Griechenland bereitet Aktivierung des Hilfsplans vor

16.04.2010 | 10:50 |   (DiePresse.com)

Derzeit laufen "vorbereitetende Maßnahmen" für eine "eventuelle Aktivierung" des Hilfsplans der EU und des IWF für Griechenland. Das Gesamtvolumen der Hilfen liegt heuer bei 30 Milliarden Euro.

Drucken Versenden AAA
Schriftgröße
Kommentieren

Mehr zum Thema:

Griechenland bereitet eine "eventuelle Aktivierung" des Hilfsplan der Europäischen Union vor. Derzeit liefen "vorbereitende Maßnahmen" für Hilfen der EU und des Internationalen Währungsfonds (IWF), sagte der griechische Ministerpräsident Giorgos Papandreou am Freitag im Parlament in Athen.

Mehr zum Thema:

Die Finanzminister der Euro-Länder berieten unterdessen in der spanischen Hauptstadt Madrid über einen möglichen Milliardenkredit für Athen. Nach Einschätzung des Vorsitzenden der Euro-Gruppe, des luxemburgischen Regierungschefs Jean-Claude Juncker, dürfte die griechische Regierung am Freitag aber noch keine konkreten Hilfen beantragen.

"Erste Schritte"

Griechenland habe allerdings "erste Schritte" gemacht, sagte die spanische Finanzministerin Elena Salgado, deren Land bis Ende Juni den EU-Ratsvorsitz innehat, zu Beginn des informellen Treffens in Madrid. Die griechische Regierung hatte am Donnerstag den Mechanismus für mögliche Hilfen der Euro-Staaten in Gang gesetzt. Auf Bitte Athens beraten Vertreter der EU und des Internationalen Währungsfonds (IWF) am Montag in Athen über einen Milliardenkredit. Das mögliche Gesamtvolumen der Hilfen liegt in diesem Jahr bei bis zu 30 Milliarden Euro. Deutschland müsste davon bis zu 8,4 Milliarden Euro tragen.

Deutschland wird bei dem EU-Finanzministertreffen in Madrid durch Staatssekretär Jörg Asmussen (SPD) vertreten. Wegen des Vulkanausbruchs in Island und der Probleme im europäischen Flugverkehr konnten die Minister von neun der 27 EU-Staaten nach Angaben der spanischen Gastgeber zunächst nicht anreisen, darunter die Vertreter Großbritanniens, Schwedens und Belgiens.

(APA)

Lesen Sie hier weiter zum Thema:

Mehr aus dem Web

37 Kommentare
 
12
Gast: netter gast
17.04.2010 14:55
0 0

Budgetsünder

"Budgetsünder"
Hoffentlich kapiert die griechische Regierung schnell ---
geht zum Priester beichten
und verjagt den schnorrenden Mammon IWF und Banken .

Antworten Gast: tourist
21.04.2010 14:11
0 0

Re: Budgetsünder

Teure U-Boote für die Griechen!

Die Rüstungseinkäufe der Griechen haben eine wichtige
Rolle bei den Kredit-Verhandlungen mit der EU gespielt.
ERGEBNIS: Der Pleite Staat bestellt sechs Kriegs U-Boote
und Fregatten bei den Deutschen und Franzosen!!

Die Pleite-Griechen rüsten auf: Armee will Eurofighter kaufen!
Schulden von 300 Milliarden Euro, nur eine Handbreit vom Staatsbankrott entfernt – aber einer der größten Waffenkäufer in der Europäischen Union!
Boom

Gast: rae turdz
17.04.2010 14:42
0 0

ein paar Regierende und Unternehmer

scheinen so korrupt zu sein, dass man nun die ganze Bevölkerung in Mitleidenschaft ziehen will?

Gast: plebs potus
17.04.2010 14:41
0 0

Die Lösung ist einfach

Knast für die Bilanzfälscher und Weisungsgeber in den Regierungen.

Gast: unbeteiligter
17.04.2010 13:16
0 0

Immer wieder dieselben .........

völlig zahnlosen, unglaubwürdigen und sanktionslosen Ankündigungen von Überwachung und Kontrolle. Nach dem jahrelangen Bruch der Maastrichkriterien nimmt diese Blenderaktionen keiner ernst. In Wahrheit gestehen die EU -Anbeter damit ein, dass sie schon lange mit dem Latein am Ende sind.

Weg mit der Diktatur aus Brüssel !

Ist dafür net a bisserl spät?


die diskutierten

strafmaßnahmen sind absurd- einem bankrotten land zur strafe geldleistungen zu kürzen oder zu geldstrafen zu verdonnern beschleunigt nur den ablauf, bis die anderen helfen müssen, weil eben kein geld mehr da ist.
wieso wird nicht diskutiert, den haushalt des betroffenen landes unter kuratel zu stellen? und zwar nicht so zahnlos wie jetzt, dass die regierung halt alle drei monate sagen muss: "ist eh nicht alles so schlimm", sondern die finanzverwaltung an die eu oder ein land mit vorbildlicher haushaltsführung (dänemark, schweden, finnland, ja sogar irland, weil die ganz offensichtlich wissen, wie man drastisch spart, und das ohne volksaufstände) abgegeben werden muss.

Gast: ADAXL
17.04.2010 07:39
0 0

Eventuelle Aktivierung?

Die Griechen wollen also den Hilfsplan der EU "eventuell aktivieren"? Das heißt wohl, dass sie unser aller Steuergeld noch viel scheller brauchen als vorgesehen. Die Griechen erhalten unser Geld während wir sparen müssen. Ich habe de EU-Hilfsplan schon vorher für unklug gehalten. Jetzt halte ich ihn für schlichtweg verrückt. Man muss die Griechen aus der Eurozone werfen damit der Rest der PIGS merkt, wo Gott hockt. Wir haben selbst genug Probleme und zu wenig Geld dafür.

Gast: UKW
16.04.2010 21:45
2 0

Ich finde unser Herr Bundeskanzler ist auf dem Foto gut getroffen.

Gratulation an den Fotografen! Nur sein Grinsen fehlt.

Antworten Gast: unbeteiligter
17.04.2010 13:33
0 0

Re: Ich finde unser Herr Bundeskanzler ist auf dem Foto gut getroffen.

Sie wollen doch wohl dem armen Tier nicht unterstellen, dass es so lügt und betrügt wie Politiker. Das hat der arme Esel nicht verdient.

Gast: hbm
16.04.2010 20:36
3 0

unfassbar. seit einiger zeit weiß man schon von beginn an, daß EU entscheidungen garantiert falsch sind.


es werden derart dämliche anfängerfehler gemacht, daß es nur mehr sinn macht, möglichst ohne aufsehen die verhandlungen abzubrechen und das weite zu suchen. ja nicht anstreifen. mit solchen verhandlungsteams kann man sich nicht sehen lassen, wenn man noch irgendwo ernstgenommen werden will.

diese EU führung ist eine schande.
streichts den griechen sämtliche zahlungen von der EU. keine kredite, keine anleihen. die sollen ihren haushalt kürzen und auf dem freien markt geld zu konditionen, die ihrem risiko entsprechen, besorgen. und froh sein, daß sie nicht wegen betrug vor ein gericht kommen. alles andere ist betrug der investoren. eine weitere giftig stinkende todbringende blase.

das ist das fatale an dieser abstrusen EU-geldumverteilung - die länder die unsummen von der EU in den ar* geschoben bekommen, finden sich auf einmal in einem reichtum, der ihren strukturen nicht entspricht, und werden dadurch logischerweise in einen lebensstil getrieben, der auf fremdem reichtum aufgebaut ist, und niemals aus eigener kraft aufrechterhalten werden kann. die verlieren dadurch jedes gefühl für größenordnungen und grenzen.

wie man an den reaktionen gegenüber griechenland sieht, gibt es auch keine grenzen. die EU hat viel mehr angst vor einem gr-bankrott als die griechen, und deshalb wird der geldfluß unendlich und unwiederbringlich sein.
shame on you, EU, was ihr euren ehrlichen bürgern antut.

Gast: ET
16.04.2010 19:59
4 0

Sanktionen für Schuldensünder ist nur noch krank!

Wenn die Bolitker samt den korrupten Beamten ein Land endgültig ausgeräumt haben, dann soll das Land noch zusätzlichen Sanktionen ausgesetzt werden. Die Verantwortlichen für die Situation sitzen dann mit den Millionen zu Hause, oder auch in der Karabik beim Hummer speisen.

Wie durchgeknallt die Entscheidungsträger sind, zeigt auch die Entscheidung, dass allen schwachen Ländern geholfen werden soll. Das wird die Schleusen erst so richtig öffnen. Es werden Billionen an Euro missbräuchlich verwendet werden, die eigene Taschen bis zum bersten gefüllt werden. Den schwarzen Peter bekommen dann ohnehin die Anderen.

Ich glaube mal, es geht schneller dem Ende zu als wir uns heute das vorstellen können. Die Geschschichtsschreiber können sich schon überlegen wie die EU und die kurze Phase des Euro richtig einzuordnen sind.

Griechenland ist abgebrannt

Das Gesamtvolumen der Hilfen liegt HEUER bei 30 Milliarden Euro.

Und nächstes Jahr nochmal soviel, oder wie? Nana, es derf ruhig a bissal mehr sein.

Und wer sagt eigentlich dass 30 Milliarden heuer schon alles war?

Gesamtvolumen = 45 Mrd (IWF)

= etwa die Hälfte der Jährlichen Einnahmen

Gast: herbert
16.04.2010 15:51
3 0

hurra

die österreichischen steuerzahler dürfen bald knapp eine milliarde euro (ohne jede gegenleistung versteht sich) für griechenland springen lassen. portugal und großbritannien stehen auch schon auf der matte und bei uns dauerts auch nicht mehr lange. vielleicht checken die sozialisten (in allen parteien - wie es hayek so schön formuliert hat) endlich, dass die mischung aus wohlfahrtsstaat und unkontrollierter zuwanderung eine tödliche war. das europäische sozialsytsem ist de facto pleite.

3 0

Großbritannien steht auch ander Kippe.

Ein Glück für uns, dass die nicht zur EURO-Zone gehören.
Wie ich aber unsere Politker kenne, werdens dann trotzdem ein Buckerl machen - auf unsere Kosten.

die 2. Stufe der Nivellierung

zuerst werden die Nettozahler ewige Nettozahler
und die Nettoempfänger ewige Nettoempfänger

und nun

wird der Euro so lange gestärkt, bis auch die stärkste Volkswirtschaft so schwach wie die schwächste ist

Europas Vereinheitlichung ist gelungen

0 0

Re: die 2. Stufe der Nivellierung

da müssen sie aber auch die Menschen manipulieren damit die Südländer auch so fleißig oder produktiv werden wie die etwas nördlicheren Völker.
Ist doch ganz logisch wenn man sich die Entwicklung Europas durch die Jahrhunderte ansieht wo etwas "weitergegangen" ist, speziell in den letzten 300 Jahren.

Da können sie einen darauf lassen, daß der anatolische Ziegenhirte oder der spanische Dattelklauber nach einem halben Jahr, 10-12 Std. 5x die Woche reif für die 11er ist und das Sozialsystem mit einem Burnout belastet.
Wenn nicht schon nach einer Woche.

Ich sehe es bei uns in der Firma, dass die Arbeitseinstellung bei Deutschen, Österreichern, Spaniern, Türken, Italienern, Indern, Chinesen grundsätzlich verschieden ist.
Und ein Grund warum die schwachen doch annähernd fast gleich brav schöpfen, meistens doch etwas länger brauchen, ist, dass sie Angst um ihren Job haben.
Nicht alle aber doch einige.


2 0

Griechenland bereitet Aktivierung des Hilfsplans vor

Und im Sommer, wenn die Touristen kommen, werden hurtig Steuern hinterzogen.

4 0

Zerbrechen sich lieber den Kopf..

wegen der Hilfsgelder, als ohne bzw. sowenig wie möglich Hilfe aus dem Schlamassel selbst rauszukommen!

Sirtaki tanzen im Parlament auf unsere Kosten!

Flamenco-Tänzer sollen auch schon ihre Schuhe anziehen

das Klopfen hört man schon

aktivierung des hilfsplans !!

welche noble formulierung - grechenland ist doch nur der beginn. wenn das so weitergeht wird die EU auch zum großen grab für österreich, da die gelder NIE mehr zurückkommen !

ich WAR ein 100%iger beführworter der EU, aber jetzt kommen mir wirklich die angstperlen, ob wir das überstehen !!

norweger und schweizer sind halt doch die klügeren köpfe !!

0 0

Re: aktivierung des hilfsplans !!


>norweger und schweizer sind halt doch die klügeren köpfe !!<

Wieviel tragen eigentlich die Schweizer zum Griechenland-Hilfspaket bei (Schweiz-Banker sind immerhin der Gläubiger Nr. 2 nach den Franzosen)?


0 0

Re: Re: aktivierung des hilfsplans !!

Das mag schon sein. Aber was kratzt das die schweizer Regierung? Deren Währung ist ja nicht am abdriften!
Und daß die Franzosen ihre Kredite wiederhaben wollen und deshalb alle Hebel in Bewegung setzen, wissen die Schweizer auch! Die brauchen sich nur gelassen zurücklehnen und abwarten.

Gast: Vergelter-Öko-Spiritualist
16.04.2010 12:45
0 2

Explosionsartiger Aufbruch

Das ist das Größte, das es je gegeben hat: Die Zahl der Globalisierungsgegner in den USA ist in nur einem Jahr um 240 % gestiegen! Siehe dazu den Jahresbericht 2009 des "Southern Poverty Law Centers".

Auch bei der Wahl in Großbritannien am 6. Mai werden Globalisierungsgegner und Antikapitalisten enorme Stimmengewinne erzielen. Bereits bei der Europawahl 2009 haben EU-Kritiker beachtliche Zugewinne erzielt. Die Macht der ökologisch-spirituellen Bewegung wächst explosionsartig.

Bald wird das kapitalistische Wirtschaftssystem durch ein ökologisches Wirtschaftssystem ersetzt. Z. B. wird der Euro durch regionale Gelder ersetzt. Wichtig ist, dass diese Gelder eine Umlaufgebühr haben, die der zerstörerischen Wirkung von Zinsen entgegenwirkt. Siehe dazu
www.chiemgauer.info/

Re: Explosionsartiger Aufbruch

ihre massnahmen katapulitieren die menschheit in die steinzeit zurueck. jeder muesst dank ihrerer massnahmen autark sein und seinen eigenen gemuesegarten haben um ueberleben zu koennen. arbeitsteilung und spezialisierung wuerden vernichtet, dafuer waeren milliarden vom verhungern bedroht.

mfg

 
12
AnmeldenAnmelden