Sarkozy: "Untergang des Euro wäre das Ende Europas"

01.01.2011 | 09:51 |   (DiePresse.com)

Der französische Staatspräsident will für den Erhalt des Euro kämpfen. "Der Euro ist die Grundlage unseres Wohlstands", sagt die deutsche Kanzlerin Merkel. Indes begrüßt Estland als 17. Land den Euro.

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Frankreich will sich mit seiner ganzen Kraft für den Erhalt der europäischen Gemeinschaftswährung einsetzen. "Der Untergang des Euro wäre das Ende Europas", sagte der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy am Freitag in seiner Neujahresansprache. Er wolle dafür kämpfen, dass es keinen Rückschritt in der Eurozone gebe. Sarkozy werde es nicht zulassen, dass Frankreich anderen europäischen Staaten in die Schuldenkrise folge.

"Die Länder, die über ihre Verhältnisse gelebt haben, ohne an den nächsten Tag zu denken, haben einen hohen Preis bezahlt. Meine Hauptaufgabe ist es, Frankreich vor einem solchen Szenario zu schützen", sagte Sarkzoy. Er versprach, sich an die Pläne zur Sanierung der angeschlagenen Staatsfinanzen zu halten.

2010: Das schreckliche Jahr des Euro

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Merkel: "Euro ist die Grundlage unseres Wohlstands"

In Deutschland machte sich Bundeskanzlerin Angela Merkel ebenfalls in ihrer Neujahrsansprache für den Euro stark. "Der Euro ist die Grundlage unseres Wohlstands", sagte die CDU-Politikerin am Freitagabend. "Deutschland braucht Europa und unsere gemeinsame Währung." Dabei stehe Europa in diesen Monaten inmitten einer großen Bewährungsprobe. "Wir müssen den Euro stärken."

Euro offizielles Zahlungsmittel in Estland

In Estland ist seit Mitternacht der Euro das offizielle Zahlungsmittel. Mit der Silvesterfeier verabschiedete sich die Baltenrepublik von der Landeswährung Krone und begrüßten mit dem Jahr 2011 den Euro als neues Zahlungsmittel. Die Baltenrepublik mit ihren 1,3 Millionen Einwohnern ist damit das 17. Land der Eurozone und die erste frühere Sowjetrepublik, die die europäische Gemeinschaftswährung annimmt. Das Finanzministerium in Tallinn hat einen reibungslosen Übergang zu der neuen Währung zugesichert.

EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso begrüßte den Beitritt der Esten zum gemeinsamen Währungsgebiet. "Das ist ein starkes Zeichen für die Attraktivität und Stabilität, die der Euro den Mitgliedern der Europäischen Union bringt", erklärte er. "Der Euro ist dazu da, das Alltagsleben zu verbessern. Estlands Beitritt bedeutet, dass nun über 330 Millionen Europäer Euro-Scheine und -Münzen in ihren Taschen haben.

Estland drittes osteuropäisches Euro-Mitglied

"Estland, das seit 2004 Mitglied der Europäischen Union ist, wird das dritte osteuropäische Land nach Slowenien und der Slowakei, das den Euro annimmt. Dieser Beitritt gilt angesichts der anhaltenden Krisen in Griechenland und Irland als Vertrauensbeweis für die Gemeinschaftswährung. Die Baltenrepubliken Lettland und Litauen streben ebenfalls einen Euro-Beitritt an, aber erst in einigen Jahren.

(Ag.)

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116 Kommentare
 
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Antworten Gast: Hoffnungsträger
01.01.2011 12:42
3 0

Re: Untergang des Euros wäre das Ende der nun herrschenden Elite.

Wenn das, was da von Paris bis Berlin vor sich hin herrscht, die Elite sein soll, ist unsere Laura ja geradezu ein Göttergeschenk.

Re: Re: Untergang des Euros wäre das Ende der nun herrschenden Elite.

Gut gebrüllt, Löwe. Armseliges Österreich, mit der Rudas oben drauf. Dazu passt der örf, das Flaggschiff der Kulturgrossmacht Österreich, mit den Galionsfiguren Vera und Barbara Karlich.

Antworten Antworten Antworten Gast: Hoffnungsträger
01.01.2011 13:25
4 0

Re: Re: Re: Untergang des Euros wäre das Ende der nun herrschenden Elite.

Bitte auch Quoten-King Moik - äh, Moschitz mit seinen lustigen Oberkrainer ORF-Skinheads nicht vergessen, die uns hoffentlich auch im neuen Jahr mit ihren Spaßetteln political correct erfreuen werden. Prosit Neujahr!

Gast: gast
01.01.2011 12:11
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Die EU hat keine Eurokrise sondern eine Solvenzkrise

Seit Jahrzehnten lebt Europa über seine Verhältnisse und ist jetzt einfach nur mehr bankrott.
Der Euro ist da nur mehr die öffentliche Visitenkarte, an der man diesen Zustand erkennt.
Schuld ist der Euro an diesem Zustand höchstens, indem er als Brandbeschleuniger wirkte, weil sich die Eurostaaten von Beginn an viel leichter und viel höher verschulden konnten.

Antworten Gast: Der Prophet gilt nichts im eigenen Lande
01.01.2011 13:13
3 0

Re: Die EU hat keine Eurokrise sondern eine Solvenzkrise

Näheres dazu im Buch "Das Schein-Geld-System" des amerikanischen Ökonomen Murray N. Rothbard, dessen Prophzeiungen jetzt Schritt für Schritt eintreten. Rothbard war so wie der Nobelpreisträger F. A. v. Hayek Vertreter der Österreichischen Schule der Nationalökonomie. Wer, wenn nicht wir, hätten auf ihn hören sollen? Statt dessen lernen unsere Jusos mit der Laura die Gschichterln des Herrn Karl der Ökonomie aus dem Kapital, dessen Lektüre schon unseren Heinzi begeisterte, wie er in seinem epochalen Meisterwerk "Reflexionen" berichtet. Es ist halt alles sehr kompliziert.

4 0

Und wieder ein Dolm

der die EU mit Europa verwechselt. Europa wird es immer noch geben, wenn EU und Euro schon lange Geschichte sind. Und ja, beide werden Geschichte sein, der Euro früher, die EU vielleicht etwas später. Denn mit Goodwill und Wegschauen bei Betrügereien und Problemen funktioniert keine Gemeinschaftswährung und auf der Grundlage, dass ein Teil Europas auf Ewigkeit für einen anderen Teil blechen soll funktioniert auch keine Gemeinschaft. Da werden die Handaufhalter nur immer unverschämter und dreister und den Gebern reicht es irgendwann. Denn die Menschen der Geberländer sehen es nicht ein, warum sie den Gürtel enger schnallen sollen, damit der griechische Eisenbahner sich mit 5000 € netto im Monat ein fürstliches Leben gönnt.

Wohlstand gab es in Europa auch schon vor dem Euro, auch in den Mittelmeerländern, denn die konnten die Folgen ihrer absurden Gehaltsseigerungen und fahrlässigen Budgetpolitik damals einfach weginflationieren (Weichwährungspolitik eben). Weichwährungspolitik mit Hartwährung funktioniert aber nicht und führt zwangsläufig in den Staatsbankrott.

Antworten Gast: Schneeräumung
01.01.2011 12:24
2 0

Re: Und wieder ein Dolm

Also bitte, ein bisserl muß man den Sarko und die Angie schon verstehen; denn würden die die Wahrheit sagen, könnte Angie gleich eine Honni-Flatter nach Südamerika machen und den Sarko unter Zurücklassung ihres Reformprojektes DDR 2.0 gleich mitnehmen. Im Moment sind aber alle Flughäfen zugeschneit. Ein bisserl müssen wir noch warten.

Gast: Blankenstein Husar
01.01.2011 12:00
3 0

Fängt das neue Jahr schon wieder mit derselben Lüge

und mit dem selben Gelaber an, mit der das alte gerade zu Ende gegangen ist.

Europa ist nicht die EU!!

Das das ein für alle mal klar ist.

Dieses Deutschland verachtende EU Projekt, wo man sichs auf unsere Kosten gemütlich machen wollte, ist kläglich gescheitert.

Da können die Sarkozzys und Merkels,
die Barrosos und Junckers,
die Rehms und die Rompuys noch so bizeln und winseln, noch so dumm daherschwafeln und noch so lügen.


"Untergang des Euro wäre das Ende Europas"

DAS WÄRE VIELLEICHT EIN BEGINN.Aber ohne Euch Gangster.Dann funktionierts.


Gast: gast
01.01.2011 11:42
3 0

Tage des ungeliebten Teuros sind gezählt

Dieser Gartenzwerg braucht nur sein eigenes hochverschuldetes Land anschauen, das in punkto Verschuldung manche EU-Schweinchenstaaten locker übertrifft. Wenn Frankreich oder Spanien versuchen unter den "Euro Rettungsschirm" zu schlüpfen, wird die Währungsunion krachen und der ungeliebte Teuro bald Geschichte sein.

Antworten Gast: Wintermärchen
01.01.2011 12:04
1 0

Re: Tage des ungeliebten Teuros sind gezählt

Winterzeit- Märchenzeit, auch im sanktionierten Schurkenstaat Ösistan. Am liebsten hören die kleinen Ösi-Schurken vom Zwerg Nase in Paris und dem Berliner Schmähwittchen mit den EU-Zwergen. Auch das tapfere Junckerlein mit seinen Teuro-Bonds wird bejubelt. Das Märchen von des Sarkos neue Kleider und Ösi im Glück kriegen wir demnächst. Und das ist gut so.

Gast: Tellmywill
01.01.2011 11:35
1 0

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.

Es ist gut, wenn man in Europa nicht alle paar Kilometer über eine Grenze stolpert und eine andere Währung braucht.
Aber wir erwarten von den Politikern, dass sie das nicht kaputtmachen. Wenn es eine gemeinsame Währung gibt, dann muss es auch eine gemeinsame Kontrolle geben mit wirksamen Reaktionen. Warum hat man bei den Problemländern so lange zugewartet bis uns allen das Wasser bis zum Hals steht? Haben die Politiker geschlafen? So etwas darf nicht passieren.

Jedes Land, einschließlich Österreich braucht eine Kontrolle der Politiker. Das was wir derzeit haben scheint ein zahnloser Tiger zu sein. Es darf auch nicht sein, das die Politiker der Bevölkerung irgend welche Informationen vorenthalten. Die Politiker arbeiten schließlich im Auftrag der Bevölkerung. Wo gibt es sowas, dass der Auftragnehmer glaubt, dass der Auftraggeber nicht befugt wäre über alles Bescheid zu wissen?

Antworten Gast: mysterium
01.01.2011 12:19
0 0

Re: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.

Die Kontrolleure kontrollieren sich selbst, so schaut es aus. Das wird und kann nie funktionieren.
Europa bewegt sich in Richtung Paria-Großstaat.

Gast: unbeteiligter
01.01.2011 11:35
4 0

Die Angst vor dem bevorstehenden Untergang...

des Euro von Merkel und Sarkozy kann man schon riechen. Die Deutschen lassen sich nicht auf Dauer durch die Nazikeule zum Zahldeppen machen.

Merkel und Sarkozy sind schon Geschichte und die wissen das auch schon .........

Europa schafft sich ab

Die EU in dieser Form ist besser tod als weiterhin am Tropf hängend und auf Pump lebendig. Die meisten wollen das rasche Ende dieses EU-Terrors.

7 0

Sarkozy hat Angst

Banken in Frankreich habe Milliarden in Staatsanleihen der "PIGS"-Staaten investiert.

Siehe dazu

http://www.welt.de/finanzen/article11180828/Frankreichs-Banken-am-staerksten-von-Irland-betroffen.html

Es handelt sich dabei um Geld von Sparern und Pensionskassen, nicht nur um Geld von "Zockern" und Superreichen. Wenn diese Länder kollabieren, fallen auch die Systeme der privaten Zusatzpensionen, und die Banken in ganz Europa würden reihenweise pleite gehen. Da hilft auch kein "Schutzschirm" mehr. Der Euro wäre dann wertlos, und wir hätten Zustände wie in Argentinien. Ein Absturz einer Währung von der Größe des Euro wäre auch eine soziale und politische Katastrophe. Es gäbe Revolutionen und Aufruhr.

Antworten Gast: Same procedure
01.01.2011 11:32
5 0

Re: Sarkozy hat Angst

Worum's geht, wissen wir doch schon dank Präsident Mitterand, der im französischen Fernsehen triumphierend verkündete: Maastricht ist wie Versailles ohne Krieg! Nach dem Diktat von Versailles hätte Deutschland mehr Gold zahlen müssen, als überhaupt auf der Welt vorhanden war; die letzte Rate wäre 1988 fällig gewesen, also 70 Jahre leben auf deutsche Kosten. Das will halt Sarko auch, kann man verstehehn, wer wollte das nicht? Na also.

Gast: 1. Parteiloser
01.01.2011 11:13
9 0

Frankreich wird den Euro in die Luft jagen und die EU gleich mit dazu!

Sarkozy hat mit seiner Aussage Recht: "Der Untergang des Euro wäre das Ende Europas". Sarkozy verschweigt aber, dass Frankreich um Begriff ist den Euro in die Luft zu jagen und die EU gleich mit dazu.

Sicher flasch ist die Aussage, dass der Euro die Grundlage unseres Wohlstandes ist. Dieser Wohlstand, durch den Euro, ist bei den Menschen nachweislich nicht angekommen!

Kennzahlen aus dem CIA World Factbook.

Schulden je verf. Arbeitskraft:
Frankreich: 73.242.- USD
Portugal: 32.231.- USD

Schulden in % des BIP:
Frankreich: 77,6%
Portugal: 76,8%

Staatsausgaben in % des BIP:
Frankreich: 56%
Portugal: 51%

Frankreich geht in schnellen Schritten einer Verschuldung von 100% des BIP zu, mit den ausgegliederten Schulden ist das wohl schon passiert. Auch 2010, dem Jahr einer guten Konjunktur, fährt Frankreich ein Defizit von 7,5% des BIPs ein!

Frankreich hat auch keine Chance die notwendigen strukturellen Reformen zu machen, weil die Franzosen archaische Vorrichtungen auspacken würden und es zu anarchistischen Zuständen kommen würde.

Der Euro wird den Bankrott Griechenlands aushalten, wird den Bankrott von Irland aushalten, auch Portugal, Spanien und Belgien. An die hohen Schulden von Italien haben sich die Märkte schon gewöhnt, da wird eher auch nichts Dramatisches passieren. Frankreichs Probleme aber, das wird der Euro niemals aushalten und die EU auch nicht.

Frankreich wird die Ketten des Euroraumens sprengen!

ich fürchte,

bei diesem Herrn würde ich keinen Gebrauchtwagen kaufen.

Gast: Money for nothing
01.01.2011 10:59
4 3

Der selbe depperte Schmäh

wie Seinerzeit. Wenn wir in der EU sind dürfen wir
mitreden. Gemeint war allerdings das mitzahlen.
Oder, lieber gemeinsam als einsam. Auf so eine Gemeinsamkeit kann aber von vielen Bürgern gerne verzichtet werden. Denn gemeint ist die Nettozahler gemeinsam auszunehmen und nichts anderes.So gesehen,würden viele mit Freuden mit
dem Euro gerne untergehen und mit dem Schilling
wie der Phönix aus der Asche wieder auferstehen.

Antworten Gast: Danksagung
01.01.2011 11:52
2 0

Re: Der selbe depperte Schmäh

Danke Wolfi, danke Vickerl, daß ihr uns Unverständige nicht allein draußen im Regen habt stehen lassen, sondern mit sanfter Gewalt in die Joschka-Wertegemeinschaft vollintegriert habt, und uns unsere Gitti sogar noch einen EU-Tausender spendiert hat. Das werden euch die dankbaren Wähler nicht vergessen und die segensreiche SPÖVP immer wieder wählen. Da kann der Strache jede Hoffnung fahren lassen. Und das ist gut so!

P. S.: Weiß vielleicht wer, warum unser Vickerl, das EU-Paradies vor Augen, nach Süd-Amerika abgepascht ist, statt die kommenden Segnungen in vollen Zügen auszukosten wie der Wolfi und die Nina?

Antworten Antworten Gast: Alles im Griff
01.01.2011 12:36
0 0

Re: Re: Der selbe depperte Schmäh

Wenn das mit der EU so weitergeht, wird bei Ansichtigwerden von wem, wenn nicht ihm, jeder Ösi zum Rumpold. Der Vickerl ist ja nicht mehr greifbar - im wahrsten Sinne des
Wortes. Und das ist gut so. Für den Vickerl.

Gast: gast
01.01.2011 10:54
5 3

gebetsmühlenartige lügen..



die in wahrheit bedeuten :

der (unausweichliche) untergang des euro wäre das ende der eu !

den völkerpferch wollen die menschen, zumindest in den geberländern aber schon lange nicht mehr!

europa besteht danach sogar wieder besser und zukunftsträchtiger!

niemand kann von uns verlangen, daß wir jetzt jahrzehntelang robot leisten, bei häusliger bezahlung und versorgung, bis ALLE länder auf gleichem(niedrigem) niveau sind !

EU- NEIN DANKE !!!

Antworten Gast: gast
01.01.2011 11:50
2 0

Re: gebetsmühlenartige lügen..



und die von der eu bezahlten rotstrichler holen sich einen runter !

hilft nichts, wahrheit bleibt wahrheit !

0 0

Warum wird der Euro

aus der Deklination herausgenommen?

Gast: das Ferkel sagt
01.01.2011 10:16
0 0

ich habe das alternativlose copyright für diesen Unsinn


Gast: Onkel Hans
01.01.2011 10:14
9 2

Das neue Jahr fängt ja gut an: Die Katze läßt das Mausen nicht ... und ein PolitclownIn nicht das Lügen!


Euro als Grundlage von Deutschlands Wohlstand? Meines Wissens war Deutschland auch in Vor-Euro-Zeiten wohlhabend (wohlhabender?).

"Deutschland braucht Europa und unsere gemeinsame Währung": Wie ich immer sag; Politclown-Aussagen sind Kontraindikatoren. Jedes Kind weiß, dass dieses EU-Europa samt Euro hauptsächlich von Deutschland finanziert wird. Ohne Deutschland wären Europa und der Euro schon längst tot.

Gast: Irrtum Frau Merkel!
01.01.2011 10:08
5 0

gast

Der Euro ist der Grund, weshalb der allerorts verkündete Wirtschftsaufschwung an uns spurlos vobeigeht. Die Städte und Kommunen verarmen zusehens, die Löhne stagnieren, und 7 Millionen Menschen arbeiten zu Niedriglöhnen, unterhalb der Mindestlöhne die in anderen europäischen Staaten gezahlt werden.

Europa barucht eine Wirtschaftgemeinschaft, wie die EWG eine war. Wegen großen Unterschiede in der Wirtschaftsleistung der Euroländer ist eine Währung mit Wechselkursen dringend nötig.

Antworten Gast: gast
01.01.2011 10:27
2 0

Kommune?

Aha, ein Deutscher.
Bei uns heißt das "Gemeinde" - hat dann aber nix mit Religion zu tun...

Antworten Antworten Gast: gast
01.01.2011 10:55
2 1

Re: Kommune?




und RECHT hat der deutsche !!

Gast: gast
01.01.2011 10:05
2 0

so ein blödsinn

er und merkel wollen sich nur wichtig machen und als helden feiern lassen, langsam wirds echt peinlich

dieses euro geplärre geht den leuten wirklich auf die nerven

Antworten Gast: Horrorvision
01.01.2011 11:23
1 0

Re: so ein blödsinn

Ohne Euro kein Europa! Ohne Rapid keine Champions-League, ohne Pfarrer Friedl kein Vatikan! So schaut's aus!

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Soweit ich mich erinnern kann, hat es Europa schon

vor der EU und natürlich auch vor dem Euro gegeben und das Zusammenleben unter den Völkern hat nach dem 2. Weltkrieg über viele Jahrzehnte lang tadellos funktioniert.
Erst durch den Euro und die dadurch aufgetretenen wirtschaftlichen Verwerfungen beginnt das Zusammenleben wieder problematisch zu werden. Die Deutschen wollen nicht für die Griechen zahlen, die Griechen betrachten die Deutschen als Wirtschaftsimperialisten etc.

Gast: Savoyen
01.01.2011 09:51
8 1

Europa wird auch ohne Euro und das Kunstgebilde EU weiterleben

und hätte dadurch die reale Chance, die volkswirtschaftlichen Ergebnisse innerhalb der Nationalstaaten anhand des Kurses ihrer eigenen Währung korrekt widerspiegeln zu lassen. Man nehme nur den Schweizer Franken als Beispiel und Vorbild! Auch die dort noch funktionierende Demokratie hat Vorbildwirkung und wird innerhalb der EUdSSR nicht mehr in dieser ursprünglichen Form angewandt. Man ist zur Oligarchie übergegangen - ohne daß es die Medien oder gar die ansonst so kritischen Künstler auch nur ein bisschen gestört hätte.
Gute Nacht EUdSSR!

Gast: I Ging 1/21
01.01.2011 09:48
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Regionalgeld

Der €uro soll durch regionale Gelder - mit Umlaufgebühr - ergänzt oder ersetzt werden. Dann ist eine leistungslose Geldvermehrung nicht mehr möglich.
www.humane-wirtschaft.de

Gast: Gast
01.01.2011 09:47
6 0

Ist der Untergang... W E I L ?????????

Ich hab diese Panik-Mache von Blindgängern (= Politiker & Analysten) schon sooo satt.

Die tun alle so, als ob es vorher nicht schon hunderte Jahre lang, nationale Währungen gegeben hätte...


7 2

Der Euro ist die Grundlage seines Wohlstands

mir ist der typ wurscht. Ich WILL den Schilling zurück. den können sich diese Herren und Damen nicht leisten.
Vorher gings mir besser.und aus

Schon vorbei!

wenn diese sogenannten "politischen Eliten" schon von einem Untergang des Euro reden, dann kann man schon davon ausgehen das dieses Euro Projekt gescheitert ist.
So oder so brauchen die Banken Europas und in den USA einen gewaltigen Haircut der Sparer und den Haltern von diversen Papierversprechungen.

Europa durch etwaige Währungsreform und USA durch gewaltige Inflation!

Merkel und Sarkozy erinnern irgendwie an die Propaganda im 3 Reich. Die haben den Leuten auch noch den Endsieg vorgegaukelt obwohl schon alles verloren war.

Aber ich weis der Euro ist ja alternativlos

Gast: Nemesis
01.01.2011 09:35
6 0

Na dann wollen wir hoffen dieses linke von Multikulti verseuchte Europa möge bald mit dem Euro untergehen.


Irrtum Herr Sarkozy!

Der Untergang des Euro wäre die einzige Chance, die unterschiedlichen volkswirtschaftlichen Realitäten anhand verschiedener Währungen korrekt abzubilden. Der Euro ist nicht die Grundlage unseres Wohlstandes - welchen Wohlstandes eigentlich, wenn dauernd neue Rettungsschirme aufgespannt werden müssen? Die Grundlage eines wohlstandes kann nur in jenem Ergebnis zu finden sein, was eine Volkswirtschaft erzielt. Wenn davon aber immer wieder neue Milliarden an marode Staaten abgegeben werden und die Bevölkerung mit Lohn- und Pensionskürzungen, und Cuts im Sozial- Versorgungsbereich dafür bezahlen muß, kann man doch nicht von Wohlstand sprechen. Diese Zyniker sind entweder totale Realitätsverweigerer, oder aber sie belügen das Volk im vollen Bewußtsein, um die Interessen der Banken und Konzerne weiterhin über die elementaren Bedürnisse der Menschen zu stellen.

Antworten Gast: FAQ
01.01.2011 12:11
0 0

Re: Irrtum Herr Sarkozy!

Bitte, wieso "entweder - oder" statt "sowohl - als auch"?

 
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