EZB überlegt weiteren Ankauf von Staatsanleihen

02.12.2010 | 09:58 |  von Jeannine Hierländer (Die Presse)

Dass die Europäischen Zentralbank ihren Anleihenkauf fortsetzt, galt im Vorfeld ihrer Sitzung am Donnerstag als wahrscheinlich. Auch Belgien wird nun als Krisenkandidat gehandelt. Die Situation ist angespannt.

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Wien. Nicht nur was Jean-Claude Trichet sagt, ist Gold wert – sondern auch, was er nicht sagt. So angespannt ist die Situation in der Eurozone, dass ein „No comment“ des Präsidenten der Europäischen Zentralbank bereits ausreicht, um ihn in die Schlagzeilen zu katapultieren: Er wolle die Zukunft des EZB-Programms zum Ankauf von Anleihen derzeit nicht kommentieren, sagte er am Dienstag im Europaparlament. Das sicherte ihm eine Titelgeschichte in der „Financial Times Online“: Trichet denke offenbar über eine intensive Ausweitung des Programms nach.

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Am heutigen Donnerstag kommt die EZB zu ihrer monatlichen Sitzung zusammen. Im Vorfeld verdichten sich die Spekulationen weit mehr als gewohnt. Eine Anhebung der Leitzinsen ist de facto ausgeschlossen – mit dem nächsten Zinsschritt wird erst gegen Ende 2011 gerechnet.

Dass die Anleihenkäufe der EZB fortgesetzt werden, gilt hingegen als wahrscheinlich. Darauf deuten auch Trichets Worte hin: Unkonventionelle geldpolitische Maßnahmen seien in Zeiten gerechtfertigt, in denen das Funktionieren der Märkte beeinträchtigt ist. Bislang hat die EZB Staatsanleihen im Umfang von 67 Mrd. Euro aus dem Markt gekauft.

Portugal: Anleihe teuer platziert

„Das wirklich Interessante ist, was die EZB zur Eurokrise sagen wird. Und wie sie zu dem Vorschlag steht, den Rettungsschirm zu verdoppeln“, sagt Martin Hüfner, ehemaliger Chefvolkswirt der deutschen Hypovereinsbank. Der Vorschlag kam von Ökonomen, nach einem Vorstoß des deutschen Bundesbankchefs Axel Weber: Wenn der Euroschirm nicht ausreicht, könnte er aufgestockt werden, sagte dieser vor einer Woche.

Die Krise in Portugal und Spanien schürt die Sorge, die 750 Mrd. Euro könnten zu wenig sein. Die Volkswirtschaften der beiden Länder sind eng miteinander verflochten. Portugal wird als das nächste Land gehandelt, dass unter den Schutzschirm flüchten muss. Auch wenn es den jüngsten Test bestanden hat: Am gestrigen Mittwoch platzierte Portugal Staatsanleihen im Umfang von 500 Mio. Euro. Die Nachfrage überstieg das Angebot um mehr als das Doppelte.

Allerdings muss Portugal wesentlich höhere Zinsen zahlen als bei der letzten Anleihenauktion – ein Indiz, dass das Vertrauen der Anleger in die Finanzkraft des Landes gesunken ist. Die Ratingagentur Standard & Poor's erwägt, dem hoch verschuldeten Land sein A-Rating zu entziehen.

 

Wackelt Belgien?

Aber die Augen sind längst nicht mehr nur auf die Peripherie gerichtet: Belgien, eines der EU-Gründerländer, wird bereits als nächstes Sorgenkind gehandelt. Die Europäische Kommission schätzt, dass die Staatsverschuldung Belgiens 2012 auf über hundert Prozent der Wirtschaftsleistung steigen wird. Die Neuverschuldung ist zum Vorjahr gesunken, kratzt aber immer noch an der Fünf-Prozent-Marke.

Belgien spielt zwar der Aufschwung des Nachbarlandes Deutschland in die Hände, und auch der Bankensektor ist von irischen Zuständen weit entfernt. Das Wirtschaftswachstum wird in den kommenden zwei Jahren bei jeweils rund zwei Prozent liegen.

Es ist vielmehr die politische Lage, die den Zweifel der Investoren nährt: Das Land hat seit den Wahlen im Juli keine stabile Regierung. In Brüssel führt seitdem eine Übergangsregierung die Geschäfte. Der jüngste Haushalt hat es zwar durch das Parlament geschafft – nun muss aber eine Regierung her, die die Sparmaßnahmen umsetzt. Das Land leidet außerdem unter dem Konflikt zwischen den niederländisch sprechenden Flamen und den französischsprachigen Wallonen.

Die OECD bezeichnet die anhaltenden politischen Unsicherheiten in ihrem aktuellen Wirtschaftsausblick als „das größte Abwärtsrisiko“ für das Land.

Ist Belgien der nächste Wackelkandidat? „Davon kann überhaupt keine Rede sein“, sagt Österreichs Handelsdelegierter in Brüssel, Peter Fuchs. Die belgische Wirtschaft wachse, das private Geldvermögen liege bei über 200 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Die politische Instabilität sei „stark überzeichnet“, sagt Fuchs. „Es ist richtig, dass die Regierung Sparmaßnahmen treffen muss. Aber Belgien ist genauso stabil wie Österreich.“

("Die Presse", Print-Ausgabe, 02.12.2010)

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45 Kommentare
 
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Gast: gast
02.12.2010 14:06
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es ist wie im Fußball: die Bloßfüßigen schlagen die Etablierten

Während bei uns EU-Staatspapiere gewisser Länder auf den Markt geworfen werden, haben andere Länder das umgekehrte Problem.

Wollen sie Staatsanleihen von Thailand oder Brasilien kaufen, haben sie schon vorher einen <haircut>.

Um den Zufluß von Auslandskapital einzubremsen, haben diese Länder eine Steuer auf ihre (Staats)anleihen eingeführt.
Auch andere Länder wie Indien wollen mehr keine frisch gedruckten Banknoten aus dem Westen, um eine Aufwertung ihrer Währung mit Balsenbildung zu verhindern. Sie wollen sich von der grassierenden EuroDollar-Grippe nicht anstecken lassen.

Solche Probleme möcht ich haben, wird der Herr Trichet jetzt neidvoll sagen.


Gast: einfache frage
02.12.2010 13:32
0

warum borgt die EZB

griechenland nicht selbst die milliarden zu 1% ?

die koennten doch sofort umschulden und ueber langfristige kredite das ohne probleme zurueckzahlen.......

je teurer die anleihen fuer diese laender werden, umso weiter stuerzen si eab - ist doch logisch oder?

Antworten Gast: gast
02.12.2010 14:34
1

Re: warum borgt die EZB

Nur der Markt diszipliniert.
Indem der Markt durch hohe Zinsen das hohe Risiko widerspiegelt, wird das Land durch die erhöhten Zinskosten zur Umkehr aus ihrer Verschwendungspolitik gezwungen.

Nur weil die Anleger bisher (zu Recht) glaubten, Deutschland wird für die Schulden der Südländer aufkommen, waren die Risikoaufschläge der Südländer viel zu lange zu niedrig. Hätte der Markt nicht jetzt reagiert, wäre die Katastrophe in ein paar Jahren noch viel größer.

Die Notenbank verleiht Geld an ihre Geschäftsbanken gegen die Hinterlegung von Sicherheiten und verlangt dafür Zinsen.
Welche Sicherheiten hat Griechenland anzubieten?

Gast: systemimanent
02.12.2010 13:26
0

in einer wirtschaft

in der auf kapital zinsen und zinseszinsen in bis zu zweistelliger hoehe bezahlt werden muessen und in der dies auch getan wird akkumuliert sich das vermoegen it jedem jahr weiter in immer konzentrierteren form.

es besteht also ein schuldner und glaeubiger verhaetltnis welches enorme abhaengigkeiten erzeugt und das waechst unaufhaltsam.

da es keine kriege und sonstige katastrophen gibt kracht es eben auf diese weise.

ohne steuern und umvertelung wuerde dieser prozess noch viel schneller von statten gehen.

es MUSS einen Verzicht der Glaeubiger geben! Dies bedeutet Umverteilung im grossen Massstab und mehr gleichgewicht. entscheidend wird sein diese umverteilung fair und sozial abzuwickeln. doch das scheint zweifelhaft. zu gross ist die gier der vermoegenden.

daher wird es bei unveraendertem system zu massiven revolutionen kommen. denn es wird einer breiten masse bewusst, dass die ungerechtigkeit und ausbeutung der tatsaechlich arbeitenden menschen durch kapitalbesitzer heute viel groesser ist als je zuvor.

der unterschied zu fruehindustriellen zeiten liegt darin, dass der allgmeine wohlstand gestiegen ist - grundbeduerfnisse koennen heute einer goesseren anzahl an menschen zugaenglich gemacht werden.

das bedeutet aber nicht dass die werktaetigen nach wie vor massivst ausgebeutet werden um die arbeitslosen zinsertraege des kapitals erwirtschaften zu koennen!

nur wachstum kann diese ungleichgewicht verdecken.

Re: in einer wirtschaft

Ausgebeutet wird eher die Weltkugel und nichtsosehr die Arbeitnehmer hierzulande. Die Verteilung ist aber oft ungerecht.

Genau so stelle ich mir das vor


wenn sich Bankenvertreter und/oder Industriellenvereinigung und Politiker treffen

http://www.youtube.com/watch?v=WSm06mwXjFc&feature=player_embedded


Was sonst so alles droht:

Enteignung pur gibt es bereits in Ungarn!

http://www.bloomberg.com/news/2010-11-25/hungary-follows-argentina-in-pension-fund-ultimatum-nightmare-for-some.html

Rette sich wer kann vor diesen gierigen Pleitestaaten!

Gast: Melanie Gatzke
02.12.2010 11:26
0

Verweigern wir alles, was nur geht!

Hallo unbekannter Gast...

Zitat: Der EURO soll "vernichtet" werden!
---------
damit ist alles gesagt.
so ist es.
Deshalb können die machen was sie wollen, das Ziel nimmt seinen Lauf,
es hält weder Ochs noch Esel auf.
Geld ist Macht und Macht schaft Recht-- und wer hat das Geld?
Die pressen dem Staat den letzten Cent aus der Tasche- bis er nackt ist. Was da gespielt wird ist ein "Hirschauer Stückl".
Der Bürger hat nur eine Wahl: ausklinken aus allen, verweigern wo es nur geht- was nicht unbedingt der eigenen Lebenserhaltung dient. z. B. ein Girokonte braucht man halt, kann man nicht verweigern, aber viele andere Dinge..

Gast: Parteiloser
02.12.2010 11:23
1

Kein Ausweg aus dem Teufelskreis?

Neben der Finanzierung von Unternehmen und Privaten (auch der Immoblasen) finanzieren die Banken doch in 1. Linie die Staaten und deren Stabsstellen.

Es ist aber so, dass die Staaten nicht wirtschaften können (meist auch nie konnten!) und, die Länder der EU, sich in Umverteilungsexzessen traditionell wichtig machen. Das hat eine gewaltige Überschuldung der Staaten ausgelöst. Diese Überschuldung (fehlende Rückzahlungsmöglichkeiten) hat in weiterer Folge die Banken unter einem erheblichen Druck gebracht, weil diese nun auf Unwertpapieren sitzen.

Weil aber die Banken Probleme haben die notwendigen Vermögenswerte bilanziell darstellen zu können haben nun die EU Staaten wieder eingegriffen und den Banken direkt 2.000.000 Mio. an Hilfe gegeben und weitere 2.600.000 Mio. an Haftungen übernommen.

Die Gegenseitige Abhängigkeit beider aufgeblasener Organisationen ist enorm. Die sind gewaltige Nehmer, welche zu viel Leistung aus der Realwirtschaft abschöpfen, um sich das Überleben zu finanzieren.

Deshalb hat auch die EZB geholfen und eine Geldschöpfung betrieben. Reichte aber nicht, obwohl die Staaten den Bürgern immer mehr nehmen und die Banken von den Kunden immer höhere Realzinsen einsacken. Die EZB muss daher die Geldschöpfung intensivieren, auch wenn es keine Lösung bringen kann.

Die Lösung werden nur Staaten bringen, welche ordentlich wirtschaften (Umverteilung!) und Banken, welche den notwendigen Dienst an der Gesellschaft erbringen, also um gut 50% schrumpfen.

Re: Kein Ausweg aus dem Teufelskreis?

Ein wahrlicher Teufelskreis, den wir da aufgebaut haben.

Schon Goethe wusste, dass man die Geister die man rief nur mehr sehr schwer oder gar nicht mehr los wird. Die Geschichten wiederholen sich immer und immer wieder, weil sich der Mensch in seinem Verhalten überhaupt nicht ändert.

Antworten Antworten Gast: Parteiloser
02.12.2010 12:18
0

Re: Re: Kein Ausweg aus dem Teufelskreis?

Bitte präziser Formulieren.

Der Teufelskreis wurde uns aufgebaut, den hat die Bevölkerung nicht gemacht und auch niemals befürwortet. Den haben wir sicher nicht selbst aufgebaut!

Die Geister haben sich den Teufelskreis selber aufgebaut und nur die Geister könnten diesen auch wieder abbauen. Wird der Teufelskreis nicht abgebaut, dann bekommen wir einen toten Euro eine tote EU und tote Landesregierungen. Das wird zusammen mit Massenelend und Bürgerunruhen einhergehen, wahrscheinlich auch mit stark anarchistischen Vorgängen.

Re: Re: Re: Kein Ausweg aus dem Teufelskreis?

In einer Demokratie kann sich das Volk natürlich auch nicht ganz aus der Verantwortung herausstehlen.

Wie heißt es so schön? Die Macht geht vom Volke aus.

Das Volk liebt in der Regel Geschenke von Politikern. Das ist auch ein Grund warum Politiker immer mehr die Staatsschulden ausweiten. Argumente lassen sich immer verkaufen!

... sagt Österreichs Handelsdelegierter in Brüssel, Peter Fuchs. Aber Belgien ist genauso stabil wie Österreich.



D.h. wir müssen uns um Österreichs Schuldenberg nun endlich wirklich Sorgen machen, oder wie ?

Die Sorgen der EZB

Die Sorgen der EZB sind keine Ueberraschung. Alle Laender der Euro-Zone, dies ohne Ausnahmen, sind enorm verschuldet. jeder von diesen Laendern, auch D, F, A, NL koennen, vielmehr sie werden es unter Umstaenden, zu den Wackelkandidaten. In der Euro-Zone ist nicht das Euro ein Problem, Das Problem liege in dem Umstand, dass viele Laender das € als Freibrief fuer eine Geldpolitik ohne Verantwortung ansahen/ansehen (da die sg. "reichen" Laender wie z.B. A, D, F, NL den zu erwartenden Desaster aus politischer Oportunitaet bezahlen werden.) anstatt € als Verantwortung dem eigenem Land und der Gemeinschaft gegenueber ansahen/ansehen. MfG. Dr. Emil Andabak

Antworten Gast: Fleischer
02.12.2010 10:52
1

Re: Die Sorgen der EZB

naja, war ja auch nicht anders zu erwarten - oder hätte man plötzlich an das GUTE im Menschen glauben sollen - das alte Sprichtwort "bietest du ihnen den kleinen Finger, nehmen sie den ganzen Arm samt Schopf" war, ist und wird immer gültig bleiben

der Depp ist immer der fleissige - in dem Moment wo er gibt, gibt er schon zu wenig und wenn er nicht alles gibt, dann ist der eben ein Hassobjekt

erklärt auch, warum die Deutschen gerade machen können was sie wollen - sie sind der Buhmann der EU

nun denn - warten wir auf das grosse Paukenschlagfinale und lernen anschliessend wieder, was es heisst, sich gegenseitig unter die Arme zu greifen

Re: Re: Die Sorgen der EZB

Da haben Sie wohl (LEIDER!!) recht - bloß frage ich mich, ob man wirklich bis NACH dem großen Paukenschlag warten MUSS?

Könnten wir uns nicht mal ausnahmesweise VORHER besinnen, und aktiv werden?

Ich zumindest schreibe mit aller Kraft dagegen in meinem Blog an, - bloß nutzt das alles Nichts wenn die Botschaft nicht verbreitet wird. Presse oder Standard (die neuerdings alle Postings von mir scheinbar prinzipiell zensieren?!) liest ohnedies nur eine im Grossen und Ganzen bereits informierte "Elite" - was wir bräuchten (u.a.) sind Mailketten, die interessante Artikel, Analysen und dergl. aus den verschiedensten Blogs verbreiten!
(Meines ist ja nur eines von sehr vielen und sicherlich das am schwierigsten lesbare - weil meine Artikel halt aus meinem Trieb ins Detail zu gehen, eher lang sind) - meine Postings ja leider auch! :-)

Antworten Antworten Antworten Gast: Fleischer
02.12.2010 18:43
0

Re: Re: Re: Die Sorgen der EZB

also ich könnte nicht behaupten, dass ich es nicht versucht hätte, wenigstens ein paar von den Schläfern über die Situation in Kenntnis zu setzen

aber ausser Spott, Hohn und Schelte habe ich nicht viel erreichen können

also habe ich beschlossen, meine Vorsorgen abzuschliessen, mich gemütlich mit einem Bier in den Sessel zu bequemen und mit einer gewissen Genugtuung zu beobachten, wie sie der Reihe nach mit der Fresse voraus im Dreck bremsen werden

danach, wenn sich das allgemeine Bewusstsein eingestellt hat, kann man ja vielleicht wieder vernünftig mit den Leuten reden

bis dahin ... cheers

Bin ja gespannt ...

... wann Österreich fällt. Bei der derzeitigen Verschwendungssucht der speziell Wiener Regierung wird es wohl nicht mehr lange dauern.

Mit Volldampf gegen die Wand. Super...

Re: Bin ja gespannt ...

Richtig, rot/grüne Experimente in diesen Zeiten werden wohl unvermeidbar im Finanzdesaster enden.
Aber Wien wird das Geld schon von den anderen Ländern oder vom Bund abziehen, ...vermutlich.

Der "Flächenbrand" erlischt "von selbst" (*augenroll*) sobald das Ziel erreicht ist: Dollar zu Euro bei 1:1 !

Damit hätten dann die gemeinsam von FED, IWF und EZB beharrlich manipulierten Massnahmen zwar den Euro ca, 1/3 (!) seines Realwertes gegenüber dem Dollar (bis vor Kurzem auch noch in den Wechselkursen reflektiert) eingebüsst, womit defacto auch unser Geld in seiner Kaufkraft massivst gefallen ist da auch sehr viele Güter unseres täglichen Bedarfes in US$ abgerechnet werden, aber dafür ist eine wichtige Hürde für die Errichtung einer "Globalen Währung" (von der Merkel schon kurz nach dem G20 als "erste Offizielle" erstmals gesprochen hat) genommen.

Unser Einfluss auf "unser Geld" wird ebenso (auch geographisch) immer weiter von uns weggerückt wie auch die Politik.

"Privatparty: Eurokrise"
http://ungefragt.com/?p=717

"Zeit für eine Wiederbelebung!"
http://ungefragt.com/?p=677

"Irland – Irrland?"
http://ungefragt.com/?p=595

Wenn wir uns nicht flugs die Kontrolle zurück holen, werden wir uns nicht beschweren dürfen, wenn wir letztlich als die absoluten Verlierer in diesem unseligen Spiel da stehen.

Antworten Gast: Pooldepp
02.12.2010 13:12
1

Re: Der

Da sie als einzige Lösung nur das Geblöke vom "Raus aus dem Euro, denn mit dem Schilling war alles besser" bringen ist ihr Blog "unnütz"

Re: Der € und US $

Sie haben Recht. Zoros hat es gesagt. MfG. Dr. Emil Andabak

Gast: gast
02.12.2010 08:09
5

den Flächenbrand gibt es bereits, die 30er Jahre kommen diesmal früher.


Gast: Carlosmagnus
01.12.2010 23:53
1

Ich setze auf den Untergang der EU

Die ganze Farm.

Gast: von Bülow
01.12.2010 23:51
4

Belgien soll sich endlich auflösen

Und der EU-Laden gleich mit. Beides braucht keiner, außer eine Elite, die ihre mißratene Brut dort parken will.

Gast: Fred Bartlome
01.12.2010 21:20
3

EZB Praesident Trichet

hi hi hi, natuerlich gaebe es fuer mich auch keine Probleme, wenn ich auf Knopfdruck ein paar Milliarden Scheine drucken koennte.

 
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