Börsen: Der fatale Crash einer Kirchen-Sparkassa

25.05.2010 | 18:40 |   (Die Presse)

In Spanien wird die kleine Sparkassa Cajasur notverstaatlicht, der IWF schickt eine ungewohnt scharfe Warnung an Madrid – und die Aktienkurse gehen weltweit auf Talfahrt.

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Wien (gau). In Europas sonnigem Süden türmen sich neue dunkle Wolken. Erst machte Griechenland die Investoren nervös, nun richten sie ihre sorgenvollen Blicke auf Spanien – aktuell auf eine politisch-klerikale Provinzposse im andalusischen Córdoba. Dort musste die kollabierende Regionalsparkasse Cajasur am Wochenende unter Kontrolle der Zentralbank gestellt werden.

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Fast zeitgleich machte der Internationale Währungsfonds (IWF) einen ungewöhnlich scharf formulierten Bericht an Madrid publik. Darin forderte er dringend strukturelle Reformen, darunter die des Sparkassensektors. Die Kumulation der einander ergänzenden schlechten Nachrichten führte zu erneuter Nervosität auf den Märkten. Nachdem schon die asiatischen Börsen (vor allem wegen der Spannungen zwischen Nord- und Südkorea) mit Abschlägen in den Tag gestartet waren, verlor der Euro Stoxx 2,9 Prozent. Besonders Banktitel litten schwer.

 

Provinzposse mit Folgen

Kleine Ursache, große Wirkung: Die Cajasur, die teils von der Kirche, teils von Kommune und Region kontrolliert wird, macht nur 0,6 Prozent des spanischen Bankensektors aus. Noch vor Pfingsten sah es danach aus, als könnte sie gerettet werden. Geplant war die Übernahme durch die Unicaja Málaga, die von der sozialdemokratischen Regionalregierung gesteuert wird. Doch im letzten Moment verhinderten die Kirchenmänner, vorgeblich aus „Angst um Arbeitsplätze“, durch ein Veto den Deal: Sie wollten ihr Institut nicht den „Roten“ überlassen.

Für Spaniens Wirtschaftsmedien zeigen sich die frommen Herren damit nicht nur vom Heiligen Geist, sondern von allen guten Geistern verlassen. Der konservative Politiker Juan Oveja, bisher Aufsichtsrat bei Cajasur, vergleicht sie mit einem „verschmähten Liebhaber, der seine Freundin umbringt“. Dabei hätten die Priester einer früheren Fusionsvariante gerne zugestimmt, der mit der Caja Murcia in der Nachbarprovinz. Doch das wollte wieder die andalusische Regierung nicht, die um ihren Einfluss fürchtete – und um Finanzierungsquellen für ihre Prestigeprojekte.

In diese Art von Filz sticht der IWF. Er fordert, „den politischen Einfluss auf die Kassen zu reduzieren“ und ihre Konsolidierung zu beschleunigen. Die beiden größten – La Caixa und Caja Madrid – sollen zu Aktiengesellschaften werden, gesunde sollen mit maroden fusionieren, um die Liquidität abzusichern. Das ist auch geplant, verzögert sich aber durch den Widerstand der Regionalpolitiker.

Die 46 Sparkassen machen etwa die Hälfte des spanischen Bankensektors aus. Während die andere Hälfte, dominiert von den börsennotierten Großbanken Santander und BBVA, erstaunlich sicher durch die Finanzkrise navigierte, gingen die „cajas“ in die Falle der Immobilienblase.

 

Radikalreform des Arbeitsmarkts

Im Boom vergaben sie großzügig Hypothekarkredite, nach dem Platzen der Blase geraten nun vor allem kleinere ins Straucheln. Kommen die Fusionen nicht rechtzeitig zustande, müssen sie von einem staatlichen Restrukturierungsfonds am Leben erhalten werden, der mit knapp 100 Mrd. Euro dotiert ist und von der Zentralbank verwaltet wird.

Das ist freilich nicht die einzige Gefahr, die der IWF für den Staatshaushalt sieht. Er lobt das vor zwei Wochen konkretisierte Sparprogramm, fordert aber vehement flankierende Gesetze, damit die Regierung Zapatero einen baldigen Hilferuf nach Washington verhindern kann. „Die Zeit drängt“, vor allem beim „dysfunktionalen Arbeitsmarkt“, der einer „radikalen und dringenden“ Reform bedürfe.

Die hohen Abfertigungen, die weit über dem EU-Durchschnitt liegen, machen ihn extrem unflexibel. Fix Angestellte sind de facto unkündbar, für Junge bleibt meist nur das Prekariat – oder die Arbeitslosigkeit, die unter ihnen fast 45 Prozent ausmacht. Weiters fordert der IWF, Kollektivverträge durch Firmenvereinbarungen zu ersetzen, als Mittel gegen die „schwache Wettbewerbsfähigkeit“. Denn bei den zentralen Verhandlungen ging es in der Dekade der Hochkonjunktur nie um das „blutleere Produktivitätswachstum“, sondern nur um die Anpassung der Löhne an die Inflation.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 26.05.2010)

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124 Kommentare
 
12 3
Gast: Gast
26.05.2010 19:03
3

„Die Cajasur, die teils von der Kirche, teils von Kommune und Region kontrolliert wird, macht nur 0,6 Prozent des spanischen Bankensektors aus. Noch vor Pfingsten sah es danach aus, als könnte sie gerettet werden. Geplant war die Übernahme durch die Unicaja Málaga, die von der sozialdemokratischen Regionalregierung gesteuert wird. Doch im letzten Moment verhinderten die Kirchenmänner, vorgeblich aus „Angst um Arbeitsplätze“, durch ein Veto den Deal: Sie wollten ihr Institut nicht den „Roten“ überlassen.“




Wirtschaften auf katholisch…




Gast: JT 1
26.05.2010 15:20
0

Wieviele Banken

sind in den USA gecrasht ca. 350 wo ist der aufschrei der spekulanten!
Das ist ein Wirtschaftskrieg usa gegen eu und nichts anderes!

Papperlapop!


Warum hat die EZB die Zinsen nicht rechtzeitig erhöht,

um die Immoblase in Spanien zu verhindern?

Warum lässt die EZB auch jetzt wieder die Zinsen nahe bei Null. Die nächste Blase (Immoblase) mit folgenden Bankenzusammenbrüchen ist im Anrollen.
Aber der Hr. Trichet weiß angeblich von nichts.

Re: Warum hat die EZB die Zinsen nicht rechtzeitig erhöht,

Einer der Hauptgründe, warum die EZB die Zinsen in der Eurozone nicht erhöhte waren die niedrigen US-Zinsen.

Erinnern sie sich doch, wie über die EZB geschimpft wurde, da man für einen Euro schon über 1,60 Dollar bekommen hat. Hätte die EZB zu dem Zeitpunkt auch noch die Zinsen erhöht, wäre der Euro auf einen noch realistischern Kurs zum Dollar von 2 Dollar für einen 1 Euro gestiegen.

Langfristig kann man einen Anstieg des Euro gegenüber dem US-Dollar, der ja bekanntlich ähnlich dem Zimbawedollar nicht Basel II geschöpft ist, sondern der dazu missbraucht wird, das US-Defizit zu decken, sowieso nicht verhindern, werden sie sagen. Nun langfristig denkt man eben nicht, wenn die Exportwirtschaft schon über einen Dollar von 1,60 jault.

Es gibt natürlich viele Faktoren, die beim Zentralbankzins eine Rolle spielen. Aber eines sei ihnen auch verraten. So hoch wie derzeit waren die Aufschäge auf den Referenzzinssatz von Banken noch nie. Von billigem Geld für Häuslbauer kann gerade in Spanien, Österreich oder in sonstigen Staaten, wo der Bankenapparat keine Konkurrenz bei Kleinkunden kennt, sowieso keine Rede sein.

Banken spielen noch dazu eng mit der Politik zusammen. Daher kam auch das Quasiverbot von Fremdwährungskrediten zum Schaden der Österreicher. Denn beispielsweise ein Dollarkredit ist billiger als ein Eurokredit und dank US-Twindefizit (Aussenhandel/Budget) wird der Euro gegenüber dem Dollar langfristig sicher zulegen und dieser Währungsgewinn entgeht Privaten.

Warum wird der kirchliche Mitbesitz so betont?

Wo doch offenbar die ebenfalls mitbesitzenden Sozialisten die Sparkasse in den Ruin getrieben ("Finanzierungsquellen für ihre Prestigeprojekte") und dann noch eine Rettung verhindert haben, die ihnen vernuenftigerweise die Kontrolle entzogen haette. Es ist nicht die Kirche, die Sparkassen braucht, um damit "Prestigeprojekte" zu finanzieren ...

Antworten Gast: Heide
26.05.2010 15:26
3

Weil die Kirche in Spanien

vorn und hinten steuerlich bevorzugt ist. Wenn es ums Verdienen geht - erhält der Staat nichts. Wenn die Kirche Mist baut - zahlt es der Staat. Kommunismus vom Feinsten.

Spanien hat weniger Schulden als Deutschland, Frankreich, GB und natürlich USA

Wer es nicht glaubt lese die OECD-Statistik, die auch verborgene Schulden aufzeigt.

http://www.sgresearch.com/publication/en/13E338F625740857C125764A002ABA64.pub?download

Ganz schlecht - viel schlechter zumindest als bei Deutschland - sieht es natürlich beim grauen Balken in Österreich aus. Österreich hat mindestens 5 Billionen an Rentenversprechen gegeben. Eine Pensionsversicherung, die Gelder einsammelt müsste diese eben als Schuld ausweisen, der Staat tut das nicht, aber das Umlagenprinzip ist nicht grundsätzlich schlechter als das Ansparprinzip, denn in Krisen hat das Ansparprinzip immer versagt, das Umlageprinzip hingegen gehalten.

Wie auch immer Spanien hat gerade mal maximal 250 % des BIP Schulden, Österreich wäre sogar etwas über US-Niveau bei 600 % genau wie Frankreich. Griechenland hingegen hat auf Grund der hohen Pensionsversprechungen (90 % Alterspension vom Letztbezug für alle nicht nur etwa Beamte) auch hier die Nase weit vorne im Bereich von 900 % des BIP. Was auch viele nicht wissen, selbst Italien liegt hier besser als Deutschland und der EU-Schnitt. Die US-Zahlen sind in der OECD-Statistik aber insofern geschönt, da hier nicht die Schulden der einzelnen US-Staaten eingerechnet wurden und die USA nach EU-Methode sogar schon über 1.000 % BIP-Verschuldung käme.

Es ist wirklich eine bodenlose Frechheit und sonst nichts, wenn der IWF gegen Spanien hetzt. Der IWF ist wie ein CDS-Spekulant und geht nur auf die konkursfähigen los, nicht auf Große.

Nur damit es alle verstehen noch ein Vergleich

Gegen eine Einzelperson (Banken) oder Bande (kleine Staaten, KLEINE US-Bundestaaten) haben andere Organisation/Zusammenschlüsse wie z. B. die Polizei (IWF, Shortseller) eine Chance.

Gegen GROSSE international zusammengeschlossene Verbrecher (z. B. Großbanken, große Staaten), die beste Kontakte zur Politik (z. B. Finanzminister) haben, haben IWF oder Shortseller keine Chance.

Man denke nur daran, wie durch das Bankenrettungspaket Shortseller geschädigt wurden. Der IWF regte kein Ohrwaschl und hetzte sogar gegen Leerverkäufe.

Nun ist das selbe Spiel des IWF und von CDS-Käufern, letzere eben mit ihren Mitteln wie z. B. höhere Zinsenaufschläge, mit Spanien im Gang. Der IWF versucht gemeinsam mit Hilfe von US-Banken Spanien zu ruinieren und spielt Kleinigkeiten wie den Zusammenbruch von Dorfsparkassen hoch, verschweigt aber den Untergang der zig dutzen US-Bank im selben Jahr, die größer war als die spanische Bank.

So lange der IWF in US-Hand ist, wird sich an dem miesen Spiel nichts ändern. Der IWF spielt sich als Retter auf. Der IWF ist ja auch ein Retter, aber nicht der Staaten, bei denen er jahrelang zusieht wie sie langsam in den Bankrott getrieben werden, sondern der US-Banken, die Aussenstände bei hohen Zinsen von diversen Staaten haben.

Europa sollte keinerlei Gelder mehr dem IWF überweisen, wenn nicht in Zukunft mehrheitlich Europäer über Handeln des IWF entscheiden dürfen.

Nur wer nicht vorbereitet ist, wird nervös.

Du sitzt da. Siehst auf die Uhr. Noch eine Stunde. Dann ist die Prüfung. Wird alles klappen? Werde ich alles wissen? Werde ich die nerven behalten?

Das ist die Überlegung einer guten Schülerin. Aber sie hat Glück. Sie ist gut vorbereitet und weiss, sie wird alles können. Nichts kann sie aus der Ruhe bringen.

Auch Faymann hatte bereits diese schwere Prüfung. Zuerst ging es darum, den Anspruch auf die Leitung Österreichs zu erheben. Das hat er mit auszeichnung bestanden.

Dann ging es darum die mutige und aufgeklärte Europäerin zu retten. Auch das gelang. Nun steht eine weitere Prüfung im Haus. Wird er auch diese gut meistern?

Meisterinnen gibt es viele. Kriesenherdbekämpfer wenige. Faymann ist so jemand. Er bewältigt jede Kriese, als würde er eine Krise genau dort hinbringen, wo wir sie haben wollen. Er macht aus jedem Flächenbrand eine Sparflamme. So wie jetzt auch. Seine großen Erfahrungen nutzen ihm und den Bürgerinnen.

Nun ist es fix. Faymann wird auch diese Kriese gut meistern. Für die Bürgerin bedeutet dies - sie kann sich weiterhin entspannen und den Dingen nachgehen, die für sie wichtig sind.

Gut das wir einen Sorgloskanzler haben. Damit führen wir ein Leben ohne sorgen. Faymann zeigt es uns vor wie es geht - deswegen ist er auch immer so fröhlich. Diese fröhlichkeit ist wie eine Grippe ansteckend.

Freuen wir uns jetzt bereits auf die nächste Herausforderung. Die Bürgerin hat Glück, so einen guten Kanzler zu haben. Sagen wir ihm Danke.

Re: Nur wer nicht vorbereitet ist, wird nervös.

Sorgloskanzler
jajaja bitte weiter so Michi der Typ ist ja wirklich sorglos, er hat ja schon ausgesorgt.
Diese Fröhlichkeit ist wie eine Grippe ansteckend. Ja aber leider gibts kein Heilmittel gegen diese sorglose Heiterkeit. aber irgendwie klingt das Ganze auch schon ein bisschen pathologisch.
Trotzdem, weiter so Michi, wir brauchen solche Erheiterer wie dich.

Antworten Gast: JT 1
26.05.2010 15:26
0

Re: Nur wer nicht vorbereitet ist, wird nervös.

als ich glaub die mich_austria ist der werner f. dem ist gerade fad, hat nichts zu tun ung fühlt sich im anonymen net als Michi_Austria pudelwohl.

oder alles ist ganz anders, aber dann würde ich einen arzt empfehlen!

Re: Nur wer nicht vorbereitet ist, wird nervös.

Du hast wohl heute deine Sozialhilfe bekommen! Du hast dir dein 6'er Pack geholt und jetzt hast Zeit lange Posting zu schreiben!

Da lese ich aber lieber M Austria.....

....als den schwachsinn den Sie sonst "geistig" von sich schreiben!

Gast: schauli
26.05.2010 11:31
0

Der Pleitegeier zieht immer weitere Kreise

Bald kreist er um ganz Europa um sich die Filletstücke herauszupicken.


ich ess schon weniger nur noch 2x die woche

ich gönn mir weniger....
damit ich spanien bezahlen kann !

Re: ich ess schon weniger nur noch 2x die woche

Sie sind ein vorbildlicher eu-bürger, weiter so!
Dank eu zur traumfigur!

Der Nächste bitte !

Es scheint als hätte Grasser hier recht, man hätte die Griechen in Konkurs schicken müssen und nicht auf unsere Bankenvertreter hören sollen, die unseren Politikern mit der vollen Hose ein zweites Bankenhilfspaket eingeredet haben. Mit welcher Begründung würden wir die Spanier in der gleichen Situation ablehnen ?

Anscheinend gibt es nicht nur bei uns

"systemrelevante" Banken ;-)

Gast: smilefile
26.05.2010 10:00
2

Viva ....

"Viva España?"
Wenn man die kritische Lage in der Eurozone bewerten möchte, ist ein Blick auf Spanien unerlässlich. Hier wird sich entscheiden, ob der Euro als gemeinsame Währung überleben wird! Bis zum Jahr 2013 müssen 546,22 Mrd. Euro an spanischen Staatsanleihen getilgt, refinanziert sowie die neu auflaufenden Staatsdefizite über den Kapitalmarkt abgedeckt werden. Ein schwieriges Unterfangen, denn auch Spaniens Kreditrating ist von Standard & Poor’s (S&P) auf AA gesenkt worden, der Ausblick ist laut S&P negativ. Bei den Ratingagenturen Moodys und Fitch steht noch ein „Triple A“!
http://wirtschaftquerschuss.blogspot.com/2010/05/viva-espana.html


Die wahre Krise spielt sich im Golf von Mexiko ab

und nicht bei einer Kirchensparkasse.

Soll doch der Vatikan einspringen, Benedikt statt bei Prada bei Humanic einkaufen ......

Europa hat ausgedient!

Wir lassen den alten Kotinent ohne Schmerzen sterben!
Es gibt ganz junge Kontinente... Asien und Südamerika kommen tagtaeglich naeher.
Der alte ist tod und hoch lebe der neue!

Re: Europa hat ausgedient!

Asien und Südamerika sind aber harte Kontinente. Dort haben einige wenige Erfolg gehabt, sehr viele sind aber mächtig auf die Schnauze gefallen. Und wenn du dort auf die Schnauze fällst, dann fällst du hart. Aber wenn sich Sven Fekter das zutraut. Man soll niemand halten.

Gast: Roland Wieser
26.05.2010 09:22
1

Raus aus der EU!

"Der Euro hat uns gerettet!" :sagte man uns immer wieder.
Gegen den Schilling hätte man spekuliert.

Aber niemand kann gegen eine Währung spekulieren. Man kann höchstens Wetten darauf abschließen wie der Schilling zum Dollar steht. Sagt einer der Schilling wird stärker, dann braucht er einen Zweiten der sagt er wird schwächer. Ein Nullsummenspiel.

Für uns brachte die EU bisher in erster Linie Kosten und einen deutlichen Wohlstandsabstand zur Schweiz.

Wenn die EU den Finanzmarkt nicht ordentlich beschränkt, dann sollten wir schnell raus.

Um unser aller Wohlstand willen!

Statt neidvoll auf die Schweiz zu blicken, sollten wir es ihr gleich tun.

Schweiz

Der Wohlstandsabstand zur Schweiz war auch schon vor der EU (und da noch deutlicher) gegeben. Begründet ist er in der unterschiedlichen Mentalität der Menschen. In Ö: Versorgung, keine Eigeninitiative, politischer Filz; dort Eigenvorsorge, Eigeninitiative, Politik weitgehend zurückgezogen. (wie jede Verallgemeinerung natürlich nicht 100% zutreffend, aber der Kern der Sache).

 
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