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''Sprengsatz Inflation'': Die Geldwert-Bombe tickt


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"Die Notenbanken agieren in der Krise wie gehabt: Sie fluten die Welt mit Geld. Mit mehr Geld als je zuvor. Auch die Regierungen pumpen Billionen in die Wirtschaft, die die Steuerzahler von heute, morgen und übermorgen mit Schulden in Rekordhöhe belasten",

schreibt Henrik Müller in seinem Buch "Sprengsatz Inflation".

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38 Kommentare
 
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Lupus67
15.04.2011 11:30
0 0

eins kann man nur sagen

der "goldschmied fabian" hat, wenn auch sonst ziemlich viel blödsin eine zentrale wahre kernaussage: Zins und Zinseszinsrechnung beruht auf der theorie, dass es unbegrenztes wachstum gibt und dass geld von alleine entsteht. DAS ist der esentielle fehler im system. und durch die lange friedliche entwicklung europas wird der fehler jetzt ersichtlich, wo früher immer kriege einen neuanfang zugelassen haben und diesen fehler vertuscht haben. aber weil alle an der macht an dieses postulat blind glauben und von der finanzwelt gekauft sind, sind sie nicht in der lage veränderungen herbeizuführen oder wenigstens diese als sinnvoll zu betrachten

Lupus67
15.04.2011 11:21
0 0

noch was

Alle übrigen Optionen - Sparen, hohe Steuern und Abgaben, niedrige staatliche Leistungen - sind hart, unpopulär und extrem langwierig", so Müller.....sagen genau die, die für das BISHERIGE system arbeiten und daran gut verdienen.....wie wäre es mit gerechter umverteilung? ein bischen verzicht der superreichen? gerechte importzölle, sodass ausbeutung in den billiglohnländern nicht mehr subventioniert wird? NEIN...weiter bei den kleinen einsparen und die reichen füttern,irgendwelche randgruppen als die verursacher der krise hinstellen. schliesslich gibts unendliches wirtschaftswachstum...oder? seids ehrlich, unser kapitalistisches system ist kommunistischer als es die kummerln jemals waren. alles was nicht ins system passt wird sofort abgedreht

Lupus67
15.04.2011 11:05
0 0

es ist völlig egal

egal was passiert. die herrschende klasse lebt( und das mehr als gut) vom konsum. und wenn die gefahr besteht, dass dieser konsum weniger wird werden die gegensteuern. da das system sich gar nicht ändern oder ihre macht verlieren will, wird es weiter geld drucken als ob es klopapier wäre. und damit die inflation anheizen. der einzige trost dabei, für normalbürger ändert sich nicht, weil WIR die konsumenten sind. egal was uns die machthaber einreden wollen, egal wie sehr sie "leistungsgerechte" entlohnung fordern. wenn wir nicht genug geld mehr haben zum konsumieren, überholt sich das system schneller als wir schauen können. daher wird es weitergehen wie bisher.

Herberti
07.04.2011 15:33
0 0

Stellt euch ein auf einen realen Vermögensverlust bei Finanzanlagen von 30-50%

Anderes wird's nicht gehen. 8 Jahre lang eine Inflationsrate von nur 5%, und das halbe angesparte Geld ist futsch.

Oder 10 Jahre lang eine Inflationsrate von 4%.

Rechnet es aus! Und das ist noch eine freundliche Variante, ohne etwaige Bürgerkriege. Mit ein bischen Stöbern in der Geschichte kommt man drauf, daß viele Generationen gleich alles verloren haben.

Österreich im Jahre 2030 muß sich nicht wesentlich von Anatolien, Lybien oder Albanien unterscheiden. In keiner Weise.

Gast: markus trullus
30.04.2010 13:07
0 0

Umswitchen

Klar Freunde, das kommt. Wer jetzt zuviel Cash hat, sollte investieren:in Gold, Immobilien wie Häuser, aber auch ... Wald, usw. nur nichts, was mit Geld zu tun hat; das wird hart!

Gast: Lookaround
12.03.2010 22:55
0 1

Bedingungsloses Grundeinkommen

Es ist höchste Zeit, dass endlich das bedingungslose Grundeinkommen eingeführt wird. Kein Land in Europa ist im Stande das Wirtschaftswachstum zu erreichen, welches notwendig wäre, um aus dem Schuldenkreislauf rauszukommen. Und man weiss, dass sich das BGE in sehr kurzer zeit einführen liesse - aber, es ist ja offensichtlich doch absicht, dass alles den bach runter geht...
wo bleibt der aufstand der massen?

Gast: ahasoso
04.03.2010 16:56
0 0

Die Geldwert-Bombe

Allein die Staates - und Länderschulden, der relativ wohlhabenden EU, haben sich in den letzten 2 Jahren vervierfacht!
Es muss zu einer Geldentwertung kommen. Hingesteuert wird auf eine gezügelte Inflation. Der Weg wird schon geebnet, mit der Sanktionierung von 4% statt 2% Verschuldungsraten. Das heißt, der Geldwert wird sich in 10 Jahren halbieren!

0 0

…das Problem bei Büchern, sie sind schon überholt, wenn sie erscheinen.


Als die Inflationsbücher recherchiert und geschrieben wurden sah es tatsächlich so aus, als ob die weltweite Liquiditätsschwemme Inflation auslösen würde.

Wir erleben aber genau das Gegenteil, nämlich ein gigantisches weltweites Deleveraging.

Vermögen und Investments müssen abgeschrieben werden, Staaten wollen ihre Ausgaben einschränken und Banken geben nicht mehr jeden Kredit.

Die vielzitierte Liquidität kommt nur zu denen mit guter Bonität, also nicht bei der Masse, da müsste sie aber hin, wenn Inflation entstehen sollte.

Also fließt die Liquidität in die Spekulation - aufgrund der Menge kann sie nicht auf alle Märkte.

Denn schon ein geringer Teil dieser Geldmittel würde die „Softs“ (Nahrungsmittel) explodieren lassen, da diese Märkte zu klein sind.

Um aber Gewinne machen zu können braucht es einen Markt mit Liquidität, denn was hilft es, wenn man die Preise nach oben treibt und danach nicht mehr herauskommt, weil niemand anderer diesen Preis zahlen will.

Es kommt dann zu einem „Selloff“ (Preissturz).

Große Märkte sind die Währungen und Bonds.

Antworten Gast: gepoppter
22.04.2010 19:13
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Re: …das Problem bei Büchern, sie sind schon überholt, wenn sie erscheinen.

Offenbar haben die Konsummärkte bereits damit begonnen die Bankgeschäfte zu übernehmen. Der Massenkonsum wird immer mehr durch die Eigenfinanzierung, die wieder über die Banken läuft, angekurbelt. Die Darlehen werden über Warenkäufe abgewickelt. Größere Anschaffungen werden bereits vom Handel , wieder mit Bankenhilfe, finanziert. Die Kredite werden nach wie vor vergeben. Gelangen aber über die Konsumtempel an die Konsumenten. Der Vorteil? Die Insolvenzen, und die sind sicher, werden dann wenigstens "nachhaltig" sein.

Antworten Gast: Gödels Friend
04.03.2010 14:55
0 0

Re: …das Problem bei Büchern, sie sind schon überholt, wenn sie erscheinen.

sehr treffende Analyse, wir sind dort wo
die Japaner Ende der 80er waren, so ungefähr. Den großen Crash wirds nicht geben, aber viele Regionen/Menschen in Europa werden zusehends verarmen, d.h,
für viele gehts die nächsten 10 Jahre nur noch bergab.

0 1

…Gold dürfte seinen neuen Boden über 1000 USD gefunden haben


Gold steigt aber nicht wegen Inflation, die weit und breit nicht zu sehen ist, sondern ist ein Dollar-Trade, denn dieser dreht wieder nach unten.

Gast: Gast
04.03.2010 07:47
0 0

Dringendste Buchenpfehlung

Titel:
Banken Brot und Bomben
Autor: Stefan Erdmann
Verlag: Amadeus
Isbn: 3-9807106-1-0
Erschienen 2005 !!!!

Gast: yamo
03.03.2010 19:17
0 0

Regelkreise mit Zeitverzögerung

sind schwierig, sagt die Regelungstechnik. Und bei der Kredit- bzw. Sparquote handelt es sich um genau so eine Schwierigkeit. Ganz besonders wenn es zu ungewöhnlichen Veränderungen kommt, wie zum Beispiel die Globalisierung der Industrieproduktion. Abgesehen vom Misstrauen in die Institutionen könnte man auch einfach feststellen dass gewisse Vorgänge schlicht und einfach riskant sind und nicht ohne Probleme abgehen. Und dass die Modelle vom schönen Gleichgewicht solche Situationen auch nicht berücksichtigen, ist nochmal ein anderes Problem.

Gast: Reformer
03.03.2010 18:39
0 0

sehr sozial

Das trifft vor allem die sozial Schwachen: die Pensionisten und Empfänger kleiner Gehälter, deren Realeinkommen von der Inflation aufgefressen wird.

Wer Vermögen hat, flüchtet in Sachwerte. Die Manager mit den grossen Boni sind wieder einmal fein heraus.

Gast: Gast2
03.03.2010 17:16
2 0

Einen anderen Weg wirds kaum geben

weil die Bevölkerung selbst im Grunde genommen etwas anderes nicht akzeptieren wird. Massive Lohnkürzungen, Steuererhöhungen usw. sind kaum durchführbar und führen zu sozialen Unruhen (Griechenland ist ja nicht mehr weit weg davon).

Wenn die Regierung beschließen würde mehr als die Hälfte der Sparguthaben der Bürger einfach zu beschlagnahmen wäre Mord und Todschlag angesagt.

Bei der Inflation reicht aber eine Rate zwischen 5 und 10% über 10 Jahre und der Effekt ist der selbe. Die Menschen werden über die Währung schimpfen, aber die Regierung verschonen und soziale Unruhen werden weniger sein.

Ich wäre zwar gegen eine Inflation und für Sparen, aber mit Inflation lässt sich's halt besser und unauffälliger enteignen.

0 3

Wos a net so dragisch is

denn die Leit die nu arbeiten, die werden eh ausgenommen bis geht nimma - und die mehrheit der eigenen leit worn a so bled und haben für den eu vertrog gstimmt. Oiso- sskm.

Gast: nana
03.03.2010 14:22
0 1

es muß ja mehr Geld in den Kreislauf, schließlich

nehmen auch viel mehr Leute an der Wirtschaft teil, als noch vor einigen Jahren.

Gast: Ahmed
03.03.2010 14:07
0 2

j

nur wir in türkei sind gut dfrauf, ihr seid nichts hier im westen, ich geh wieder heim wenn die infaltion kommt.

Antworten Gast: Deus
03.03.2010 18:23
1 0

Re: j

Bei solchen Aussagen fällt mir nur eines ein: könnten Sie bitte nicht schon jetzt zum Packen anfangen und gen Osten ziehen??

Gast: Club35
03.03.2010 14:01
0 0

Inflation

Irgendwer muss irgendwann diese Schulden abtragen. Dann wirds finster! Ziel = Neue Währung?

Aber es könnte auch zu einer positiven Wende, zu einer neuen Gesellschaftsordnung beitragen!
So wie es im Roman Weg der Hoffnung beschrieben wird, könnt ich mich fast an ein scheitern dieses Systems gewöhnen.

www.amazon.de/Weg-Hoffnung-Stefan-Mitterbuchner/dp/3940868523/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1267620748&sr=1-1

Antworten Gast: Dennis
03.03.2010 15:10
0 0

Re: Inflation

Wie ich schon in einem anderen Kommentar gesagt habe, halte ich die Geschichte vom Weg der Hoffnung ebenso für sehr lesenswert, jedoch halte ich das darin beschriebene Projekt 13 für nicht verwicklichbar! Leider!

Gast: Henrik
03.03.2010 13:03
0 0

Schulden überall?

Ungarn hat jetzt viele Schulden (teilweise von Janren des Sozialismus..danke für die West...).
Sie haben hier Angst von einem geschuldeten Deutschland. Auch ein starke Land?
Verdammt, es ist dann nicht klar: wer kassiert alle diese Schuldenabzahlungen? UFO-s?

Zeige mir jemand ein volles Bild: wer schuldet wem?

Antworten Gast: markus trullus
30.04.2010 13:11
0 0

Re: Schulden überall?

Möchte ihnen die Antwort nicht schuldig bleiben: Wir selbst. Wir haben nun Jahre auf zu großem Fuß gelebt, sozusagen vorgriffig konsumiert. Man kann einer Volkswirtschaft nicht mehr abtrotzen als das, was an Mehrwert erwirtschaftet wird. Alles was drüber ist, ist Vorgriff... Für jeden privat und die Gesellschaft insgesamt. Demnach schulden wir uns selbst.

Gast: Jiohannes
03.03.2010 09:43
0 0

Egenerkon

Befindet sich diese Land zwischen Scylla und Charibdis, entweder Herrschaft des Militärs oder des Islam? Es ist zweifellos kein demokratischer Weg miitels eigener Terroranschläge die gewählte Regierung zu stürzen. Diese Egenerkonpersonen stehen auf dem Niveau von Terroristen. Als kleineres Übel erscheint ein wenig mehr Religion unproblematischer zu sein, soferne mehr Moral in die Politik gelangt.

Gast: Johannes
03.03.2010 09:21
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fragliche Inflation

Wenn sich alle einbilden Inflation kommt, ist
die Wahrscheinlichkeit hoch, dass diese tatsächlich eintritt. Im Gegensatz dazu steht, dass in gewissen Bereichen Preise günstiger geworden sind. Eine Inflation steht meines Erachtens nach den bisherigen wirtschaftlichen Werten in weiter Ferne.

Antworten Gast: gast
03.03.2010 11:21
5 0

Re: fragliche Inflation

Inflation wird durch die Zentralbanken verursacht nicht durch Einbildung!

 
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