Irland: Wie ein Musterschüler durchfallen kann

16.11.2010 | 18:21 |  von Karl Gaulhofer (Die Presse)

Der keltische Tiger strauchelte über eine Immobilienblase. Auf ihr Wirtschafts- und Steuermodell aber schwören die Iren noch heute und suchen den Weg zurück zu den Wurzeln des Reichtums.

Drucken Versenden AAA
Schriftgröße
Kommentieren

Mehr zum Thema:

Wien. Wieder einmal, so scheint es, haben sich Ökonomen und Wirtschaftsredakteure gewaltig geirrt. Fast zwei Jahrzehnte lang lobten sie den Aufstiegs Irlands vom Armenhaus zum drittreichsten Mitglied der EU. Viel freier Markt, gepaart mit einem gerade ausreichenden sozialen Sicherungsnetz – Irland schien das beste aus zwei Welten, den USA und der EU, zu verbinden. Der britische „Economist“ sprach hymnisch vom „Leuchtfeuer Europas“. Und jetzt taumelt das Land, ohne es noch recht wahrhaben zu wollen, in Richtung Staatsbankrott – und zieht die ganze Eurozone in eine Existenzkrise.

Mehr zum Thema:

Für die Iren haben freilich die Lenker versagt, nicht die Denker. Ihre Achtung für die eigenen Volkswirte ist sogar gestiegen. Denn diese haben, anders als ihre US-Kollegen, durchaus gewarnt – was Premier Bertie Ahern, heute Buhmann der Nation, als „Jammern und Raunzen“ abtat. Zu eindeutig waren die Anzeichen, dass sich die Iren an ihrem überhitzten Immobilienmarkt die Finger verbrennen würden. Vor allem aber hatte sich das Land schon seit 2002 vom exportorientierten Wachstumsmodell entfernt – unbemerkt vom Ausland, das den „keltischen Tiger“ weiter lobte und streichelte.

 

Der Sündenfall ab 2002

Zwischen 1990 und 2007 wuchs die irische Wirtschaft im Schnitt um 6,5Prozent, die Arbeitslosigkeit sank von 20 auf sechs Prozent. Das ursprüngliche Erfolgsrezept dahinter: eine sehr gut ausgebildete, junge Bevölkerung, relativ niedrige Löhne, ein flexibler Arbeitsmarkt und damit hohe Wettbewerbsfähigkeit. Dazu kam eine in Westeuropa konkurrenzlos niedrige Körperschaftsteuer von 12,5 Prozent, die vor allem US-Konzerne ins Land lockte. Google, eBay, Facebook, Intel, Dell und Pfizer errichteten hier ihre Europa-Zentralen, brachten Kapital, Know-how und Wertschöpfung.

Zu Beginn des neuen Jahrtausends aber begann das Wachstum leicht abzuflachen. Das Konzept mit den niedrigen Ertragssteuern funktionierte nur, solange ein stetig hohes Wachstum dennoch für volle Kassen sorgte. Zudem sank der Wille Brüssels, den Haushalt der neureichen Iren mit Milliarden aus den Kohäsions- und Strukturfonds aufzupäppeln.

Da kam die Euro-Einführung gerade recht. Sie brachte ungewohnt niedrige Zinsen und schuf, ähnlich wie in Spanien, die Basis für einen Kredit- und Immobilienboom. Ergänzt wurde er durch Steuererleichterungen für Bauprojekte und eine Regulierung, die bei den immer riskanteren Kreditgeschäften konsequent wegsah.

Nun fühlten sich Finanzjongleure angezogen, zur Freude der Regulatoren: „Es ist kein Zufall, dass sich Finanzdienstleister, die an vorderster Front der Produktinnovationen stehen, in Irland niederlassen“, rühmte sich der Chef der Finanzaufsicht IFR kurz vor Ausbruch der Krise. Wer ein Haus baute, konnte sich das Acht- bis Zehnfache seines Jahresgehalts an Kredit besorgen – oft unbesichert.

 

Die Löhne fahren Achterbahn

2006 arbeitete jeder Siebente in der Bauindustrie. Für die restliche Wirtschaft aber wurde Irland immer weniger attraktiv. Mit den Wohnungspreisen stiegen auch die Löhne, die Wettbewerbsfähigkeit sank: Nirgends in der EU stiegen die Lohnstückkosten zwischen 1999 und 2007 so stark wie in Irland. Auch die Beamten kassierten kräftig, und Charlie McCreevy, Finanzminister von 1997 bis 2004, verkündete sein Credo einer zyklischen Fiskalpolitik: „Wenn ich Geld habe, gebe ich es aus.“

Dennoch erzielte er Überschüsse. Denn was bei der Körperschaftsteuer langsam erodierte, kam durch Steuern auf Immobiliengeschäfte locker wieder herein– bis die Blase platzte. In der Krise kehren die Iren wieder den liberalen Musterschüler heraus. Als die Nachbarn noch Konjunkturpakete schnürten, präsentierten sie ihr erstes Sparprogramm. Als die Arbeitslosigkeit stieg, sanken die Löhne – wie im Lehrbuch. Wir sind wieder kompetitiv, freut sich die Exportwirtschaft und will zurück zu den Wurzeln des Wunders.

Doch der Rucksack, den der Staat mit den Katastrophenbanken geschultert hat, ist 80 Mrd. Euro schwer. Die Bankenrettung kostet die Hälfte der Wirtschaftsleistung. Damit ist Irland de facto bankrott. Die EU will als Gegenleistung für ein Anzapfen des Rettungsfonds ein Ende der niedrigen Unternehmenssteuern. Auf diesen Eckpfeiler des Modells aber will Irland weniger denn je verzichten. Die US-Konzerne, heißt es, drohen sonst bereits mit dem Abzug. Auch daher rührt der verzweifelte Versuch der Iren, sich dem Drängen Brüssels zu entziehen.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 17.11.2010)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Lesen Sie hier weiter zum Thema:

Mehr aus dem Web

86 Kommentare
 
12 3
Gast: Kassandra 2010
16.11.2010 23:32
1

???

dabei zählte doch Irland zu den Hauptempfängern der EU-Zahlungen ???

ein Fass ohne Boden !!!

wie die gesamte EU-Idee !!!

woher haben den plötzlich all die Einwohner der ehemaligen Ostblockstaaten das Geld für Ihren Konsum ???

waren Sie früher zu dumm einkaufen zugehen ?

TV, Kühlschränke, Autos, Häuser ???

oder haben sich die Einkommen seit dem EU-Beitritt vervielfacht ???

KEINESWEGS !

aber mit Hilfe von Raika, Erste, Hypo und Konsorten ist plötzlich genug Geld da um für westliche Markenartikler einen interessanten markt zu formen !!!

die nächste Blase kommt ganz SICHER !!

Gast: gutenabend
16.11.2010 22:40
1

Irlands katastrophenbanken wurden mit vielen EU Milliarden groß gemacht. ES gab nie einen keltischen Tiger! diese künstliche Subventionierung solcher Geldblasensysteme wird nun allen Arbeitnehmern und Familien massiv schaden.

Was hier die Medien schreiben ist völliger Unsinn. Das Armenhaus Irland wurde über viele jahre mit Milliarden Steuergeldern aus den eruopäischen Ländern subventioniert. Nur so konnten solche riesigen Katastrophenbanken entstehen und solche katastrophalen Geschäfte gemacht werden. Nun wird zum zweiten Schlag ausgeholt, der Europäische Steuerzahler soll zum nächsten Mal diese kaputten Banken und Versicherungen retten. Nur, diesmal werden die EU Staaten von den Banken endgültig in den niedergrungen werden. Niemals hätte das frühere Armenhaus Irland derartige viele Milliarden erarbeiten geschweige den verdienen können. es wurde ein künstliche Geldblase von der EU gefördert und die banken und Versicherungen haben alleine aus Österreichs Händen 11 Milliarden bekommen. Diese Geldblase und dieser andauernde bankenbankrott wird nun ein Land nach dem anderen erfassen und die Menschen aus ihrem schwer verdienten Wohlstand herausschmeißen. Die Politik hätte den Wähler, das Volk, die Steuerzahler, die Arbeitnehmer und Familien retten müssen und nicht eine katastrophale Finanzlobby weiter mit Milliarden subventionieren dürfen. Die Verursacher dieser Krise werden nicht ruhen, bis endlich der letzte Cent aus den Händen der Steuerzahler geholt worden ist.

Insolvenz Plicht!

Pflicht, sollte es lauten.
Die Staaten, die über die Banken marode und insolvent werden, gehören nicht unterstützt.

Die Banker, Manager und Politiker die es ermöglicht haben sind in der Regel die wahren Schuldigen.
Sie alle stecken unter der berümten Decke.

Ist ja auch ein Austauschprogramm welches da praktiziert wird.

Personalrochade nennt man das.

Einmmal ist der Banker Politiker, einmal ist der Politiker Banker.
Einmal ist er in der Wirtschaft und kommt aus der Bank und von dort geht er in die Politik.

Natürlich gibt es auch Gauner die quer einsteigen.

Das Volk ist machtlos, wählt immer falsch und wird ununterbrochen ausgenommen.
Und das über Steuern.
Oder wie es heute auch noch dargestellt wird: um gerettet zu werden.
Wovor?
Na, vor dem Bankrott der anderen.
Der Gläubiger ist immer das Volk.

Zuerst waren es die Banken, die gerettet wurden, obwohl es billiger gewesen wäre die Anleger und Sparer zu retten.

Jetzt werden Länder gerettet, das sind aber wieder in Wahrheit die Banken.
Was dem Volk erzählt wird, sind immer Lügen.
Wer glaubt es? Richtig.
Das Volk! Es wählt ja die .....................!
Lämmer gehen nicht auf die Barrikaden.



Gast: Eurrora
16.11.2010 17:35
0

Brav haben sie gewirtschaftet.

Das wir Österreicher überall dabei sein müssen ,ist schon einmalig.Obwohl der Dreck schon beim Mund herein rinnt ,wird noch immer lustig gefeiert und abgeschwächt bzw. Schön geredet. Ist ja nur ein kleiner Sauhaufen.

Gast: Goggi
16.11.2010 16:42
1

Griechenland: Merkel treibt uns in die Pleite

Insolvenzrecht u. private Gläubiger: Nonsense!
Es muss endlich alles über eine Euro Bank (EZB) laufen. Alle Staatsanleihen müssen in EZB -Emissionen umgewandelt werden!
Es darf nicht mehr möglich sein, auf Anleihen von Einzelstaaten zu spekulieren.
maximaler Zinssatz: 4% für zehnjährige Anleihen.
Wovon soll Griechenland oder Irland seine Defizite abtragen, wenn es dort mehr kein Wachstum bzw. schrumpfende Nachfrage gibt?
Die Staaten müssen sinnvoll geld ausgeben: Ökologische Infrastrukturprojekte, ökologische Verkehrsmittel, Bildiung & Integration....

Gast: kpax
16.11.2010 15:09
2

Wieder mal

werden virtuelle Milliarden von reichen zu faulen EU-Staaten herumgeschoben. Finales Endresultat: deutsche, österreichische und niederländische Arbeiter, die den Wohlstand erwirtschaften, müssen länger arbeiten mit geringerer Pension damit Italien, Spanien, Griechenland und dergleichen weiter faulenzen können und von Tourismus eben jener genannter Staaten leben können.

Re: Wieder mal

Merkwürdigerweise erzählte uns der ORF-Korrespondent in der heutigen Mittags-ZiB, Irland sei "einer der reichsten Länder in der EU" und trete deshalb "mit breiter Brust" bei den Verhandlungen in Brüssel auf. Da frage ich mich aber schon: Wenn schon die "reichsten" Staaten in Europa derart tief in den Roten Zahlen stecken, wie muß es dann erst den "nicht ganz so wohlhabenden" ergehen? Auch Österreichs Politiker rühmen sich noch immer, daß wir "das siebentreichste Land der Welt" seien. Warum sie dann jedoch die Sparkeule derart wild schwingen, können sie uns freilich nicht erklären.

bald

ist domino day.

Gast: positivist
16.11.2010 14:10
1

chapter 11 für staaten nicht europ. konkursrecht

sher primitiv diese DEUTSCHEN- Beschimpfer primitiv und verlogen , aber das ist nichst neues.
PS: Aber im Prinzip wäre es das allerbeste für Griechenland in Konkurs zu gehen, nur so kommen die wieder raus dem Desaster, aber das wollen die Banken ja wohl ganz sicher nicht ....., man müßte die Banken zwingen die bad debts aus Griechenland, Portugal, Irland etc innerhalb von z.b 1o Jahren sukzessive abzuschreiben und gleichzeitig Griehenland für ZB 1 oder 2 Jahre zur Stabilisierung aus dem Euro aussschließen: und mit einem neuen EURO DRACHEMEN Wechselkurs langsam wieder herangeführt zu werden. Die greichische Industrie ist hoffnungslos unproduktiv, der Tourismus zu teuer u.v.m. ALSO EIN Ausschluß auf ZEIT enldich dem Chapter 11 Verfahren in den USA. ( Beispiel GM u.a. )

Gast: heiko17
16.11.2010 13:59
1

Griechenland

Es scheint so, dass gerade die größten Empfängerstaaten auch in der Krise die größten Probleme haben. Offensichtlich besteht eine Verbindung zwischen "selbst anstrengen und etwas bezahlt bekommen" und dem NORD-SÜD Gefälle in Europa.
Es braucht jetzt neben Rettungsschirmen auch
klare Regeln wieviel an Abgaben und Steuern jedes EU-Land einzuheben hat.
Für künftige Erweiterungen sollte eine Übergangsfrist vom Abschluß der Beitrittsverhandlungen bis zum Erreichen von nachhaltigen Standards eingezogen werden.
Ziel sollte sein, dass kein Land mehr nur Netto-Empfänger ist.


Immer wieder die Deutschen ...

... sie dürfen zahlen und werden dafür auch noch beschimpft.
Haben die noch immer nicht kapiert, dass sie sich um ihren eigenen Schmarrn kümmern sollen?
Dass ihre "Vorbildwirkung" ausschließlich Aggression produziert?
Raus aus dem EURO und raus aus der EU. Das Experiment ist gescheitert. Zwar schade, aber gegen Fakten kämpfen nur Dummköpfe (solche haben wir wohl in der Regierung).

Antworten Gast: tg
16.11.2010 17:24
1

Re: Immer wieder die Deutschen ...

Man muss schon dazusagen dass Deutschland wohl auch am meisten vom Euro profitiert hat: Weil die südlichen Staaten nicht (wie früher immer) abwerten konnten wurde Deutschland immer konkurrenzfähiger, und konnte den Süden mit seinen produkten fluten.

Der Hauptfehler beim Euro: Es gibt eine gemeinsame Währung, aber keinerlei gemeinsame Wirtschaftspolitik. Dieser Konstruktionsfehler muss jetzt äußerst mühsam ausgebügelt werden. Viel Spaß sag ich da nur...

Antworten Gast: gast
16.11.2010 13:18
0

Re: Immer wieder die Deutschen ...

alles was vor der EU war, ist aber nachweislich schon früher gescheitert.

also was schlagen sie vor?

?? ...

So sehe ich das nicht.
Eine eigene Währung gibt einem Land die Möglichkeit, über eine Abwertung seinen Haushalt in Ordnung zu bringen. Auch ein Staatskonkurs bringt die Weltwirtschaft nicht um.
Das Festhalten an einer gemeinsamen Währung mit Deutschland wird Griechenland nichts bringen und die Position Deutschlands verschlechtern.
Am Ende werden alle verlieren.
Das kann ja nicht die Zukunft sein?
Außerdem sollten wir in diesem Zusammenhang auch über Selbstverantwortung sprechen.
Und - falls Sie die Kriege meinen: Wir so überkorrekten Demokratien haben ca. 600.000 Tote Zivilisten im Irak (die niemandem was getan haben) am Gewissen. Ich möchte nicht wissen, wieviel in Afghanistan - wir haben den Krieg exportiert und glauben uns daher im Frieden.
Ein Irrtum.

elf Milliarden

Bitte woher kommt diese Summe?

Wäre es nicht besser gewesen dieses Geld bei uns zu investieren?

Nein, man wählt den gemütlicheren Weg und glaubt mit Spekulation ist leichter Kasse zu machen. Was dabei herauskommt sehen wir jetzt!

Hauptsache wir zahlen wieder und können uns dann noch blöd anreden lassen von den Schuldnern! Danke!

Antworten Gast: leserderpresse
16.11.2010 11:32
2

Re: elf Milliarden

Hauptsache unsere Exporte sichern unsere Arbeitsplaetze und wir muessen nicht mehr so wie frueher Mrd Schilling fuer Exportpraemien ausgeben. Hauptsache unsere 440 Mrd EURO welche wir auf der hohen Kante haben werden von armen Ost und Suedlaendern mit 8% verzinst, aber bitte ohne Risiko! Hauptsache uns gehts gut, was kuemmert es uns wenn dem Nachbar sein Haus brennt, solange wir im Schrebergarten beim Bier und Schnitzel sitzen und nicht belaestigt werden.

Wenn sich der Nachbar ...

... das Haus selbst angezündet hat?

Antworten Antworten Gast: gast
16.11.2010 13:12
0

Re: Re: elf Milliarden

ja mehr versteht halt der durchschnittsösterreicherIn nicht, die bildung ist zwar teuer, aber offensichtlich nicht gerade die beste (weitblick).

Antworten Gast: Oranier
16.11.2010 11:08
0

Kärnten hat 21 Mrd. EUR

allein mit der Hypo Bank Affäre in den Sand gesetzt...

Antworten Antworten Gast: heiko17
16.11.2010 14:02
0

Re: Kärnten hat 21 Mrd. EUR

Kleine Korrektur -

Kärnten hat nur die Haftung bis 2017.

Was in den Sand gesetzt wird steht noch nicht fest.

So wie ich das sehe, und zwar nach langer & reiflicher Überlegung.....

.....ist das genau das Ziel von Merkel, Obama, Bernake (nein, kein Versehen den hier zu nennen) & Co.

Merkel hat es nach dem G20 Gipfel ja auch erstmals offen ausgesprochen was bislang als "krause Verschwörungstheorien" lächerlich gemacht wurde. (Bloss berichtet hat darüber nur das "Haus- & Hofblatt der Verschwörungsfuzzis"(?) - die Financial Times Deutschland.)

Langsam aber sicher taucht der "Fahrplan" aus den Nebelschwaden auf......
http://ungefragt.com/?p=595

Gast: AlterKämpfer
16.11.2010 08:32
2

Pleite

Die griechischen Betrüger und ihre Freunde vom Club Med sind leider längst pleite. Daß der Nettozahler Deutschland (und NL, A, LUX) daran schuld sein sollen, ist echt Chuzpe!

Gast: Gast
16.11.2010 07:22
5

Volksabstimmung

Wo bleibt die versprochene Volksabstimmung bei derart gravierenden Maßnahmen ("Rettungsschirm" = bail out), die nicht im EU Vertrag vereinbart wurde? Es schon wieder Druck gemacht um die EU Bürger abermals über den Tisch zu ziehen.

GRAUSSLICH

aber ich und nicht nur ich sehe dunkelfinster für die EU und im weiterem österreich auf österarm

Gast: zuseher
15.11.2010 21:27
1

Womit wollen die Iren diese Summen absichern??

Es gibt nichts in Ireland das es zu veräussern gäbe!
Ireland hat weder Industrie noch sonstige Assets.
Da ist Griechenland in einer weit besseren Verfassung.

Meine lieben Österreicher und sonstige Nettozahler. Das wird doppelt wenn nicht dreimal so teuer wie die Griechen.
Denen könnte man wenigstens ein paar Insel verpfänden.
Naja. In Ireland gäbe es ein paar nette Golfplätze. Jede Menge Drogensüchtige. Eine ausgewachsene Drogen- und Waffenmafia. Und Korruption (der jetztige FM ist der Bruder von Bertie Ahern. Also wie sein Bruder. Ein 100%iger "Mann von Ehre").
Lässt sich daraus 200 Milliarden (das wird es minimum werden. Ich schätze eher es werden 250 bis 300 Milliarden) lukrieren?

 
12 3
AnmeldenAnmelden