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Deutscher Staat kauft geklaute Bankdaten

02.02.2010 | 19:21 |  VON EVA MALE (Die Presse)

Laut Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) ist der Kauf der CD mit Daten von 1500 deutschen Steuersündern beschlossene Sache. Die rechtlichen Bedenken von Parteikollegen teilt er nicht.

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Berlin. „Im Prinzip ist die Entscheidung gefallen.“ Trotz heftiger parteiinterner Kritik und Protesten aus der Schweiz ist Deutschlands Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) zum raschen Kauf der CD mit den Daten von 1500 deutschen Steuersündern entschlossen. In einem Interview verwies er auf die Affäre um Liechtensteiner Stiftungskonten vor zwei Jahren.

Bisher habe kein Gericht im Zusammenhang mit den Liechtensteiner Konten ein Beweismittelverwertungsverbot ausgesprochen. Damit stehe dem Ankauf aus Sicht des Bundesfinanzministeriums rechtlich nichts entgegen, wie eine genaue Prüfung in den vergangenen Tagen ergeben habe. Da der Fall ähnlich gelagert sei wie die Liechtenstein-Affäre, „konnten wir gar nicht anders entscheiden“, meint der Finanzminister. Er will die Linie der Vorgängerregierung explizit fortsetzen.

 

Beweisverwertung zulässig

Damals kaufte der Bundesnachrichtendienst gestohlene Daten von Kunden der Liechtensteiner LGT-Bank. Im ersten Strafverfahren entschied ein Bochumer Gericht, dass die Daten verwertbar seien. Die ursprüngliche Straftat des „Datenklaus“ habe eine Privatperson begangen, der Staat nutze das Material nur „nachgelagert“. Dafür sieht das Gesetz kein explizites Beweisverwertungsverbot vor.

In der letzten Liechtenstein-Debatte wurde die Verwendung gestohlener Daten von den Befürwortern auch damit gerechtfertigt, dass Daten keine „Sachen“ seien, sondern eine Art Geheimnis. Hehlerei gibt es laut Gesetz aber nur für Sachen, nicht für immaterielle Werte. Die Gegner dieser Auffassung weisen das als Spitzfindigkeit zurück – der Staat müsse mit gutem Beispiel vorangehen und dürfe nicht Unrecht mit Unrecht korrigieren.

 

Kritik aus den eigenen Reihen

Während die Mehrheit der Deutschen (57Prozent) sich in einer Umfrage des „sterns“ für einen Kauf der Steuer-CD ausspricht, stehen Finanzminister Schäuble und Bundeskanzlerin Angela Merkel, die für ihre Verhältnisse ungewöhnlich schnell entschied, aus den eigenen Reihen unter Beschuss. So warnt etwa der Vorsitzende des Rechtsausschusses, Siegfried Kauder, aus rechtlichen Bedenken vor dem Ankauf: Der Staat würde sich auf juristisch vermintes Gelände begeben und den Datendieben ermutigende Signale senden. Der Präsident des CDU-Wirtschaftsrates, Kurt Lauk, sagte, der Staat dürfe die Daten nicht kaufen, „er darf unter keinen Umständen zum Hehler werden“.

Formal ist die deutsche Bundesregierung in der Frage übrigens gar nicht zuständig. Steuerangelegenheiten sind in Deutschland Ländersache. Zuständig ist offiziell das Land Nordrhein-Westfalen, dem die CD angeboten worden ist. Dort läuft derzeit die Prüfung der Daten auf Hochtouren. Danach wird sich Landesfinanzminister Helmut Linssen mit Finanzminister Schäuble beraten. Durch Steuerhinterziehung und nicht gezahlte Sozialabgaben entsteht dem deutschen Staat jährlich ein Schaden von schätzungsweise 200 Milliarden Euro.

AUF EINEN BLICK

„Möglichst rasch“ will Deutschland dem anonymen Informanten die CD mit Datensätzen von 1500 deutschen Kontoinhabern in der Schweiz abkaufen. Die Behörden erwarten sich rund 100 Millionen Euro an zusätzlichen Steuereinnahmen. Finanzminister Wolfgang Schäuble weist den Vorwurf der Hehlerei zurück.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 03.02.2010)

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264 Kommentare
 
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Gast: zeitgeist
27.03.2010 13:34
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Europäisches Finanzrecht bricht Schzweizer Geldgier

Ihr konservatives Bergvölkchen seit ja nun endlich wieder in der Realität angelangt.
Eindeutig ist wohl zu erkennen, das der Rest Europas Eure billigen Steuerhinterziehungsgesetze nicht mehr duldet.
Selbst Schweizer Großbanken denken endlich über die Veränderung der Bankengesetzgebung bzw. vernünftige Zusammenarbeit im europäischen Steuerraum nach. Der Kauf der Steuerdaten CD`s hat sich in jeglicher Hinsicht gelohnt. Alles Geheule der Schweizer Banken u. anderer Profiteure hat nicht`s genützt. Gut so !!!

Ich jedenfalls bedanke mich bei Euren Datenkaufleuten, welche mit geringen Aufwand dazu beitragen, Europas Steuerrecht auf solide Füße zu bringen.

Ich schlage Sie vor für den großen Schweizer Verdienstorden.

Gast: Natalie
08.02.2010 19:47
0 0

FRAGE

Wieso konnte Frau Merkel entscheiden, dass die DAten gekauft werden??

Gast: Deutschlandhasser
06.02.2010 12:02
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Raus mti den Deutschen

Als Gegenreaktion für die Helerei empfehle ich alle unqualifizierter und unser Sozialsystem belastende Deutschen auszuschaffen

Antworten Gast: Freisslers Handlanger
13.02.2010 03:02
0 0

Re: Raus mti den Deutschen

Mein lieber Freund..... dein Name werd ich mir merken und wenn die Zeit reif ist musst du dich für diesen Spruch vor dem Tribunal verantworten

Gast: Gast
05.02.2010 08:47
0 0

Taliban Europas

Es ist schon sehr verwunderlich das gerade die Schweiz und allen voran deren Banker mal wieder mit unmut reagieren auf Aktionen der deutschen Regierung. Die US-Behörde hatte UBS fast zerlegt, in Frankreich sind ebenfalls Daten gekauft worden. UND? Nix von wegen "Sauerei", "Hehlerei"...
Vielmehr widert mich das Geschäftsgebaren der Schweizer Banker an die sich förmlich anbiedern und kriminelle Machenschaften anbieten um "Geld" in das Paradies zu verfrachten. So machen es die Taliban mit ihren Attentätern auch. Mit dem Unterschied das denen Jungfrauen versprochen wird statt Rendite.
Es ist doch schon seit langem zu beobachten, dass die Methoden, die in der Schweiz innerhalb der Bankenwelt angewendet wird, mindestens Grauzone ist und nicht nur innerhalb der EU als kriminell bewertet wird.
Ich lebe lieber in einem Land das sich Daten kauft die geklaut sind als in einem Land das seine wirtschaftliche Grundlage auf Drogengelder, Mafiaanlagen und Steuersünder baut.

Gast: verkäufer
05.02.2010 00:13
0 0

Profit

Es gehe nicht um Steuerhinterziehung! Sondern um Profit für die manche kriminelle im „regierung“. Und die Steuerzahler kriegen das Geld auch nicht zurück.
Strafgesetzbuch
§ 259 Hehlerei
(1) Wer eine Sache, die ein anderer gestohlen oder sonst durch eine gegen fremdes Vermögen gerichtete rechtswidrige Tat erlangt hat, ankauft oder sonst sich oder einem Dritten verschafft, sie absetzt oder absetzen hilft, um sich oder einen Dritten zu bereichern, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
(2) Die §§ 247 und 248a gelten sinngemäß.
(3) Der Versuch ist strafbar.

Gast: TVoeD
04.02.2010 17:16
0 0

Pfeifen im Walde

Die Schweizer moegen laut schreien, weil Deutschland ihr Bankgeheimnis missachtet.
Ihr eigentliches Problem ist jedoch, das Sie es selbst nicht mehr garantieren koennen.
Es ist halt zu einfach geworden, Bankdaten auf einem USB-Stick zu kopieren. Das mag dem einen oder anderen ja haemische Freude bereiten. Das Beunruhigende daran ist aber: Wenn schon die Schweizer Grossbanken kein Geheimnis mehr bewahren koennen, ist es um die Privatsphaere des kleinen Mannes schon laengst geschehen.

Gast: Heidi
04.02.2010 16:55
0 0

Liebe Leser

wir bitten um eine finanzielle Entschädigung für unsere Kommentare-Wissen u.Zeit kosten Geld!

Gast: Heidi
04.02.2010 16:53
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Liebe Leser

Sie können alles kehren,wie sie wollen,doch gestohlen bleibt gestohlen u.wenn sich ihre Leute nicht melden,werden sie damit ein Dauerproblem haben in Deutschland.Ehrlich währt am längsten u.bereichern Sie sich nicht auf Kosten anderer!

Gast: Happygolucky
04.02.2010 16:01
0 0

Unfug

@weissimmerwas - die Schweiz arbeitet nicht mit deutschen Steuersündern zusammen. Jeder kann Geld anlegen wo er möchte. Ob dieses Geld versteuet ist oder eventuelle Gewinne daraus im Asland versteuert werden müssen,dies zu überprüfen ist nicht Aufgabe der Schweiz. Im Gegensatz zum demokratischen Deutschland - was auch immer das heutzutage noch heißt - hat die Schweiz Respekt vor der Privatsphäre des Einzelnen und gibt nicht Unmengen Daten frei, nur weil der Verdacht besteht, daß Steuersünder darunter sein könnten.

Gast: Manfred Fenn
04.02.2010 15:56
0 0

Steuerhehlerei = Mittäterschaft

Es gibt wohl kein Strafgesetzbuch der Staaten auf dieser Weltkugel, das eine Mittäterschaft von der Strafe ausnimmt.
Die Schweizer wissen nicht nur, welche Steuerhinterzieher Geld am deutschen Fiskus vorbeischmuggeln, sie decken diese Kriminellen nicht nur, nein, sie profitieren von der Steuerhinterziehung. Es handelt sich also definitiv um Mittäterschaft.
Krimineller geht es schon gar nicht mehr. Und nun beklagen sich diese kriminelle Horde, dass der Deutsche Staat die deutschen Gesetzesbrecher belangen will.
Da es eine Tatsache ist, dass die Schweizer hier Mittäter sind, müssten die direkten Helfershelfer, sprich die Bänker, dieser Eidgenossenschaft bei Einreise in die Bundesrepublik dingfest gemacht und verurteilt werden.
Ich stelle hiermit Strafanzeige gegen diese Ganoven und bitte die zuständige Staatsanwaltschaft, tätig zu werden und internationale Haftbefehle auszustellen.

Gast: weissimmerwas
04.02.2010 15:44
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Na da wolln wir mal sehen

Also, wir leben immer noch in einer Demokratie,
wenn die Schweiz seit Jahren mit kriminellen deutschen Steuersündern zusammenarbeitet warum soll Deutschland nicht einmal mit nem krimminellen Informanten zusammenarbeiten.
Dies liesse sich auch in einem Volksentscheid bestätigen lassen, dessen bin ich mir sehr sicher.

So Ihr lieben Schweizer was nun ?


Gast: leser_49
04.02.2010 14:59
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Unfreundlicher Akt

"Es wäre ein unfreundlicher Akt, wenn Deutschland aus kurzfristiger Profitsucht mit Kriminellen zusammenarbeiten würde."

Und mindestens ebenso unfreundlich und überdies verlogen und kurzsichtig ist es, wenn sich die Schweiz aus langfristiger Profitsucht mit kriminellen Steuerhinterziehern gemein macht und auf Biegen und Brechen das schweizer Bankgeheimnis verteidigen will. Und die verzweifelte Verteidigung dieses obsoleten Bankgeheimnisses, das in Wirklichkeit hauptsächlich die Kriminellen schützt, ist der eigentliche Grund für das ganze Betroffenheitsgegreine.

Gast: Lazarus
04.02.2010 13:47
0 0

Heuchler

Da wagen es die Schweizer Bankiers die deutsche Regierung anzuprangern, weil sie vorhat "aus kurzfristiger Profitsucht mit Kriminellen zusammenzuarbeiten". Daß die Herren Banker aus langfristiger Gewinsucht schon seit Jahren mit Kriminellen, nämlich Steuerbetrügern, zusammenarbeiten, wird dezent unterschlagen. Wasser predigen und Wein trinken nannte meine Oma sowas immer.
Hätten die Herren Banker immer rechtmässig gehandelt, hätten Sie jetzt nichts zu befürchten und würden auch nicht so rumheulen.
Kauft die CD und holt die hinterzogenen Gelder wieder zurück. Wenn der deutsche Staat dem Bürger schon bis zum Ellenbogen in die Taschen greift, dann soll er das bitte bei allen tun.

Gast: Wolfgang
04.02.2010 12:31
0 0

Doppelmoral

Ich halte den Ankauf von gestohlenen Daten prinzipiell für sehr bedenklich.

Andererseits möchte ich nicht verhehlen, dass ich es auch nicht gerne sehe, wenn Steuerbetrüger Millionenbeträge am Fiskus vorbei ins Ausland schleusen.

Hier muss eben abgewogen werden. Ich persönlich bin der Meinung, dass tausendfacher Steuerbetrug, teilweise im mehrstelligen Millionenbereich schwerer wiegt als der Kauf von geklauten Daten für 2,5 Mio.

Die Empörung der Schweizer Bürger kann ich sehr wohl verstehen. Sie finden es nicht richtig, dass sich deutsche Behörden mit geklauten Daten Zugriff auf ihre Kontendaten verschaffen. Mir selbst würde das auch nicht passen.

Angefacht wurde diese Diskussion jedoch nicht durch den Kauf der CD sondern durch die Bereitwilligkeit der schweizer Geldinstitute bedenkenlos Geld ohne Prüfung der Herkunft anzunehmen und zu verwalten. (Motto Geld stinkt nicht!)

Geld stinkt aber doch. Auch wenn es juristisch nicht verwertbar sein sollte, so so macht sich ein Banker, der wissentlich Schwarzgeld aus Deutschland verwaltet, der Beihilfe zur Steuerhinterziehung in Deutschland schuldig.

Zur Verhältnismäßigkeit der Mittel noch ein Vergleich: Wenn ein Raser mit 200 durch die 100er Begrenzung pfeift, darf die Polizei ihm im zivilen Polizeiauto ohne Blaulicht hinterherjagen, um ihn zu überführen oder nicht?

Ebenfalls ein eindeutiger Rechtsbruch.

Wie gehen wir damit um?

Gast: Ringelreiher
04.02.2010 11:32
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Panzerknacker

In den Abwassern der Koruption waschen Sie Ihre Unschuld rein. Vergangenheitsschwanger verbannen sie die Spiegel ihrer Machenschaften.
Leere Staatskassen lassen sie zu dem werden, was sie schon ein mal taten. . Ein grauenvoller Anblick , diese Gut-Menschen !
Ein unverständliches Geschwätz, welches sich im Rechtvertigungstanz Juristischer Machbarkeit erklärt. Hirnverbrannte Erde totgeglaubeter Gedanken und Werke , keimen im Land der Mütter und Väter .

Gast: y. michel
04.02.2010 10:53
1 0

ymichel

Ausgerechnet Schäuble der als Innenminister schon bewiesen hat, daß er zu skrupellosen Maßnahmen fähig ist. Zudem ist die Angelegenheit mit den 100.000 DM noch nicht geklärt, die Schäuble 1991 vom Waffenhändler Karlheinz Schreiber erhalten und dann »zuhause in der Schublade vergessen« haben soll.

Diebstahl geklaute Daten lohnt sich, nun können alle die in Deutschland zu wenig verdienen (kein Mindestlohn) und daneben schwarz arbeiten müssen um zu überleben bangen. Könnte ja sein, dass eines Tages ihre Daten geklaut werden und verkauft, alles möglich in Überwachungsstaat Deutschland...

Gast: Klaus N.
04.02.2010 10:46
0 0

Hehlerei??

Hehlerei des dt. Staates bei einer solchen Sache?? Nunja, getroffene Hunde bellen gewöhnlich. Also lassen wir den schweizer Superdemokraten und Bankern ihr Jammern, weil die Felle beginnen könnten, davon zu schwimmen Um jedoch i h r e schon traditionell immer im großen Stil betriebene Hehlerei zu beweinen, wäre auch ein 96-Stunden-Tag viel kurz bemessen.
Es gab mal einen deutschen Panzergeneral namens Guderian, dessen Motto lautete: Klotzen, nicht Kleckern! Perverse Spitzfindigkeiten von Winkeladvokaten dürften ihn dabei eher belustigt haben.
Die Bundesregierung hat mit ihrer Kauf-entscheidung für die CD jedenfalls die erste überzeugende Entscheidung der ersten 100 Tage getroffen, hat doch noch nie eine dt. Regierung die arme Schweiz jemals genötigt, daß Geld kriminell gewordener deutscher Staatsbürger zu bunkern.

Gast: adventure
04.02.2010 10:44
0 0

Sicherstellung bestimmter Daten

Die Bundesregierung möchte diese CD haben weil sie fürchtet, oder weiss, das auf dieser CD auch Personen aus den eigenen Reihen vorhanden sind. Diese Daten werden dann gelöscht und bei dem Rest wird dann hart durchgegriffen..

GKRIEGL
04.02.2010 03:30
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Ganz im Gegenteil !

Ich denke es wird sich bald herausstellen, wer von den Ankaufgegnern selbst als Steuerflüchtling auf der CD vermerkt ist.
Wir werden es genau beobachten!

Gast: Franz
03.02.2010 20:52
0 0

die Argumentation des Staates gefällt mir

Angenommen:
Ich kaufe eine gestohlene Schusswaffe
Ich behaupte durch den kauf der Schusswaffe habe ich die Gesellschaft sicherer gemacht, weil ich dadurch den Verkauf der Schusswaffe an einen vielleicht verurteilten Mörder verhindert habe.

Da der Staat selber offensichtlich der Meinung ist, dass Straftaten im gesamtgesellschaftlichen Interesse straffrei sind, frage ich mich, ob er dies im geschilderten Fall allen Ernstes auch so sieht.

Antworten Gast: gast
04.02.2010 15:46
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Re: die Argumentation des Staates gefällt mir

ein hinkender Vergleich; besser: Ich klaue einen Mörder die Schusswaffe bevor er Schaden anrichtet oder bezahl einen Dieb dafür. Es muss immer abgewogen werden was den grösseren Schaden verursacht. Schwerverbrecher darf man nicht entkommen lassen und reiche Menschen die Steuern hinterziehen sind mit die schlimmsten. Vielleicht hat der Ankauf ja auch eine abschreckende Wirkung.

Gast: Lebowski
03.02.2010 16:12
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Diebstahl....

Habe gerade gehört, dass der Verkäufer bekannt ist. Ein auf Zypern lebender Deutscher will damit morgen an die Presse....Diebstahl lohnt sich doch nicht...!

Antworten Gast: Zyni
03.02.2010 17:42
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Ein Deutscher???

E I G E N T O R ! Die Schweizer Neocons reiten ja bereits gegen den deutschen Filz. Was für ein Niagarafall auf diese Mühlen!

Gast: Schnaufi die Riesensau
03.02.2010 14:19
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Perfekte Ablenkung

wer spricht von den 400.000 - 1.000.000 Harzern, die noch niemals arbeiten gegangen sind und Zeit Lebens Stütze kassiert haben?

Gast: Zeitgeist
03.02.2010 13:06
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Deutsche Arroganz trifft schweizer Dummheit

Wer sich in seinem Kommentar der Fäkaliensprache bedient, outet nur, dass es wirklich in der Schweiz angekommen ist. Die Schweizer Banken treffen in ihrer Dummheit auf die Ralität.
Nun versucht man den Spieß umzudrehen, und verwechselt zudem Selbsbewußtsein mit Arroganz.
Die Zeichen der letzten Jahre liefen daraufhin, dass der Sumpf der Steueroasen europaweit bekämpft wird.
Wer seit Lichtenstein die Zeichen der Zeit nicht erkennt, ist selbst schuld u. handelt dumm !!!

Wer den Juden jahrzehntelang, auf den Schweizer Banken befindliche Goldbestände vorenthält, sollte sich an die eigene Nase fassen. Will heissen "Geld stinkt nicht" egal woher es stammt. So handeln die Schweizer seit eh u. je ....
Das die Schweizer mit Deutschen Steuergeldern ihre Sozialkassen auffüllen u. damit ihr bis dato ohnehin "geldgieriges Image" verbessern, macht viele Europäer stutzig.
Macht nur weiter so.... und die CD`s werden u.a. das schlechte Gewissen der Schweiz.

 
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