26.05.2012 19:46 | Meine Presse Merkliste 0

Österreich: 350.337 Menschen arbeitslos

01.04.2010 | 10:33 |   (DiePresse.com)

Im März 2010 waren 16.330 mehr Menschen arbeitslos als im Vergleichsmonat des Vorjahres. Im Vergleich zum Februar ging die Arbeitslosigkeit saisonbedingt um 50.000 Personen zurück.

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Die Situation am heimischen Arbeitsmarkt hat sich im März zwar leicht entspannt, trotzdem waren inklusive Schulungen 350.337 Personen ohne Job. Das waren um 4,9 Prozent oder 16.330 Betroffene mehr als vor einem Jahr, aber saisonbedingt um fast 50.000 weniger als im Februar. Die registrierte Arbeitslosigkeit (ohne Schulungen) ging erstmals seit Beginn der Krise zurück, und zwar im Jahresvergleich um 1,8 Prozent oder um 4807 auf 266.320 Betroffene, gab das Sozialministerium am Donnerstag bekannt. Die Zahl der Schulungsteilnehmer, die nicht in der offiziellen Arbeitsmarktstatistik aufscheinen, legte im März im Jahresvergleich mit 33,6 Prozent oder 21.137 um ein Drittel auf 84.017 Personen zu.

Die unselbstständige Beschäftigung sank nach vorläufigen Zahlen um 0,4 Prozent oder um 15.000 auf 3,34 Millionen. Die Arbeitslosenquote nach nationaler Berechnung ging um 0,1 Prozentpunkte auf 7,4 Prozent zurück, die EU-Quote betrug 5,0 Prozent (plus 0,6 Prozentpunkte). Deutlich entspannt hat sich die Situation in der Industrie: In der Produktion sank die Zahl der Jobsuchenden um 10,0 Prozent auf 31.557 Betroffene, bei den Zeitarbeitern betrug der Rückgang sogar 13,6 Prozent auf 25.570 Arbeitslose.

Bei den offenen Stellen gab es im Jahresvergleich ein Plus von 2,3 Prozent oder 644 auf 28.083 Jobs. Nach Bundesländern sank die Arbeitslosigkeit in Salzburg (-11,5 Prozent), Tirol (-9,9 Prozent), Steiermark (-7,3 Prozent)und im Burgenland (-5,6 Prozent).

(APA)

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20 Kommentare
Gast: weder
03.07.2010 09:40
0 0

noch

in ein paar jahren kommt so gut wie keiner aus dem eh. osten.
weil! denn einkommen unterschiede immer weniger sind.oft so gut wie keine .
alles andere ist nur reines propaganda
wer wird kommen?
aless gutes




Gast: Gast
02.04.2010 13:14
0 0

Unterschiedliche Wahrheiten

So weit liegen die unterschiedlichen Wahrheiten auseinander. Während die Politik damit prahlt das wir bei einem Rückgang der Arbeitslosigkeit von nur 1% eine VOLLBESCHÄFTIGUNG haben (Vollbeschäftigung ist <=4% !?!?!) so liegt die tatsächliche Zahl der Arbeitslosen eher bei 10%. Viele Faktoren, wann man nicht zu den Arbeitslosen zählt, sind schon erwähnt worden, wie Krankenstand, Auslandsaufenthalt, Schulungsmaßnahme, Vorruhestand, Sperren, ...
Irgendwie nervt dieses für Dumm verkaufen ein wenig. Dieses Hinbiegen der Wahrheit ist unter anderem ein Grund für die laufend steigende Konkurrenz aus dem benachbarten Ausland, etwa Deutschland. Geht´s alle nach Österreich, da gibt es fast keine Arbeitslosen. Auch in Ländern des ehemaligen Ostblocks gilt Österreich als Eldorado wo du Arbeit findest wie es gerade beliebt.

Antworten hw
02.04.2010 16:51
0 1

Re: Unterschiedliche Wahrheiten

die leute aus dem ausland nehmen aber offensichtlich auch arbeiten an für die sich österreicher zugut sind.

pueblo
02.04.2010 01:21
0 0

Fragen an Hr.Pröll, Hr.Hundsdorfer, etc., usw.

Meine Fragen richten sich primär an Politiker, solche die es noch werden wollen bzw. Leute mit Fachwissen:
1) wo sind die 12Mio €, die der Betrieber des AMS nahen Bildungsinstituest Venetia veruntreut hat? Damit wäre eine Anhebung der AL Bezüge auf ein ordentliches Niveau für längere Sicht gewährleistet.
2) warum gibt es seit nunmehr 10 Jahre keine Indexanpassung des AL- und Notstandhilfegeldes mehr? (diese Frage richtet sich hier im Besonderen an Hr.Pröll.
3) warum sind Gewerkschaften (BABE), AK, etc. nicht daran interessiert, dass die Trainergehälter auf ein odentliches Niveau angepasst werden (Ebeso die volle Anrechnung von Vordienstzeiten)?
Hier werden motivierte Trainer zu Bittstellern,unmotivierten Handlangern der Bildungsstätten

hw
01.04.2010 21:06
1 0

bildungskarenz

man müßte noch mehr die bildungskarenz fördern. dann fallen die stundensätze und jene unternehmen (was wirklich gemancht wird kontrolliert ja niemand), welche keinen zugang haben, bzw. wenig kontakte zur politik fallen dann endlich aus dem wettbewerb.

kreuz
01.04.2010 15:56
2 0

In Wahrheit

ist die Quote doppelt so hoch. Kein einziger Sozialhilfeempfänger ist in der Statistik (die sind nämlich nicht arbeitslos sondern beschäftigungslos!), alle die keinen Anspruch haben auf Arbeitslosengeld (weil zu wenig Versicherungszeiten) scheinen nicht auf; und tausende in Wien melden sich gar nicht beim AMS, weil sie keine Chance auf einen Job haben (in Wien), unfreiwillige Hausfrauen detto.

Antworten hw
01.04.2010 21:09
1 0

Re: In Wahrheit

es gehören rein:
arbeitslose
sozialhilfeempfänger
schulungsbezieher
bildungskarenzbezieher
frühpensionisten

viele davon wollen nämlich arbeit, können aber mangels jobaussicht nicht.

Karl Kater
01.04.2010 12:50
1 1

Selbstbedienungs-Sozialsystem

Könnten solche traurigen Trends nicht auch ein klein wenig das Ergebnis einer vollkommen außer Kontrolle geratenen Sozial- und Zuwanderungspolitik sein?

P.S. Ach ja, ich bin ja so pöse und xen*phob.


Gast: Zarewitsch
01.04.2010 12:01
2 1

Arbeiten lohnt sich nicht in Österreich

Wir haben die höchsten Steuern und Abgaben aller Länder und Zeiten.

4 0

Österreichs Arbeitslosenstatistik ist der größte Schwindel, gleich nach den griechischen Budget-Zahlen


Österreichs Arbeitslosenstatisktik ist der größte Schwindel der westlichen Welt, vielleicht mit Ausnahme der Budgetzahlen aus Griechenland, mit denen diese sich damals die Mitgliedschaft im Euro-Raum erlogen haben.

In Österreich werden nämlich neben den zehntausenden Schulungsteilnehmern auch hunderttausende Arbeitslose unter dem Titel "Früh-, Hackler-, Invaliditäts- oder Faulheitspension" versteckt.

Das hat den Vorteil dass man den Wählern Sand in die Augen streuen kann: "Schaut her, wir sind Musterknaben bei den Arbeitslosen"

Es hat aber den gravierenden Nachteiil dass diese Praxis doppelt so teuer ist als die "Ehrliche".

Und jetzt ist der Sozialstaat pleite.

Antworten hw
01.04.2010 21:10
1 0

Re: Österreichs Arbeitslosenstatistik ist der größte Schwindel, gleich nach den griechischen Budget-Zahlen

die budgetzahlen könnens ruhig auch als schwindelbezeichnen.

Antworten Gast: Auslandsösterreicher
01.04.2010 11:43
2 0

Re: Österreichs Arbeitslosenstatistik ist der größte Schwindel, gleich nach den griechischen Budget-Zahlen

100% Zustimmung!!!

Österreich schimpft sich nebenbei auch als DER Sozialstaat, doch erhält der Arbeitslose hier NUR 55% des letzten Monatsgehalts (das aber gerechnet vor 2 Jahren und das für nur 6 Monate). In anderen Sozialstaaten gibts 90-95% und das auf 3 Jahre!!!! (In diesen Ländern finden auch die Arbeitslosen schneller einen Job als in diesem Kammernstaat Österreich...bei einer Abgabenquote von 44%...einer der höchsten in Europa).

Auch werden Studenten nicht in die Arbeitslosigkeit miteiberechnet (in Frankreich schon).

Dieser Beamtenstaat Österreich belügt sich seit 1945 ---wir haben die wenigsten Arbeitslosen, den besten Sozialstaat, die besten Skifahrer, wurden 1938 "überfallen", sind der "Nabel der Welt",......

Und typische AMS-Kurse sind: "Wie bewerbe ich mich richtig" (ein Freund musste diesen Kurs 7x besuchen) ODER "Bauchtanzkurs für Akademiker" etc.

...ein Auslandsösterreicher

Antworten Antworten Gast: speibender regenbogen
02.04.2010 00:28
0 1

Re: Re: Österreichs Arbeitslosenstatistik ist der größte Schwindel, gleich nach den griechischen Budget-Zahlen

abgabenquote von 44%?

plus:
dienstgeberanteil, diverse gebühren, mehrwertsteuer, mineralölsteuer, energiesteuer, tabaksteuer, genußmittelsteuer...

ergibt zusammengerechnet über 65%.

willkommen im sozialismus!

Antworten Antworten Antworten Gast: Auslandsösterreicher
02.04.2010 07:06
0 0

Re: Re: Re: Österreichs Arbeitslosenstatistik ist der größte Schwindel, gleich nach den griechischen Budget-Zahlen

Entschuldigung, diese indirekte Abgaben haben ich vergessen miteinzubeziehen. Sie haben recht!! Willkommen im beamteten Pensionisten- und Zwangskammernstaat Österreich!

...ein Auslandsösterreicher

Antworten Antworten spanky
01.04.2010 22:39
0 0

Re: Re: Österreichs Arbeitslosenstatistik ist der größte Schwindel, gleich nach den griechischen Budget-Zahlen

absolut richtig. Ich habe diese soziale Fairness in meiner Bildungskarenz zu spüren bekommen. Damit ich einigermaßen über die Runden gekommen bin habe ich in meiner Bildungskarenz geringfügig in meiner Firma gearbeitet.
Zu wenig zum Leben zu viel zum Sterben.

Antworten Antworten Karl Kater
01.04.2010 12:54
1 1

Re: Re: Österreichs Arbeitslosenstatistik ist der größte Schwindel, gleich nach den griechischen Budget-Zahlen


Volle Zustimmung.

Bin auch Auslandsösterreicher und es bereitet mir tatsächlich immer mehr Spass, für den Ö-Beamtenstaat und die linken Weltverbesserer keine Steuern mehr zu bezahlen.

P.S. ich fordere österr. Staatsbürgerschaft für Arig*na und Ihr ganzes Dorf!

Antworten Antworten Antworten hw
01.04.2010 21:18
0 0

Re: Re: Re: Österreichs Arbeitslosenstatistik ist der größte Schwindel, gleich nach den griechischen Budget-Zahlen

"..P.S. ich fordere österr. Staatsbürgerschaft für Arig*na und Ihr ganzes Dorf!.."

von den kosten her nicht mal die ungünstigste lösung. wenns mal die stunden zusammen zählen, die sich der staat in einer solchen sache beschäftigt + den schaden weil wichtige dinge nicht gemacht werden.

Gast: aber net wirklich, oda?
01.04.2010 11:19
2 0

Erschreckend hoch 3

rd. 24 % (84.000) Arbeitslose einfach unter den Tisch gekehrt, finde ich schon ein starkes Stück.

Ich kenn die Berechungsmodalitäten zwar nicht, aber das bedeutet eine Arbeitslosigkeit von rd. 10 % (was schon ein ordentlicher Hammer ist).

Antworten hw
01.04.2010 21:14
0 0

Re: Erschreckend hoch 3

ich würde auch 10% schätzen.
genauso das staatsdefizit mit etwa 6-7%.

Antworten Antworten Gast: Auslandsösterreicher
02.04.2010 09:40
0 0

Re: Re: Erschreckend hoch 3

ad Arbeitslosigkeit:

Noch höher: Rechnen sie die Hackler-Pensionisten hinzu (frühzeitiger Ruhestand), ÖBB-Beamten (durchschnittl. Pensionsantrittsalter 52!), Studenten (die nicht arbeiten konnten, da nach Matura gleich zu studieren begonnen haben), die zwangsweise in Frühpension geschickten Beamten, die Sozialhilfebezieher (beschäftingslos, NICHT arbeitslos - ein typisch österr. Trick), etc. dann kommt man schon auf 15-20% !!!!!

ad Staatsdefizit:

Noch höher! Siehe ausgelagerten Schulden der OBB, der ASFINAG, der Gemeinden, Banken, etc.... vielleicht
12% !!!!!

Der Kammernstaat Österreich lässt grüssen!!!

...ein Auslandsösterreicher