Deutscher Wirtschaftsminister strikt gegen Euro-Bonds

25.12.2010 | 12:36 |   (DiePresse.com)

Brüderle (FDP) hält gemeinsame europäische Staatsanleihen für "grundlegend falsch" und eine Aufstockung des EU-Schutzschirms für "nicht notwendig".

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Der deutsche Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) hat in der Euro-Schuldenkrise vor Aktionismus gewarnt. Die nach wie vor diskutierte Einführung gemeinsamer europäischer Staatsanleihen (Euro-Bonds) würde die Marktwirtschaft auf den Kopf stellen. Die Frage nach einer Aufstockung des 750-Milliarden-Schutzschirmes stelle sich nicht, sagte er in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa.

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"Ich halte Euro-Bonds für grundlegend falsch." Zinsen seien Preise für Kapital - und Preise würden in der Marktwirtschaft eine wichtige Steuerungsfunktion ausüben. "Diese Lenkungsfunktion würde wegfallen, indem man Einheitspreise macht, die nicht die Bonität der einzelnen Länder widerspiegeln. Die disziplinierende Wirkung der Zinsen auf die Haushaltspolitik wird dann ausgehebelt", sagte Brüderle.

"Wir haben einen starken Euro"

Eine Erhöhung des Euro-Rettungsschirmes stehe nicht zur Debatte: "Das sehe ich nicht als notwendig an. Die Mittel des Rettungsschirmes sind mit der Irlandhilfe noch bei weitem nicht ausgeschöpft." Wild über mögliche weitere Sorgenkinder zu spekulieren, verunsichere Märkte und Menschen. "Wir haben einen starken Euro. Wir dürfen den Euro daher auch nicht ohne Not ins Gerede bringen."

Länder wie Griechenland und Irland unternähmen gewaltige Anstrengungen. "Ich sehe gute Chancen, dass beide Länder es schaffen können", sagte Brüderle. Probleme hätten Länder, die über ihre Verhältnisse gelebt hätten. Einziger Ausweg sei nun eine höhere Wettbewerbsfähigkeit. "Das ist der Preis einer Währungsunion. Man kann eben seine Währung nicht mehr alle paar Jahre abwerten. Der entscheidende Parameter ist jetzt die Strukturveränderung."

Private Gläubiger zur Kasse beten

Brüderle setzt darauf, dass die beim jüngsten EU-Gipfel beschlossenen Maßnahmen auch langfristig den Euro stabilisieren. Ab 2013 wird ein permanenter Krisenmechanismus den Rettungsschirm ablösen. Auch private Gläubiger von Staaten sollen dann über einen "Haircut" zur Kasse gebeten werden können. "Im Extremfall eines Staatskonkurses müssen private Gläubiger beteiligt werden."

Brüderle forderte eine stärkere Koordinierung der europäischen Wirtschafts- und Finanzpolitik. "Durch Haushaltsdisziplin und Strukturreformen müssen die Ursachen von Verwerfungen beseitigt werden." Insoweit sei er auf einer Linie mit Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU): "Da bin ich auch ganz Europäer."

(Ag.)

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127 Kommentare
 
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Gast: Jonny
02.01.2011 12:28
2 0

Klartext ist "unpolitisch".

Wenn es Konsequenzen für "unrichtige" Handlungen gäbe bzw. gegeben hätte, wäre vieles nicht passiert.
Dies ist / wäre die Grundlage jedes funktionierenden Gemeinwesens.

Jeder bekäme dann seine Rechnung präsentiert.

Bei uns sieht´s anderes aus.


Gast: ein gast
01.01.2011 13:59
2 1

ich denke,

wir sollten griechenland unbedingt retten, koste was es wolle. Was tut man für die armen menschen in der wiege der demokratie nicht alles. Stellt euch was wie schlimm und bedeutungslos unser leben hierzulande waere. Keine oliven, kein -überteuerter- urlaub auf den steinigen insel von hellas (was auf der anderen seite der aegaeis um 1/3 billiger zu haben waere). Wir müssten auch italien retten (die kommen nach irland, portugal und spanien im februar daran), koste was es wolle. Sie haben patente auf pizza, tiramisu, love sonsgs from italy auf begriffe wie dolce vita, schönen urlaub auf toskana usw...
Schöne scheisse ist das gell, in die wir geraten sind?

Ein Kommentar dazu erübrigt sich!


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zur Beruhigung

Es hat sowieso keinen Sinn jetzt um die vergossene Milch zu weinen. Alle Eigner von Euro-Guthaben werden eben die Zeche zahlen für Fehlentscheidungen von Roßtäuschern, die uns als Ehrenmänner verkauft wurden!

Was viel wichtiger wäre zu wissen, was jetzt unsere Regierung (oder deren Einsager, irgend wer wird doch hoffentlich bei diesem Verein ein Hirn haben) vor hat um die Schäden so klein wie möglich zu halten! Und was vor allem das Allentscheidenste wäre, daß unsere Menschen nicht dauernd irgend welchen obskuren Verlautbarungen auf den Leim gehen und endlich mal zu Denken anfangen, wenn sie politische Entscheidungen, wie Wahlen, treffen!

Gast: gast
31.12.2010 18:00
1 0

EURO- TEURO




MEIN GOTT , WAS DAS GLUMPERT KOST ' !!

Die Krise als Chance

In der jüngsten Vergangenheit wurden Banken über Bankenrettungspakete, Euroschutzschirm und Griechenlandhilfe gerettet, wobei diese durch die Abwälzung des Risikos auf den Steuerzahler (zumindest bei den beiden zuletzt genannten Sachverhalten) auch noch gut verdient haben.

Ab dem nächsten Jahr werden die einzelnen Staaten durch die insgesamt gesehen gestiegenen Haftungen bzw. Schulden und dem damit höheren Risikopotential einen steigenden Zinsenaufschlag bei Eigenaufnahmen zu bezahlen haben, was wieder den Banken und sonstigen Finanziers zugute kommt.

Aufgrund von steigenden Ungleichgewichten innerhalb des Euroraumes und der immer teureren Finanzierung der Schulden der PIGS-Länder und sonstigen Wackelkandidaten werden diese immer stärker auf eine mögliche billigere Finanzierung unter Mithilfe der Geberländer (in Form von Geld- und/oder Haftungstransfers - z. B. Eurobonds) drängen.

Sollten die Geberländer diesem Drängen nachgeben, dann werden sie massive Probleme mit ihren eigenen Bevölkerungen bekommen, welchen sie gleichzeitig Sparprogramme verordnet haben.

Da es sich bei den geplanten Neuaufnahmen zum größten Teil um Umschuldungen von Altschulden handelt, welche keine Zukunftsinvestitionen (meines Erachtens wären mittel- und langfristige zwischenstaatliche Transfers nur für diese sinnvoll) bewirken, ist die von Ökonomen und Parteienvertretern angedachte Möglichkeit der Teilung in Weich- und Harteuro als durchaus zulässige Alternativstrategie anzusehen.

Gast: Idefix1
31.12.2010 17:15
3 1

Mehrheit will den Schilling zurück !

Internetumfrage:
Die Leserschaft von "Vorarlberg online" will zu rund 75% den Schilling zurück.
In den anderen Bundesländern wird es nicht viel anders sein.

http://www.vol.at/drei-viertel-der-vol-user-wollen-schilling-zurueck/news-20101228-10412671

Gast: wassolls
31.12.2010 16:44
2 0

solange die politik nur mehr den banken u. spekulanten die steuergelder der arbeitnehmer nachtragen, wird sich nichts zum positiven ändern.

Die EU Länder sollen sich 2011 bei den von den STEUERZAHLERN UND ARBEITNEHMERN GERRETTETEN CASINOBANKEN viele frische KREDITE AUFNEHMEN!! Diese Finanzmärkte wollen die Länder nun noch mehr zur Verantwortung ziehen! Also nicht die Spekulanten und Banken zahlen die Zeche für ihre Versagen und verspekulieren, sondern die Bürger und Steuerzahler. SPÖ Obm.Faymann und Co. haben großspurig immer wieder gesagt, die Bürger dürfen nicht für das Versagen der Banken zur Verantwortung gezogen werden, sondern die Verursacher. Was sich nun abspielt, ist ein unglaubliches demokratiepolitisches Versagen. Die Abzocker Bankenmärke übernehmen schon wieder OFFEN das Kommando- jetzt haben die Finanzmanager 1 Jahr den Mund gehalten. Nun, gehts wieder großspurig zur Sache- Millionenbonis- Millionenabfindungen- Millionenpensionen für die europäischen versagenden Finanzeliten- und der Steuerzahler zahlts schon brav und hat keine Wahl mehr- eine einschneidende EU Vertragsänderung wird OHNE Volksabstimmung umgesetzt- Die EU wurde zu einer unbefristeten Geldumverteilungsmaschinerie gemacht und der Euro ist das Werkzeug dazu. Die staatlichen Pensionsysteme- Asvg Langzeitversicherung, Gesundheitssysteme, Unis, Bildung und Familien werden dafür teuer bezahlen müssen. Unglaublich aber wahr, Jahrzehnte des schnellen Geld-Wachstums wurde genutzt, um die Arbeitnehmer und Familien auszunutzen. Die Steuern auf die Arbeit der Menschen sind ein Skandal und die Vermögensbesteuerungen wurden defacto abgeschafft.

Re: solange die politik nur mehr den banken u. spekulanten die steuergelder der arbeitnehmer nachtragen, wird sich nichts zum positiven ändern.

Um zu verstehen, wie es zu dieser Krise gekommen ist, würde ich Ihnen empfehlen, das Buch "Kasino-Kapitalismus" von Hans-Werner Sinn (Leiter des deutschen ifo Instituts für Wirtschaftsforschung) zu lesen. Allerdings ist es keine sehr leichte Lektüre und passt natürlich überhaupt nicht zu dem Unsinn, den Faymann dauernd daherschwätzt!

Antworten Antworten Gast: gast99
03.01.2011 12:30
0 0

Re: Re: solange die politik nur mehr den banken u. spekulanten die steuergelder der arbeitnehmer nachtragen, wird sich nichts zum positiven ändern.

meines Wissens hat H.W.S. eine Kehrtwendung gemacht. Früher vertrat er ganz andere Ansichten. Im nachhinein lässt es sich ganz leicht schreiben. Vielleicht sollten sie mal seine Thesen vor dieser Kehrtwendung hinterfragen. Er agierte ähnlich wie einige Politiker in "anderen Ländern". Zuerst alle Schranken für den neuen radikaleren "Neoliberalismus" (um die 1970 Jahre von der Chicagoer Schule in Richtung Radikalisierung beeinflusst) öffnen und dann nach dem Scheitern diesen verurteilen. Da haben mir die Aussagen von Prof Max Otte viel besser gefallen. Findet man auch auf You tube.
Als ehemaliger Praktiker der ein Kreditgeschäft in einem heute großen Konzern allein beginnend aufgebaut hat, wundere ich mich oft welchen "Mist" sogenannte Experten, die manchmal auch kaum wirtschaftliche Praxis haben gegenüber der Öffentlichkeit aus welchen Gründen auch immer (Verschleiern, Kaschieren,Leugnen, Lügen) kundtun. Doch auf Dauer lassen hilft das Hinwegreden nicht. "Massive Probleme" (in den Bilanzen versteckte Schrottpapiere, strukturelle Ungleich-gewichte zwischen den einzelnen EU-Staaten,hohe Unterschiede in den Verschuldungen, wo es ja auch einen Punkt des "no return gibt" kommen auch wenn zeitlich verzögert zum Vorschein.Bei manchen Patienten verlängern "Medikamente" ja auch nur die Lebensdauer können aber nicht mehr helfen.Und zeitliches Hinausschieben von Problemen ist nicht immer das beste Mittel für eine Lösung.

Re: Re: Re: solange die politik nur mehr den banken u. spekulanten die steuergelder der arbeitnehmer nachtragen, wird sich nichts zum positiven ändern.

@Gast99: Von Max Otte kenne ich "Der Crash kommt bestimmt", was ja schon ein wenig älter ist. Der "Kasino-Kapitalismus" von H-W.Sinn ist die beste Darstellung der Ursachen dieser Krise, die ich kenne.
Das "Verschleiern, Kaschieren,Leugnen, Lügen" kommt m.E. meistens von Politikern und denen, die von ihnen abhängen, um von der eigenen Schuld abzulenken und diese Schuld irgendwelchen ungreifbaren "Spekulanten" in die Schuhe schieben zu können!

0 2

Re: solange die politik nur mehr den banken u. spekulanten die steuergelder der arbeitnehmer nachtragen, wird sich nichts zum positiven ändern.

die banken und versicherungen tragen den staaten das geld nach, so schauts!

Ein "Aufbrechen der Eurozone" wäre schon eine Option!

Der Zerfall des Euro in einen stabilen Nord- und einen weichen Südeuro wäre zwar für die stabilen Länder mit herben Verlusten verbunden, die aber sowieso eintreten werden, und ohne eine solche Teilung würden wohl alle im Strudel der heute von Michael Fleischhacker prognostizierten Hyperinflation untergehen!
Allerdings hätte das zur Voraussetzung, dass sich auch Frankreich zu einem Stabilitätskurs durchringt, denn ein Gegensatz zwischen Deutschland und Frankreich war für Europa immer fatal und würde sofort das Ende der ganzen EU heraufbeschwören.

Re: Ein

Die "Voraussetzung" in meinem Kommentar gilt natürlich für die Euro-Teilung und nicht für den Untergang!

An hw: Wieso hat eine Abwertung nichts mit dem Euro zu tun?
Wenn die EU nicht ein Staatenbund, sondern ein Bundesstaat wäre, dann wäre "eine starke Kontrolle" möglich, aber so gibt es "mehr EU" nicht!

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Re: Ein

das ganze problem hat mit dem euro NULL zutun, genaugenommen nicht mal mit der EU.
ob man ausgleichszahlungen, haircut oder eine abwertung macht, kommt ziemlich aufs gleiche raus. gläubiger verlieren.
was man aber tun kann, durch eine starke kontrolle, die mitgliedsländer auf die finger klopfen. und das geht nur _mit_ EU und euro.

d.h. es braucht mehr EU nicht weniger wenn man in zukunft die stabilen vor den instabilen schützen will.

Gast: gast
31.12.2010 14:47
0 2

todgesagte leben länger


0 1

Re: todgesagte leben länger

hoffentlich

Antworten Antworten Gast: Barbara S.
31.12.2010 16:07
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Re: Re: todgesagte leben länger

Ja, die totgesagte EFTA wird eine Renaissance erleben. Dazu ist aber natürlich erst einmal der Austritt des einen und anderen Landes aus dem ruinösen EU-Verein nötig.

Stellt sich die Frage, ob Österreich gleich am Anfang mit dabei sein wird?

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Re: Re: Re: todgesagte leben länger

und dann?
österreich hat 200mrd schulden + asfinag und bahn werdens bald 250 sein. das sind 3440mrd schilling. mit dem wollen sie auf dem putz hauen? haha.
und jeder der sich für österreich ins zeug hauen will wird abgesteuert bis zum geht nicht mehr. meine liebe frau darin liegt das problem. leider findet sich kein politiker der dem volk sagen traut wos lang gehen muss und so nimmt man wie üblich EU und euro als schuldigen!

Re: Re: Re: Re: todgesagte leben länger

Sehr geehrter hw - ich verstehe nicht, wer Ihnen für Ihre Kommentare rote Stricherl gibt?!? Das muss wohl persönlich sein. So kriegenS zum Ausgleich von mir ein grünes. Schönes Neujahr wünsch ích!

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Re: Re: Re: Re: todgesagte leben länger

Und warum beteilgen sich unsere Politiker mit Wahnsinnsummen am "EURO-Rettungsschirm" wenn sie ohnedies kein Geld mehr haben?

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Re: Re: Re: Re: Re: todgesagte leben länger

wollen sie nicht verstehen?
wenns das nicht tun, kostet die rettung von dem was überbleibt ein vielfaches. es wären vorallem banken betroffen, jene banken die österreich jährlich mit mrd. versorgen damit dieser staat überhaupt noch läuft. und das gilt für jeden staat in europa.
es geht nicht ums geld haben, sondern um den geldkreislauf. steht der still ist jeder währung in der welt sofort null wert.

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Re: Re: Re: Re: Re: Re: todgesagte leben länger

Wir geben den Banken Geld, damit diese uns das mit Zinsen zurück verleihen?

Das hätte Sinn, würden die Banken das Risiko für verliehenes Geld übernehmen. Diese Funktion haben sie allerdings an den Staat abgegeben (siehe Rettungsschirme).

Deswegen ist dieses System ins Schlittern gekommen,verstäkrt durch die Heterogänität Europas.

Kurz: ein System wurde an die Wand gefahren.

Gast: Dr. Gold
31.12.2010 14:39
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Doomed

Die 40 jährige Fiat Kreditgeld Zinses Zins Party ist vorbei Leute!

Jetzt kommt die laaaaaange Katerzeit ....

In der Wirtschaft schreibt man die mit D wie Depression.

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Die EUdssR scheitert gerade,

zerbrochen an der Ignoranz europäischer Eliten, die glaubten, ausschließlich Wirtschaft und rabiat vorrangetriebene political correctness, verbunden mit exzessiven Sozialstaat reichten aus, um die Völker Europas in einem Einheitsbrei auflösen zu können. Nun stellt sich heraus - überraschenderweise??? - daß dieses "Programm" grandios scheitern wird. Nur wenig wird uns bleiben, die Spielräume der Vergangenheit blieben ungenutzt, die Tüchtigen sitzen heute in Asien, die Gebärfreudigen in der mos lemisc hen oder schw arzafr ikanischen Welt. Europa gibt sich gerade auf und wird - wenn nicht radikal umgedacht wird - in seiner Tradition untergehen. Was wurde falsch gemacht?

Versäumt wurde, den Europäern ein "Wirgefühl" zu vermitteln, aber auch den Europäern den einzigartigen Vielklang der europäischen Kultur, namentlich das Zusammenspiel der englischen, französischen, deutschen, italienischen und slawischen Kultur näherzubringen und so ein Europa der Vielfalt zu schaffen, das sich in seinem Gesellschaftsmodell klar von den anderen "Weltbildern" (Orient, ferner Osten, Nordamerika) absetzt. Ein vielklingendes, selbstbewusstes, starkes Europa sozusagen.

Antworten Gast: gast
31.12.2010 20:52
1 0

Re: Die EUdssR scheitert gerade,

Europäischer Hedonismus und <Wir-Gefühl> passen nicht zusammen.

Die Asienkrise 1997 war viel heftiger als unsere. Gut, unsere Krise ist derweil noch am Staat u. Banken hängengeblieben und noch nicht bis zum Volk durchgekommen. Kann ja noch werden.

In Asien haben die Krise Staat, Wirtschaft u. Private sofort körperlich gespürt. Asiens Zentralbanken haben über Nacht sämtliche Währungsreserven verloren.
Die Notenbank von Südkorea hat das Volk aufgefordert, freiwillig!!! ihr Gold u. Geschmeide bei ihr abzugeben. Angeblich sind über 200 Tonnen Gold, meist in Form von Schmuck zusammen gekommen. Wahrlich ein starker Akt des "Wir-Gefühls".


 
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