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Experte: "Die deutsche Staatskrise ist vorprogrammiert"

14.05.2010 | 11:35 |   (DiePresse.com)

Der deutsche Ökonom Hans-Werner Sinn wirft Kanzlerin Merkel vor, zu wenig für die Interessen Deutschlands getan zu haben. "Wir stürzen uns in ein unkalkulierbares Abenteuer", beurteilt er den Euro-Rettungsschirm.

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ifo-Chef Hans-Werner Sinn warnt vor den gefährlichen Folgen des Euro-Rettungspaketes und kritisiert das Vorgehen der deutschen Regierung hart. "Wir stürzen uns mit dem neuen Gewährleistungsgesetz in ein unkalkulierbares Abenteuer", sagte Sinn der "Süddeutschen Zeitung" (Freitag). Europa drohe, "eine gewaltige Schuldenblase aufzubauen, die mit einem gewaltigen Knall platzen wird".

"Deutschland steht für die anderen gerade"

Zugleich warf der Ökonom der deutschen Kanzlerin Angela Merkel (CDU) vor, zu wenig für die Interessen Deutschlands getan zu haben. Die deutsche Staatskrise sei "vorprogrammiert", sagte Sinn. Aus seiner Sicht hätte sich Merkel gegen den Rettungspakt wehren müssen. "Der Pakt bedeutet nichts anderes, als dass Deutschland für die Schulden anderer Länder geradesteht", sagte Sinn. "So sehr ich den Euro grundsätzlich für richtig halte: Ich verstehe, wenn sich nun viele Deutsche hereingelegt fühlen."

Das neue Gesetz bedeute zwar nicht, dass Deutschland sofort zahlen müsse, weil zunächst nur Kredite für bedrohte Länder abgesichert würden. Bevor Verluste kämen, drohten aber andere Probleme. "Der Rettungspakt verzerrt den Kreditfluss über die Kapitalmärkte", sagte Sinn. "Zum einen verringern wir unsere eigene Bonität, indem wir haften, und müssen in Zukunft entsprechend höhere Zinsen für deutsche Staatsschulden zahlen. Zum anderen senken wir durch unsere Bürgschaften die Zinsen der Schuldenländer." Dadurch werde solchen Ländern geholfen, deutsches Sparkapital abzuziehen.

"Schuldenblase nicht weiter aufblähen"

Aus Sicht von Sinn gilt es nun, die Schuldenblase angeschlagener Länder nicht weiter aufzublähen, sondern langsam abschlaffen zu lassen, so dass sie nicht platzen könne. "Man kann schon helfen, wenn ein Land in Not ist, aber man braucht einen Pakt, bei dem die Inhaber der Staatspapiere an den Lasten einer Staatsinsolvenz mitbeteiligt werden. Wie bei einem privaten Konkurs auch", sagte Sinn. Bevor Geld fließen könne, müssten Altgläubiger auf einen Teil ihrer Ansprüche verzichten. "Das würde die Gläubiger veranlassen, bei der Vergabe der Mittel vorsichtiger zu sein und höhere Zinsen zu verlangen."

(Ag.)

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69 Kommentare
 
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Gast: fishman
16.05.2010 11:22
0 0

Euro EU Europa

Alles ist machbar. Aber wenn, dann nicht nur mit Politikern und Arschkriechern bauen. Sie Herr Sinn, haben auch viel zu lange geschwiegen weil Sie auch bislang ein Profiteur dieses Gebildes waren und sind. Die Altgedienten wie Prof. Dr. Hankel oder Prof Dr. Schachtschneider haben schon ewig gewarnt und Recht behalten. Leider hat die Politik hier in unserem Lande, und damit meine ich die Parteien, einen viel zu großen Einfluß auf die gesamte Gesellschaft errungen, so daß viele sich nicht mehr trauen , ihre dringend benötigte Mitarbeit einzubringen. Dadurch kommen überwiegend sogenannte interessengesteuerte Experten zum Zuge, die um des kurfristigen Profites Willen, ganze Kontinente wirtschaftlich verwüsten .

Gast: Melanie Gatzke
14.05.2010 20:16
0 0

Die beste Erkenntniss, die er je hatte.

Der gute alte Prof. Sinn, wer hätte das gedacht. Auf seine alten Tage bekommt er noch den Durchblick- den Weitblick- den Überblick - den Einblick und den Ausblick..
Er hat zwar oft viel Unsin geredet, doch diesesmal hat er 100%ig recht.
Warum sagte er nicht schon 2003 die Wahrheit, er wusste es doch- alles wusste er.
Na ja, besser jetzt als nie. Weiter so Herr Sinn, kämpfen sie für unser Geld.
Vielleicht durfte er nichts sagen, wer weiß.....

Antworten Gast: Fair warning
15.05.2010 11:13
0 0

Re: Die beste Erkenntniss, die er je hatte.

Jessas na, der Sinn soll sich nicht unglücklich machen! Denn sonst muß die SED/PDS/Linke in München gegen ihn in Massenaufmärschen protestieren, die ARD-Tagesschau wird ihn inmitten von Skin-Heads auf einer NPD-Veranstaltung zeigen und Pastor Thierse wird im Neuen Deutschland einen Bannfluch gegen ihn erlassen. Will er das wirklich? Na also. Zur Buße soll er eine Wallfahrt nach Karl-Marx-Stadt machen, vor dem Marx-Denkmal den Boden küssen und "Heimat!" rufen, damit ihm Pastorin Angie und Pastor Thierse die Absolutuion erteilen können. Dann darf er auch in der nächsten Friedman-Show auftreten und den Fünf-Jahres-Plan für die DDR-West verkünden.

Gast: GHH
14.05.2010 19:31
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Herr Sinn sagt endlich etwas Sinnvolles?

Wer hätte das gedacht? Ist er denn nicht von öffentlichen Geldern abhängig? Hat er evtl. Drittmittel akquiriert? Wie auch immer, es bleibt zu hoffen, daß er weiter auf Gegenkurs bleibt contra eine Dame, die nur noch peinlich ist und besser als Ratsfrau in Schwedt, Uckermarck, geblieben wäre.

Antworten Gast: Cherchez la femme
15.05.2010 10:38
0 0

Re: Herr Sinn sagt endlich etwas Sinnvolles?

Ach. in München am Kirchentag müßte man jetzt sein! Dort predigte ja gerade PastorIn Angie gegen die Schuldenmacher und Defizitsünder. denen ein Staatsbankrott droht. Angie weiß, wovon sie redet: Einen Staatsbankrott hat sie ja noch hinter der Mauer bei Onkel Honni erlebt und gerade hat sie die höchsten Schulden seit Kriegsende gemacht. Da sollte jeder noch einmal schnell Urlaub in Deutschland machen, bevor die Mauer wieder da ist. Da werden die kapitalistischen Wessis schon schauen, wenn sie von Ost-Berlin aus regiert werden und wieder Trabi fahren dürfen. An Angies Wesen werden sie genesen! Und das ist gut so!

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zu spät

"..Bevor Geld fließen könne, müssten Altgläubiger auf einen Teil ihrer Ansprüche verzichten. "Das würde die Gläubiger veranlassen, bei der Vergabe der Mittel vorsichtiger zu sein und höhere Zinsen zu verlangen.."

das war ja genau das problem, dass griechenland kein geld mehr bekam.

die wurzel liegt doch schon viel weiter zurück:
- zu hohe produnktionskosten
- zu hohe verwaltungskosten
- massiv reduzierte arbeitszeiten in bezug auf die lebenserwartung
- energievergeudung

all das reduziert massiv die wettbewerbsfähigkeit, für zum abwanderen der wertschöpfungskette und die spirale beginnt sich zu drehen.

man kann herrn sinn rechtgeben, aber die ´notwendigen massnahmen spricht auch er nicht aus. die folge wären eine staatskrise.

Gast: Gast
14.05.2010 15:53
3 1

Der EURO darf auf keinen Fall verschwinden!!

Die Amerikaner haben es darauf ausgelegt, Europa fertig zumachen.Wenn der EURO fällt, dann fällt auch Europa. Es gehört ein offenes Wort gesprochen, wer die Krise heraufbeschworen hat, das sind die USA. das gehört offen ausgesprochen, dann ist das Feuer am Dach der Amis. Morgan Stanley, Goldman Sachs und Konsorten...gehören an die Kandare genommen und die Bankschulden um 50% reduziert. Dann läuft die Weltwirtschaft wieder.

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Re: Der EURO darf auf keinen Fall verschwinden!!

europa ist für amerika wirtschaflich und strategisch von bedeutung.

für die derzeitige krise in europa ist aber alleine europa verantwortlich. die engstirnigkeit vieler politiker (vom dorfpolitiker aufwärts) hat europa in diese lage gebracht. wären die staatsfinanzen einigermaßen stabil, lehmann wäre kein problem gewesen.

und europa wäre groß genug, es gäbe auch viel zu investieren (stichwort: energieunabhängigkeit), um alleine existieren zu können. nur mit den wackligen beinen wird es schwierig in diese unabhängigkeit zu flüchten.

Re: Re: Der EURO darf auf keinen Fall verschwinden!!

hw, besonders der erste Satz ist absolut richtig; das war schließlich auch die amerikanische Motivation des Marshall-Plans: Europa als wirtschaftlich potenten Absatzmarkt für US-Waren aller Art zu gewinnen. Ein zerstört gebliebenes Europa hätte für die US-Wirtschaft nur gewaltige Massenarbeitslosigkeit bedeutet.

GEWARNT vor der Einführung des Euro OHNE Harmonisierung der nationalen Finanzsysteme wurde von US-Ökonomen eh ausgiebig genug. Nur wurde das leider völlig falsch interpretiert: Als unterschwellige Angst der Amis, der Euro könnte dem Dollar auf den Weltmäkrten Konkurrenz machen...

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Re: Re: Re: Der EURO darf auf keinen Fall verschwinden!!

@euro: tut er auch, von einem schwachen euro kann man ja derzeit noch nicht sprechen.
der 1,5 wechselkurs war für die exportländer eh alles andere als gut. und der energetischen weiterentwicklung hat der dadurch rel. kleine ölpreisanstieg 2008 (US: 4x, EU: 2x) auch nicht wirklich genützt.

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Re: Re: Der EURO darf auf keinen Fall verschwinden!!

zu den hauptverantwortlichen politikern gehören auch die herren der sozialpartnerschaft und gewerkschaften mit ihren weltfremden förderungs- und zuschusspolitik.

da haben ja einige bis heute nicht kapiert um was es in der welt wirtschaft geht. man kann sich ja kaum noch vorstellen, was passieren muss bis da manche herren zu einsicht kommen.

das ist eigentlich was angst macht.

Gast: Leitwolf
14.05.2010 15:49
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Deutschland - das Land ohne Zukunft

http://www.bundesbank.de/download/statistik/aussenwirtschaft/S201ATB33839.PDF

..allein seit dem Jahr 2000 hat man 1,1 Bio (!) Miese in der Kapitalbilanz eingefahren. Was von der Sparquote bleibt, reicht nicht mal mehr aus um die laufenden Abschreibungen zu decken. Man mag über die Motive spekulieren, Fakt ist: die Ratten verlassen das sinkende Schiff.

Wahrscheinlich aber spiegelt der Kapitalexodus bloß den demographischen Niedergang des Landes wieder. Kinderlosigkeit, Überfremdung und Bildungsrückgang nehmen die ökonomische Perspektive.

Die Zahlentrickserei rund um gefälschte BIP Daten - zwischen 1992 und 2008 stieg das "reale" BIP um 32% während die Reallöhne um 12% sanken und die Einzelhandelsumsätze stagnierten - dürfte das Vertrauen in die Zukunft des Landes auch wenig befeuern.

Rettung Europas

Die europaeischen Regierungen haben die zeitgemaesse und richtige Antwort den Spekulanten und Besserwissern gegeben. Die europaeischen Regierungen sind zuversichtlich, dass die beschlossenen und noch zu beschliessenden Massnahmen ausreichend sein werden, um den Euro und die europaeische Wirtschaftslage zu stabilisieren. Diese Massnahmen wurden gesetzt, um weiterhin soziale Gerechtigkeit und stabilen Frieden in Europa garantieren zu koennen.
Nach unserem Programm werden die Superreichen und steuerlich beguenstigten Stiftungen ihren Anteil zur Finanzierung dieser Stabilitaetsmassnahmen leisten muessen.
Es kann nicht sein, dass die breite Bevoelkerung fuer den Wahsinn einiger auslaendischer Spekulanten zahlen muss.

Antworten Gast: EUdSSR
15.05.2010 10:51
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Re: Rettung Europas

Ja, es ist alles sehr kompliziert und ohne die Paddei sind wir nichts! Danke liebe SPÖVP, daß ihr uns in das Euro-Paradies geführt habt, wo Milch und Honig fließen. Ja gut, nicht für alle, aber wenigstens für die Griechen, den Swobi, das Banital und den Gio. Die Milliarden zahlen wir locker mit dem EU-Tausender von unserer Gitti. Und das ist gut so!

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Re: Rettung Europas

Die Krise wurde doch von verantwortungslosen Politikern, welche vor lauter Gier mehr und mehr Schulden machten, ausgelöst. Die verschuldeten Staaten sind selbst die Spekulanten. Ich bin überzeugt, Sie borgen auch niemanden Geld, von dem Sie annehmen, er könnte es nicht mehr zurückzahlen. Das in einer solchen Situation mit hoher Staatsverschuldung noch Spekulation dazu kommt, kann man noch verstehen. Aber ohne die enorme Staatsverschuldung Griechenlands und anderer EURO Länder hätte es keine Spekulation gegeben. Und unsere feige Politiker Faymann und Pröll haben keine eigene, selbständige Meinung sondern blöken wie dumme Schafe dem Geschwätz der Piefke Bundeskanzlerin Merkel Beifall.

Antworten Gast: ASVG-Sklave
14.05.2010 15:59
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Re: Rettung Europas

Werner, wir pfeifen auf die Rettung Europas. Wir wollen die Freiheit! Die "weitere sozial Gerechtigkeit" bedeutet nämlich weiterhin Beamtenprivilegien und Günstlingswirtschaft - neben Mac-Jobs und Mindestpensionen. Die atypisch Beschäftigten, die Kleinrentner und die Underdogs freuen sich auf nichts mehr, als dass die Geschichte Euch hinweg spült.
Ersäuft mit EU-Europa gemeinsam!

Antworten Gast: Gast
14.05.2010 15:56
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Re: Rettung Europas

Warum trauen Sie sich nicht zu sagen, wer die ausländischen Spekulanten sind? Wenn Sie nicht den Mut haben, dann gibt es in ganz Europa nur hasenfüsse, die nach der Pfeife Amerikas tanzen.

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Re: Rettung Europas

was kann ein spekulant dafür, wenn ein staat seine zinsen und anleihen nicht mehr tilgen kann?

vgl: es wird ja gerade so getan als ob die totospieler (auch das sind spekulanten) einfluss auf den meistertitel von salzburg gehabt hätten.

ein spekulant kann erst gegen/für spekulieren, wenn dazu die voraussetzungen gegeben sind. und diese haben jene geschaffen, welche geld verteilen, welche nie da sein wird.

Gast: München
14.05.2010 14:35
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EURO

Das große Problem ist die Einigung in der EU. Deutschland versichtet zu oft zu gunsten anderer Länder. Oft wird die Nazikeule geschlagen. Unter den EU-Staaten gibt es Regierungen die sich zu wichtig nehmen. Dazu zähle ich die Regierungen Frankreichs und Italiens. Hier ist nach eine Änderung zu suchen.

Gast: ex-perte
14.05.2010 14:29
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sinn

ist der oberunsympatler. leute, wie der, denen glaub ich nix.

Antworten Gast: auslandsösterreicher
14.05.2010 15:28
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Re: sinn

Dummer Kommentar !

Sinn ist einer der wenigen fähigen Leute denen man zuhören sollte.

"Unsympahtler" schreiben sie - das zeichnet sie als unterbelichtet aus und nicht fähig eine Demokratie postiv zu beeinflussen.

Leute wie sie machen es möglich dass in Österreich solche Regierungen ans Ruder kommen.


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Re: Re: sinn

so dumm ist das kommentar wieder auch nicht,wenn man ein etwas längeres gedächtniss hat und SINNS forderungen nach einem extremniedrigslohnsektor im ohr hat,den er forderte,vor einigen jahren,der teils auch verwircklicht wurde ,in deutschland,und dem land ausser probleme nichts brachte.er,seinerzeit ein staatsfeind P.E.übte sich nach dem FIASKO der NEOLIBERALEN STAATSSCHIFFVERSENKER als RUFER nach dem STAAT und dessen REGULIERUNGSMÖGLICHKEIT.also als GURU kann man SINN sicher nicht handeln.

Gast: Paul
14.05.2010 14:27
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einfach die Höhe - diese Politbande

Danke Pröll u. Freunde - sie haben uns in den Strudel hineingrissen durch unseriöses, fahrlässiges Handeln - wie immer der Weg des geringsten Widerstandes - doch am Ende wird die Rechnung kommen, da nützen auch keine Aufmarschpläne vor den Banken etc. Eine Schande wie unfähig diese Politbande ist - sie führt noch das ganze Land ins Chaos nur weil sie ihr eigenen Netzwerk zum Abkassieren nützen möchten solange es noch geht.....

dieser link sagt alles - wurde in anderem Forum schon von einem user gepostet - doch man kann es gar nicht oft genug machen...

http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/564567/index.do?parentid=1015612#kommentar1015612

also sollte man sein Geld abholen solange es noch geht....

750 Milliarden Euro

werden für verschuldete Länder bereitgestellt. EU-Gremien wollen Einsicht in die Landesbudgets der Mitgliedstaaten, bevor sie verabschiedet werden.
Frage an dieses Forum: Ich habe 100.000 Euro Schulden - wer gibt mir von Euch einen entsprechenden Überbrückungskredit, damit ich vorerst einen Teil des anderen Kredits zurückzahlen kann.
Ich nehme die Antwort vorweg: NIEMAND - Also bedeutet das Ausgleich, Konkurs, Pleite.

Dieselben Maßstäbe bitte für EU-Länder anwenden. Und wenn es ein Tsunami ist, der uns in Österreich "Arbeitslose in 100.000 Schritten bringt" ist es allemal besser als später auf einen Schlag 1 Mio. Arbeitslose zu haben.

Ich behaupte das wir keinen Überblick mehr über das Ausmaß unserer Schulden haben, deswegen ist das Fingerzeigen auf andere Staaten nicht korrekt.

Wir verschieben die Probleme indem wir durch weiteres Aufblasen der Staatsdefizite glauben, das bei Anspringen irgendeiner Konjunktur Schulden getilgt werden.

Gibt es da nicht einen Spruch der sagt "Die Hoffnung ist der Tod des Kaufmanns"

Das heißt für mich das wir ab 2011 mindestens 20 Milliarden Netto pro JAHR verdienen müssen um die Zinslast und Schulden bedienen zu können.

Schaffen wir das? Ich behaupte "Nein". Nie und nimmer. Weder durch Einsparungen noch Abgabenerhöhungen.

was jetzt

Seit Beginn der Probleme im Jaenner wird herumgespielt. Die massiven Probleme der EU Laender sind nicht zuletzt durch das Fehlen von Mut verstaerkt worden.
Als man die Moeglichkeit hatte Griechenlands Schulden neu zu strukturieren hat man sich lieber fuer einen anderen Weg entschieden. Die Katze beisst sich in den Schwanz. Um die Schuldenstaaten zu retten werden andere Laender in eine staerkere Verschuldungskrise getrieben.
Ein dem Ausgabekurs entsprechender Euro kann Europa nur helfen (USD EUR 1,14). Dies hat auch nichts mit Weichwaehrung zu tun. Mit der neuen EZB Politik gehen wir jedoch in die gleiche Richtung wie USA!
In díesem Zusammenhang werden die Ratingagenturen auch masslos ueberschaetzt. Denn jeder vernuenftige Mensch kann sich ueber den Zustand der Maerkte informieren, und was die Gesamtverschuldung betrifft so ist Europa noch immer um Ecken besser als die USA!

Gast: Guckstdu
14.05.2010 13:22
1 2

Kerosin besteuern

Vielleicht kommt man im Zuge des chronischen Geldmangels auch mal auf die Idee Flugsprit zu besteuern. Europaweit würde reichen, Flieger können eh nicht auf "Vorrat" tanken.

Zeit wär's.

 
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Hobbyökonom