Euro-Gruppen-Chef und Luxemburg-Premier Jean-Claude Juncker trotzt den Skeptikern im Euroraum. "Die Finanzmärkte werden uns nicht in die Knie zwingen", meinte Juncker vor Beginn der Eurogruppe.
Und weiter: "Ich bin nicht beunruhigt über den weiteren Rückgang des Euro." Er sei auch nicht besorgt über die Wechselkurse, "sondern über die rapide Verschlechterung des Wechselkurses". Es gehe nun darum, deutlich zu machen, dass die Stabilität des Euro zu 100 Prozent gewährleistet werde.
Der vor einer Woche aufgespannte Rettungsschirm habe diese Absicht überdeutlich gezeigt, sagte der Eurogruppen-Chef. Gleichzeitig äußerte er seine Ratlosigkeit: "Ich hatte gedacht, dass die Finanzmärkte dies zur Kenntnis nehmen."
Noch bevor der 750 Milliarden Euro schwere Rettungsschirm beschlossen worden war, hatte Juncker vor Spekulanten gewarnt: "Wir sind der Auffassung, dass nicht nur Griechenland, Spanien, Portugal und Italien unter Angriff" stehen, sondern "dass die gesamte Eurozone hier bedroht wird".
(APA)
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