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Euroländer schönen seit 2004 ihre Budgetzahlen

18.05.2010 | 19:25 |  JOSEF URSCHITZ (Die Presse)

Schon seit sechs Jahren wird beim Budget getrickst - und werden Warnungen ignoriert. Deutschland und Frankreich setzten schon 2003 den Stabilitätspakt außer Kraft, um Strafen zu vermeiden.

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Wien. Die derzeit oft gehörte Meinung, die aktuelle Eurokrise sei durch ebenso überraschende wie heftige Spekulationen gegen das pleitebedrohte Griechenland ausgelöst worden, kann Moritz Kraemer, Chef für Europa-Länderratings bei der internationalen Ratingagentur Standard & Poor's, nicht teilen: „Wir haben ab etwa 2004 bemerkt, dass die Euroländer Window-Dressing zu betreiben begonnen haben“, sagt der Mann, der mit seinen Urteilen die Zinsen, die Staaten für ihre Anleihen bezahlen müssen, wesentlich mitbeeinflusst, im Gespräch mit der „Presse“.

Damals hätten Schuldenstände und Defizite nicht nur in den jetzigen Problemländern Griechenland, Spanien, Portugal und Irland „Hochwassermarken“ erreicht. Als Reaktion darauf hätten die Finanzminister der Eurozone begonnen, „die Zahlen besser aussehen zu lassen, als sie waren“.

Die Reaktion der großen Ratingagenturen Standard & Poor's, Moody's und Fitch: Sie begannen, die Kreditwürdigkeit der Problemländer der Eurozone abzustufen. Griechenland, Spanien und Portugal waren schon 2004 dran, 2008 und 2009 folgten weitere „Downgradings“, die Rückstufungen in diesem Frühjahr, die als Mitauslöser der aktuellen Eurokrise gelten, waren nur die letzten in einer langen Reihe. Die Begründung war immer dieselbe: zu hohe Schulden, zu hohe Defizite, zu große Leistungsbilanz-Ungleichgewichte, fehlende Maßnahmen zu deren Beseitigung.

 

Keine Reaktion der Politik

Die Reaktion der Politik? Keine. „Niemand wollte das hören“, sagt Kraemer. Das schon damals besonders kritisierte Griechenland versprach 2004 Besserung und Strukturreformen (ohne sie dann allerdings durchzuführen). Und das war es dann auch schon.

Damals wäre es freilich schwierig gewesen, den Euro-Stabilitätspakt mit seinen strikten Defizit- und Verschuldungsgrenzen durchzusetzen: Der war nämlich de facto gerade von den Euro-Schwergewichten Deutschland und Frankreich außer Kraft gesetzt worden. Die beiden Länder hätten wegen der Verletzung der Maastricht-Kriterien nur ein Jahr nach Einführung des Euro-Bargelds beträchtliche Strafzahlungen (zehn bzw. 7,5 Milliarden Euro) berappen müssen. Frankreichs damaliger Präsident Chirac und Deutschlands Bundeskanzler Schröder hatten dagegen heftigen Druck aufgebaut – und das Defizit-Strafverfahren schließlich per EU-Mehrheitsbeschluss abgedreht. Der Sündenfall war perfekt.

Kurze Zeit später scheiterte auch der Versuch, das Statistikamt Eurostat mit mehr Kompetenzen gegen die „Trickser“ unter den Euroländern auszustatten: Ein entsprechender Entwurf wurde mehrheitlich abgelehnt. Auch Österreich war übrigens dagegen.

 

Sparprogramme unvermeidbar

Das Ergebnis ist bekannt. Und wie geht es nun weiter? Bei Standard & Poor's hält man das 750-Milliarden-Euro-Hilfspaket, das die Euroländer für notleidende Mitglieder geschnürt haben, für insgesamt durchaus verkraftbar. Ausreichen werde es aber nur, wenn Länder wie Griechenland ihre Reformen und Sparprogramme wirklich schnell auf Schiene bringen. Rating-Chef Kraemer formuliert es diplomatisch: „Die Behauptung, dass ein Zahlungsausfall gänzlich unmöglich ist, ist durch die Empirie nicht gedeckt.“ Ohne erfolgreiche Reformen „kann das Land nicht durchgetragen werden“. Das Hilfspaket verschaffe nur Spielraum, der aber genutzt werden müsse.

 

Auch Österreich wurde erwischt

Beim „Window-Dressing“ der Budgetzahlen war das Liefern von bewusst gefälschten Zahlen, wie es derzeit Griechenland vorgeworfen wird, übrigens die Ausnahme. In den meisten Fällen versuchten die Euroländer, ihre offiziellen Schulden durch Auslagerungen aus dem Budget klein zu halten. Nicht nur in Österreich. Die Ratingagenturen haben beispielsweise Tricksereien besonders oft in Zusammenhang mit der Rekapitalisierung von staatsnahen Unternehmen bemerkt.

Manchmal sogar die EU-Kommission: Österreich meldete 2004 ein moderates Defizit von 1,2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts nach Brüssel. Ein moderater Fehlbetrag, der deutlich unter der sogenannten Maastricht-Grenze von drei Prozent lag. Allerdings: Eine Entschuldung der ÖBB war außerbudgetär gelaufen – was die EU-Kommission nicht nachvollziehen wollte. Die Milliarden für die Bahn wurden also dem Defizit zugeschlagen – das damit auf 4,4 Prozent weit über das Maastricht-Limit schoss. Folgen hatte das für Österreich freilich keine.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 19.05.2010)

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43 Kommentare
 
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Gast: osterhase
19.05.2010 20:27
1 0

Downgradings

"...Begründung war immer dieselbe: zu hohe Schulden, zu hohe Defizite, zu große Leistungsbilanz-Ungleichgewichte, fehlende Maßnahmen zu deren Beseitigung"

...mag ja richtig sein, aber wieso ist die USA dann nicht ´downgegradet´ worden?

Re: Downgradings

Quota licet jovi, non licet bovi!

Die (amerikanische) Hatz gegen den € ist sicherlich auch teilweise darin begründet, daß die USA von ihren eigenen Problemen ablenken wollen!

Es kann mir niemand weismachen, daß das nicht mit der Administration abgesprochen ist!

Der € war der Wall street immer ein Dorn im Auge. Schon bei seiner Geburt sagte ihm Greenspan mit zynischem Unterton ein baldiges Ende voraus

Gast: Hamburg
19.05.2010 16:58
0 0

Sündenfälle

Die Sünder müssen nun sparen. Leider wird der deutsche Steuerzahler bluten müssen. Die Sünder haben auf den Geldbeutel Deutschland gesetzt. Nur die Bürger haben sich gegen diese Politik gewährt. Die Politiker in Europa sollten die Reaktionen der deutschen Bevölkerung sehr genau beobachten. Sarkozy und Berlusconi werden hier als unfähige Politiker betrachtet. Deren Inkompetenz wird eine einvernehmliche Lösung aller Probleme verhindern. Die beiden Herren sollten zurücktreten.

Fritz
19.05.2010 14:30
2 0

Wirtschaftskrise-leicht verständlich! Oder: Alle sind schuld!

Heidi besitzt eine kleine gemütliche Bar.
Um den Umsatz zu steigern, beschließt sie, die Getränke der Stammkundschaft
(hauptsächlich Alkoholiker ohne Einkommen) auf Bierdeckeln anschreiben zu lassen.
Das spricht sich schnell herum und immer mehr Kundschaft desselben
Segments drängt sich in Heidis Bar. Da die Kunden sich um die Bezahlung vorerst
keine Sorgen machen müssen, verteuert Heidi die Preise für Wein und Bier, die meistkonsumierten Getränke, und erhöht damit massiv ihren Umsatz.
Fortsetzung folgt.

Antworten Fritz
19.05.2010 14:32
3 0

Re: Wirtschaftskrise-leicht verständlich! Oder: Alle sind schuld!

Der junge und dynamische Kundenberater der lokalen Bank bemerkt Heidis Erfolg und
bietet ihr zur Liquiditätssicherung eine unbegrenzte Kreditlinie an.
Um die Deckung macht er sich keinerlei Sorgen, er hat ja die Schulden
der Trinker auf den Bierdeckeln als Deckung.
Zur Refinanzierung transformieren top ausgebildete Investmentbanker
die Bierdeckel in verbriefte Schuldverschreibungen mit den Bezeichnungen SUFFBOND, ALKBOND und KOTZBOND
Diese Papiere laufen unter der modernen Bezeichnung SPA (Super Prima Anleihen)
und werden bei einer usbekischen Online-Versicherung per Email abgesichert.
Daraufhin werden sie von mehreren Rating-Agenturen mit ausgezeichneten Bewertungen versehen.
Niemand versteht zwar, was die Abkürzungen dieser Produkte bedeuten oder was genau diese Papiere beinhalten, aber dank steigender Kurse und hoher Renditen werden diese Konstrukte ein Renner für institutionelle Investoren. Vorstände und Investmentspezialisten der Bank erhalten Boni im dreistelligen Millionenbereich.
Eines Tages und obwohl die Kurse immer noch steigen, stellt ein Risk-Manager, der Bank fest, dass man die Schulden der Alkis von Heidis Bar langsam einfordern sollte.
Überraschenderweise können diese ihre Schulden, von denen viele inzwischen ein Vielfaches ihres Jahreseinkommens betragen, nicht bezahlen. Es kommen so gut wie keine Tilgungen und Zinsen mehr ins Haus.
Heidi kann ihren Kreditverpflichtungen nicht nachkommen und macht Konkurs.

Antworten Antworten Fritz
19.05.2010 14:34
3 0

Re: Re: Wirtschaftskrise-leicht verständlich! Oder: Alle sind schuld!

SUFFBOND und ALKBOND verlieren 95%, KOTZBOND hält sich besser und stabilisiert sich nach einem Verlust von 80%.
Die Lieferanten hatten Heidis Bar längere Zahlungsfristen gewährt und zudem in die Papiere investiert: Der Weinlieferant geht in Konkurs, der Bierlieferant wird von einem Konkurrenten übernommen.
Die Bank wird durch Steuergelder gerettet.
Die hierfür notwendigen Summen werden in einer Umlage vom arbeitenden Volk eingezogen. Der Bankvorstand verzichtet großzügig auf den Bonus für das abgelaufene Geschäftsjahr.
So in etwa hat sich die Wirtschaftskrise entwickelt.

Die Frage nach den Schuldigen ist klar:
Alle, aber auch wirklich alle, die ständig über ihre Verhältnisse gelebt haben und diejenigen, die das alles finanziert haben!
Also WIR ALLE OHNE AUSNAHME!

0 0

Re: Re: Re: Wirtschaftskrise-leicht verständlich! Oder: Alle sind schuld!

Der Kandidat hat 100 Punkte. Herzlichen Dank für dieses tolle plakative Beispiel.

Re: Re: Re: Wirtschaftskrise-leicht verständlich! Oder: Alle sind schuld!

Großartig, Fritz! Jetzt werden das auch Dick&Doof verstehen!

So einfach ist im Grunde genommen die ganze "Finanzwirtschaft" und absolut keine "Wissenschaft" ! Die "Experten" haben dafür nur eine weitgehend unverständliche eigene Sprache entwickelt, damit sie die, die dieses üble Spiel nicht durchschauen, abzocken können!

Und die liebsten, als Klienten sind ihnen natürlich die einfältigen Politiker!

Gast: Lumpazi
19.05.2010 10:25
2 0

Bitte auf dem Boden bleiben


Es geht doch nicht allein um den Euro,
sondern immer um das Verhältnis zu anderen Währungen.

Nur zur Erinnerung:

Der Dollar hatte
1980 (Präs.Carter) einen Wert von 0,87 Euro ( = 12 Schilling),
1982 (Präs.Reagan) einen Wert von 1,31 Euro ( = 18 Schilling).

Der Dollar legte nur wegen eines neuen Präsidenten um 50% zu.




Antworten Gast: ASVG-Sklave
19.05.2010 12:11
0 2

Zusammenhänge erkennen und dann verstehen!

1982 wurde der kleine Glenn Smith in Idaho auf einer Farm, von seiner Mutter Alice geboren; einer Farmarbeiterin. Danach stieg der Dollarauf € 1,31 ( = 18 Schilling). Der Dollar legte als nur wegen des kleinen Glenn Smith um 50 Prozent zu. Korrigieren Sie Ihr Weltbild und Ihre Finanzkenntnisse!

Entropix
19.05.2010 10:21
2 0

so lange es

Berufs-Politiker gibt, wird sich daran nichts ändern. Deren "Karriere" und Einkommen hängt schließlich daran, ihren Wählern möglichst viel Sand in die Augen zu streuen und ihnen "kostenloses ewiges Glück und Wohlstand für alle" zu versprechen. Die überwiegende Mehrheit der Wähler pfeift auf persönliche Freiheit und Eigenverantwortung und lässt sich gerne an der Nase herumführen. Dass aber sie (und nur sie) letztendlich für alles gerade zu stehen haben, wollen oder können sie nicht verstehen.

Gast: ET
19.05.2010 09:04
3 0

Wenn man das Geld und die Budgets noch ernst nimmt!

Dann ist nicht nur Europa bankrott, dann ist auch die USA bankrott. Wenn man sich die Basisdaten der Länder ansieht, dann wird schnell erkennbar, dass der Wert des Geldes eher nicht mehr vorhanden ist. Das Geld lebt nur noch weil es sich um ein gesetzliches Zahlungsmittel handelt und ohne Alternative ist.

Die Bilanzen (Aufstellung von Vermögen und deren Finanzierung) der Nationalbanken, der Geschäfts- und Investmentbanken und die der Länder (wenn eine gemacht wird) sind ohnehin nur noch durch exzessive Kosmetik am Leben zu halten.

Ob Österreich in einem Vergleich besser oder schlechter dasteht wie andere Länder spielt eine eher ungeordnete Rolle. Bankrott ist Bankrott, egal wie hoch die Überschuldung ist. Ab einem gewissen Grad der Überschuldung wäre es allerdings in der Realwirtschaft strafbar, bei den Staaten und den Nationalbanken aber nicht.

Zweifellos wurde unter dem Schutz der Politik nicht nur die Masse der Bevölkerung ausgeraubt, sondern auch die Nachkommen. Die Schulden der Kinder, wenn man Geld ernst nimmt, werden immer höher und müssen mit einer, erst zu erbringenden, Leistung abgearbeitet werden. Die Räuber gehen aber frei aus. Unser nicht gedecktes Geldsystem in Verbindung mit dem ausufernden Zinsensystem hat den Raub an der Realwirtschaft erst ermöglicht.

Es war das größte legalisierte Wirtschaftsverbrechen der Geschichte.

Re: Wenn man das Geld und die Budgets noch ernst nimmt!

Das Geld ist ja nicht verschwunden, sondern das haben jetzt die Investmentbanken, die damit prächtig Zinsen verdienen!

Aber da die Politik Geld noch nie ernst genommen hat, wird sie schlußendlich erklären, daß das alte Geld nichts mehr wert ist und ab morgen durch ein viel besseres neues ersetzt wird.

Dann kann das ganze Spiel wieder von vorne beginnen!

Antworten Gast: USA
19.05.2010 11:57
1 0

Re: Wenn man das Geld und die Budgets noch ernst nimmt!


Im Gegensatz zum sozialismusverseuchten Europa haben die USA regelmäßig die Kraft, sich selbst wieder aus dem tiefsten Sumpf herauszuziehen. Nur die USA schaffen nach einem Jahr Rekorddefizit schon ein Jahr später wieder Rekordüberschüsse. Weil sowohl die Politik als auch das Wirtschafts. iund Sozialsystem noch Handlungsfähig ist.

Zum Vergleich: das Wirtschaftswachstum im Q4/2010 betrug in den USA 5,6%!

Und in Europa?
Und in Österreich?

Antworten Antworten Paco
19.05.2010 13:53
0 0

Re: Re: Wenn man das Geld und die Budgets noch ernst nimmt!



Wann hatten die öffentlichen Haushalte der USA den letzten Rekordüberschuss bzw. überhaupt einen Überschuss?

Antworten Gast: Halbwissen
19.05.2010 10:14
0 0

Re: Wenn man das Geld und die Budgets noch ernst nimmt!

Die Masse wurde ausgeraubt ?

Natürlich haben sich die Umverteiler relativ gesehen am meisten bedient.
Aber hat nicht den Großteil des Geldes die Masse ( breite Mittelschicht ) eingesteckt.

Beispiele:
Wohnbauförderung
Pendlerbauschale
Förderung diverser Sparformen
etc.

Antworten Antworten Gast: ET
19.05.2010 11:45
3 0

Re: Re: Wenn man das Geld und die Budgets noch ernst nimmt!

Die breite Mittelschicht gibt es schon lange nicht mehr. Es ist eine schmale Mittelschicht, welche vorwiegend aus den Pragmatisierten besteht. Dazu braucht man sich nur die Einkommen der Pragmatisierten (inkl. Ruhegenießer) anzuschauen und mit den Einkommensberichten des Rechnungshofes, oder auch der Einkommenssteuerstatistik (Unternehmer) zu vergleichen.

Pendlerpauschale
Das ist doch nur eine Teilkompensation von Kosten, welche teilweise real viel höher sind und einen beruflichen Aufwand darstellen. Am Ende kassiert der Staat mehr, als er bei genauer Abrechnung bekommen würde. Keine Förderung, keine Staatsleistung!

Förderung von Sparformen:
Wo ist denn eine reale Leistung für die Bürger. Bei 1-3 % Inflationsraten und 25% Zest bleibt real doch nichts. Auch diese Förderungen sind ein reiner Marketinggag. Keine Leistung des Staates!

Wohnbauförderungen:
Die Masse dieser Förderungen haben die Wohnbaugenossenschaften (bis zur 3 Fachen) eingesackt. Damit konnten dann schlecht gebaute Wohnungen überteuert an den Kunden weiterverkauft werden. Der freie Markt wurde dadurch kaputt gemacht, die Parteibonzen in den Genossenschaften kassieren aber voll ab. Wie die Verantwortlichen die Wohnbauförderung verstehen zeigt auch die Vorgangsweise des Landes NÖ gut auf. Keine reale Leistung des Staates!

An den Steuermitteln haben sich nur die geschützten Bereiche und die Parteinbonzen vergriffen. Dem Volk wurden Placebos mit sehr gutem Marketing verlauft.

Die Masse wurde ausgera

Gast: glaubnix
19.05.2010 08:37
2 0

Wir sind die Rechsten, die Besten, die Schönsten...

derweil stimmt eher: habe nichts und lebe doch!
Das Existenzwunderland auf Grund der €Inflation
wird sich den Riemen noch enger schnallen müssen, weil das Ziel, alle gleich arm zu machen, ist noch nicht erreicht.
Weil nach Griechenland wird noch Portugal, Rumänien, Bulgarien, usw. folgen.
Unsere krankhafte Hilfemanie vergesellschaftet jeden von uns mit den selbst verursachten Bettlern in aller Welt.
Wenn man sein Herzblut so frei ausfließen lässt, dass einem zu schwach wird auf den eigenen Beinen zu stehen, dann wird man letztendlich umsonst in die Runde blicken nach Hilfe und die Beglückten werden herumstehn, mit dem Finger zeigen und sagen: "Österreich deppert"

Gast: ASVG-Sklave
19.05.2010 05:30
2 0

200 + 72 + 35 Mrd. + ASINAG & Co

Da läppert sich ganz schön etwas zusammen:
200 Mrd. Staatsverschuldung
72 Mrd. fauler Kredite in den PIGS
35 Mrd. faule Kredite in Osteuropa
xx Mrd. Schulden in der ASFINAG und anderen Phantombetrieben ausgelagert.

Österreich ist mehrfach pleite. Und so ist der Rest Europas. Schnell in Schweizer Franken, Gold, Silber oder BRIC-Währungen umsteigen. Wer will schon seinen Bausparvertrag gegen Lebensmittelmarken eintauschen?

Gast: Retlif Maps
19.05.2010 00:42
1 0

nona

wurden in den EU Ländern die Bilanen gefälscht.
Nur warum steht es jetzt gerade in der Zeitung?

Damit "Die haben ja gelogen"(Griechenland) und "raus der €-Union" -Sager verstummen, weil wir ja um nichts besser sind.

Nicht, dass diese Sager sinvoll oder gar konstruktiv wären - aber dieser Artikel ist eigentlich nur manipulativ.
RM

Antworten Gast: gast
19.05.2010 04:03
2 0

Re: nona

NEIN.

Um zu zeigen, dass Präzedenzfälle sehr häufig eine Eigendynamik entwickeln die dann früher oder später ausser Kontrolle gerät.

Das Motto zum Tage; "Wehret den Anfängen"

Antworten Antworten Gast: Retlif Maps
19.05.2010 09:13
0 0

Re: Re: nona

Präzedenzfälle, Eigendynamik, "Wehret den Anfängen" ....

Hab erst 3 Stricherl im BS-Bingo, mir fehlen noch 3 Kasterl :)

stefania
18.05.2010 23:08
9 1

Geschönt wurde in der EU doch von Anfang an

Österreich hat man doch mit "schönen" da hineingebracht:
Ederer Tausender
Schilling bleibt
Bankgeheimnis bleibt
Neutralität unantastbar
etc.
Ich warte seit Jahren , dass es diese Lügengebäude EU endlich zerfetzt-jetzt scheint es allmählich wahr zu werden, leider kostet es uns unseren früheren Wohlstand .

Antworten Luzius
19.05.2010 15:24
1 1

Re: Geschönt wurde in der EU doch von Anfang an

natürlich, denn hätte man dem Volk reinen Wein eingeschenkt, wäre es niemals zu einem JA gekommen !

Aber keine Sorge wegen unseren zuvor wahrlich vorhandenen Wohlstand. Umso früher dieser Wahnsinn platzt und wir unsere Währung samt Unabhängigkeit wieder haben, umso schneller geht es wieder bergauf !

Endlich liest man in vielen Medien die Wahrheit über diese Union, und deren wahren Hintergrund, nur so manche Politiker meint immer noch wie sämtliche zuvor, das Volk weiterhin belügen zu müssen.

Das kleine Österreich ist eine wichtige zentrale Drehscheibe für den Transit, wurde aber von der EU und deren Bonzen, Befürwortern nicht ausreichend genutzt.
Zurück zum Schlling und der D-MArk, denn unter damaligen Verhäältnissen (keine ZWangsbeiträge, sehr gute Zolleinnahmen...) ging es vielen Ländern noch wirklich gut !

PERSIL
18.05.2010 23:00
2 0

Österreich


schönt auch die Arbeitslosenzahlen.

Und die Medien spielen gerne mit.


Antworten Hugo99
19.05.2010 07:12
4 0

Re: Österreich

Kein Wunder. Wir importieren ja jede Menge!

 
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