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USA: Die Angst vor der Katastrophe

07.01.2011 | 18:38 |  von Stefan Riecher (Die Presse)

Verweigert der Kongress Obama das weitere Schuldenmachen, sind die USA im Frühling zahlungsunfähig – ein Schreckensszenario für die ganze Welt. Die USA halten bei einer Verschuldung von knapp 95% des BIP.

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Wien. Wenn der Finanzminister der mit Abstand größten Volkswirtschaft der Welt von einer möglichen Zahlungsunfähigkeit seines Landes spricht, ist Feuer am Dach. Man steuere auf „katastrophale ökonomische Konsequenzen“ zu, erklärte Timothy Geithner Donnerstagnacht. Der Kongress müsse schleunigst ein Gesetz zum weiteren Schuldenmachen absegnen. Andernfalls steuerten die Vereinigten Staaten und mit ihr die Weltwirtschaft auf „Jahrzehnte des Leidens“ zu, sagte der Politiker.

Der Grund für die Aufregung liegt in der sogenannten Schuldengrenze der USA. Per Verfassung ist geregelt, dass die Regierung keine Schulden aufnehmen darf, wenn die Gesetzgebung dies nicht ausdrücklich erlaubt. Aktuell hat der Kongress grünes Licht für eine Staatsschuld von insgesamt 14,3 Billionen Dollar (10,9 Billionen Euro) gegeben. Wird dieser Wert erreicht, gibt es im Prinzip nur zwei Möglichkeiten: Entweder die Gesetzgeber erhöhen das Limit, oder die USA können ihre Staatsanleihen nicht mehr bedienen und müssten offiziell die Zahlungsunfähigkeit erklären.

Ein politisches Hickhack

Viel Zeit, um dieses Horrorszenario abzuwenden, bleibt nicht mehr. Die Vereinigten Staaten halten bei einer Verschuldung von 13,95 Billionen Dollar oder knapp 95 Prozent der Wirtschaftsleistung. Laut Geithner wird die Schuldengrenze möglicherweise schon im März erreicht, spätestens aber im Mai. Die Opposition hat bereits zugestimmt, dass grundsätzlich an einer Erhöhung des Limits kein Weg vorbeiführt. Allerdings ist ein politischer Streit ausgebrochen, der im schlimmsten Fall in der Verweigerung der Republikaner gipfeln könnte, das weitere Schuldenmachen abzusegnen.

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Der republikanische Fraktionsführer John Boehner, dessen Partei seit dieser Woche im Repräsentantenhaus die Mehrheit hält, will Barack Obama umfassende Zugeständnisse abringen. Man werde die Grenze nur anheben, wenn sich die Demokraten gleichzeitig verpflichteten, die Neuverschuldung „deutlich zu reduzieren“. Obamas Demokraten betonten bis zuletzt, man wolle sich nicht politisch erpressen lassen. Die Schuldengrenze solle angehoben werden, ohne dabei dem Weißen Haus jeglichen „finanziellen Handlungsspielraum“ zu nehmen.

Wie verfahren die Situation ist, zeigt ein Detail: Die Republikaner wollen Obama in jenem Bereich ein Sparprogramm aufzwingen, dass sich ausschließlich auf die „direkten Kosten“ des Weißen Hauses bezieht. Dieser Block ist politisch äußerst relevant, weil er auch repräsentative Möglichkeiten des Präsidenten regelt, etwa die Ausgaben für pompöse Diners bei Staatsbesuchen.

Schulden schnellen in die Höhe

Beobachter gehen davon aus, dass Obama um Zugeständnisse nicht herumkommen wird. Viele Republikaner machten die Bekämpfung des Defizits im Vorjahr zum zentralen Thema ihres Wahlkampfes. Sie versprachen der Bevölkerung in ihren entsprechenden Wahlkreisen, einer höheren Schuldengrenze keinesfalls zuzustimmen.

Die Angst vor einer kurzfristigen Zahlungsunfähigkeit der USA ist nicht völlig neu. 1995 zwangen die Republikaner den damaligen Präsidenten Bill Clinton, vorübergehend den Pensionsfonds anzuzapfen, um Staatsanleihen zu bedienen. Schließlich stimmten sie einer höheren Schuldengrenze zu.

Der Streit um die Staatsschulden ist seit Monaten bestimmendes Thema der US-Politik. 2008 lag die Obergrenze noch bei zehn Billionen Dollar, seitdem hat sie sich um fast die Hälfte erhöht. Ein 2009 beschlossenes Hilfspaket in Höhe von knapp 800 Mrd. Dollar hat seinen Teil dazu beigetragen. Doch auch ohne diese Sondermaßnahme würde die Staatsschuld bei knapp 90 Prozent des BIPs liegen.

Als größte Volkswirtschaft tragen die USA rund ein Fünftel zur weltweiten Wirtschaftsleistung bei. Ein Zahlungsausfall und ein damit verbundener Einbruch der Wirtschaft hätte „nicht nur für die Amerikaner dramatische Folgen“, warnt Finanzminister Geithner.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 08.01.2011)

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130 Kommentare
 
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Gast: DI.(MUL) Hellmut Paradis
03.06.2011 12:08
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DIE REICHEN KÖNNEN GEHEN, DIE ZURÜCKGELASSENEN ARMEN, HABEN DAS DURCHZUSTEHEN!

DIE REICHEN KÖNNEN GEHEN, DIE ZURÜCKGELASSENEN ARMEN HABEN DAS DURCHZUSTEHEN:

IWF STEIGT AUS
Ist aus dem Griechenland Hilfsprogramm raus.
Und spielt jetzt mit der EU und EZB Katz und Maus.
Doch der EU ist die Angst ins Gesicht geschrieben:
Ein Schrecken ohne Ende ist dem €uro Raum verblieben.
Als ob ein Ende mit Schrecken an dem € ist gescheitert,
Das ist, was die österreichische Regierung nicht mehr erheitert:
Ihr ist der griechische Rock, bis in den € - Untergang und Tod,
Näher als das Hemd von Rot- Weiß - Rot!
Die Lage ist ernst, aber nicht bescheiden,
Wie es die EU- Politiker, zu sagen vermeiden.
Nachdem sie Gott aus der EU-Verfassung haben geschmissen,
Geht es dem €-Raum halt so beschissen.
Die Reichen haben längst ihr Geld in Gold oder Franken
Angelegt in Schweizer Banken.
Die Reichen können gehen,
Die zurückgelassenen Armen haben das durchzustehen!
ABBA Lord: Alles Geld,
gehört Gott in dieser Welt!
Und alles Geld, so muss es sein,
Fließt am Ende der Welt, in Sein Reich hinein.
©VÖGB-Schriftsteller blog: paradis.meinekleine.at /spiegelonline 2.6.11

Gast: Bürgermeinungen
17.01.2011 04:34
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The same procedure as every year.

The same procedure as every year. Erhöhung des Kreditlimits durch die USA, bis es irgendwann richtig kracht und knallt.

http://www.buergermeinungen.de/index.php?option=com_kunena&func=view&catid=5&id=3218&Itemid=129

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Wertschöpfung nur durch Handel?

Das geht auf Dauer nicht gut.....

http://blog.markusgaertner.com/2011/01/08/wo-die-schreibtische-kunftig-aufgestellt-werden/

can the can

Wenn die Merkel zum Staatsbesuch kommt, kann er ja Hering aus der Dose servieren - das spart sicher viel. Was immer sie trinken will, soll sie selbst mitbringen - BYO auch im Weißen Haus. Und die First Lady spült die Tellerchen, die Kinder zeichnen auf Klopapier die Papierserviettenmuster und der Hausherr begrüßt die Merkels und Sarkozies dieser Welt im schlappernden Hausanzug von der Stange, weil er seinen guten Anzug für die Arbeit schonen muss.
Gemütlich wirds bestimmt!

Da wird halt eine Kurskorrektur nötig sein..

die spannende Frage ist aber: wie wird die aussehen?

- geschieht gar nichts, gehen die USA (und nicht nur die) eben pleite.
- man erhöht die Steuern und/oder senkt die Ausgaben. Beides müsste in einem Ausmaß geschehen welches praktisch undenkbar ist.
- man holt die Industrie zurück ins Land, was nur auf Kosten Chinas möglich ist. Auch in diesem Fall wären die Konsequenzen extrem weitreichend und der Krieg womöglich nicht nur auf den Handel beschränkt.

So oder so wird das eine sehr interessante Sache..

Gast: nieders
08.01.2011 17:39
2 0

zuviel kohle,..

Amerikas Probleme sind nicht seine Schulden, die groesste Gefahr erwächst aus den Billionendollarguthaben der reichen amerikaner, die aber ihr Geld nicht wehr ausgeben(können), ...
In den USA hat sich dieses Verhältnis nun völlig zu Lasten des Staates ausgewirkt, der ja letztendlich für die Zinsen garantoiert, und das tut er über Stützung der Banken, Die einzige sinnvolle Massnahme ist die Enteignung großer Verrmögen, um den Druck aus dem Zinsmarkt zu nehmen, Zuviel Geld ist eine größere Gefahr für eine Volkswirtschaft als zuwenig., vor allem dann, wenn das Geld nur mehr gespart wird.
Nur Idioten kann man das Schuldenmärchenverkaufen, und d avon gibt es ja acu in Österreich immer mehr.

Antworten Gast: Volxzorn
08.01.2011 18:38
1 0

Re: zuviel kohle,..

Ja, dieser Ansatz wurde schon von Robert Mugabe erfolgreich angewandt und soll auf Edward Benes zurückgehen.

Ohne Schulden geht es gar nicht

Es ist aufgrund des Zins und Zinseszins Systems schon rechnerisch nicht möglich (ausser man raubt seine Bevölkerung total aus) die Staatsschulden zurück zu zahlen ohne neue Schulden dafür zu machen. Einfach "Geldschöpfung" in Google eingeben und sich ein bisserl informieren.
Kein Gläubiger ist daran interessiert, dass sein Schuldner pleite geht. China, das Milliarden an US Staatsanleihen besitzt, wird schon darauf achten nicht zu viel zu verlieren. Ich sehe in der Situation im Gegensatz zu vielen Postern hier eine Chance, dass die Militärausgaben massiv zurückgefahren und damit die Krisenherde dieser Welt entschärft werden. Es muss nur gelingen, die Waffenlobbyisten und fanatischen Militärs zurück zu drängen. Eine Chance ist es aber. Was denkt ihr?

Antworten Gast: gast
09.01.2011 17:36
0 0

Re: Ohne Schulden geht es gar nicht

Sehr gut, enteignen damit der gefräßige Staat noch fetter wird. <eat the rich> und wir können schon wieder ein paar tausend Beamte durchfüttern.

Übrigens, das war auch so ziemlich das einzige, was Obama zusammengebracht hat, <die Zahl der Staatsdiener stark auszuweiten>.

Wenn, dann Enteignung der Guthaben für alle, mit anschließenden Neustart und nicht wieder Klientelpolitik.

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Re: Ohne Schulden geht es gar nicht

Sie haben 100% recht!!!!!!!!!

Gast: EU-GR
08.01.2011 17:02
0 1

EU-GR

Schwarzenegger das Californische Desaster.
Bail out Californiens.

Gast: Desinfoterminator
08.01.2011 16:03
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Es gibt da noch ein weit unterschätzes Problem - ich versuche es mit dem Gleichnis vom T-Shirt zu erklären

Momentan machen die US-Staatsschulden - die einzelnen US-Staaten sind nochmals ZUSÄTZLICH über beide Ohren verschuldet und das wird anders als in der EU nicht zum Defizit dazugezählt; nach US-Rechnung hätte die EU um die 0 % (in Worten rund NULL PROZENT) Schulden - 95 % des BIP aus. Erlauben sich die USA keine weiteren Schulden via Notenpresse (die Fed ist der Einzige nennenswerte verbliebene Käufer von US-Staatsschuld) implodiert das US-BIP schlagartig und der Schuldenstand gemessen am BIP erreicht über 1000 % (in Worten über Tausend Prozent).

Beispiel für das US-BIP Anno 1960 und Anno 2010.

1960 wurden in den USA selbst T-Shirts aus US-Baumwolle erzeugt. Das T-Shirt kostete in der Produktion $ 2,50 und im Verkauf $ 5,90.

2010 wurden T-Shirts für den US-Markt in Bangladesh um c 50 hergestellt und in die USA gebracht, dort für $ 3,90 verkauft. Das US-BIP ist damit pro verkauftem T-Shirt um 3,40 gewachsen. Gegenüber 1960 werden doppelt soviele T-Shirts verkauft.

Betrug das BIP 1960 also 5,90 - alles von Baumwolle bis zum fertigen T-Shirt war made in USA - beträgt das BIP heute aus dem T-Shirtverkauf (MEHR als doppelte Menge, doppelter Lebensstandard, die Näher und Baumwollpflücker rappen irgendwo am Strand und arbeiten nichts mehr) 6,40.

Scheinbar ist BIP und Lebensstandard (statt am Feld und in der Fabrik zu schuften tut die US-Arbeiterklasse nichts ausser rumhängen) gewaltig seit 1960 gewachsen, aber in Wahrheit geht das nur so lange jemand die 50 c fürs Leiberl borgt

Re: Es gibt da noch ein weit unterschätzes Problem - ich versuche es mit dem Gleichnis vom T-Shirt zu erklären

Das BIP als Messstab für den "Erfolg" eines Wirtschaftsraumes herzunehmen ist ja ohnedies pervers. Wenn sich jemand gesund ernährt, mit dem Fahrrad zur Arbeit fährt und sich in seiner Freizeit mit Freunden zu Diskussionen trifft dann ist das SCHLECHT für das BIP. Wenn sich jemand in einer Bar ansäuft, mit seinem teuren Wagen einen schweren Unfall baut und schwer verletzt wird - ist es für das BIP GUT! Denn dann müssen die Schäden repariert werden, ein neues Auto wird gekauft, die Bar hat gute Einnahmen und im Spital fallen hohe Kosten für die Rehabilitation an. Und trotzdem strebt die Politik immer noch ein hohes BIP an......Ein Umdenken ist längst notwendig!

Antworten Antworten Gast: gast
10.01.2011 15:49
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Re: Re: Es gibt da noch ein weit unterschätzes Problem - ich versuche es mit dem Gleichnis vom T-Shirt zu erklären

und wo ist da das t-shirt?

Der Krieg in Afghanistan ist ja wohl nichts anderes

als sinnloseste Ressourcenverschwendung. Sowas kann auch eine Supermacht an den Rand des Ruins treiben. Das mussten im Übrigen auch schon die Russen erleben, die es sogar viel leichter gehabt hätten, weil sie nicht von fremden Militärbasen abhängig waren.

Gast: Warum...
08.01.2011 15:26
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Ist es schmerzhaft hier zu lesen,dass

Typisch für die österr. Seele meist mit negativem Inhalt gepostet wird. Sicher ist die Situation nicht lustig. Doch wäre es zielführend Stärken zu finden, diese auszubauen und nicht nur systemkritisch oder mit Umverteilungsgedanken zu leben. Jeder sollte doch sein "eigenes System" stärken. Dies beginnt bei jedem einzelnen Menschen.
Ist das Umfeld wirklich immer das massgebende Blickfeld?
Natürlich muss man auch akzeptieren, dass viele sich einfach in und mit der Masse bewegen. Bekanntlich ist gerade dies der Weg nach unten.
Happy New and positive New Year

Gast: I Ging 1, 21
08.01.2011 14:41
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Entschärfung der Krise

€uro und Dollar sollen durch regionale Gelder - mit Umlaufgebühr - ergänzt oder ersetzt werden. Dann ist eine leistungslose Geldvermehrung nicht mehr möglich, und die Krise wird entschärft.

Gast: Knubbl
08.01.2011 14:37
2 1

Lass sie pleite gehen!

Früher oder später wird es ohnehin passieren!
Aber ich fürchte bevor das passiert fangen sie noch ein paar Kriege an, egal ob sie dafür Geld haben oder nicht!
Lasst die Amis vor die Hunde gehn, wir werden darunter ebenfalls leiden, aber egal, besser als weiter unter der Diktatur dieser scheinheiligen Weltpolizei zu stehen!

Ich wiederhole mich:

"Alarmismus" auf Presseart.

Die Qualität und die Aktualität dieser Zeitung sinken rapid.

Derweil gibts Hochinteressantes aus dem Obama-Land zu berichten, wie der Spiegel es tut:

Online-Durchsuchung per Geheimverfahren: Ein US-Gericht hat angeordnet, dass Twitter dem Justizministerium sämtliche Benutzerdaten von prominenten WikiLeaks-Unterstützern geben muss. Betroffene erfahren erst jetzt von der Entscheidung - sie haben zehn Tage zur Gegenwehr!


GAAAAAAAAAAAAaaaaaaaanz

wichtig, ob und wie die Wiki-Gauner sanktioniert werden.
Aber für Linke sind das natürlich Helden und Götter.

Gast: Bärenfalle...
08.01.2011 13:50
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Der Dollar verfügt über die beste Deckung der Welt.

Tausende Atomsprengköpfe sowie die größte Armee der Welt inklusive "global strike" Doktrin.

Man sollte sich durch die mangelnden Erfolge in Afghanistan nicht täuschen lassen, diese werden nur durch das sehr weiche Vorgehen der Armee aufgrund politischer Vorgaben verursacht.

Wer glaubt bei den USA seine Schulden eintreiben zu können wird eine böse Überraschung erleben.

Re: Der Dollar verfügt über die beste Deckung der Welt.

Wie wahr, wie wahr! Und die Amis werden auch nicht zoegern, diese Waffen einzusetzen!

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Re: Der Dollar verfügt über die beste Deckung der Welt.

Vollkomen richtig! Die ultima ratio ist immer das Militär.

Re: Der Dollar verfügt über die beste Deckung der Welt.

die (zahlenmäßig) größte armee der welt steht in china

Antworten Antworten Gast: Bärenfalle...
08.01.2011 17:11
1 0

Re: Re: Der Dollar verfügt über die beste Deckung der Welt.

Die Zeit der benötigten Massenheere (und damit auch die Zeit der Kollektivismen ist vorbei.

Jedes Hamburgergesicht mit flinkem Daddeldaumen und technischer Vorbildung hat heute mehr Kampfwert als ein Dutzend Infanterie bestehend aus lauter Bruce Lee´s .. vorausgesetzt man setzt ihn an die richtige Konsole, etwa die einer Predatordrohne.

Dazu braucht man ihn noch nicht einmal irgendwohin zu transportieren oder im Felde zu verpflegen, der kommt um 7 und geht um 5.

Und angesichts der immer besseren Rechner wie etwa bei der DARPA Challenge (vor x Jahren kamen keine Fahrzeuge auf einer abgesicherten Strecke ins Ziel, diesmal alle Fahrzeuge .. mitten im Alltagsverkehr) kann man davon ausgehen:

In 30 Jahren schmeißt man über jedem Krisengebiet ein paar Transportfliegerladungen autonome und aufmunitionierte Roboter ab und sammelt sie am Ende wieder ein.

Prinzipiell ginge dies schon heute, zur korrekten Freund/Feinderkennung mangelt es noch an energiesparender und damit lang einsatzbereiter Rechenpower.

24/7 alles beschießen was sich bewegt können die Maschinen schon länger (s. ADS) oder in der ganz großen Version AEGIS.


Re: Re: Re: Der Dollar verfügt über die beste Deckung der Welt.

du hast womöglich nicht unrecht damit
ich hab auch nie gesagt, dass das chinesische heer schlagkräftiger, besser ausgerüstet oder "stärker" wär, sondern nur, dass die dort bereitstehenden streitkräfte zahlenmäßig mehr sind ;)

 
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