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Sarkozy verlangt Währungsreformen

24.10.2010 | 17:38 |   (DiePresse.com)

"Instabile Kurse sind eine schwere Bedrohung für das Wachstum der Weltwirtschaft". Für den französischen Vorsitz bei G-20 und G-8 plant Frankreichs Präsident eine Reform des Währungssystems.

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Frankreichs Staatspräsident Nicolas Sarkozy hat auf einem Gipfel in der Schweiz zu einer Reform des internationalen Währungssystems aufgerufen. Dies wolle er während des französischen G-20- und G-8-Vorsitzes weiterbringen, sagte Sarkozy beim Frankophonie-Gipfel im schweizerischen Montreux.

Frankreich werde 2011 "zwei Baustellen aufmachen", sagte der französische Staatspräsident. Einmal sei dies die Reform des Währungssystems. "Niemand kann leugnen, dass die Instabilität der Kurse eine schwere Bedrohung für das Wachstum der Weltwirtschaft darstellt", sagte der Präsident. Seit der Ordnung des Währungssystems in Bretton Woods habe sich die Welt deutlich verändert, sagte Sarkozy. "Müssen wir uns an ein System hängen, das es gegeben hat und das aber nicht mehr funktioniert?", fragte der Präsident. "Oder sollten wir den Mut haben, gemeinsam zu überlegen, wie man die Grundlagen eines neuen internationalen Währungssystems schaffen kann?".

Als zweite Baustelle sieht Sarkozy die extremen Schwankungen der Rohstoffpreise. In dem Zusammenhang verwies er auf die Hungeraufstände 2008 auf Haiti und in Afrika. "Wie viele Aufstände, Kriege und Dramen braucht es noch, damit wir begreifen, dass wir das nicht zulassen können", sagte der Präsident. "Dies sind nicht die Gesetze des Marktes, es ist das Gesetz der Spekulation."

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24 Kommentare
2 0

Wenn ich das Wort "Währungsreform" höre,

denke ich vor allem an eines - nämlich was meine Eltern einmal und meine Großeltern zweimal durchgemacht haben: die Totalentwertung!

Gast: sor
25.10.2010 12:05
1 0

warten auf China

Es wird noch 10 Jahre dauern, bis China die Führungsrolle in Wirtschaft u. Währung von den USA übernimmt.

Bis dahin müssen wir uns durchwurschteln.

http://www.youtube.com/watch?v=yYG5mXpqUnw&feature=player_embedded#!

Gast: akitcc
25.10.2010 09:15
2 1

da hat er recht

Die Spekulationen im Energiesektor und auf Nahrungsmittel sind eine Frechheit, diese sollten tatsächlich gestoppt werden. wie soll jemand wirtschaften, wenn binnen eines Jahres diese um 20% schwankt.

Antworten Gast: sor
25.10.2010 14:02
0 0

Re: da hat er recht

Sie verwechseln die Symtome mit der Krankheit.

Die Krankheit ist das ständige drucken von nicht werthaltigem Geld.

Das bekämpfen der unliebsamen Auswirkungen dieser Krankheit löst gar nichts. Greifen sie da ein, explodiert´s halt wo anders.

Antworten Gast: Halbwissen
25.10.2010 13:44
0 0

Re: da hat er recht

Keine Spekulanten, keine Preissignale !

Die Bauern würden nicht mehr anbauen.
Die Ölindustrie würden nicht nach neuen Quellen suchen.
Die Minenbetreiber würden ihre Minen nicht erweitern.

Wir hätten Not und Elend !

Gast: Parteiloser
25.10.2010 09:00
4 0

Viel früher als erwartet!

Dass der Ruf nach einer Währungsreform aus Frankreich kommt, das war zu erwarten. Dass der Ruf so früh kommt ist allerdings eine Überraschung. Die finanzielle Lage von Frankreich muss noch viel schlechter sein, als allgemein befürchtet wird. Bei den offiziellen Daten scheint es sich um noch mehr "Schummeleien" zu handeln, als die Europäer von Griechenland lernen mussten.

Frankreich hatte aber schon 2009, trotz massiver Auslagerung von Neuschulden, ein Defizit um die 10% des BIP. Auch 2010 wird das Defizit weiter steigen und die Gesamtverschuldung bei knapp 90% des BIP zu liegen kommen. 2011/12 wird die Schallmauer von offiziellen Schulden von über 100% des BIP sicher durchbrochen. Spätestens dann wird kein Depp mehr die Französischen Staatsanleihen zeichnen und Frankreich in den Bankrott gehen müssen. Bei den Summen in Frankreich wird aber auch keine EU, kein IWF und keine EZB mehr helfen können. Das würden Euro endgültig zerstören und die EU zerreißen lassen.

Frankreich hat aber keine Chance die Katastrophe abzuwenden, die Gewerkschaften würden das Land in Schutt und Asche streiken.

Kommt tatsächlich eine Währungsreform in der Eurozone, dann ist das Ersparte auf jeden Fall weg, wenn es in Form von Kontenguthaben ist.

Ciao Frankreich, Ciao Euro, Ciao EU.

Antworten Gast: Hallmackenreuther
25.10.2010 16:53
0 0

Re: Viel früher als erwartet!

Die "Währungsreform", von der hier die Rede ist, hat nichts mit einer Reform des Euro oder einer anderen nationalen Währung zu tun. Hier geht's einzig und allein darum, den Dollar als Weltleit- und -reservewährung abzulösen und durch etwas anderes - vermutlich eine Korbwährung der wirtschaftlich bedeutendsten Nationen - zu ersetzen.

Was mit der Staatsverschuldung in Frankreich oder allgemein in Euroland wird, steht auf einem ganz anderen Blatt. Das ist jedenfalls sicher nicht die Motivation für die hier angesprochene "Währungsreform".

Gast: lessismore
25.10.2010 02:38
1 0

Barack Obama ...

und Timonthy Geithner werden sicher begeistert sein, daß jemand endlich dieses Thema aufgreift!

(Angela Merkel muß allerdings zuerst noch schnell Herrn Ackermann anrufen, damit er ihr sagt, was sie davon halten soll.)

In toto: A gmahde Wiesn!

Reformen

sind ja seit langem notwendig.
Warum spricht er aber nicht auch von den notwendigen Änderungen im Energiesektor und hin zu Klimaschonenden Produktionen?
Wenn er schon beim Reformieren ist, kann doch das gleich mit erledigt werden, zumal alle führenden Wissenschafter dies vehemt einfordern.

nix für ungut

Antworten Gast: Gast
25.10.2010 20:42
0 1

Re: Reformen

Weil der letzte Depp auch schon überissen hat, dass der menschgemachte Klimawandel erstunken und erlogen is.

Re: Re: Reformen

Wer andere für Dumm hält, ist wohl selbst der grösste Idiot.
Soll weiter darüber gestritten werden, wer denn nun Recht hat?
Haben Menschen wie sie Recht, wär´s eal wenn man nicht gegen Klimawandel wirkt.
Haben aber die Warner vor dem Kimawandel recht, dann wär´s eine Katastrophe ungeheuren Ausmasses - unumkehrbar.
Die vernunft würde da einem sagen: Im zweifel für den Klimaschutz:

http://www.epo.de/index.php?option=com_content&view=article&id=4993:brasilien-klimawandel-sorgt-fuer-extremwetter-&catid=29&Itemid=71

nix für ungut

Antworten Antworten Antworten Gast: Otto Grünmandl
29.10.2010 13:36
0 0

Re: Re: Re: Reformen

Staatsfreund: (Ironie an) jajaja es wäre furchtbar, wenn es bei uns in 200 Jahren um 5 Grad wärmer würde, denn die Ömv- Aktien würden fallen, weil wir weniger heizen müßten (Ironie aus)
Die einzigen, die die Hitze ärgern würde, sind z.B. die Texaner und die Israelis.
Außerdem: falls Sie ein wenig vom Klima verstehen, würden Sie wissen, daß es von den Wolken abhängt und nicht vom CO2. Und die Wolken werden von unseren Amifreunden ständig mit Chemtrail-Nanopartikeln geimpft damit sie abregnen, die Sonne somit besser durchkommt und die menschgemachte Klimaänderung tatsächlich stattfinden kann.

Re: Re: Re: Re: Reformen

Klimawandel hängt wohl nicht von einzelnen Aktionen ab. Es ist wie glaubhaft dargestellt die Summe vieler unnötigen Belastungen.
An einem Ort können die Urwälder ihre bisherige Aufgabe nicht mehr erfüllen, an einem anderen Ort schmelzen Gletscher und Jahrhunderte alte Eisflächen im bisher unbekannten Ausmass.
Wir täten sicher gut daran nicht mehr mit dem Finger auf immer andere Schuldige zu zeigen, sondern gleichzeitig an allen orten aktiv zu werden.

nix für ungut

Gast: Riechkolben
24.10.2010 21:49
2 0

Sarkozy wird noch mehr verlangen......

.....Er und die Merkl haben einen eigenen Plan, einen 4Augenplan, vielleicht gibt es in einigen Jahren zwischen Frankreich und Deutschland eine Gemeinschaftswährung, vielleicht eine D-Franc?
Ich verwette meine Schwiegermutter dass Sarkozy und Merkl etwas ausbrüten!
Unsere Regierung kann ja dann wieder nach Loipersdorf zum schwitzen fahren!

Gast: gasti
24.10.2010 20:36
4 1

politiker

politiker wollen mehr macht, mehr macht bedeutet mehr geld.

die ultimative macht ist die preise der waehrungen und rohstoffe zu bestimmen.

man kann mit 100%iger sicherheit sagen, dass wenn politiker diese preise bestimmen, ist das der untergang der zivilisierten welt.

mfg

0 0

Re: politiker

... und wenn die Preise für Nahrungsmittel und Rohstoffe von Spekulanten bestimmt werden, ist die zivilisierte Welt gerettet?

Wie kommen Sie zu so einer Analyse?

Bitte erklären´s mir das!

Gast: sisterle
24.10.2010 20:30
3 0

Währungen ?

a) es gibt eine Weltleitwährung - den US $; wo ist das Problem mit den Wechselkursen?
b) Bretton Woods ist seit 1971 tot, als Nixon den Dollar komplett von Gold losgekoppelt hat
c) Rohstoffe ? welche Rohstoffe meint er ? Bzw. sollte er sich nicht selbst an der Lügennase nehmen, schließlich sind es die Konzerne der "Nordhalbkugel", die mit den Rohstoffen ihr böses Spiel treiben.
Was für eine verlogene Partie!

Wie wärs mal mit

Privatgeld? Statt den kaputten Staatswährungen? :-)

Antworten Gast: Alchemist
25.10.2010 18:09
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Re: Wie wärs mal mit

siehe USA FED: eine PRIVATE Institution - die Amis verwenden heute schon Privatgeld (privare = lat. "berauben" - passt so würde ich sagen)
PS: natürlich sind die meisten ZBs/Notenbanken in der Welt in ihrer "Eigentümerstruktur" (zumindest über Ecken gesehen) "PRIVAT" !!
Der Staat garantiert die "Rechtseinheit" Geld und deren Durchsetzung, er gibt NICHT die Währung im eig. Sinne aus.

Antworten Gast: lessismore
24.10.2010 23:33
0 0

Re: Wie wärs mal mit

Hindert Sie wer?

Antworten Antworten Gast: gast
25.10.2010 11:57
0 0

Re: Re: Wie wärs mal mit

Der Staat hindert Private unter Strafandrohung daran!

Gast: Ralphi
24.10.2010 18:46
0 1

BLA BLA BLA

je kleiner desto lauter...
und nach den Tagungen Urlaub mit seinen Freunden auf der Luxusjacht ..Heissa

Gast: Messalina
24.10.2010 18:40
0 0

Le Président wird doch nicht etwa eine "Welteinheitswährung" meinen

One World?

Antworten Gast: Seppl vom Berg
24.10.2010 19:50
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Re: Le Président wird doch nicht etwa eine

Das wäre dann aber ganz im Sinne seiner heb . räischen Altvorderen.

Hobbyökonom