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EU-Parlament kappt Bankdatenleitung in die USA

28.01.2010 | 18:25 |  Von unserem Korrespondenten OLIVER GRIMM (Die Presse)

Nur eine Woche dürfte das umstrittene Swift-Abkommen ab 1. Februar gelten. Dann hebt es das Europaparlament vermutlich auf – und liefert damit eine erste Probe seines neuen Selbstbewusstseins.

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BRÜSSEL. Die Symbolik stach ins Auge: Just am Donnerstag, dem Europäischen Datenschutztag, erklärten Werner Langen und Markus Ferber, zwei führende Abgeordneten der Europäischen Volkspartei (EVP), dass auch ihre Fraktion am 10. Februar gegen das umstrittene Swift-Abkommen über die Weitergabe von Banküberweisungsdaten an die USA stimmen würden. Damit dürfte es etwas mehr als eine Woche nach seinem Inkrafttreten am 1. Februar wieder außer Kraft treten.

„Wir werden das Swift-Abkommen mit breiter Mehrheit auch in der EVP-Fraktion ablehnen“, sagte Langen bei einer Pressekonferenz in Brüssel. Das EU-Parlament lasse sich „nicht einfach abdrängen“. Es würde in Rechte der Bürger und Bankkunden eingreifen, und „das kann nicht ohne parlamentarische Beratung stattfinden“. Sein Fraktionskollege Ferber assistierte, dass „wir das Abkommen inhaltlich für falsch halten, auch vom Verfahren her“. Außerdem sei der „Nutzen für die Terrorbekämpfung nicht deutlich geworden“.

SWIFT
Swift steht für "Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication" und betreibt ein Rechnernetz, mit der internationale Überweisungen durchgeführt werden. Involvierte Konten werden über den "Swift-Code" (auch: BIC-Code) identifiziert.

Europäer in der Zwickmühle

Das besagte Abkommen zwischen der Union und den USA ist nach dem belgischen Privatunternehmen Swift benannt, das so gut wie alle elektronischen Banküberweisungen weltweit verwaltet. Nach den New Yorker Terroranschlägen vom 11.September 2001 führte Washington das sogenannte Terrorist Finance Tracking Programme ein, im Rahmen dessen das US-Finanzministerium von Swift Daten über elektronische Geldüberweisungen anforderte, die möglicherweise der Finanzierung von Terrorgruppen dienen.

Swift hatte bis Ende 2009 einen Computerserver in den USA, auf dem sämtliche Transaktionen, die über seinen Rechner in Europa liefen, spiegelbildlich gespeichert wurden. Das US-Finanzministerium erzwang von Swift jahrelang Zugang zu diesen gespiegelten Daten. Erst im Jahr 2006 deckte die „New York Times“ dieses geheime, durch kein völkerrechtliches Abkommen mit der EU gedeckte Tun auf.

Die Enthüllung, dass ein europäisches Unternehmen jahrelang ohne europäische Rechtsgrundlage von den US-Behörden gezwungen wurde, sensible Daten über EU-Bürger preiszugeben, stellte vor allem die Europäische Kommission und die Innenminister der 27 Mitgliedstaaten vor ein Dilemma. Denn einerseits sieht es höchst unvorteilhaft aus, wenn europäische Politiker nichts gegen die Aushöhlung der Grundrechte ihrer Bürger unternehmen.

Andererseits aber hatten die US-Geheimdienste den Europäern bei der Verfolgung von Terroristen jahrelang Ergebnisse von Analysen zur Verfügung gestellt, die auf diesen herausgepressten Swift-Daten beruhten. So betonte zum Beispiel Kommissionspräsident José Manuel Barroso am 25.November vergangenen Jahres bei einer Aussprache mit dem Europaparlament, dank der Weitergabe der Swift-Daten hätten die US-Geheimdienste Europas Behörden über 5400Verdachtsfälle informiert. Konkrete Anschläge seien verhindert worden, etwa jener der Terrorgruppe „Islamische Dschihad-Union“, die eine deutsche Zelle im Sauerland hatte.

Bloß stimmt das nicht. Swift-Daten hätten bei den Ermittlungen der deutschen Bundesanwaltschaft und des Bundeskriminalamts gegen die „Sauerland“-Gruppe „keine erkennbare Rolle gespielt“, zitierte die „Financial Times Deutschland“ Anfang Dezember einen Sprecher der deutschen Bundesanwaltschaft.

Dennoch beschlossen die Innenminister am 30.November in Brüssel, ein neunmonatiges Übergangsabkommen mit den USA zu schließen, das am 1. Februar, also nächsten Montag, in Kraft tritt.

 

„Noch ziemlich alles offen“

Dabei ignorierten Kommission und Rat das Parlament – ein schwerer taktischer Fehler: Denn nur einen Tag später, am 1.Dezember, gewannen die Europamandatare kraft des EU-Reformvertrags von Lissabon die Mitentscheidungsgewalt in so gut wie allen politischen Feldern – auch im hier berührten Bereich Inneres.

Die Abgeordneten, jahrelang als zweite Garde belächelt, gewinnen zusehends Gefallen an ihren neuen Kräften. Das Ringen um das Swift-Abkommen ist somit ihre erste große Machtprobe.

Ganz sicher ist es allerdings noch nicht, dass das Swift-Abkommen gleich wieder kippt. Denn die beiden größten Fraktionen, die EVP und die Sozialdemokraten, legen sich erst bei ihren Sitzungen am kommenden Mittwoch fest. „Vor allem unsere deutschsprachigen Abgeordneten sind dagegen. Aber es trudeln täglich neue Infos ein“, sagte ein EVP-Sprecher zur „Presse“. „Es gibt gute Argumente dafür und dagegen. Da ist noch ziemlich alles drin.“

„Derzeit sieht es nach einem Nein aus. Entschieden ist aber noch nichts“, hieß es aus dem Büro der SPD-Abgeordneten Birgit Sippel auf Anfrage der „Presse“.

Die US-Botschaft in Brüssel hält sich bedeckt. „Wir arbeiten hart daran, dieses Abkommen zu bekommen“, sagte eine Sprecherin zur „Presse“.

Leitartikel von Wolfgang BöhmSeite 31

("Die Presse", Print-Ausgabe, 29.01.2010)

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74 Kommentare
 
1 2
HOTROAD
05.02.2010 12:10
0 0

Swift- Abkommen

Die USA will noch mehr Kontrolle über die EU-Bürger haben ! Ich frage mich sowieso die ganze Zeit, wann die USA in die Schweiz einmarschiert, es könnte ja möglich sein, das Hohe Al Kaida Mitglieder, Bin Laden , usw. dort Konten haben , und das wäre die Unterstützung von Terroristtischen Vereinigungen ,und dort haben sicher auch Rauschgift-Barone und Diktatoren , sowie der von Tahiti geld liegen, und das sind doch sicher die Milliarden Dollar, die die USA dringent noch benötigen ! Es gab ja schon genauso Schadenfeinige Gründe für eine Expansion in ein anderes Land ! Oder liege ich falsch ? Ein Schelm, der böses dabei denkt !

fariborsm
04.02.2010 20:03
0 0

USA wehren sich gegen Kritik an Swift-Abkommen Die Suche nach Terror-Finanziers sei mit Datenschutz vereinba

DIE VERDEMOKRATISIERUNGASVERSUCHE FREMDER LÄNDER AUCH. AFGHANISTAN, IRAK;; jEMEN, ERITREA, SUDAN, lEBANON UND DESGLEICHEN. wARUM NICHT AUCH DEM IRAN BISHER NICHT ZU DEM GENUSS GEKOMMEN IST DOCH ENDLICH AUCH SEINERSEITS VERDEMOKRATISIERT ZUWERDEN OBWOHL ER ES AM MEISTENVERDIENT LIEGT AN DIE BEI UNS NUN MAL GELEGENTLICHE UNGEWOLLT AUSGEÜBTE UNGLEICHBEHANDLUNG. ANDERE URSACHEN EXISTIEREN NICHT.

Gast: Hans
03.02.2010 16:17
3 0

Folterstaat wefüllt keinesfalls die nötigen Kriterien

ein Land wie die USA das foltert, erfüllt keinesfalls die Kriterien in meinen Banküberweisungen zu stöbern

Gast: gast
03.02.2010 13:36
1 0

witzbolde ..

also wenn sie weniger als 0,1% der übergebenen daten untersuchen, warum fordern sie die dann überhaupt an ? .. des rätsels lösung .. sie bekommen alle datensätze und davon haben sie sich halt 0,1 % angesehen .. was mich allerdings wundert ist dass der amerikanische geheimdienst leute für so dumm hält, dass sie aus ihren aussagen nicht entsprechende schlüsse ziehen ,,,,

eurowave
03.02.2010 11:12
0 0

Terrorristen

haben keine Konten. Die machen es etwas anders. Die Amis wollen nur Wirtschafts-Spionage 'frei haus' betreiben.

jowmosc
03.02.2010 00:41
1 0

Vertrauen wir den USA

Nichts als filtering.die bösen politischen feinde haben plötzlich frozen screens oder kontosperre,-die "guten" hingegen leben in gewaltigen villen und gewiss geheimen bankkonten.fragt sich nun wohl jeder ha ha,warum solltebn die usa denn privaten leuten so viel geld oder besitz?..vielleicht weil gute freundschaften dazu führen nach lust und laune einfach mal vorbei zu kommen und dort einen film zu drehen..wirkt jedes mal unverdächtig,und schützt vor wahren begegenheiten..also,vertrauen wir den usa,weil sie so coole leute sind,ausserdem muss nicht jeder film auch ins kino kommen,hauptsache dreharbeiten gab es;immerhin schützen sie uns von holland bis türkei gegen terroristen..in irgendeinem bett erwischen sie die meisten.Dank USA haben wir ja auch die geheimen wahlen.immerhin würde ansonsten jemand in verfolgt..,falls zu lesen wäre auf jenen papierseiten oder im internet,"Mister X wählte die USÖ".. "damn" würden da gewiss viele sagen..

Vangelis
02.02.2010 23:10
5 0

Der Weg zur Weltregierung

Wer die Daten kontrolliert - kontrolliert die Welt

Gast: Data
02.02.2010 22:34
10 0

Warum nicht auch umgekehrt?

Bis heute habe ich nicht einen einzigen Kommentar darüber gelesen, warum die EU nicht auch in derselben Weise Bankdaten aus den USA fordert bzw. erhält. Wäre sehr gespannt, wie die USA auf solche Gegenforderungen reagieren würde.

IronicMan
02.02.2010 20:59
7 0

Die Frage ist...

...wie sehr man einem amerikanischen Beamten trauen soll, dessen Kollegen im Staate USA u.a. einen Krieg gegen den Irak wegen angeblicher Massenvernichtungswaffen angefangen, geheime Gefängnisse in aller Herrenländer unterhalten und Foltereintrichtungen auf Kuba betrieben haben, während sie der restlichen Welt eine Fantasielandschaft aus Demokratie, Freiheit und Menschenrechten vorgespielt haben - alles im Namen des Kampfes gegen den Terror.

Wenn jemand von dieser Sorte dann europäischen Bürgern weißmachen will, deren Daten seien in US-Händen sicher und alles geschehe auf Grundlage von Gesetzen und rechtsstaatlichen Prinzipien, wirkt das irgendwie nicht so authentisch und vertrauenswürdig wie es sollte...

Gast: Nadine
30.01.2010 18:47
5 0

eine Woche ist lang genug

1.) diese eine Woche wird reichen, um sämtliche Datensätze aus Europa an U.S übertragen zu können
2.) nicht nur diese Bankdatensätze machen mir Sorgen, sondern ebenfalls z.b. die europäisch angelegte lebenslange Steuer Ident Nummer, die eine Personenkennziffer darstellt.
gebt also HIER und JETZT eine Absage an die Datensammlung, die vom Bundeszentralspeicher in einen europäischen Zentralspeicher übertragen werden wird, um erst europäisch und dann weltweit zu identifizieren, mit allem was wir tun.

es wird Zeit, nicht mehr an Nebelkerzen zu glauben, sondern an der unlegitimierten Handlungsweise HIER im Staatsgebilde etwas zu ändern. nicht auf der ''Strasse'', sondern in abgewogenem Handeln auf freier Denkensbasis, das nicht immer Schutz für ein produziertes Problem braucht. denn eswird einen Zeitpunkt geben, an dem wir uns GEGEN freies Denken entscheiden müssen um HIER noch etwas zu erhalten.

ach ja: die Evolution ist unbewiesen, aber für alles was wir sehen, gibt es jemanden der es geschaffen hat und der hat andere Regeln die die Menschen aushebeln wollen um das Leben zerstören zu können.

0 0

Ja die Evolution ist unbewiesen..

Und ihre Gegner stellen auch ein absolutes Indiz dar, dass sie nicht geschieht....
Aber was das traurige ist:
Für die Evolution gibt es massenhaft Indizien - eigentlich gibt es im Moment keine bessere Erklärungen für diese, als die Evolutionstheorie.
Wie sieht es aber mit der Existenz Gottes aus? Indizien? Gehen gegen Null. Sogesehen ist es doch ein wenig dreist, eine Theorie anzuzweifeln und mit einer anderen zu kontern, die noch wesentlich weniger Anspruch darauf erheben kann, eine schlüssige Erklärung abzugeben.

Antworten Gast: Slartibartfas
02.02.2010 23:03
2 0

Re: eine Woche ist lang genug

SWIFT wird keinen einzigen Datensatz weitergeben bis das Europäische Parlament nicht abgestimmt hat. Es gäbe nämlich keine Rechtssicherheit, denn das Abkommen wäre zar da aber nicht durchsetzbar, da eben jene Zustimmung fehle.

Es hängt jetzt also am EP. Das Abkommen ist völlig nutzlos wenn sich SWIFT weigert es zu befolgen und SWIFT kann dies tun weil der Rat es hart am Amtsmissbrauch vorbeischrammend in Kraft setzen wollte. Das rächt sich jetzt.

Gast: die hoffnung
29.01.2010 21:19
4 0

stirbt zuletzt

Vielleicht geschieht doch noch das Wunder und das EU Parlament erweist sich - zumindest in geringer Weise - dem Datenschutz verpflichtet. Nachdem sich der Rat in solch unverschämter Weise über jedwedes Bisschen an Demokratie und Transparenz hinwegsetzte und mit verschämten Hinweisen auf die "Sicherheit" und "Terrorgefahr" den Menschen wieder einen Schritt gläserner machen will, hoffe ich, dass das EU Parlament dem mehrheitlich widerspricht. Es wäre ein Chance für das Parlament Profil zu zeigen.

Gast: jkö ölkj
29.01.2010 19:00
4 0

wird die amis sicher unheimlich stören

Swift hatte bis Ende 2009 einen Computerserver in den USA, auf dem sämtliche Transaktionen, die über seinen Rechner in Europa liefen, spiegelbildlich gespeichert wurden. Das US-Finanzministerium erzwang von Swift jahrelang Zugang zu diesen gespiegelten Daten. Erst im Jahr 2006 deckte die „New York Times“ dieses geheime, durch kein völkerrechtliches Abkommen mit der EU gedeckte Tun auf.

Na toll, dann werdens eine Woche nachm 1. Feb. auch wieder illigal erzwingen

Gast: Eurrora
29.01.2010 17:07
7 0

Man sollte nicht vergessen,

Deutschland ist noch immer besetztes Gebiet und die AMIS (die Besatzer)haben dort das letzte Wort.

Gast: DER Skeptiker
29.01.2010 15:36
1 0

EU-Parlament Kappt ...

Nun,es sind noch ein paar Tage bis zum 1.Februar , und es fließt noch viel den Rhein hinunter ! Was war bis her los Stimmte bis jetzt die Höhe der US-$ Überzeugung-Spende etwa nicht ? Kann mir das jemand besser Erklären ? Frage,wo ist die US- Kriecherin Frau Merkel hin ?

1 0

Das EU-Parlament lasse sich „nicht einfach abdrängen“

es ist ja auch nicht das ösi-parlament.
jene würstchenbude, in der man seit dem tag der allerersten sitzung fleissig trainiert, wie man auf kommando die hand hebt bzw aufsteht....

Gast: karl die socke
29.01.2010 11:44
2 0

Get up, parliament stand up!

Bin wirklich überrascht. Entwickelt sich in in der EU doch noch eine Form von Demokratie bzw. Mitbestimmung der Bürger? In den letzten Jahren hatte ich eher die Befürchtung, die EU würde zu einer Veranstaltung des Pseudoparlamentarismus gelenkt durch Konzerne und Ihre Lobbyisten.

Auf jeden Fall unterstütze ich jde Initiative gegen den Diebstahl von Daten der Bürger. Schlimm genug, dass man versucht hat eine Starftat im nachhinein durch Abkommen mit der EU zu legalisieren. Trotzdem nicht selbstverständlich etwas dagegen zu unternehmen. Ob dann am Ende nicht doch die Angst vor der eigenen Courage zu gross wird?

Wir haben ...

... den Krieg verloren .
So einen Krieg darf man nicht verlieren.

Svenfekter
29.01.2010 11:28
0 0

Was soll diese Getöse!

Seit wann hören die Nationalstaaten auf das EU-Parlament? Die Amerikaner haben es schon mit den grossen EU-Laendern vereinbart!
Man fragt weder das Parlament noch die kleinen EU-Staaten!

Wittichis
29.01.2010 11:18
4 0

Es wird zu beobachten sein,

ob sie das wirklich dürfen. Setzen wir das optimistisch mal voraus, dann können die EU-Parlamentarier sich gleich einer weiteren US-Spionageanlage annehmen - "Echelon" stationiert in GB, dem US-Pudel in Europa. W.

Gast: Niki
29.01.2010 09:59
1 0

hoffentlich hat das EU-Parlament mehr europäisches Selbstbewußtsein als die käuflichen EU-Kommisare!


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Re: hoffentlich hat das EU-Parlament mehr europäisches Selbstbewußtsein als die käuflichen EU-Kommisare!

waren die kommissare in diesem fall käuflich?

im obigen artikel heisst es: "Dennoch beschlossen die Innenminister am 30.November in Brüssel, ein neunmonatiges Übergangsabkommen mit den USA zu schließen, ..."

du müsstest also von käuflichen innenministern sprechen bzw, in unserem verantwortungsbereich, von einer korrupten schotter-mizzi!

Antworten Antworten Gast: Niki
29.01.2010 16:19
1 0

Re: Re: hoffentlich hat das EU-Parlament mehr europäisches Selbstbewußtsein als die käuflichen EU-Kommisare!

die Minister richten sich doch meist nach den "Empfehlungen" der Kommissare. Die Interessen ihrer eigenen Völker werden von unseren "Volksvertretern" in Brüssel oft nicht einmal zur Sprache gebracht!

"vermutlich", "Unschuldsvermutung" - DIE Unwörter der zeitgeistigen Medien

Beide beinhalten das "nix (genau) wissen", aber es ist doch so schön, zumindest "vermutet" zu haben - auch wenn's nicht zu- oder eintrifft. Also, liebe "Presse", wie wär's, über etwas zu berichten und es zu kommentieren, wenn "es" GESCHEHEN ist?? Wartet's doch die entsprechenden Debatten (der Dep....) im EU-Parlament ab! Ich trau denen nämlich nicht über den Weg!

2 0

Re:

Lieber Gospodin, wenn sich in einer so wichtigen Fragen wie diesem Abkommen eine klare Meinungslage in den drei wichtigsten Fraktionen abzubilden beginnt, die entsprechenden Fraktionsbeschlüsse aber noch nicht gefallen sind, ist das erstens zu berichten und zweitens der Konjunktiv angebracht. Die entscheidende Debatte im LIBE-Ausschuss am Mittwoch habe ich mir übrigens angehört. Dort war die beschriebene Meinungslage mit Händen greifbar. Freundlichen Gruß, OG

 
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