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"Mein Beileid": Krugman bedauert Estlands Euro-Beitritt

01.01.2011 | 16:49 |   (DiePresse.com)

Als erste ehemalige Sowjetrepublik tritt Estland der Euro-Zone bei. US-Ökonom Paul Krugman sieht das kritisch.

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Inmitten der Schuldenkrise in Europa führt Estland mit großen Hoffnungen auf wirtschaftliche Verbesserungen den Euro ein. "Das ist ein kleiner Schritt für die Euro-Zone, aber ein großer Schritt für Estland", sagte Ministerpräsident Andrus Ansip am Neujahrstag in der Hauptstadt Tallinn, wo er als erster Este Euro-Geldscheine statt Kronen aus einem Automaten zog.

Estland ist das dritte unter den neuen ost- und zentraleuropäischen Mitgliedern der Europäischen Union mit der Gemeinschaftswährung. Zuvor hatten Slowenien und die Slowakei dieses Ziel erreicht. Es gebe keine Schwierigkeiten bei der Umstellung, teilte die Zentralbank am Samstag in der Hauptstadt Tallinn mit. Viele Menschen befürchten allerdings einen weiteren Preisanstieg.

Erste Ex-Sowjetrepublik in Euro-Zone

Um Mitternacht wurde das baltische Land mit 1,3 Millionen Bürgern, das der EU seit 2004 angehört, zum Euro-Land - als erste frühere Sowjetrepublik. Insgesamt leben nun in der Eurozone 330 Millionen Menschen. Die Staats- und Regierungschefs hatten bei einem Gipfel im Juni in Brüssel endgültig Grünes Licht für die Einführung der EU-Währung in Estland gegeben.

Estland erfüllt im Gegensatz zu seinen Nachbarn Lettland und Litauen die Beitrittsbedingungen mit einem annähernd ausgeglichenen Staatsbudget und geringen öffentlichen Schulden. Die Teuerungsrate allerdings hat zuletzt kräftig angezogen und liegt mit fünf Prozent im EU-Vergleich hoch. Schon 2007 hätten die Esten um ein Haar den Beitritt zum Euro geschafft, scheiterten aber hauchdünn an der zu hohen Inflation.

"Starkes Signal für Attraktivität des Euro"

In der Euro-Krise, die Rettungsaktionen für wackelnde Euro-Länder wie Griechenland und Irland notwendig machte, sind Staaten mit stabiler Budgetpolitik in der EU willkommen. "Der Eintritt Estlands in den Euroraum ist ein starkes Signal für die Attraktivität des Euro und die Stabilität, die dieser den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union bringt", sagte EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso.

Andere Staaten Mittelosteuropas, etwa Polen und Ungarn, werden ihre Währungen hingegen nicht so schnell gegen den Euro tauschen. Sie sind angesichts der Turbulenzen rund um die Schuldenkrise skeptisch geworden, ob ein Beitritt ihnen viele Vorteile bringt.

"Das letzte Ticket für die Titanic"

"Wir sind stolz, Mitglied der Euro-Zone zu sein", sagte Ansip. Bereits am Freitag war die bevorstehende Einführung im Land groß gefeiert worden. Estland hofft, durch den Beitritt mehr ausländische Investoren anzulocken und den Handel zu stärken. Die Furcht vor einer Abwertung des Geldes soll schwinden und die Aufnahme von Krediten für die Bürger kalkulierbarer werden.

Unumstritten ist der Beitritt im Land nicht. Kritiker erklärten, Estland löse "das letzte Ticket für die Titanic". Der Wirtschaftsexperte und Nobelpreisträger Paul Krugman schrieb in seinem Blog, der Schritt sei zwar ein Symbol für Estlands Wandel von einer ehemaligen Sowjet-Provinz zu einem guten Bürger Europas. Die Kosten für die Wirtschaft seien aber hoch. "Von daher - Glückwünsche, aber zugleich auch mein Beileid."

"In Euro-Zone passieren dramatische Dinge"

In Polen bekräftigte Notenbank-Chef Marek Belka seine Skepsis. "In der Euro-Zone passieren dramatische Dinge - warum also sollen wir uns beeilen", sagte er der Zeitung "Super Express". Sein Land werde erst beitreten, wenn es wieder "Ordnung" in der Euro-Zone gebe. Tschechiens Ministerpräsident Petr Necas hatte zuletzt bekräftigt, auf absehbare Zeit bringe der Euro seinem Land keine Vorteile.

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte sich hingegen in ihrer Neujahrsansprache für die Gemeinschaftswährung stark gemacht. "Der Euro ist die Grundlage unseres Wohlstands", sagt sie. Der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy erklärte, er wolle sich mit ganzer Kraft für den Erhalt der Gemeinschaftswährung einsetzen. "Der Untergang des Euro wäre das Ende Europas." Der slowakische Präsident Ivan Gasparovic wandte sich in seiner Neujahrsansprache entschieden gegen Versuche, die Mitgliedschaft seines Landes in der EU und in der Eurozone infrage zu stellen. "Die Mitgliedschaft in der Eurozone hat die Position der Slowakei in der EU stabilisiert und den Zufluss von Investitionen aus dem Ausland ermöglicht", betonte Gasparovic.

(Ag.)

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113 Kommentare
 
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Viel Aufregung um nichts?

Die EURO-Untergangsszenarien sind ziemlich fehl am Platz. Sie dienen eher nur dazu, die Emotionen für noch höhere (und letztendlich unbezahlbare) Schulden zu bedienen.

Der EURO (inkl. dessen Kurs) wurde als "Schönwetterwährung" konzipiert, welcher sich hauptsächlich an der (Export-) Wirtschaftsleistung Deutschlands orientierte. Er wird daher (höchstwahrscheinlich) nicht verschwinden, sondern wird sich, freiwillig oder zwangsweise, dem Durchschnitt der Wirtschaftsleistung aller EURO-Teilnehmerländer anpassen müssen. Die vereinzelten Vorschläge für einen Süd- und Nord-EURO gehen ja bereits in diese Richtung. Und eine EU-Wirtschaftsregierung wird dem ebenfalls auf Dauer nicht ausweichen können.

Nur freiwillig (und rasch) wäre besser und billiger, billiger für die haftenden Länder. Je länger man diesen "Untergang" = Anpassung an die Gesamtwirtschaftsleistung hinausschiebt, desto teuerer wird er für die "sparenden und haftenden" Teilnehmer daran. Aber vice versa, desto günstiger für die (größeren) Schuldenmacher.

Krugman soll seinen Nobelpreis zurückgeben

Die Analyse, dass Österreich bankrott ist, hat gezeigt, dass der Herr Krugmann keine Ahnung von Wirtschaft hat. Jetzt muss er seine entbehrlichen Äußerungen gegen Estland loslassen.

Antworten Gast: Wähler
03.01.2011 16:51
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Re: Krugman soll seinen Nobelpreis zurückgeben

Blödsinn. Er sagte nicht, dass Österreich bankrott ist, sondern dass das Risiko, dass Österreich bankrott gehen könnte auf Grund der sehr starken Expositur seiner Banken in Osteuropa, sehr hoch ist. Glücklicherweise für Österreich schossen sich die Finanzmärkte nicht auf Osteuropa, sondern auf Südeuropa ein. Aber was nicht ist, kann ja noch werden.

Gast: Gast
02.01.2011 22:28
3 8

So dumm kann man nicht sein,

dass man den Euro als Währung akzeptiert!
Bei Österreich war die dummheit klar, aber bei den baltischen Ländern?
Denen fehlt wohl auch ein bisschen Inteligenz

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Re: So dumm kann man nicht sein,

ganz schön dumm, wenn man so was dummes schreibt.
Alle Nachplapperer werden irgendwann akzeptieren müssen, dass der Euro ein starke Währung ist und bleiben wird.

Genau genommen befinden wir uns schon mitten in einem veritablen Wirtschaftskrieg Amerikas gegen den Rest der Welt!

Wobei hier Amerika mit dem Finanzzentrum Wallstreet gleichzusetzen ist. Dort wird alles Erdenkliche unternommen, vom eigenen Finanzchaos abzulenken und die ganze Welt an der Sanierung der US-Finanzwirtschaft mitzahlen zu lassen!!!

Re: Genau genommen befinden wir uns schon mitten in einem veritablen Wirtschaftskrieg Amerikas gegen den Rest der Welt!

Sehr richtig analysiert!

Re: Re: Genau genommen befinden wir uns schon mitten in einem veritablen Wirtschaftskrieg Amerikas gegen den Rest der Welt!

Nicht nur richtig; die sich andauernd selbst beweihräuchernden und dauergrinsenden europäischen Politiker arbeiten den US-Boys mit dem gewaltsam hochgehaltenen EURO-Kurs auch noch brav in die Hände.

PS: Den "Wirtschaftskrieg" gewinnt der, der auf Dauer mehr exportiert (einnimmt). Und ein niedrigerer Wechselkurs fördert die Exporte und spielt, zumal in einem großen Wirtschaftsraum (USA, China, Europa), nur die 2.te Geige für die Inlandswirtschaft.

Genau genommen befinden wir uns schon mitten in einem veritablen Wirtschaftskrieg Amerikas gegen den Rest der Welt!

Wobei hier Amerika mit dem Finanzzentrum Wallstreet gleichzusetzen ist. Dort wird alles Erdenkliche unternommen, vom eigenen Finanzchaos abzulenken und die ganze Welt an der Sanierung der US-Finanzwirtschaft mitzahlen zu lassen!!!

Die Zukunft wird Prognose verifizieren

Auch wenn der Beitritt Estlands als Signal interpretiert wird. so darf man nicht vergessen, daß Estland in Relation zum Euroraum kaum eine Rolle spielt.

Die aktuellen wahren Big-Player sind die verschuldeten Staaten Italien und Spanien, welche heuer beachtliche Kredite benötigen sowie vor allem Deutschland und Frankreich, welche eine Belastung der eigenen Bevölkerung durch andere Staaten in größt möglichen Ausmaß verhindern wollen.

Dazwischen ist der Markt, der auf die Signale der einzelnen Staaten reagiert.

Durch die unterschiedlichen Einzelinteressen der Staaten ist die langfristige Sicherung des Euro in der derzeitigen Form nicht vorstellbar, da die gemeinsame, übergeordnete Linie fehlt

Entweder man entschließt sich zu einer EU-Wirtschaftsregierung mit den entsprechenden Hoheitsbefugnissen (gemeinsame Wirtschafts-, Steuer- und Sozialpolitik) oder man leitet die Trennung des Euro in eine homogenere Weich- und Harteurozone ein.

Alle anderen Aktivitäten können nur zu einer kurzfristigen Beruhigung der Märkte führen, wobei diese mit enormen Kapitalbeträgen erkauft werden muß.

EUR USD Chart

Ist doch immer das gleiche, wenn aus den Vereinigten Schulden von Amerika solche Kommentare geschoben werden, dann beginnt der EUR gegen den USD wieder aufzuwerten.
Dazu kann man alle Kommentare und Fundamentaldaten auch einfach unbeachtet lassen und sich nur eine EUR/USD Chart anschauen.
Ich wag mal eine Prognose: Der EUR wird in den nächsten 6 Monaten von 1,3368 bis ca. knapp unter 1,5USD aufwerten.
Krugman sucht halt noch ein paar Idioten die jetzt billig ihre EUR in USD tauschen.
Warscheinlich spekuliert er auch gegen den USD.
https://www.cortalconsors.de/Kurse-Maerkte/Allgemein/Kurs-Snapshot/Charts/id1390634-EURO---US-DOLLAR--EUR-USD-

Re: EUR USD Chart

Und genau das hilft der US-Wirtschaft.

Bitte aufwachen, der mit immensen Schulden und Haftungen für Europa zwangsweise hochgehaltene EUR-Kurs, ist genau das was die US-Boys zum Ziel haben. Siehe auch deren Bestrebungen den Yuan-USD-Kurs in die selbe Richtung (USD abwärts) zu drehen.

PS: Wenn der Mohr (Europa) dann seine Schuldigkeit getan hat, kann er gehen (denn EURO erst später abwerten und die zusätzlichen Schulden - fürs EURO-Kurs-Hochhalten und damit Stützung der US-Wirtschaft - bezahlen).

Gast: Hochwuerden
02.01.2011 13:25
8 7

Also ich finde das wirklich toll, daß die Esten mit uns untergehen wollen, das nenne ich Solidarität.....


Antworten Gast: Hochwuerden
02.01.2011 20:41
2 1

Re: Also ich finde das wirklich toll, daß die Esten mit uns untergehen wollen, das nenne ich Solidarität.....

Wirtschaftswissenschafter erwartet 2011 zahlreiche Staatsbankrotte:

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/thema/1353667/

Gast: Der Prinz
02.01.2011 13:01
11 2

Amerikanische Propaganda!

Ich verstehe nicht, warum die europäische Presse überhaupt noch die Aussagen dieses "anerankannten" Ökonomen abdruckt, wo doch jeder weis, dass er ausschließlich amerikanische Interessen vertritt!

von obama bis menachim begin, die nobelpreisfehlentscheidungen

sind legendär, der krugmann leider eine besonders lautstarke die besonders viel stinkt, äh, senf abgibt.

Weder ist der euro am ende noch wird er je am ende sein, krise gibts in einigen ländern, die den euro eingeführt haben und pleite sind und einigen ländern, deren banken den pleitegeiern viel geld geborgt haben.

aber warum soll das das ende des euro bedeuten? ok., mag er zum dollar abwerten - doch angesichts der maroderen amerikanischen zustände ist nicht einmal das wahrscheinlich, schon vergessen, zur zeit der einführung war der kurs ca 1:1, dann gings kurz drunter und seither liegen wir immer wesentlich drüber, also von europleite ist weit und breit nix zu bemerken

Antworten Gast: Bärenfalle...
02.01.2011 15:06
2 1

Re: von obama bis menachim begin, die nobelpreisfehlentscheidungen

Schön wenn man wie gebannt auf einen anderen Ertrinkenden (Dollar) starrt und sich freut .. man ertrinkt etwas langsamer.

Der wahre Verlauf der Euroentwertung zeichnet sich gegenüber anderen Währungen ab.

Vom Schweizer Franken, der Tschechenkrone bis zum thailändischem Baht, gegen diese (und so ziemlich alles andere inklusive Rohstoffe) verliert der Euro z.T. massiv.

Bzgl. Europleite .. wenn Sie und ich davon etwas im Alltagsleben bemerken ist es bereits zu spät *G*


Antworten Gast: gast
02.01.2011 13:47
3 7

Re: von obama bis menachim begin, die nobelpreisfehlentscheidungen

Nein der Euro ist nicht am Ende, nur Europa.
Verfällt eine Währung (der Dollar auch), so stimmt mit dem Land irgend etwas nicht.
Ist ja auch wirklich schwer herauszufinden, was da nicht stimmt.

Gast: urstrumpftant
02.01.2011 12:34
6 3

Der blog liest sich aber anders

Krugman wünscht Estland kein Beileid zur Einführung des Euro, sondern stellt fest, dass es ein steiniger Weg für die Esten war und ist - hohe Arbeitslosigkeit, wenig Wachstum usw.

Schön langsam habe ich das Gefühl, dass jede Winzigkeit herangezogen wird um einen Euro-kritischen Beitrag zusammen zu bringen.

2 0

Re: Der blog liest sich aber anders

Da stimme ich dir zu. Im Artikel wird seine Meinung besser dargestellt, aber das Wort "bedauert" in der Überschrift ist vollkommen fehl am Platz.

Die eigentliche Aussage über Estland steckt in dem Satz: "This wasn’t the glittering euro entrance you were promised.".

1 1

Re: Der blog liest sich aber anders

und das unter der überschrift "wirtschaft", schon seltsam!

Gast: penseur
02.01.2011 10:16
5 3

Hurra, neuer Zahler ist da

Krugman hat recht. Estland hat keine Schulden und ein ausgeglichenes Budget. Solche Mitglieder kann man brauchen, um die Schulden der Pleitestaaten zahlen zu helfen. Und Kleinvieh macht auch Mist.
Einziger Trost für die armen Esten:
Sie werden beim Nord-EURO dabei sein, wenn sie bis dahin nicht selber pleite sind.

wer

ist krugmann? weiss er wirklich so viel? österreichische medien sind offenbar sehr anfällig auf us amerikanische expertise... wie hat noch dieser anwalt geheissen, der mit seinen sammelklagen plötzlich über österreich hergefallen ist? offenbar hat europa die usa auf den rängen hinter china und indien überhohlt, sonst würde man sich nicht derart bemühen, die europäische wirtschaft noch kranker zu reden als sie eigentlich ist. aber wir wissen alle: wenn wir die bildung unserer kinder vernachlässigen, werden wir untergehen, der turnaround wäre noch zu schaffen, ein wenig zeit haben wir ja noch. oder nicht?

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Re: wer

"aber wir wissen alle: wenn wir die bildung unserer kinder vernachlässigen, werden wir untergehen"

Die Bildung der Kindern zu fördern muss man zuerst Kinder erzeugen! Österreicher habe aber es verlernt Kinder zu erzeugen. Dafür können sie bessere Wirtschaftsanalysen als Krugman machen!

Antworten Antworten Gast: Penseur
02.01.2011 13:43
4 2

Re: Re: wer @Svenco

Lieber weniger Kinder und die gut ausgebildet, statt eine Herde ungebildeter und überheblicher Dodln.
Auf die Qualität kommts an, nicht auf die Quantität, lieber Svenco.

Antworten Gast: Wähler
02.01.2011 11:31
2 8

wer ist krugmann?

Paul Krugmann ist der Nobelpreisträger für Wirtschaft des Jahres 2008.

Ja, er weiß wirklich so viel. Und im Gegensatz zu dem, was einige Verschwörungstheoretiker in Internetforen faseln, sind weder die USA noch China an einem schwachen Euro interessiert. Schon aus Eigennutz wünschen sie, dass der Euro möglichst stark, also teuer ist.

 
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Hobbyökonom