26.05.2012 19:54 | Meine Presse Merkliste 0

Bei Österreichs Banken wackeln bis zu 10.000 Jobs

18.07.2010 | 18:52 |  CHRISTIAN HÖLLER (Die Presse)

Wegen neuer Vorschriften drohen die Institute mit hohen Einsparungen. Den Banken stehen vier Möglichkeiten offen: Kosten senken, Gebühren erhöhen, Kreditvolumen reduzieren, oder geringere Gewinnausschüttungen.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Wien. Kommen alle derzeit diskutierten Steuern und Auflagen, brauchen Österreichs Banken jährlich bis zu 9,6 Milliarden Euro. Zu diesem Ergebnis kommt eine am Wochenende vorgestellte Studie der Bank Austria, die erstmals detailliert die Auswirkungen aller Belastungen für die heimische Finanzbranche berechnet hat.

Die Analyse beinhaltet unter anderem die Bankensteuer in Österreich und Ungarn, die strengeren Eigenkapitalvorschriften („Basel III“) und die von der EU geplante Einlagensicherung. Die 9,6 Milliarden Euro sind ein Worst-Case-Szenario. Doch auch in der für die Banken günstigsten Situation würden sich die jährlichen Zusatzbelastungen auf 4,1 Milliarden Euro belaufen. „Die aktuell diskutierten Maßnahmen sind für den Finanzsektor nicht leistbar“, schlägt Bank-Austria-Chef Willibald Cernko Alarm. Er erinnert daran, dass Österreichs Banken in den vergangenen fünf Jahren in Summe einen Gewinn von durchschnittlich 5,8 Milliarden Euro erzielt haben. 2008 und 2009 waren es wegen der Finanzkrise deutlich weniger. „Daher sind jährliche Zusatzbelastungen von 4,1 Milliarden bis 9,6 Milliarden Euro für uns schwer darstellbar“, warnt Cernko. Einige Institute würden sogar in die Verlustzone rutschen.

 

Gewinne schrumpfen

Um die erforderlichen Milliarden aufzubringen, stehen den Banken vier Möglichkeiten offen:

• Kosten senken: Gemeint ist hier in erster Linie der Abbau von Mitarbeitern. Denn 60 Prozent der Gesamtkosten bei Banken entfallen auf das Personal. Cernko spricht von einer „signifikanten Größe“. „Wir reden hier von tausenden Arbeitsplätzen. Es sind 5000 bis 10.000, die im Feuer stehen“, meint der Banker. Derzeit hat die heimische Finanzbranche zwischen 70.000 und 80.000 Beschäftigte. Bei der Bank Austria selbst ist allerdings kein größerer Kahlschlag geplant. „Wir haben bereits in den vergangenen Jahren die Kosten deutlich reduziert. Wir waren in der Branche Vorreiter.“

• Gebühren erhöhen: Die Banken müssten die Zusatzbelastungen auf die Kunden abwälzen. Bei den Kontospesen sind allerdings keine großen Sprünge möglich, da diese laut Gesetz an die Entwicklung des Verbraucherpreisindex gekoppelt sind. Mehr Spielraum haben die Institute bei Krediten. Laut Bank-Austria-Studie könnten sich Privatkredite um 0,13 bis 0,30 Prozentpunkte verteuern.

• Kreditvolumen reduzieren: Die Institute würden ihr Geschäft massiv zurückfahren. Die Bank Austria prognostiziert beim Kreditvolumen im schlimmsten Fall einen Rückgang um 30 Prozent. Dies wären 94 Mrd. Euro. Im günstigsten Fall ergäbe sich ein Minus von neun Prozent beziehungsweise 27 Mrd. Euro. Für die Realwirtschaft hätte dies dramatische Auswirkungen. Die Industrie würde von der Finanzbranche kaum noch Geld bekommen.

• Geringere Gewinnausschüttungen: Die Eigentümer der Finanzinstitute müssten sich mit niedrigeren Dividenden zufriedengeben. Im Vergleich zu anderen Branchen wären Banken für Investoren allerdings unattraktiv. Nur wenige würden Aktien von Banken kaufen. Bei angeschlagenen Instituten wie der Hypo Alpe Adria würde sich die Situation weiter verschärfen.

 

Ärger wegen Bankensteuer

„Uns geht es nicht um Panikmache, sondern um Objektivierung auf Basis der Informationen, die wir jetzt haben“, so Bank-Austria-Chef Cernko zu den Ergebnissen der Studie. Er appelliert daher an die Regierung, die Einführung der Bankensteuer zu verschieben. „Lieber ein, zwei Quartale länger vorbereiten als vorschnell agieren.“ Die Regierung will die Details kommenden Herbst präsentieren.

Umgesetzt werden soll die Abgabe Anfang 2011. Für Cernko ist dies zu früh. Denn Ende 2010 werden die internationalen Aufsichtsbehörden die strengeren Eigenkapitalregeln fixieren. Erst dann steht fest, wie viel zusätzliches Eigenkapital Österreichs Banken brauchen.

Ziehe die Regierung die Abgabe außerdem ohne europäischen Gleichklang durch, könnte sich später ein riesiger Reparaturbedarf ergeben, warnt Cernko. Viel vernünftiger sei es, die Banken in einen Krisenfonds einzahlen zu lassen. Ein solches Modell wurde in Deutschland beschlossen. Dabei handelt es sich um eine Art Versicherung für künftige Krisen.

Die Regierung will von einer Verschiebung der Bankensteuer allerdings nichts wissen. Auch an den vorgesehenen Einnahmen von 500 Millionen Euro fürs Budget sei nicht zu rütteln, heißt es von SPÖ und ÖVP.

 

Stresstest-Ergebnisse

Eines der Probleme ist, dass Österreichs Banken im internationalen Vergleich über geringe Eigenkapitalquoten verfügen. Daher werden die heimischen Institute beim europäischen Stresstest, dessen Resultate am 23. Juli veröffentlicht werden, nicht besonders gut abschneiden. Geprüft werden 91 europäische Großbanken. Von Österreich nehmen Bank Austria, Raiffeisen Zentralbank und Erste Bank teil. Cernko schätzt, dass deren Ergebnisse „am Beginn des unteren Drittels“ liegen werden.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 19.07.2010)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo
Als Gast kommentieren

...oder einloggen um als registrierter Benutzer zu kommentieren (Vorteile dieser Variante)


Mit dem Absenden Ihres Kommentares erklären Sie sich mit den Forenregeln einverstanden.

*... Pflichtfelder

Sicherheitscode
(Was bringt das?)*



Schwer lesbar?
Neuen Code generieren

Verbleibende Zeichen

106 Kommentare
 
1 2 3
0 0

Bei Österreichs Banken wackeln bis zu 10.000 Jobs

Es ist sicher ein schwierige Situation Personal abbauen zu müssen, den das will im Prinzip niemand wirklich, jedoch sind Kosten und Leistungen gegenüber zu stellen. Allerdings gibt es Fälle, in denen einzig und allein über die Personalressourcen gehandelt wird und das ist Ideenlos. Selbst McKinsey hat in den späten ´80gern´ meist über Personal Firmen zu sanieren versucht, und nicht über Personalentwicklung. Es ist aber schon so, dass sich die Firmen nicht gerne in ihre Unternehmensphilosophie hineinreden lassen, schon gar nicht von außen. Ich habe es oft erlebt, dass Firmenverantwortliche lieber in den Konkurs gingen, als Unternehmensstrategische Lösungen zu überlegen. Grundeinstellung war oft, Was wissen den die anderen schon von meinen Problemen. Hinzukommt, viele Unternehmer/ Unternehmerinnen haben zwar die Lösungsansätze vor sich, wenn es um die Umsetzung geht, mangelt es an Durchsetzungskraft. Der Konfliktsituation im Unternehmensbereich ist fast vorprogrammiert, vor allem deshalb, weil sich Chefs, meist jedoch in den von weiblich geführten Unternehmen, persönlich angegriffen fühlen, alles auf sich projizieren, dies oft schon ab dem Zeitpunkt, wo es um Umsetzung von Lösungsvorschlägen geht. Das wird sich nicht ändern, solange die Einstellung von Unternehmerseite her vorherrscht,“ Das haben wir immer so gemacht, warum sollten wir das jetzt plötzlich ändern“. Gleich ob bei einem „Unternehmen Bank“ oder einem Mehrspartenkonzern, mangelt es an einem Worstcase- Szenario

lurch
19.07.2010 21:10
0 0

Ausreden

Na bravo! Jetzt haben die Banken endlich eine Pseudobegründung warum sie en masse Leute abbauen. Es ist die neue Steuer und die Politik ist Schuld!

Durch die Automatisierung der Dienstleistung des Geldgewerbes und die Fusionen, die durch die höhere Kapazität der Rechner und die schnelle Übertragungsrate der Informationen erst möglich wurden, ist der eigentliche Grund!
Wo bitte gibt es in einem Institut noch seriöse Beratung? Da wird einem irgend ein Ramsch angedreht, wo halt die Bank daran verdient und der Kunde draufzahlt! Alles andere kann man sich vom Automaten oder vom Internet selbst holen!

Gast: freindalwirtschaft
19.07.2010 19:00
2 0

:-)

man muss ja nicht die boni auszahlen, schon hat man ein paar milliarden extra. und was die arbeitsplätze betrifft: es wird keinen stören wenn die unfähigen banker, die die wirtschaft gegen die wand gefahren haben, demnächst stempeln gehen.

Gast: gast 77
19.07.2010 12:57
0 0

Sehr geehrter Herr Cernko,

Ihre Anlayse spricht klar für eine Trennung der Banken in klassische Einlagen und Kreditbanken mit seriöser Kostenpolitik und Banken die sich dem internationalen Geldspiel verschreiben was normalerweise auf eigenes Risikoerfolgen sollte. Das einzige Problem, was wir derzeit noch haben ist, dass die Regierungen durch ihre wahnsinnige Budgetpolitik auf die Spieler angewiesen sind und daher ihre Bürgen in Geiselhaft dieser mitnehmen.

andreas90
19.07.2010 12:09
1 0

Kraut

Die Bankenabgabe, über die 500 Mio. jährlich lukriert werden soll, macht das Kraut nicht fett, wenn von Gesamtbelastungen an die 10 Milliarden Euro die Rede sind.

Und das Banken empfehlen, dass ihre Kosten aufgeschoben werden sollen, ist nun ja, nicht wirklich überraschend.

Lg,
http://zuwi.at

TheDalien
19.07.2010 11:26
0 0

Gnadenstunde für Politiker?

http://www.youtube.com/watch?v=R8enUpdxPv0

Gast: Graf Gudenus, Paris
19.07.2010 11:09
0 0

Österreich und Ungarn

Sehr schöne gemeinsame Apostrophierung!

Gast: Wünsch euch was
19.07.2010 10:55
0 0

Zuerst wackeln die Jobs

dann wackeln die Banken und stürzen um wie die
Dominosteine und begraben die Banken Milliarden unter sich. Die Bank sinkt in Panik ganz allanig aber fesch, mit all dem Millionen Cash und all der teuren Wäsch. Nur wer sich retten tut, der hat zum Untergang kan Mut.

Vishnu
19.07.2010 10:23
1 0

Jobabbau bei Banken

Ja, bitte, gebts uns noch ein, zwei Quartale Zeit, sonst werden unsere Lobbyisten arbeitslos


Antworten Vishnu
19.07.2010 10:37
1 0

Re: Jobabbau bei Banken

Banken arbeiten seit der Finanzkrise nicht für den Kunden, sprich sie Bemühen sich nicht um Schadensbegrenzung, sondern arbeiten hauptsächlich am eigenen Machterhalt
Kunden bekommen heute Geld nur mehr unter der Voraussetzung, dass sie keines brauchen (Bonität in der Nachkrisenzeit...)


Gast: Gast
19.07.2010 10:00
1 0

Mut haben und neue Bank aufbauen

Es wird Zeit, dass wir aus der Geiselhaft der Zocker aussteigen. Neue Banken gründen, und sämtliche Girokonten, sämtliche Gehälter und Kleinkredite umverlegen!!!!!

Es kann doch nicht angehen, dass uns von einem Unternehmen gedroht wird, dass mit dem Mussgeschäft Girokonto von sämtlicher arbeitender Bevölkerung des Landes, sich JAHRZEHNTELANG großgefressen haben, und UNS nun drohen!!! Es ist eine Sauerei!

Macht kann verliehen, aber auch ganz schnell entzogen werden! So einfach ist das! Neue Banken gründen...die die Aufgabe erfüllen, wofür sie eigentlich geschaffen sind! Den Sinn und Zweck erfüllen, wofür sie gegründet wurden!

Es ist unfassabar, dass da unsere Politiker schon so lange zusehen und nur ohnmächtig bisher reagiert haben!

http://www.youtube.com/watch?v=21SnnZvqEns&feature=player_embedded
" target="_blank">http://www.youtube.com/watch?v=21SnnZvqEns&feature=player_embedded


Gut aufpassen:
http://www.youtube.com/watch?v=UFkfKDawAFY
" target="_blank">http://www.youtube.com/watch?v=UFkfKDawAFY



Fipo1
19.07.2010 09:58
2 0

Ist ja .......

..... mal ganz was Neues ? Die Banken drohen mit Jobabbau und damit keine Kredite mehr zu vergeben ? Wovon wollen die dann leben, wenn sie uns nicht das Geld für Zinsen aus der Tasche ziehen ?

Antworten Gast: the raptor
19.07.2010 10:24
0 0

Wovon wollen die dann leben, wenn sie uns nicht das Geld für Zinsen aus der Tasche ziehen ?

Unverschämte Gebühren für alles und jedes im Zshg. mit Girokonten?

Antworten Gast: gast
19.07.2010 10:15
0 0

Re: Ist ja .......


vom zocken an den börsen nud der vergabe der mittel an großkreditgeber, die damit mergers&acquisitions finanzieren, also vom finanzsektor,nicht von der realwirtschaft, also dem 'klassischen' bankgeschäft.
das haben sie auch bisher so gehalten, und als es infolge der krise nicht gutging, sprang der steuerzahler ein-weil banken systemisch,weil 'alternativlos'!
alles klar?

0 2

Gierig wie ÖVP - Wenn Arbeitsplätze zerstört werden muss es ÖVP Politik sein

Arbeitsplätze gibt es viele - aber nur ÖVP nahe Betriebe sind unsicher.

Mit Sicherheit sozial, so sind sozial Berufe sicher. Auch Banken die von nicht ÖVP nahen Kreisen geführt werden, stehen heute gut da.

Was macht eigentlich ein Wesen so gierig, die sogar bereit sind Familien zu vernichten, indem die Banken ihre Angestellte wie eine Mülltonne entsorgen?

1 0

Re: Gierig wie ÖVP - Wenn Arbeitsplätze zerstört werden muss es ÖVP Politik sein

Michi einfach genial, hast aber die Bawag und den Konsumvergessen. Die sind ja wahre Musterbeispiele der ÖVP Politik.
Also wirklich Michi, früher mit deinem Lieblingsvolksbundeskanzler warst lustiger.

Antworten Antworten Sochard
19.07.2010 11:33
0 0

Re: Re: Gierig wie ÖVP - Wenn Arbeitsplätze zerstört werden muss es ÖVP Politik sein

Zwei Beispiele die nicht von der Politik sondern durch den ÖGB verursacht wurde, ein Gremium wo übrigens auch alle anderen Partein vertreten sind.

Es aber tatsächlich Fälle, wo die Politik den Totengräber spielt, wie z.B. die OBB, aber auch dort haben alle Parteien ihre Finger drinn ...

0 3

Re: Gierig wie ÖVP - Wenn Arbeitsplätze zerstört werden muss es ÖVP Politik sein

Es ist die grenzenlose Gier, die seit der Gründung der ÖVP auch in Österreich einzug gehalten hat. Es sind meistens egolsten und N@rzlssten. Wer phobisch ist sucht seine H*tzte eher bei der FPÖ oder beim BZÖ.

Ein Grund mehr, warum die Mindestsicherung kommen musste. Da hat Werner Faymann wieder einmal ganze soziale, kompetente und faire Arbeit geleistet.

Erfolg ist dort Zuhause wo Werner Faymann, Michael Häupl und Laura Rudas zuhause ist.

Der Erfolg deines Lieblingsvolksbundeskanzlers bedeutet Erfolg für dich. Das sieht die Mehrheit der Bürgerinnen auch so, deswegen ist auch nur er die Nr.1 geworden.

Gerechtigkeit - dass ist es, was die Bürgerin s*xy findet. Deswegen gibt es auch die Bankenabgabe. Wer hats gemacht? Werner Faymann, da nur er weiss was Gerechtigkeit ist.

Ganz schön Elitär, dieser Faymann. Er macht es nur für uns. Sagen wir Danke. Werner Faymann: Sein Erfolg ist auch mein Erfolg.

Bei der Bürgerin gilt er längst als der Sorgloskanzler. Sie braucht sich um nichts zu kümmern.

Antworten Antworten Gast: markusssss
19.07.2010 10:43
2 0

Re: Re: Gierig wie ÖVP - Wenn Arbeitsplätze zerstört werden muss es ÖVP Politik sein

Wenn man sich so anschaut wie die SPÖ, wenn diese die Möglichkeit hat,
das Geld der Menschen an sich und ihre Organisationen zieht wird einem
doch auch nur schlecht.

Ist es Gerechtigkeit, wenn:
- Die ÖBBler mit 52 in Pension gehen und mehr bekommen als die Menschen
welche noch arbeiten?
- Die AK, welche 100erte Millionen Euro verbrennt und nur Placebo
Leistungen erbringt. Die Bonzen verdienen aber extrem gut.
- Erhöhung der Parteienförderungen aber laufend sinkenden Leistungen für
Österreich.
- Ein Stiftungsrecht, welches die SPÖ beschlossen hat und eine
Besserstellung einer kleinen Gruppe ermöglichte.
- Genehmigung von Supergehältern des Vorstandes der verstaatlichten
HGAA, obwohl diese den Forderungen der SPÖ nicht entsprechen.
- Verzockte ÖGB Gelder in Milliardenhöhe für welche kein ÖGBler
einsitzt, aber ein anderer!
- Eine Kommunalkredit Schmied, welche nie Verantwortung für den Mist
übernehmen musste, für welchen sie als Vorstand verantwortlich war.
- Ein Kanzler als Witzfigur, welcher nichts macht, aber auch voll
kassiert, als ob er wirklich die Verantwortung hätte.

Das sind die Beispiele der Gerechtigkeit, welche die SPÖ meint. Geht es
noch absurder?


0 1

Gierig wie ÖVP - Wenn Arbeitsplätze zerstört werden muss es ÖVP Politik sein

Arbeitsplätze gibt es viele - aber nur ÖVP nahe Betriebe sind unsicher.

Mit Sicherheit sozial, so sind sozial Berufe sicher. Auch Banken die von nicht ÖVP nahen Kreisen geführt werden, stehen heute gut da.

Was macht eigentlich ein Wesen so gierig, die sogar bereit sind Familien zu vernichten, indem die Banken ihre Angestellte wie eine Mülltonne entsorgen?

Es ist die grenzenlose Gier, die seit der Gründung der ÖVP auch in Österreich einzug gehalten hat. Es sind meistens egoisten und Narzissten. Wer phobisch ist sucht seine Hetzte eher bei der FPÖ oder beim BZÖ.

Ein Grund mehr, warum die Mindestsicher mindestens kommen musste. Da hat Werner Faymann wieder einmal ganze soziale, kompetente und faire Arbeit geleistet.

Erfolg ist dort Zuhause wo Werner Faymann, Michael Häupl und Laura Rudas zuhause ist.

Der Erfolg deines Lieblingsvolksbundeskanzlers bedeutet Erfolg für dich. Das sieht die Mehrheit der Bürgerinnen auch so, deswegen ist auch nur er die Nr.1 geworden.

Gerechtigkeit - dass ist es, was die Bürgerin sexy findet. Deswegen gibt es auch die Bankenabgabe. Wer hats gemacht? Werner Faymann, da nur er weiss was Gerechtigkeit ist.

Ganz schön Elitär, dieser Faymann. Er macht es nur für uns. Sagen wir Danke. Werner Faymann: Sein Erfolg ist auch mein Erfolg.

Bei der Bürgerin gilt er längst als der Sorgloskanzler. Sie braucht sich um nichts zu kümmern.

Antworten Gast: markusssss
19.07.2010 10:44
0 0

Re: Gierig wie ÖVP - Wenn Arbeitsplätze zerstört werden muss es ÖVP Politik sein

bankensteuer ist gleich massensteuer danke faymann.

1 0

Re: Gierig wie ÖVP - Wenn Arbeitsplätze zerstört werden muss es ÖVP Politik sein

also das mit dem Sorglosbundeskanzler das ist wieder richtig lieb. Der ist wirklich Sorglos. Der hat ausgesorgt, wir die wir ihm seinen Gehalt verdienen müssen stehen hier leider ganz anders da.

Gast: Saubermacher
19.07.2010 09:23
1 0

Reinigungsprozess

Es wird erwartet, dass die Banken jetzt effizient werden und den von uns bezahlten Speck abbauen. Es wird erwartet, dass die Aktionäre, die durch Staatsunterstützung ihre Aktien behalten durften, etwas weniger üppige Dividenden einsteichen. - Ja, genau das wird erwartet. Die Umsetzung muss sofort beginnen.

Antworten Gast: Frage
19.07.2010 09:38
0 1

Re: Reinigungsprozess

Glauben Sie nicht, das Banke schon sehr Effizient arbeiten? Die Marketingmaschinerie ist bei den Banken voll im Gang.

Die Banken sollten das Spekulationsrisiko reduzieren, immerhin haben sie mehr verzockt als sonstirgendwas.

Ich finde es interessant, dass die Regierung einnahmen von € 500 Mio. erwartet und die Banken von Kosten von € 9,6 errechnen - wie geht das?

Dekkard
19.07.2010 09:18
4 0

Das uns die Bankenchefs jetzt direkt drohen...

...zeigt wie sehr diese Leute den Bezug zur Realität verloren haben. Werde die 2te Lebensversicherung wohl doch nicht abschließen, das Geld stattdessen in meinen Bauernhof investieren.

Ist ohnehin eine viel bessere Altersvorsorge! Wer weiß ob die Bank XY in 30 Jahren nicht von einem Elsner in den Sand gesetzt wurde, und er sich auf einer Insel der Strafverfolgung entzieht!

Gast: Arbeiter
19.07.2010 08:55
1 0

Nicht wundern

Man darf sich doch nicht wundern, dass die Banken immer privilegiert waren und sind, stehen doch sehr viele Politiker auf der Gehaltsliste der Banken als Vorstand oder einer anderen hohen Position! Man braucht sich nur den Pröll-Clan anschauen, das sind Retortenkinder der Raiffeisen-Genossenschaft!

 
1 2 3