Griechen-Krise: Wie sie jeden betrifft

Die Griechenland-Hilfe wird Österreich bis zu zwei Milliarden Euro kosten. Nach derzeitigen Vereinbarungen wird der Anteil am Hilfsprogramm bei 858 Millionen Euro liegen. "Wenn die Summe größer wird, wird sich eben auch unser Anteil erhöhen", sagt aber Finanzminister Pröll.

Österreich verfügt über einen Kreditrahmen von bis zu zwei Mrd. Euro.

Doch wie spürt man die Folgen der Krise im Alltag? Ein Überblick.(c) APA (Herbert Neubauer)

Griechenland-Urlaube werden momentan billiger. Die Preise sind bei den Veranstaltern bereits um bis zu 10 Prozent gefallen.(c) EPA (Wolfgang Kumm)

Griechenland-Urlauber sollten sich aber bewusst sein, dass es auch eine Kehrseite gibt. Aufgrund von jederzeit möglichen Streiks kann es zu unangenehmen Verzögerungen bei An- und Abreise kommen.(c) Reuters (John Kolesidis)

Ein Storno des Urlaubs im Land der Hellenen ist nicht ohne Gebühren möglich. Es müsste erst zu "bürgerkriegsähnlichen Zuständen" kommen, damit für ein Storno keine Kosten anfallen.(c) Bilderbox

Die Griechenland-Krise hat den Euro im Vergleich zum US-Dollar abstürzen lassen. Da der Ölpreis in Dollar abgerechnet wird, wirkt sich der fallende Eurokurs negativ aus. Sollte der Euro seine Talfahrt weiter fortsetzen, werden Öl und Benzin wohl teurer werden.(c) AP (Jörg Sarbach)

Streiks legen in Griechenland die Produktion von Waren lahm, Transportwege werden so blockiert. Die Folge kann die Verknappung von Produkten wie Schafskäse und Oliven sein. Die Preise könnten also steigen.

Auch der gemütliche Abend beim Griechen ums Eck könnte so auf Dauer teurer werden.(c) Die Presse (Christina Lukawinsky)

Die österreichische Exportbranche würde von einem fallenden Euro-Kurs profitieren. Österreichische Arbeitnehmer brauchen sich also vor einem Jobverlust wegen der Griechenland-Krise nicht fürchten.(c) Die Presse (Michaela Bruckberger)

Profitierten US-Reisende lange von dem hohen Euro-Kurs werden US-Trips nun angesichts der Euro-Schwäche wieder teurer. Der schnelle Flug nach New York zum Shopping wird so zum Luxus.(c) AP (Mark Lennihan)

Es sind turbulente Zeiten für Aktienbesitzer. Die Börsen gehen nach den schlechten Nachrichten auf Talfahrt. Ein Ende ist noch nicht absehbar. Besonders betroffen sind Bankaktien.(c) Die Presse (Clemens Fabry)

Pensionsfonds investieren zwar stark in Staatsanleihen. Der Anteil an griechischen Anleihen ist aber relativ gering. Pensionisten können also vorläufig Ruhe bewahren.(c) Die Presse (Clemens Fabry)

Sie sind zur Zeit nicht angemeldet.
Um auf DiePresse.com kommentieren zu können, müssen Sie sich anmelden ›.