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Weber vergleicht Griechenland mit Hypo Real Estate

20.04.2010 | 10:27 |   (DiePresse.com)

Der Chef der Deutschen Bundesbank vergleicht die Lage Griechenlands mit der Situation der in Schwierigkeiten geratenen deutschen Immobilienbank. Er schätzt den griechischen Finanzbedarf auf 80 Milliarden Euro.

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Der Chef der Deutschen Bundesbank, Axel Weber, befürchtet, dass der Finanzbedarf Griechenlands höher als bisher bekannt sein könnte. Bei einem Vortrag im Rahmen der Frühjahrstagung der FDP-Bundestagsfraktion am Montag habe Weber die Lage Griechenlands mit der Situation der in Schwierigkeiten geratenen Immobilienbank Hypo Real Estate (HRE) 2008 verglichen, berichtete die "Bild"-Zeitung am Dienstag unter Berufung auf Teilnehmer der Sitzung.

Bei Griechenland könne es wie damals bei der mit milliardenschweren Staatshilfen geretteten HRE passieren, dass der gesamte Finanzbedarf erst nach und nach bekanntwerde, habe Weber gesagt. Zugleich habe Weber gemahnt, die Griechen stünden bei der Bewältigung der Krise erst am Anfang, schrieb die Zeitung. Weitere Anstrengungen müssten folgen. Für mögliche Hilfen von EU-Staaten an Griechenland habe der Bundesbank-Chef Verständnis gezeigt, auch wenn er sie persönlich ablehne.

80 Milliarden Finanzbedarf der Griechen?

Dem "Wall Street Journal" zufolge befürchtet Weber einen Finanzbedarf des hoch verschuldeten Griechenlands von bis zu 80 Milliarden Euro. Das Blatt berief sich in dem am Dienstag auf seiner Website veröffentlichten Artikel auf Teilnehmerkreise. Die Lage in dem Mittelmeerstaat verschlechtere sich und die Zahlen variierten ständig, sagte Weber demnach weiter.

(Ag.)

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7 Kommentare
Gast: Zooropa
20.04.2010 20:46
1 0

Weitere Einstimmung für den baldigen Tabubruch

Die DM steht am deutschen Himmel und wird nicht mehr verschwinden. In der Die Welt wird offen über die Wiedereinführung diskutiert, das war noch vor Monaten undenkbar.

Der Euro kommt nicht mehr aus den Schlagzeilen. Das wird Jahre so weiter gehen. Die Finanzmärkte werden permanent genervt sein. Aus Deutschland kommen täglich Verdrußmeldungen und das Volk wird gereizter. Das können die nicht noch zwei Jahre so weiter spielen.

Für mich ist die Sache klar, der Zeitpunkt noch nicht. Wenn das eurogebeutelte Frankreich seinen Segen gibt, ist das Spiel schnell aus.

Gast: gast
20.04.2010 18:00
1 0

80 Milliarden Finanzbedarf der Griechen? Mindestens!!

Neuer Schulden-Schock Pleite-Griechen brauchen 80 Milliarden Euro

Schicksalstag für Griechenland:

Am 21.04.kommen Experten von EU in IWF (Internationaler Währungsfonds)
nach Athen, um über letzte Details zum Notfall-Plan zu verhandeln.

Es stehen 45 Milliarden Euro bereit.
Aber bereits jetzt stellt sich raus:

Das Geld wird gar niemals nie reichen.
Die Pleite-Griechen brauchen mindestens 80 Milliarden Euro!

Von dieser Schockzahl geht der deutsche Bundesbankpräsident Axel Weber "vorläufig" aus.

Die Finanzminister der EU hatten sich vor Kurzem darauf geeinigt, Griechenland Kredite im Wert von 30 Milliarden Euro zu garantieren. Zusätzliche 15 Milliarden sollen vom IWF kommen.

http://www.bild.de/BILD/politik/wirtschaft/2010/04/20/griechenland-krise-neuer-schulden-schock/pleite-griechen-brauchen-80-milliarden-euro.html

Österreichs-Anteil stiege dann auf ca. 1,8 Milliarden Euro!
Sollten die Griechen überhaupt nix bezahlen können
(was ja wohl anzunehmen ist)
wären dies
– bei angenommenen Schulden von ca,. Euro 350 Milliarden –
knapp 9 Milliarden Euro für Österreich.

Einer für alle - alle für einen!
Alles für alle!
Nix für niemand

Unser nördliche Nachbar, müsste dann
sogar ca. 80 Milliarden Euro
berappen.

Uptopische Zahlenspiele ?
oder
bald Realität?

wer soll das bezahlen,
wer hat das bestellt,
wer hat so viel pinke, pinke,
wer hat so viel geld ... ??

http://www.youtube.com/watch?v=uQQm7bKJskM


1 0

Man hat sich sehr bald den Steuerstrike zu überlegen, wenn unser Geld an Betrüger aus Banken und Staatsbankrotteuren ausgeteilt wird. Da soll uns keiner mit MORAL kommen, weder die Pastorentochter Merkl die diese Sauerei trägt noch sonst ein Bravmensch


Gast: unbeteiligter
20.04.2010 12:18
1 0

Die griechische Regierung arbeitet derzeit ..........

mit der bei Betrügern sehr beliebten "Loch auf, Loch zu " Methode und erhält von der EU ( somit einem Beitragstäter) noch kräftig Schützenhilfe um letztllch einzugestehen, dass die Schulden noch höher sind als alle glaubten.

Wann zieht man diejeingen Personen, die sich daran beteiligen und unser Steuergeld verbraten zur Veranwortung - oder haben diese schon vorweg den KHG-Bonus bei der Justiz.

Gast: Vergelter-Öko-Spiritualist
20.04.2010 10:52
0 0

Regionalgeld mit Umlaufgebühr

Die Zahl der Antikapitalisten in den USA ist in nur einem Jahr um 240 % gestiegen! Siehe dazu den Jahresbericht 2009 des "Southern Poverty Law Centers".
Der Kapitalismus wird scheitern.

Das kapitalistische Wirtschaftssystem muss durch ein ökologisches Wirtschaftssystem ersetzt werden. Z. B. muss der Euro durch regionale Gelder (mit Umlaufgebühr) ersetzt werden. Durch die Umlaufgebühr wird erreicht, dass ein extremes Horten von Geld nicht mehr möglich ist. Es werden dann die Reichen nicht mehr auf Kosten der Armen leben können.
Ausführlich erklärt wird dies in vielen Artikeln auf folgender Seite:
www.humane-wirtschaft.de

Antworten Gast: triple
20.04.2010 22:14
0 0

*lach*

"Die Zahl der Antikapitalisten in den USA ist in nur einem Jahr um 240 % gestiegen!"
Wie, etwa von 10 Leute auf 34? xD

Antworten Antworten Gast: Vergelter-Öko-Spiritualist
23.04.2010 10:00
0 0

Re: *lach*

Nein. Von 1 Million auf 3,4 Millionen.

Hobbyökonom