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Wirtschaftsspionage kostet Deutschland 20 Mrd. Euro

28.09.2010 | 10:00 |   (DiePresse.com)

Wirtschaftsspionage verursacht jährlich mindestens 20 Milliarden Euro Schaden in Deutschland bei 50 Milliarden Euro Potenzial. Besonders gefährlich weil meist unbemerkt sind Angriffe auf Computernetzwerke.

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 Der Schaden für die deutsche Wirtschaft durch Spionage beläuft sich Verbandsschätzungen zufolge auf jährlich mindestens 20 Milliarden Euro. Wahrscheinlich liege der Schaden sogar noch höher, sagte der Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft für Sicherheit in der Wirtschaft (ASW), Berthold Stoppelkamp, der "Berliner Zeitung" von Dienstag. "Das Gefährdungspotenzial wird nach wissenschaftlichen Berechnungen auf 50 Milliarden Euro jährlich geschätzt". Angriffe gingen direkt von Wettbewerbern oder auch von Geheimdiensten aus, sagte er. Viele dieser Angriffe etwa über das Internet würden gar nicht bemerkt.

Legal getarnte Spione

Auch im jüngsten Verfassungsschutzbericht vom Juni 2009 wird Wirtschaftsspionage als große Gefahr für Deutschland betrachtet. Als besonders gefährlich bezeichnen CDU-Innenminister Thomas de Maizière und und Verfassungsschutzpräsident Heinz Fromm elektronische Angriffe auf Netzwerke und Computersysteme deutscher Unternehmen und öffentlicher Stellen. "Aber auch Spione, die sich getarnt in Deutschland aufhalten, spielen nach wie vor eine erhebliche Rolle. Die Unternehmen müssen aufgrund dieser gestiegenen Sicherheitskomplexität angepasst Schutzmaßnahmen treffen", sagte der Innenminister.

Unternehmen müssen mitwirken

Die Regierung setze bei der Abwehr von Wirtschaftsspionage auf ein breites Netzwerk aller Sicherheitsbehörden und relevanten Ministerien. Dabei sei sie von der Mitwirkung der Unternehmen selbst abhängig. "In kleinen und mittleren Unternehmen besteht oft noch kein ausgeprägtes Gefahrenbewusstsein", so de Maizière. Dadurch drohten "unfreundliche Know-how-Abflüsse" zulasten der deutschen Wirtschaft. Wenn sich die Top-Etagen der Wirtschaft nicht stärker darum kümmerten, seien die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands und somit Arbeitsplätze in Gefahr.

Spione aus Russland und China

Am aktivsten bei der Spionage in Deutschland seien Russland und China. Aber auch der Nahe, Mittlere und Ferne Osten seien beteiligt. Die Nachrichtendienstler dieser Staaten arbeiteten oft getarnt als Diplomaten oder Journalisten an den amtlichen oder halbamtlichen Vertretungen in Deutschland. Ihre Büros seien sogenannte Legalresidenturen, womit Stützpunkte der fremden Geheimdienste gemeint sind, die teils in Botschaften und Generalkonsulaten oder auch in Presseagenturen oder Fluggesellschaften untergebracht sind.

Gefahr von "Dual Use"-Gütern

Einige Länder bemühen sich laut den Verfassungsschützern, in den Besitz von Technologien für atomare, biologische oder chemische Massenvernichtungswaffen mit den erforderlichen Trägersystemen zu gelangen. Speziell Nordkorea und Iran versuchten, Kontrollmaßnahmen durch Lieferungen über Drittländer und die Beschaffung von "Dual Use"-Gütern - Produkten, die sowohl militärisch als auch zivil verwendbar sind - zu umgehen.

(Ag./Red)

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1 Kommentare
Gast: baumgartnerfan
28.09.2010 11:29
0 0

das wichtigste Spionageland wird wiedermal

nämlich USrael!!

Dieses Land (faktish eine Regierung) spioniert ungehemmt in Deutschland - (auch) durch vErträge abgesichert.

USrael hat 100.000e Soldaten in Deutschland stationiert, hat die deutsche Regierung unterwandert und mit einer Marionette an der Spitze ausgestattet.
ISrael bekommt U-Boote, die mit MAssenvernichtugswaffen ausgestattet werden können, dazu jährlich Milliarden an Tribut-zahlungen.
Das alles NICHT wegen dem Holocaust, sondern wegen einer winzigen jüdischen Truppe, die die USA und ihre Institutionen unterwandert hat!!

Eine Korruption, die in ide Billionen geht - und mittlerweile nicht nur den Nahen Osten sondern die ganze Welt mit Massenvernichtungswaffen bedroht!!

Im Vergleich zu Israel ist der Irak/Iran ein Mailüfterl...