„Das Rettungspaket hilft dem Euro nicht“

13.05.2010 | 18:11 |  ANDREAS KERSCHBAUMER (Die Presse)

Die Krise des Euro wird die Franken-Kreditnehmer derzeit schlecht schlafen lassen. Der Kurs des Schweizer Franken hat gegenüber dem Euro allein seit Jahresbeginn um sieben Prozent zugenommen.

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wien. Das bedeutet, dass sich seither auch die Kreditschuld erhöht hat. Geht es nach Investmentmanager Michael Kuen, der auf Währungs- und Zinsentwicklungen spezialisiert ist, müssen die Franken-Kreditnehmer mit weiteren (Buch-)Kursverlusten bei ihren Fremdwährungsdarlehen rechnen.

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„Die Presse“: Der Euro verliert gegenüber dem Schweizer Franken drastisch an Wert. Das macht die Franken-Kreditnehmer nervös.

Michael Kuen: Zu Recht. Der Euro wird gegenüber dem Franken unter Druck bleiben. Kein Investor außerhalb von Europa will derzeit langfristig in den Euro gehen. Die Anleger wissen, dass es die Schweiz und den Franken noch sehr lange geben wird. Bei der Eurozone ist dagegen nicht sicher, welche Länder ihr in Zukunft angehören werden.

 

Die Schweiz ist stark exportorientiert und hat somit langfristig kein Interesse an einem starken Franken. Das würde nämlich die Exporte in den Euroraum teuer machen.

Kuen: Die Schweizer Nationalbank (SNB) hat seit Jahresbeginn ohnehin massiv mit Stützungskäufen interveniert, um den Franken schwach zu halten. Die SNB hat aber die Wucht der Eurokrise unterschätzt: Als sie die Stützungskäufe kurz ausgesetzt hat, ist der Franken sofort wieder in die Höhe geschnellt.

 

Wird die SNB noch lange fähig sein, den Franken schwächer zu halten?

Kuen: Theoretisch schon, praktisch nicht. Die SNB befindet sich in einer Zwickmühle. Mit den Interventionen erhöht sie die Geldmenge in Franken. Das kann längerfristig inflationär wirken. Die Schweiz hat aber bereits eine Inflationsrate von 1,4 Prozent. Die SNB kann also nicht mit dem Argument einer drohenden Deflation intervenieren. Ich würde daher nicht darauf setzen, dass der Franken bald schwächer wird, auf die heimischen Franken-Kreditnehmer werden daher schlaflose Nächte zukommen.

 

Hilft dem Euro der 750 Milliarden Euro schwere Schutzschirm, der marode Euroländer vor dem Bankrott bewahren soll?

Kuen: Die Eurozone und die Europäische Zentralbank (EZB) haben zumindest ein Zeichen gesetzt, sich vom Markt nicht auseinandertreiben zu lassen. Das Milliarden-Rettungspaket hilft zwar kurzfristig den Besitzern von Staatsanleihen (etwa den Banken, Anm.), aber nicht dem Euro.

 

Der Kern des Problems ist eine Schuldenkrise. Sind die Euroländer fähig, dieses Problem zu lösen?

Kuen: Die Euroländer machen jetzt noch mehr Schulden, um die Schuldenkrise zu bekämpfen. Der Euro befindet sich bereits in einem „Endgame“. Die EZB hat seit vergangenem Wochenende eine Grenze überschritten. Sie kauft nun Anleihen ihrer Mitgliedsländer auf. Das heißt, sie wird in Zukunft diese Anleihen in den Büchern haben und somit abhängig vom Finanzgebaren dieser Länder sein. Die Deutschen sind mit dieser Maßnahme gar nicht zufrieden und ich befürchte, dass sie aus der Eurozone ausscheren könnten. Damit der Euro mit Deutschland als Mitgliedsland überlebt, müssen daher weitere fundamentale Maßnahmen getroffen werden.

Welche Maßnahmen?

Kuen: Es ist eine Harmonisierung der Euroländer notwendig. Einerseits müssen sie ihre Fiskalhoheit teilweise aufgeben und sich einer europäischen Behörde – das könnte die EZB sein – unterwerfen. Diese Behörde hat Einblick in die Bilanzen und kann Sanktionen zwingend erlassen. Andererseits ist eine wirtschaftliche Harmonisierung notwendig, um den Euro am Leben zu erhalten.

 

Was meinen Sie damit?

Kuen: Deutschland hat die Zeit im Euro genützt, um sich wettbewerbsfähiger zu machen. Andere Staaten wie Spanien, Portugal oder Griechenland haben sich auf der soliden Währung und den tiefen Zinsen ausgeruht. Die haben einfach nur Geld ausgegeben, da sie sowieso wieder billiges von den Märkten (über Anleihen) bekommen haben. Diese angeschlagenen Länder müssen wirtschaftlich wieder aufholen.

 

Sie können das aber nicht mehr wie früher durch die Abwertung der eigenen Landeswährung machen.

Kuen: Sie können nur wettbewerbsfähiger durch eine Deflationierung werden. Also die Löhne runterschrauben, um die Produkte billiger zu machen. Zudem müssen massive Einsparungen im öffentlichen Sektor und im Pensionssystem vorgenommen werden. Das ist politisch nur sehr schwer durchzusetzen, wie man aktuell an den Protesten in Griechenland sieht.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 14.05.2010)

 
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91 Kommentare
 
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Gast: Der-Aufrichtige-Seppl-meint
14.05.2010 15:03
0

Mir kriegn dös ganze Göld von denene Griechn zruck!

Im Klartext schaugts doch a sooo aus liaba Sepp:

Streit um Rettungspaket
Sarkozy soll Merkel Euro-Austritt angedroht haben

Sarkozy soll a Merkel bei den Verhandlungen um das Rettungspaket für Griechenldt einer Drohung unter Druck gesetzt haben:
Ihr Ja zu den Finanzhilfen oder Rückzug Frankreichs aus dem Euro.

Im Streit um das Rettungspaket für Gr hat Präsi Nico S. Angela Merkel mit einem Austritt aus der europ. Währungsunion gedroht.
Beim Krisengipfel
„Sarkozy mit der Faust auf den Tisch geschlagen u gedroht, sich aus dem Euro zurückzuziehen BERICHTET „El Pais“.

Damit habe der Franzose die zögernde Deutsche unter Druck gesetzt, dem Hilfspaket zuzustimmen.
Die Euro-Länder hatten sich am vergangenen Wochenende darauf verständigt, dem vom Staatsbankrott bedrohten Gr zusammen mit dem IWF bis zu 110 Milliarden Euro an Notkrediten zur Verfügung zu stellen.

„Frankreich, Italien, Spanien haben gemeinsam Front gg die Deitschn gmacht“, zitierte „El Pais“ einen Teilnehmer eines Treffens.

„Sarkozy ist so weit gegangen, Merkel mit dem Bruch der französisch-deut. Achse zu drohen.“
politik/article7624051/Sarkozy-soll-Merkel-Euro-Austritt-angedroht-haben.html

WER WIRD AM END DIE SUPPN AUSLÖFFELN?

DIE BANKEN - SEPP BRÖSL ODER DER STEUERZAHLER?

Antworten Gast: Pröll-FÄN
14.05.2010 15:42
0

Re: Mir kriegn dös ganze Göld von denene zruck!

Ob der Choleriker Sarkosy mit der Faust auf den Tisch schlug
oder nur gesäuselt hat ,ist egal...

Der beispiellose und erfolgreiche,
von Sarkosy und Barroso eingefädelte,
Angriff der EWU- Schuldenstaaten auf die Finanzkraft Deutschlands war im Ergebnis erfolgreich.

Dieser Angriff und seine Plötzlichkeit waren zu erwarten;
leider hat sich die Bundesregierung offenbar nicht im mindesten darauf vorbereitet und Verbündete gesucht.

Ausbaden müssen das die Unter- und Mittelschicht.

Das Großkapital wird rechtzeitig das
dem Staub machen.
Die, die Zeche bezahlen müssen,
wenn sich die PIIGs und vielleicht auch noch Frankreich an den deutschen Steuereinnahmen bedienen sind vorrangig die sog. kleinen Leut....

Die PIIGS-Staaten müßten doch mit dem Klammerbeutel gepudert sein,
wenn sie noch unpopuläre Sparmaßnahmen durchführten..

wo man sich doch beim deutschen, niederländischen Steuerzahler bedienen kann

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,694807,00.html

Der österreichische Steuerzahler muß – dank Sepp Prössl – nix bezahlen.
Danke Seppl

Gast: Schillingfreund
14.05.2010 14:17
1

Desto bankrotter das Land desto...

..stärker SPÖVP.Ein Paradoxum,aber so ist es.

Gast: ET
14.05.2010 11:18
1

Es war nie ein Eurorettungspaket!

Es wurden ja nur die letzten Möglichkeiten der Kreditaufnahme ausgeschöpft und die Geldschöpfung der EZB intensiviert.

Die EU, und deren Staaten, haben ja nichts mehr die 750 Mrd. waren immer nur ein Ausreizen der Kreditwürdigkeit und sind auch noch nicht bestätigt.

Die EZB, welche die kranken Staatsanleihen als Werten nur akzeptiert, und auf dieser Basis nur neues Geld gibt, macht nichts anderes als "Gelddrucken"

Beides kann nicht gut für den Euro sein, es war sehr schlecht für die Währung.

Das ganze Rettungspaket hatte nur den Sinn den Wahnsinn von Politikern und Beamten noch weiter am Leben zu halten. Die Finanzierung dieses Wahnsinns geht auf Kosten der kommenden Generationen!

Rettungspaket für den Euro, einfach nur noch lächerlich.

Besonders beeindruckend ist das Absacken gegenüber dem USD, wenn man dessen Basisdaten berücksichtigt. Der USD ist eigentlich am Ende, der Euro geht noch darunter!

Antworten Sonnenburg
14.05.2010 12:49
1

Re: Es war nie ein Eurorettungspaket!

Völlig richtig, es ging NIE um den Euro, sondern nur um Banken.

Konrad hat wohl wieder mal Pröll angebrüllt und ihm klar gemacht, dass Konrads Raiffeisengruppe mal wieder vor der Pleite steht und Pröll keinerlei Unterstützung mehr durch Raiffeisenmedien zu erwarten habe, wenn er nicht dafür sorgt, dass die griechischen Anleihen vor dem Totalverlust bewahrt bleiben.

Ohne Stützung der griechischen Anleihen, wäre der Euro gegenüber dem Dollar in Wahrheit angestiegen, da eben die Euromenge im Markt zurückgegangen wäre. Nur muss man schon dazusagen, dass ohne Stützungskäufe von griechische Anleihen Griechenland Banken sofort pleite gewesen wären und auch Erste Bank und Raiffeisen den Konkurs nicht mehr ohne staatliche Stützungsgelder in selbiger Höhe wie sie jetzt Österreich an Griechenland überweist, vermeiden hätten können.

Das Problem ist immer die Bilanzierung der Banken und Bilanzregelungen, die viel zu hohe Wertansätze für Banken zulassen. Beispielsweise müsste bei Anleihen, die über der Rendite der von Deutschland liegen, automatisch jeglicher Zinsaufschlag als Rückstellung für Ausfälle gebucht werden, bis die Anleihe wirklich getilgt ist. Damit würden sich stille Reserven vermehren, von denen Österreichs banken keine mehr haben. In Wahrheit haben Österreichs Banken (bis auf Volksbank und Bawag, die buchten bereits ihre Risken aus) viele stille Verluste, die so hoch sind, dass man sie in der Bilanz gar nicht darstellen kann.

Gast: Halbwissen
14.05.2010 11:14
0

Zuerst schreiben alle

der Dollar geht auf Null ( vor 3-4 Monaten )
Und jetzt geht auf einmal der Euro auf Null ( daraus ergibt sich der Dollar geht auf unendlich ).

Solange es einen Handel gibt wird beides nicht passieren.

derpradler
14.05.2010 10:52
0

Das Ganze läuft europaweit

auf das völliges Niederfahren der Sozialleistungen hinaus. Die neoliberalen stehen daher knapp vor ihrem Ziel. Wenn jetzt nicht reagiert wird ist Europa bald ein Armenhaus!

Antworten Gast: Nikolaus Reiter
14.05.2010 12:16
2

Re: Das Ganze läuft europaweit

Das Armenhaus sind wir, wenn weiter Leistung bestraft wird und immer mehr Schmarotzer durchgefüttert werden müssen-- Geld kommt nur von Arbeit.

Gast: Sand
14.05.2010 10:40
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Frankenkredit für Häuslebauer???

Reiner Wahnsinn für den, der keine entsprechenden Frankeneinkommen hat!
Geiz ist total geil!
Da wäre die NOK ja viel "besser". Die NOK hat sich seit dem Jahresbeginn viel mehr vom EUR entfernt als der Fränkli. ;-)

Antworten Sonnenburg
14.05.2010 15:03
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Re: Frankenkredit für Häuslebauer???

Die NOK ist eben die einzige europäische Rohstoffwährung. Auch der australische Dollar ist stärker gegenüber dem Euro angestiegen als der Franken.

Diese Bewegungen sollten endlich ALLE Alarmglocken in Europa läuten lassen, denn Europa, insbesondere der Westen Europas, ist extrem übervölkert und damit vom Import von Rohstoffen zwangsläufig abhängig.

Etwa 4 Mio. Österreicher könnten bei perfekter Wärmedämmung aller Häuser mit nachwachsenden Rohstoffen heizen. Jeder zusätzliche Einwohner bedeutet eben zusätzliche Abhängigkeit von Erdöl und anderen Rohstoffen.

Europa MUSS sich von dieser Rohstoffabhängigkeit verabschieden und dafür sorge tragen, dass Mehr Rohstoffe auf den Markt kommen, denn nur so werden Rohstoffe billiger wenn der Bedarf steigt.

Leicht könnte man z. B. die Welt mit Gold und Platin zu einem Bruchteil der jetzigen Preise versorgen, indem man z. B. 190 Mrd. Euro investiert ("Autobahnen von Weltraumbahnhöfen aus errichtet" und Eros http://news.bbc.co.uk/2/hi/science/nature/401227.stm birgt.

Der Asteroid ist keineswegs weit von der Erde entfernt, sondern zieht zwischen Mars und Erde seine Runden um die Sonne.

Die Maße von Eros 33 * 13 * 13 km, darin enthalten sind 20 Milliarden t Gold (also für jeden Menschen auf der Erde etwa 3 Tonnen), genausoviel Aluminium, genausoviel Platin.

Es kann nicht sein, dass man 170 Mrd. für Griechenland verbrennt und nicht 190 Mrd. für die Zukunft Europas investiert.


Gast: Vergelter-Öko-Spiritualist
14.05.2010 10:18
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Ökologisches Finanzsystem

Öko-Parteien (nicht gemeint sind die kapitalistischen Grünen) bekommen immer mehr Macht. Z. B. ist die Zahl der Wähler der "Tierschutzpartei" in NRW (Deutschland) von ca. 6.000 auf 48.000 gestiegen! Auch bei der Wahl in den Niederlanden (9. Juni) werden Ökos und Globalisierungsgegner enorme Stimmengewinne erzielen.

Die Masseneinwanderung von Afrikanern und Asiaten wird endlich gestoppt. Und der Euro wird durch regionale Gelder - mit Umlaufgebühr - ersetzt. Durch diese Umlaufgebühr wird erreicht, dass ein extremes Horten von Geld (seitens der Reichen) nicht mehr möglich ist. Siehe dazu
www.humane-wirtschaft.de
Informationen über diverse weitere Öko-Projekte bekommt man unter
www.raum-und-zeit.com

Gast: Schillingfreund
14.05.2010 10:16
0

Bald werden alle in Franken und Gold flüchten

Denn den Euro wird man bald nur mehr zum Tapezieren verwenden können...

theophrastus
14.05.2010 10:14
0

Das Freitagspapier der Hypo- Vereinsbank......

sieht den Franken zu Jahresende wieder bei 1,50..........

Antworten roger
14.05.2010 14:30
0

Re: Das Freitagspapier der Hypo- Vereinsbank......

..ist für mich weniger ungefähr so aussagekräftig wie der nicht vorhandene Text auf dem Papier, das ich gerade in der Hand halte...

Antworten Antworten roger
14.05.2010 14:31
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Re: Re: Das Freitagspapier der Hypo- Vereinsbank......

... weniger... gehört weg. Wisch und weg sozusagen :-)

theophrastus
14.05.2010 10:12
2

Trotz allem: Die Schweiz ist nur von Euroländern umgeben!

Der Franken wird sich daher nicht extrem vom derzeitigen Wechselkurs wegbewegen, da die Schweiz einfach viel zu sehr mit den Euroländern wirtschaftlich verbunden ist und nicht mehr den einsamen Planeten- wie früher- spielen kann. Wird der Franken wesentlich teurer, sinken die Exportchancen und damit auch die Leistungsfähigkeit der Wirtschaft.

Und dazu kommt noch eines: Die monetäre Attraktivität der Schweiz für diverseste Steuerhinterzieher wird während der kommenden Jahre GARANTIERT abnehmen- wenn die Euroländer etwas forcieren werden, dann wird das die Eintreibung von hinterzogenen Steuern sein- und da steht die Schweiz an oberster Stelle- die Zeiten der Millione von Nummernkonten wird bald vorbei und das Inverstieren in Franken eher unattraktiv sein.......

Antworten Gast: ASVG-Sklave
14.05.2010 15:15
0

Re: Trotz allem: Die Schweiz ist nur von Euroländern umgeben!

Theo, Sie sind nicht der einzige, der den Wert des Franken nicht begreift. Sogar mehrere schweizer Wirtschaftsprofessoren vertreten die gleiche irrige Ansicht (bzgl. der Exportstützung durch Euroankauf), weil sie schlicht vergessen, dass der Franken eine Absicherung und keine herkömmliche "Währung" ist. Es ist noch gar nicht so lange her, da wurden auf Frankenkonten NEGATIVZINSEN berechnet, weil die Schweiz mehr Devisenzufluss hatte, als sie damit anfangen konnte. Idioten gibt es übrigens überall, auch in der Schweiz: Vorige Woche stellte diese (endlich !) die Stützung des Euros ein, nachdem die schweizer Nationalbank zuvor hunderte Milliarden an (wertlosen) Euros aufkaufte. Es sind selbstverständlich Idioten, die meinen dass ihre Exporte in den EU-Raum derartige Stützungsausgaben jemals wieder hereinspülen würden. Hätten sie die hundert Milliarden Franken gleich den schweizer Unternehmen zugesteckt, hätten sich diese im Rest der Welt (China, Brasilien, Indien, Afrika) strategisch positionieren können. So sitzt die Schweiz nun auf Milliarden wertloser Euros und Staatsanleihen der EU-Länder.

na_ich_natürlich
14.05.2010 09:58
0

Franken Kredite haben einen Tilgungsträger ...

... und werden erst am Laufzeit-Ende fällig.

Schwankungen dazwischen sind also bedeutungslos.

Für Durchschnittsverdiener gehören sie aber dennoch verboten, weil sie eine nicht abzuschätzende Währungsspekulation beinhalten.

Gast: Jürgen
14.05.2010 09:56
1

Nachhilfe für den Bokuabsolventen

Nachhilfe für den netten Herren der unser aller Geld verschwendet u. in Schuldenstaaten überweist...

http://www.cash.ch/news/newsletter/faber_erwartet_schlechten_boersensommer-907988-440

am Ende werden wir uns der Insolvenz dann anschließen können weil Leute wie Pröll die Schulden anderer Länder in unsere Bilanz übernehmen - einfach verantwortungslos und am Ende wird auch die Verantwortung dafür übernommen werden müssen.

Antworten Politmüder
14.05.2010 10:58
1

Re: Nachhilfe für den Bokuabsolventen

Mit dem bitteren Begeschmack.
Keiner der Verursacher wird auch nur einen Cent an Verantwortung übernehmen!!

Die Österreicher habens noch nicht geschnallt und werden es auch nicht bevor es wirklich kracht.
Leitsatz in das Hirn des Ö-Durchschnittswählers geschrieben:
"KEIN Politiker schenkt uns auch nur EINEN Cent bevor er ihn nicht von uns gestohlen hat oder noch stehlen wird!!"

KAPIERTS DES ENDLICH!!

Sonnenburg
14.05.2010 09:54
1

Instrument der Abwertung INNERHALB Währungsunion entwickelt

Ein Instrument der Abwertung einer Währung INNERHALB einer Währungsunion wurde bereits von einem freiheitlichen Expertenpool erarbeitet.

Es stimmt also nicht, dass man innerhalb einer Währungsunion NICHT abwerten könne.

Dieses Instrument ist auch geeignet um Bankenzusammenbrüche geordnet abwickeln zu können. Die FPÖ wird ja nach den nächsten Wahlen das Chaos, das Dick & Doof anrichten entschärfen müssen. Allerdings wird dies nicht mehr mit Milliardengeldspritzen möglich sein, da Österreich wenn es so rot-schwarz weitergeht und immer wieder Geld für Banken verpulvert wird wie unter Kreisky für die Verstaatlichte, die ebenfalls ohne grundlegende Strukturreform mit noch soviel Geld nicht zu retten war, keine Kredite mehr zu vernünftigen Konditionen bekommen wird.

Bei obig genannten Instrument handelt es sich im Grunde um Lose (Rubbellose) mit einem Nennwert von 50, 100 oder 500 Euro. Muss ein Staat z. B. bei Beamten 20 % einsparen, so ist die Ausschüttungssumme eben 80 %. Die Beamten bekommen dann ein Fixum in Höhe des Existenzminimums (verkürzt dargestellt) und eben den Rest in Losen, die auch Millionengewinne enthalten aber eben durchschnittlich "nur" 80 % des GESAMTEN Nennwerts als Gewinn ausschütten. Die Lose sind übertragbar und die Beamten dürfen diese z. B. auch für 90 Euro a 100 Nennwert verkaufen.

Nach Bankenpleiten mit z. B. einer Konkursquote von 25 % bekommen die Sparer ebenso Fixum vom Staat plus Lose mit 25 % Ausschüttungsquote. Gerechte Abwicklung!

Antworten tsunamisurfer
14.05.2010 10:45
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"Sonnenburg" schlägt vor:

Am Kärntner Wesen muss Österreich genesen!
"Bei obig genannten Instrument..." (sic!)
Rettet dem Dativ!

Antworten Antworten Sonnenburg
14.05.2010 12:29
0

Re:

Brav aufgepasst in der linken Politschule! Hat man keine Argumente, so kritisiere man eine Nebensächlichkeit wie einen Tippfehler oder einen Fallfehler. Genau so werken auch lästige Hacker - auch der beste Programmierer macht eben auf 1000 Programmzeilen etwa 3 Fehler. Nur selbst vernünftige Programme zu entwerfen, das tun Hacker nicht. Am gefährlichsten sind die Hacker, die dann auch noch in ihre Viren einen Fehler einbauen, aber das führt jetzt zu weit.

Wenn sie auf das Kärntner Wesen ansprechen, so weise ich sie WIEDER darauf hin, dass die Kärnter Hypo längst an die Bayern mit SOFORTIGER VOLLER Haftungsübernahme über 18 Mrd. Euro verkauft war. Kärnten hätte nur zahlen müssen, wenn die Bayern keine 18 Mrd. Euro mehr auftreiben hätten können. Nur weil Pröll die Kärnter Hypo gegen BEZAHLUNG von über 1 Mrd. Euro (diese verdanken wir Jörg Haider, der die Bank vorher verkauft hat) zurücknahm, da sonst die Raiffeisengruppe 400 - 600 Mio. über den Hypohaftungsverband zahlen hätte müssen, zurücknahm ist die Kärnter Hypo überhaupt ein Haftungsfall der Republik Österreich.

Für Kärnten war das KEIN Vorteil, denn Bayern bekommt leichter (billiger) 18 Mrd. Kredit als Österreich, da Österreich auf Grund sozialistischer Misswirtschaft enorme Schulden hat.

Ich habe nichts gegen Kritik, aber wenn sie derart lächerlich ist wie ihre und von Ahnungslosigkeit nur so strotzt und jegliche Gegenargumente fehlen, muss ich diese als schlichtweg rundum dumm und links verblödet zurückweisen.

jopc
14.05.2010 09:49
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alle möglichen und unmöglichen leute werden nach ihrer meinung gefragt

betriebswirte, bankster, investmentbanker.

nur nicht leute die eigentlich ahnung davon haben müssten.
nämlich jene die volkswirtschaft studiert haben.

und entscheiden über sinn und unsinn von hilfsaktionen tun auch leute wie physiker, begnadete selbstdarsteller, studierte bauern, einfache maturanten, aber wiederum keine leute die davon ahnung haben müssten, nämlich volkswirte.

Antworten Gast: Volkswirtin
19.05.2010 02:48
0

Re: alle möglichen und unmöglichen leute werden nach ihrer meinung gefragt

Das Problem liegt nicht in dem wer eine Ahnung von der Wirtschaft hat, sondern wer stärker ist und wer die Macht ausübt. Das Verlangen nach Machtausübung haben sicher nicht die Leute die das algemeine Wohlstand der Menscheit und gerechte Aufteilung des Wirtschaftsgutes bevorzügen würden. Der heutige Finanzmarkt ist zum Maß aller Dinge geworden und alles andere ist nebensächlich. Es passiert seit Jahren der größte Betrug der Menscheit in Form von Neo-Betrug, alles offiziell und Formgerecht. Die Unwissenden zahlen. Auch die gebildeten sind die Unwissenden, weil sie über keine Macht im wirklichen Sinne verfügen!!

 
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