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Pröll zu Euro: "Kritischste Situation seit Jahrzehnten"

09.05.2010 | 15:07 |   (DiePresse.com)

Die Situation des Euro sei eine "unglaubliche Bewährungsprobe für die europäische Politik", sagt Finanzminister Josef Pröll. In einer Sondersitzung beraten die EU-Finanzminister heute über einen Notfallfonds.

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Finanzminister Josef Pröll (ÖVP) hat die Situation für den Euro als "schwere Belastungsprobe" bezeichnet und von einer "unglaublichen Bewährungsprobe für die europäische Politik" gesprochen. Vor Beginn der außerordentlichen Sitzung der EU-Finanzminister in Brüssel Sonntag Nachmittag sagte Pröll, es handle sich um die "kritischste und angespannteste Situation seit Jahrzehnten, aber sie ist zu lösen". Vom Gipfel erwartet er sich ein "klares Signal" dafür.

Der Notfallplan
Bei einer Sondersitzung in Brüssel wird am Sonntag ein Notfallfonds für Euro-Länder (Beginn: 15.00 Uhr) verhandelt. Darauf hatten sich die Staats- und Regierungschefs der Euro-Staaten in der Nacht zu Samstag geeinigt. Mit dem Fonds könnten nach Griechenland auch andere hoch verschuldete Länder gerettet werden. In den vergangenen Tagen waren Spanien, Portugal und Italien an den Finanzmärkten stark unter Druck geraten.

Für den Notfallfonds könnte die EU-Kommission zinsgünstige Kredite an den Finanzmärkten aufnehmen. Diplomaten sprachen von bis zu 70 Milliarden Euro. Die Europäer erhoffen sich davon ein starkes Signal gegen Spekulanten, bevor am Montag die Märkte öffnen.

Obergrenzen für Notfallfonds

Beim Finanzministerrat werde man auch über Obergrenzen für einen europäischen Fonds als Krisenmechanismus beraten. Zahlen und konkrete Details über alles, was im Vorfeld "herumschwirrt", wollte Pröll vor der Sitzung keine nennen. Er wandte sich allerdings dagegen, "den Spekulanten die Probleme in die Schuhe zu schieben".

Ob die Europäische Zentralbank (EZB) zum Kauf von Staatsanleihen angehalten werden soll, liege nicht bei den Finanzministern. Die EZB agiere unabhängig. Es werde im Sinn der Sicherung der Stabilität des Euro und der Abwehr von Spekulanten darum gehen, ein "magisches Dreieck" zu lösen - zwischen den Finanzministern auf europäischer Ebene, der EZB und den betroffenen Ländern, "die auf Punkt und Beistrich ihre Vorgaben zu erfüllen haben".

Chronologie der Krise
2001 wird Griechenland zwölftes Mitglied der Eurozone - allerdings mit frisierten Haushaltszahlen

2004 fällt Athen als Defizitsünder auf. Brüssel will Griechenland unter Kuratel stellen, verzichtet aber darauf.

2009 läuft das Staatsdefizit mit 13,6 Prozent des BIP aus dem Ruder. Athen gibt die jahrelangen Schwindeleien zu und bekommt zusehends Probleme, sich über Staatsanleihen zu finanzieren.

2010 ist die griechische Pleite perfekt. IWF und EU müssen mit 110 Milliarden Euro einspringen, um den Konkurs des Landes zu verhindern.

(APA)

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37 Kommentare
 
1 2
Gast: Abartig
10.05.2010 20:39
0 0

Wer im Glashaus sitzt

Der Finanzminister und Vorsitzende einer Partei, die seit 10 Jahren die Finanzen der Republik verwaltet, keinen einzigen Budgetüberschuss erwirtschaftet hat, der die Schulden in einsame Höhen getrieben hat, masst sich an hier Urteile abzugeben.

Der Herr Pröll als Parteivorsitzender und Chef der überwiegend schwarzen Länderchefs verhindert, dass durch eine massive Verwaltungsreform Zustände wie in Griechenland vermieden werden.

Der Glanz ist ab, da können noch soviele Reden an die Nation folgen. Eine Entwicklung wie in NRW wird einsetzen, Faymann wird - leider - wieder zulegen.

Während für die Roten die Welt wieder in Ordnung sein wird, sucht die ÖVP einen Nachfolger für den Herr Pröll - oder sogar für beide Prölls.

Gast: hubsi
10.05.2010 10:25
0 0

Na die Zeit des Pröll

wird ja ohnehin bald ablaufen!

Gast: gast
10.05.2010 08:35
0 0

da raecht es sich

wenn immer nur die Dummen Politiker werden

Gast: themroc
10.05.2010 07:23
0 0

der burli macht alles...

...wenn er nur mit den grossen spielen darf.

Gast: Dr. Gold
10.05.2010 00:09
2 0

Naja

kritisch wird bal der Zustand solcher Vollprofi Finanzler wie des Ö Säckelwarts sein.

Wenn die Meldung der 600 Milliarden Bail Out Summe

http://www.welt.de/wirtschaft/article7551305/600-000-000-000-Euro-zur-Rettung-der-Waehrung.html
" target="_blank">http://www.welt.de/wirtschaft/article7551305/600-000-000-000-Euro-zur-Rettung-der-Waehrung.html

" target="_blank">http://www.welt.de/wirtschaft/article7551305/600-000-000-000-Euro-zur-Rettung-der-Waehrung.html
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morgen auf wirkliche Spekulanten trifft, dann wird es spannend, die werden sich die Hände reiben. Es ist aber zu bezweifeln, dass das wirkliche Spekulanten sind, lediglich Anleger wie Pensionsfonds die ganz einfach nun klar sehen, dass nicht nur Hauseigentümer subprime sein können sondern auch Staaten.

Wie unten schon erwähnt, der € is gar net so alt dass schon Jahrzehnte Krisen über ihn kommen hätten können.

Der € ist lediglich ein Fusionsprodukt der, genauso wie bei Bankenfusionen üblich, dazu diente einige bereits sehr schlechte Äpfel mit neuen zu fusionieren um wieder ein bisserl Frische zu für Alle zu erlangen. Aber wie das eben so mit faulen Äpfel ist ...

Wenn nicht bald die bereits faulenden Extremitäten amputiert werden, dann geht der ganze derzeit noch halbwegs 'stabile' Rest auch unter in der Fäulnis. Und das wird nun versucht hinauszuzögern, weil die derzeitigen Politiker alles Sonnenscheinpolitiker sind die lediglich gewont sind das Geld nur zu verschleudern aber sicher nicht die Geigneten sind ein derartiges System richtig abzuwickeln.

Aber kein Problem, das erledigt sich ohnehin bald von selbst.

0 0

der Pröll...

die "kritischste und angespannteste Situation seit Jahrzehnten"

um den Kurzzeitgedächtnis des Geldverschwenders auf die Sprünge zu helfen: den Euro gibt es überhaupt erst seit 8 Jahren Herr Gscheit. Und es sei angemerkt, es gibt den Euro schon 8 Jahre zu lang.

Gast: Gast
09.05.2010 20:14
2 0

Hochgfressana Pröll verschenkt Volksvermögen

wäre eine schöne Überschrift.

Hochgefressana Pröll zwingt Volk neue Schulden auf, wäre die passende.


TheDalien
09.05.2010 19:20
0 0

sagt...

Pröll der naiv, korrupt, staatsräsonere Münchhausen....

Eine Frechheit wie wir bestunken und belogen werden von diesen Taugenichtsen und Prasskaisern!


Gast: Österreicher
09.05.2010 18:38
1 0

auf Überheblichkeit folgt tiefer Fall!

Wir haben unser System nach Europa mit hinaus getragen und wundern uns jetzt, dass es dort dieselben Gaunereien gibt wie bei uns? Wenn unser Land schon hoffnungslos korrupt ist, wie kann man dann diese Politik anderen Staaten die noch viel weniger Mechanismen zum aufdecken haben, zur EU und zum Euro einladen. Das ist Fahrlässigkeit auf aller höchster Ebene! Bei uns kommen die Skandale wenigstens nach 10 Jahren heraus, in Europa bei der Infrastruktur wird dies niemals der Fall sein!

Antworten Gast: Gast
09.05.2010 20:16
0 0

Haben sie schon mal probiert nachzudenken

Dann würden sie wissen dass die Skandale bei uns öffentlich sind, es nur niemanden interessiert.
Das deutsche Volk ist einfach zu blöd um sich knechten und ausbeuten zu lassen und das auch noch alle Jahre wieder wählen.

Gast: putinfan
09.05.2010 18:16
0 0

so ändern sich die Zeiten

vor 10 Jahren Schlagzeilen:
Ruzssland am Bankrott - der Rubel ist keinen Cent wert - Chaos inRussland, etc.

Heute - Russland mit den 3.grössten Devisenreserven der Welt, relative Stabilität, etc.

dAgegen: EU vor dem Aus, der T€uro vor dem Absturz, Erweiterungswahn gescheitert, "Krise" auf allen Schlagzeilen.

Putin hat 10 Jahre eine schlechte Presse im Westen gehabt (er selbst wird wohl gewusst haben warum); das dürfte es ihm vermutlich wert gewesen sein.....

Antworten der graf
10.05.2010 03:53
0 0

Re: so ändern sich die Zeiten

der unterschied zu russland ist das die keine angst haben was durchzuziehen die EU aber schon. denn so ein haufen feiger buerokraten wie in bruessel zusammenzukriegen ist ja eine kunst.

Gast: Astrowolf
09.05.2010 17:54
2 0

Ist doch alles in bester Ordnung - oder?

In den letzten Monaten wurden zahlreiche eurokritische Postings von mir wegzensuriert. Gleichzeitig beschwichtigten "Experten" (dreimal kurz gelacht) gebetsmühlenartig, dass alles bestens wäre. (Ich erinnere mich da z.B. an den stets jovial lächelnden Hrn. Nowotny.)

Ist doch alles in bester Ordnung. Leute vertraut euren "ehrlichen Volksvertretern" - sie wissen was sie tun. So sagen sie dem Volk - dessen Interessen sie vorzugeben behaupten - ja stets die Wahrheit.......

Der Euro müsste - gemäß den Aussagen der letzten Monate - ja regelrecht wie eine Rakete durch die Decke zischen, so gut wie er ist. Ab übernächster Woche werden wir dann wissen, welche "großartige" Konstruktion der Euro gewesen sein wird.

Gast: pour le mèrite
09.05.2010 17:44
1 0

Pröll ist wahrlich eine Riesenenttäuschung!

Spuckt den Österreichern frech ins Gesicht,
indem er ohne Ansztand und Legitimation unser Steuergeld beim Fenster hinaus wirft und labert immer wieder denselben Schmarren daher, den nicht einmal mehr die Jeti Tant aus Jibouti ernst nimmt.


Kurinsk
09.05.2010 17:23
2 1

Tolle Politik

"Kritischste Situation seit Jahrzehnten" ?

Und dazu haben wir die EU gebraucht? Eine tolle Politik. Übrigens, wie schaut's in der Schweiz oder Norwegen aus?

Gast: forget_austria
09.05.2010 17:20
0 0

Eine Krise für die

meiner Meinung nach verantwortungslose Konsorten wie Sie Herr Pröll, ... verantwortlich sind.
Herr Pröll, das Lachen wird Ihnen noch vergehen.
Österreich hatte noch keinen schlechteren Finanzminister.

der graf
09.05.2010 17:05
4 1

Hausgemachte Krise, so einfach ist das.

es werden wieder ueberall die schuldigen ausgemacht, nur nicht dort wo sie wirklich sitzen, naemlich in bruessel. die hohlkoepfe dort haben jedwege due dilligence vernudelt wie es um die pruefung von EU kandidaten ging. das die griechen gelogen haben ist ein problem, das die Eu das nicht ueberzueckert hat (was ich eigenlich nicht mal glaube) sondern mit der europaeischen 'kopf in sand' methode unter den tisch gekeht hat ist das viel groessere. jeder bekommt ala long was er verdient. und europa hat den zusammenbruch des euro verdient.

APFELSYS
09.05.2010 17:00
3 1

Die EU geht den Bach hinunter ...

... und der Grinsekanzler samt dem Doppelkinn initiieren ein Gendergesetzt, um in weiterer Folge hierfür zusätzliche Budgetmittel zu generieren.

Ich bin fassungslos!

http://www.andreas-unterberger.at/2010/05/die-nachste-geldvernichtung-gender-budget/

Antworten Kurinsk
09.05.2010 17:37
1 0

Re: Die EU geht den Bach hinunter ...

Die Genderei ähnelt sehr der Politik im Kommunismus. Sie wird voraussichtlich auch so enden wie der Kommunismus.
Die Frauenquoten - übrigens, gibt es Männerquoten in Berufen mit Frauenüberhang? - entsprechen den Quoten für Arbeiterkinder im Kommunismus. An den Universitäten waren das in der Sowjetunion 40%. Ist das nicht auch der Prozentsatz der heute für Frauen bei Berufungen an unseren Universitäten gilt? Genderei ist nichts anderes als DIE Ablenkung vom Klassenkampf.

Gast: B. Kiddo
09.05.2010 17:00
0 0

Also den Pröll würde ich auch nicht von der Bettkante stoßen!

Und was der schon am Konto haben muss!

Gast: Geheimrat
09.05.2010 16:58
1 0

Was für ein Glück, daß wir auch in der Wertegemeinschaft sind...

Wir waren eben nicht so blöd wie die Schweizer die uns uns jetzt sicher heftigst beneiden. Die haben aber auch nicht so tolle und schneidige Politiker....

Gast: ET
09.05.2010 16:54
2 0

Ein noch lächerlicher Haufen!

Wollen diese Versager doch wirklich mit 70 Mrd. Euro Neuschulden der EU die Gesamtschulden der Euroländer über gut 6.000 Mrd. Euro in den Griff bekommen.

Schon dieser Plan ist derartig absurd und weltfremd, dass er niemals funktionieren kann. Wenn die Deppen schon keinen brauchbaren Plan machen können, woher nehmen diese dann die Fähigkeiten ganze Länder zu regieren?

Die Aufgabe unserer Politiker, welche auf die Österreichische Verfassung vereidigt sind, wäre es endlich in Österreich für die wirtschaftlichen Balancen zu sorgen und die gesellschaftlichen Gräben, unter Berücksichtigung der Menschenrechte, zu reduzieren. Da haben die goscherten Deppen aber nichts zu bieten. Wenn die Versager nur Neugebauer hören, dann schreibt der Buntstift der ganzen Regierung.

Auch der Pröll, für die Finanzen zuständig, ist nur noch Dampfplauderer, welcher noch nichts auf die Reihe gebracht hat, außer noch viel mehr Schulden für die Kinder. Dann macht er noch Werbung mit den Schulden der Kinder, zahlt aber Lehrern teilweise über 50.000.- Euro pro Jahr aus dem Steuertopf, wenn diese schon im Ruhestand sind. Der ist doch auch nicht mehr zu retten, der Faymann war es noch nie.

Unsere Probleme haben weniger mit dem Euro zu tun, als mit einem kollektiven Versagen unserer Regierungsparteibonzen.

Luzius
09.05.2010 16:39
4 2

weder Pröll noch Faymann imd, oder waren je

fähig etwas derartiges lösen zu können geschweige denn auch wollen, da deren eigene Wichtigkeit die einer Amöbe ist und keiner stattstragenden Persönlichklieit !

Warum gibt man immer noch nicht zu das diese Union gescheitert ist an der eigenen Gier ?!
Und es deshalb nur einer einzuigen BItscahft bedarf, dies zu erkennen, welche allerdings aus beinahe allen politsichen Parteien weiterhin nicht zu hören ist.


mr.vain-
09.05.2010 16:05
2 0

Griechenland könnte eine anti eu bilden...

.....gemeinsam mit rumänien, bulgarien und der türkei!

Gast: gast
09.05.2010 16:02
7 2

wenn hier auf den euro spekuliert wird

und damit die existenz von millionen gefährdet wird oder sogar ganzer staaten dann ist das ja eigentlich eine kriegserklärung dann muss man die internationalen beziehungen in frage stellen

wirtschaft ist krieg mit anderen mitteln

und am ende wars keiner

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"Kritischste Situation seit Jahrzehnten"


Ja, unzweifelhaft.

Und leider hat Österreich in dieser Situation die inkompetentesten Politiker seit Jahrzehnten an der Staatsspitze:

Am Vorabend der Weltwirtschaftskrise wählt Österreich nach einer apokalyptischen Geldverschwendungs-Sitzung seinen Grinsekanzler - und die ÖVP antwortet mit dem Flachwurzler Pröll und einem sozialistischen Linksruck.

Kanzler ohne Durchblick und Finanzminister, die Landtagswahlen abwarten müssen damit sie überhaupt etwas sagen dürfen - oh du mein Österreich!

 
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