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IWF-Chef Strauss-Kahn: "Keine Bedrohung für Euro"

26.05.2010 | 09:16 |   (DiePresse.com)

Der Chef des Internationalen Währungsfonds, Dominique Strauss-Kahn, sieht trotz des sinkenden Euro-Kurses keine Bedrohung für die Währung. Es würde nach Griechenland keinen Domino-Effekt geben.

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Trotz des sinkenden Euro-Kurses sieht der Direktor des Internationalen Währungsfonds (IWF), Dominique Strauss-Kahn, weiter keine "Bedrohung" für die europäische Gemeinschaftswährung. Die Finanzmärkte schwankten derzeit wegen der Krise in Griechenland und dem mangelnden Vertrauen in die Euro-Zone, sagte Strauss-Kahn am Dienstag in einer Fernsehdebatte im brasilianischen Sao Paulo. Es werde aber keinen Dominoeffekt bei anderen finanzschwachen Euro-Ländern geben. Mit Blick auf Griechenland sagte er: "Ich glaube, dass der Plan aufgeht." Wichtig sei jetzt, diesen richtig umzusetzen.

Griechenland erhält in den kommenden drei Jahren von der EU und dem IWF Notkredite in Höhe von 110 Milliarden Euro. Im Gegenzug hat das Land wegen der drohenden Staatspleite ein Sparprogramm im Umfang von 30 Milliarden Euro auf den Weg gebracht. Nach der Verabschiedung des Euro-Rettungspakets im Deutschen Bundestag und Bundesrat war der Kurs des Euro am Freitag zunächst wieder gestiegen, inzwischen befindet sich Währung aber wieder auf Talfahrt.

(APA)

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7 Kommentare
Gast: no eye
29.05.2010 00:24
0 0

nichts als Lügen


Gast: NebelwerferMafia
28.05.2010 08:53
0 0

Einer der Paten sieht keine Bedrohung des Euros


„Die Märkte feiern die Rettungsaktion. Aber mittel- bis langfristig werden wir es mit höherer Inflation zu tun bekommen. Was wir bräuchten, wäre ein strukturiertes Insolvenzverfahren für Staaten. Es muß möglich werden, daß Länder auch pleitegehen, ohne daß es anderen Ländern gravierend schadet.“

Ansgar Belke, Forschungsdirektor des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung:

Gast: unbeteiliger
26.05.2010 13:35
1 0

Wie lange wird sich ...........

das Volk die tägliche Verhöhnung durch die Politiker und Eu-Büttel noch bieten lassen?

Die Griechen haben wenigstens den Mut eine Veränderung auf der Straße zu erzwingen, bei uns wird das Volk sogar mit gefäschsten Umfragen über die angeblich große Zustimmung zum Griechenlandrettungspaket verarscht und keiner tut was.

erbärmlich !

1 0

Bitte


keineLügen mehr !

Damit sind wir schon versorgt !


Gast: mexx
26.05.2010 11:28
2 0

Wieder einmal keine Bedrohung,

haben wir schon oft gehört, um es nachher dicker kommen zu sehen.

Gast: eric
26.05.2010 11:07
3 0

Nichts als (Scham-) lippenbekenntnisse

Strauss-Kahn soll sich schämen die Gefahr der Krise kleinzureden nur um die Öffenlichkeit zu beruhigen.
Er weiß genau dass die mangelnde Wettbewerbsfähigkeit vieler europäischer Staaten die Ursache der Eurokrise ist. Ein auf Pump finanzierter Rettungsschirm hin oder her.
Wenn jetzt in den USA ein Gesetz beschlossen werden soll, dem IWF für den Rettungsschirm der Eurozone nur Geld zu geben, wenn die USA Einfluss bei den Sparbemühungen der Empfängerländer haben, wird dies noch mehr auf Kosten der Wettberbsfähigkeit der ohnehin angeschlagenen Länder gehen. Denn die USA erhoffen sich naturgemäß die eigene Position durch die Einflussnahmen zu stärken.

Gast: smilefile
26.05.2010 09:54
1 0

...ob das noch als Rettung gelten kann...

Dienstag, 11. Mai 2010
"Rettung "droht""
„Dieses Paket dient der Stärkung und dem Schutz unserer gemeinsamen Währung“.... „Wir schützen das Geld der Menschen in Deutschland.“ Bundeskanzlerin Angela Merkel

Unvorstellbare 750 Mrd. sollen für das Euro-Rettungspaket zur Verfügung gestellt werden! 60 Mrd. Euro kommen von der EU-Kommisson, als Zahlungsbilanzhilfen, weitere 440 Mrd. Euro stellt die Eurozone in Form von Kreditbürgschaften und Darlehen bereit! Die EU lässt eine Zweckgesellschaft gründen, um das so genannte Haftungsverbot im EU-Vertrag zu umgehen, welches verbietet, dass ein Euro-Staat für die Schulden eines anderen Staates einsteht. Zusätzlich zu den 500 Milliarden Euro der Europäer kommen nochmals 250 Milliarden Euro vom IWF.
Deutschland wird gemäß seines EZB-Anteils knapp 28% bzw. 123 Mrd. Euro der Nothilfe-Kosten tragen! Weiterhin ist noch ein 20%-iger Aufschlag bei der deutschen Hilfe möglich und damit 150 Mrd. Euro, falls andere Staaten ihren Verpflichtungen nicht nachkommen können! In den Medien unerwähnt bleibt, das Deutschland natürlich auch mit als Geldgeber im IWF-Boot sitzt und auch dort einen 6%-igen Anteil (15 Mrd. Euro) tragen muss.....

http://wirtschaftquerschuss.blogspot.com/2010/05/rettung-droht.html

Hobbyökonom