, dann wäre ein Gegensteuern möglich gewesen. Aber diese von den Medien gepuschten Wichtigmacher wissen letztlich auch nicht mehr als Otto-Normalverbraucher.

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Re: Interessant, dass diese Soziologen, Politologen, Wirtschaftsforscher

nach einem waldbrand ist es relativ einfach zu sagen es war ein waldbrand, wenn man gut ausgebildet ist zu erkennen ob es brandstiftung nachlässigkeit oder eine naturkatastrophe war. im vorhinein zu behaupten ein waldbrand ist möglich ist auch nicht so kompliziert. aber den tag oder die stunde zu erkennen ist schwieriger.

beispiel: die wahrscheinlichkeit eines reaktorunfalls bei einem bestimmten konstruktionstyp liegt bei 0,05 % im Jahr. Statistisch wird also alle 2000 Jahre ein solcher auftreten.
Frage: wie gross ist die wahrscheinlichkeit das in den kommenden 50 Jahren ein solcher auftritt wenn man 300 Kraftwerke dieses Typs gebaut hat. Sofern sie die letzten zwei Fragen beantworten konnten, wer glauben sie hat einen nutzen dass trotzdem atomreaktoren gebaut werden?
wahrscheinlich nicht die selben menschen wie bei einer finazkrise aber wahrscheinlich der selbe typ mensch. eloi und morlock gesellschaften erklären sich dann einfach durch die einen welche alles verteufeln und die anderen die sich absichern. Eine ökonomische und moralische trennung. Spannend wenn man draufkommt das der Papa doch nicht so perfekt ist; bedeutet aber auch das man entwicklungstechnisch gerade in der Pubertät steckt; sorry für die rechtschreibfehler

Murray
04.02.2010 12:40
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Apropos

Der Großteil der Makroökonomie in den vergangenen 30 Jahren war doch wesentlich von Krugman beeinflusst, oder?
Aber in Wirklichkeit gilt Krugmans Verdikt für die Makroökonomie als Ganzes - nur sollte es heißen: bestenfalls nur schädlich, in der Regel aber katastrophal.

Gast: ASVG-Sklave
04.02.2010 12:35
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Ökonomie war auch noch nie eine Wissenschaft

lediglich ein Betätigungsfeld staatlich versorgter Wichtigmacher und Scharlatane. Mehr als bedeutungsloses kommentieren im Sinne von Senf-dazu-geben, war es nie.

Gast: mf
04.02.2010 12:03
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Modelle

Prognosemodelle sind eine extrem komplexe angelegenheit - man kann und wird auch mit de besten Modellen die Zukunft nicht voruassagen koennen, besonders bei den verwerfungen der letzten Jahren. Problematisch war der blinde Glauben in Maerkte und ein paar Annahmen der Wiener Schule (Hayek im besonderen).
Es koennen derzeit keine robusten Prognosen abgegeben werden. Was jedoch sehr viele Oekonomen vermuten ist, dass Teil 2 (double dip) noch kommt und dieses Mal einen massiven Impact auf den Arbeitsmarkt hat, anziechen dafuer gibt es viele.

Antworten Gast: markus trullus
04.02.2010 16:53
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Re: Modelle

Muss ich auch widersprechen, was den Arbeitsmarkt betrifft. Stimmt nur, wenn man stur extrapoliert. Aber genau so verhalten sich komplexe und nichtlineare Struktur wie die Wirtschaft, das Klima, Turbulenzen etc. eben nicht. Alle Ökonomen sollten einmal bei der nichtlinearen Mathemetik in die Schule gehen, damit sie lernen, was Chaos bedeutet, was seltene Attraktoren sind, und was es mit selbstlernenden Strukturen (Autopoiese) auf sich hat. Sonst kannst die Profession Ökonomie zusperren!

Antworten Antworten LvMises
04.02.2010 18:18
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Re: Re: Modelle

und der groesste schwachsinn aller zeiten ist markrooekonomie, die sich mit aggregiertem schwachsinn beschaeftigt.

mfg

Antworten Antworten LvMises
04.02.2010 18:17
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Re: Re: Modelle

es gibt eh genug nichtlineare modelle, das problem ist, in der oekonomie gibt es keine konstanten wie in der physik.

es ist schlichtweg falsch ein soziales system mittels mathematik zu modellieren. das verhalten von menschen basiert auf subjektiven wahrnehmungen und bewertungen, die sich in sekundenschnelle aendern koenne. wie wollen sie die teile eines sozialen systems modellieren wenn sie nicht wissen wie sie sich verhalten werden? menschen sind keine atome oder molekuele. der gesamte ansatz der mathematik in der oekonomie is schwachsinn.

mfg

Antworten Antworten Antworten Gast: era
05.02.2010 12:20
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Re: Re: Re: Modelle

Damit ist eigentlich alles gesagt. Ohne brauchbare Axiome und sinnvollen Messgrößen, kein mathematisches Modell. Ohne mathematisches Modell keine wissenschaftliche Vorhersage und ohne wissenschaftliche Vorhersage keine Makroökonomie. Also würd ich den Leute eine Umschulung ans Herz legen, damit sie in Zukunft vielleicht etwas sinnvolles für die Gesellschaft leisten können. :)

Antworten LvMises
04.02.2010 13:22
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Re: Modelle

wachen sie doch auf mann, es gibt keine freien maerkte in der westlcihen welt, es gibt staatsquoten von 50-60 %, millionen seiten von regulierendem gesetzestext und komplettverstaatlichte industrien.

es gibt KEINEN EINZIGEN freien markt auf diesem globus.

in diesem zusammenhang von marktversagen zu sprechen ist naiv und laecherlich.

Antworten Antworten redneck
04.02.2010 17:47
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Re: der schwarze markt

ist nicht unbedingt frei

kommt einer freien marktwirtschaft wahrscheinlich am naechsten

der schwarze markt versagt nicht, des funktioniert immer

die politiker haben wieder mal versagt, das fuert normalerwiese zum krieg

http://mises.org/books/TRTS/

cheers

stay warm and stay alive

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Re: Re: der schwarze markt

Bin dort auch öfter unterwegs, aber diese Illustration kannte ich noch nicht. DANKE!!!

Antworten Antworten Antworten LvMises
04.02.2010 17:53
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Re: Re: der schwarze markt

danke fuer den wunderbaren link!

 
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