Tödliche Mode: Lungen tausender junger Türken ruiniert

08.01.2011 | 17:44 |  von Jan Keetman (Die Presse)

Tausende Arbeiter haben ihre Lungen in Jeans-Fabriken ruiniert. In der Türkei ist die Sandstrahltechnik, mit deren Hilfe Jeans eine abgewetzte Optik erhalten, nun zwar verboten. Dennoch bleibt oft nur das Warten auf den Tod.

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Gebraucht aussehende Jeans sind „in“, sie wirken cool und tragen ebensolche Bezeichnungen: „Vintage“, „antique“, „stonewashed“ oder einfach „used“. Doch sie haben weder etwas mit Weinernte noch mit antiker Patina zu tun, der treffendste Name wäre „Mord“. Beim Bleichen der Jeans mit Sandstrahlern wurden in der Türkei tausende Arbeiter schwer geschädigt. Zwar hat die Regierung auf öffentlichen Druck das Verfahren vor gut einem Jahr verboten, doch die erkrankten Arbeiter sterben weiter, und die Firmen lassen nun in Ägypten, Pakistan oder Bangladesch ihre Jeans bleichen.

Die Jeansbehandlung begann Ende der Neunzigerjahre in kleinen Klitschen in den Vororten Istanbuls. Die Arbeiter waren häufig blutjunge Kurden aus dem Osten oder kamen aus Ländern wie Rumänien, Aserbaidschan und selbst aus Afghanistan. Weil es eine dreckige Arbeit sei, gebe es ein wenig mehr als den Mindestlohn, sagte man ihnen. Dass unter Umständen schon nach einem Monat eine potenziell tödliche Krankheit drohen würde, konnten die Arbeiter nicht ahnen.

Joghurt gegen den Beton in der Lunge. „Uns haben sie Joghurt gegeben und gesagt: ,Das tötet den Staub‘“, erzählt Mehmet Bekir Basak. Von der Krankheit gezeichnet fügt er bitter hinzu: „Der Sand ist in uns wie Beton geworden, wie soll Joghurt das herausschaffen?“ Joghurt mag bei Magenbeschwerden helfen, aber die Silikose oder „Staublunge“ der Arbeiter ist ganz anderer Natur: Durch das Sandstrahlgebläse werden feine Siliziumsplitter von dem benutzten Meeressand getrennt, die mit Sauerstoff reagieren und Siliziumdioxid bilden. Diese werden in der Lunge zu Quarzkristallen.

Als Abwehrreaktion vernarbt die Lunge. Ein Teil der Lunge fällt für immer aus. Ständiges Husten, Atemnot bei leichter Anstrengung, Anfälligkeit für Krankheiten sind die Folgen. Schließlich können die Betroffenen keine zehn Schritte mehr gehen, ohne eine Pause zu machen, sie schwitzen, spucken Blut, müssen an Sauerstoffflaschen angeschlossen werden und ersticken am Ende. Dabei fallen die Kranken ihren durchwegs mittellosen Angehörigen auch noch zur Last. „Haben Sie schon einmal daran gedacht, rasch zu sterben, nur um niemandem zur Last zu fallen?“, schrieb der Arbeiter Abdülhalim Demir an eine Zeitung.


In Europa verboten. Engin Bodur vom Komitee zur Unterstützung der Sandstrahlarbeiter kennt 46 Fälle von Arbeitern, die an Silikose gestorben sind; die wirkliche Zahl sei aber viel höher. Die Toten seien alle zwischen 20 und 25 Jahre alt gewesen. Im Osten der Türkei ist mitunter die Jugend eines ganzen Dorfes betroffen, denn wer eine etwas besser bezahlte Arbeit findet, erzählt es den Nachbarn, die dann nachkommen.

„Dass 20-Jährige an einer Berufskrankheit sterben, ist eine Katastrophe und eine Schande für die Türkei“, sagt Professor Zeki Kilicaslan von der Abteilung für Brustkrankheiten der Istanbuler Universitätsklinik. Vor sechs Jahren hat Kilicaslan die Silikose bei den jungen Arbeitern erstmals diagnostiziert. Bisher war Silikose nur als relativ seltene Krankheit bei älteren Bergleuten in der Türkei bekannt. Die Jungen wurden von unwissenden Ärzten einfach auf Tuberkulose behandelt.

Das Sandstrahlverfahren ist in Europa ohne speziellen Schutz seit rund einem halben Jahrhundert verboten. Doch die türkische Regierung hat gezögert. Die Textilindustrie ist ein wichtiger Wirtschaftszweig, man wollte dem Boom nicht schaden. Auch die großen Oppositionsparteien schwiegen. Lieber stritt man über das Kopftuch.

Schließlich gründete Kilicaslan zusammen mit Ärzten, Anwälten und einigen kleinen linken Parteien das Komitee, dem auch Engin Bodur angehört. Das Komitee überschüttete das Gesundheitsministerium, das Arbeitsministerium und die Bürgermeister mit Anzeigen. Gemeinsam erreichten sie letztlich das Verbot.


Heilung gibt es nicht. Doch für die Kranken gibt es keine Behandlungsmethode. Das Einzige, meint Kilicaslan, wäre eine Transplantation, doch diese sei in der Türkei nicht möglich, und wie sollte er mittellose Patienten ohne Versicherung ins Ausland schicken? Viele habe er nur in ihre Dörfer zum Sterben zurückschicken können. Aber auch, wenn eine Behandlung nicht möglich sei, meint Kilicaslan, gebe es doch die Möglichkeit, die Silikose zu überleben. Der Patient muss sich schonen, richtig ernähren und in einer staubarmen Umgebung leben.

Die Voraussetzung dafür aber wäre ein Mindesteinkommen. Nach Bodur hätten die schätzungsweise 5000 Silikose-Kranken in der Türkei darauf aufgrund eines internationalen Vertrags, den die Türkei unterschrieben hat, einen Anspruch. Obwohl Silikose eine reine Berufskrankheit ist, wird verlangt, dass der Arbeiter erst einmal nachweist, von wann bis wann er wo gearbeitet hat.

„Die Arbeiter wissen oft nur, wo sie aus dem Bus gestiegen sind, und dass der Chef Ahmet hieß. Wenn sie den Namen der Firma kennen, hat sich dieser mittlerweile geändert, oder es gibt sie nicht mehr“, erklärt Bodur. Er meint, dass dahinter ein System stecke. „Wenn Sie den Chef finden, dann ist das kein Unternehmer, sondern jemand, der einen Kompressor und ein paar Arbeiter hat und sonst nichts weiß. Der Mann treibt Handel nur mit einem zweiten, dessen einzige Funktion es ist, Nachforschungen zu erschweren, und so sind bis zu vier Leute hintereinandergeschaltet, ehe man an die richtige Firma kommt.“


Der Staat blockiert. Die Regierung will ein Gesetz beschließen, das den Silikose-Patienten ab 40 Prozent Arbeitsunfähigkeit eine Rente für Behinderte zwischen 50 und 150 Euro im Monat sichern würde. Doch Bodur sieht darin nur ein Ablenkungsmanöver. „Dass diese Leute behindert sind, ist doch offensichtlich.“ Für ein ausreichendes Einkommen brauchten sie die Rente für Berufskranke. Doch der Staat tue alles, was er könne, um ihre Anerkennung zu verhindern oder endlos zu verzögern. Wenn er wollte, könnte der Staat nach Bodur die nötigen Nachforschungen selbst viel leichter anstellen und außerdem die Gerichtskosten stunden.

Stattdessen ginge der Staat regelmäßig gegen die Patienten in Berufung. „Am Ende gewinnen wir vielleicht alle Prozesse, aber die Patienten sind tot.“

("Die Presse", Print-Ausgabe, 09.01.2011)

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43 Kommentare
 
12
Gast: gastgastgast
06.04.2011 12:55
0

dieses system nennt man kapitalismus.

.

Gast: tztztz
10.01.2011 11:36
1

übel!

einfach nur übel, wie für den kommerz menschen egal ob in der türkei, indien, china oder sonstwo kaputtversklavt werden. und das alles ist nicht wirklich weit weg. hier sieht's bald auch nicht mehr viel anders aus... bloß, dass es hier noch keiner glauben will, weil es den meisten noch zu gut geht.

Gast: der Tod ist sicher - das Leben nicht!
09.01.2011 20:03
0

Dennoch bleibt oft nur das Warten auf den Tod???

Unser aller Menschen, bleibt nur das Warten auf den Tod - niemand ist davon ausgenommen......jedoch, sollten diese PROFITGEIER die Menschen wissentlich einem Gift bei der Arbeit ausgesetzt haben, dann gehören diese Fabrikanten auch bestraft.....aber ordentlich, nicht mit einer kleinen Geldstrafe!
Ps: solche skrupellose "Fabrikanten" gab und gibt es schon immer, man denke nur an die bekannte Dachfirma aus Vöklabruck, die die Menschen JAHRELANG mit Asbest arbeiten liessen und haben gemüssen!
http://de.wikipedia.org/wiki/Asbest

Gast: do it yourself
09.01.2011 19:21
1

risiko selber tragen

ich schlage vor, jeder der abgewetzte jeans tragen möchte, soll den sandstrahler selber in die hand nehmen!

"seit rund einem halben Jahrhundert verboten" - Dieser Zeitraum entspricht in etwa dem zivilisatorischen Unterschied zw. Türkei u. Europa!

So schaut's aus!

Antworten Gast: Jaja
10.01.2011 02:16
0

Re:

Vom welchem Europa und von welcher Türkei reden sei eigendlich? etwa dem Europa von 1905 und der Türkei von 1955?

Das ist doch nicht ihr ernst oder? aber dieser Kommentar zeigt wie immer sehr schön, wie festgesetzt die Meinung über die Türkei hier im Westen eben doch ist, die Türkei ist auf der Weltwirtschaftsrangliste 17ter, das Land ist sehr Modern geworden, selbst der Osten wird immer industrieller.

Wenn man keine Ahnung hat einfach mal die 'Lücke zum ausfüllen'' halten

Gast: xxxx
09.01.2011 16:49
3

Unerträglich

In Europa ist man sich der Auswirkungen dieses Verfahrens bewußt. Markenlabels lassen trotzdem - zu Billigsttarifen - diese krankmachende Mode von unwissenden, jungen Leuten in der Türkei produzieren. Dieser Bericht ist nicht brandaktuell. Der ORF hat vor einigen Monaten darüber schon berichtet. Es ist unfassbar, wie gedankenlos in den industrialisierten Staaten konsumiert wird. Es geht vielen Leuten nur mehr darum genau das zu tun, was irgendwelche Star vorleben oder in Illustrierten und der Werbung in den Himmel gehoben wird. Ob es für andere Menschen unangenehme Folgen hat, ob sie ausgenützt oder krank werden, ist völlig egal. Bei uns wird darüber gejammert, dass Arbeitsplätze verschwinden. Wer denkt, weiß warum. Dass immer mehr junge Leute aus den südlichen Ländern in die industrialisierten Staaten wollen ist auch klar. Wer ein wenig über die Grenzen blickt, weiß auch warum. Fazit: Es wäre höchste Zeit, wenn schon ständig das globale Dorf gefeiert wird, auch an die Nachbarn zu denken und diese zu Hause ein wenig besser leben zu lassen. Sie vor allem nicht auszunützen. Die meisten unserer Produkte wären um vieles teurer, würden nicht Millionen ausgenützt werden. Um das zu wissen, braucht man nicht LINKS zu sein. Das sagt einem die Humanität.
Jeder, der etwas kauft, sollte sich erkundigen, wo dieser Gegenstand produziert wurde. Mit ein wenig Interesse, könnten alle Konsumenten Politik betreiben. Es gäbe für Wikileaks viel Arbeit.

Gast: UKW
09.01.2011 13:46
2

Günter WallrafF

Wallraff muss als Ali Sinirlioğlu bei verschiedenen bekannten Unternehmen schwerste Arbeiten für geringe Stundenlöhne ausführen, unter Schikanierungen durch deutsche Kollegen, ohne Sicherheitsvorkehrungen, bisweilen ohne Papiere, Sozial- oder Krankenversicherung, nicht selten mehrere Schichten hintereinander. Wo deutsche Kollegen Schutzkleidung bekommen (zum Beispiel bei Kanalarbeiten bei Temperaturen unter Null Grad), erhält er keine; Wallraff schildert in diesem Zusammenhang auch, wie türkische Arbeiter in Atomkraftwerken bei ihren Tätigkeiten gefährlich hohe Strahlendosen in Kauf nehmen müssen. Viele haben kaum eine Chance, sich gegen solche Unmenschlichkeiten zu wehren, halten sie sich doch illegal in Deutschland auf oder stehen vor der Ausweisung. Der Autor berichtet von sich selbst, seine Gesundheit sei noch lange Zeit nach den Recherchearbeiten durch die Tätigkeiten, die er als Ali Sinirlioğlu, wenn auch nur kurzzeitig durchführen musste, stark angegriffen gewesen.

Nicht nur auf seinen verschiedenen Arbeitsstellen, auch im täglichen Leben, selbst wenn er fließend Deutsch spricht und selbst noch wenn er bei einem Fußballspiel der Deutschen Nationalmannschaft gegen die Türkei nur die deutschen Spieler anfeuert, muss Wallraff mit seinem südländischen Erscheinungsbild Demütigungen wie „Sieg heil“-, „Deutschland den Deutschen“- und „Türken raus“-Anfeindungen ertragen, es werden ihm Zigaretten ins Haar geworfen und Biere über den Kopf gegossen.

Aus seinem Inhalt erklärt sich die Titelwendung des Buches, die mit „ganz unten“ die Grauzonen der bundesdeutschen Arbeitswelt, in denen Wallraff recherchiert, meint, wo es (dem Klappentext der Erstausgabe folgend) „vom Arbeitsmarkt zum Sklavenmarkt nur ein Schritt ist, wo Arbeit tödlich werden kann und der Mensch aufhört, Mitmensch zu sein“, aber auch die unterste Stufe in der Hierarchie einer Gesellschaft.


Antworten Gast: Maci
09.01.2011 14:20
4

Re: Günter WallrafF

Wenn die armen Türken in Deutschland allzusehr ausgenutzt werden, haben sie immer noch die Möglchkeit in ihr geliebtes Heimatland zurückzukehren!

Gesetzte die in Ungarn beschlossen wurden ...

... werden seitens der "Die Presse" bereits exekutiert. Metternich is back again !!!

Und ausserdem,

wenn jemand schon so vertrottelt ist, als Modegag sich eine Jean zu kaufen, wo von Haus aus die Lebensdauer schon verkürtzt wird, nur weil es Mode ist, dann sollten diese Leute eigentlich in einer Demokratie keine Stimme mehr abgeben dürfen. Aber wie sagte schon Freud: "Was ist eigentlich "normal"?

Es muß gesagt/gefragt werden ...

Warum veröffentlicht "Die Presse" einen Artikel, der so neu auch nimmer ist ...
"Clean Clothes Kampagne" (http://www.cleanclothes.at) berichtete darüber bereits Ende November 2010 darüber, und wenn der Werte Jan K. sich dort etwas schlau gemacht hätte, wäre dem Artikel auch ein bißchen Mehr an Information passiert.
Der "Clean Clothes Kampagne"-Artikel (http://tinyurl.com/29dzzq9) verweist auch auf eine PDF (http://tinyurl.com/2c6deuz), die einen sehr interessanten Schlußsatz aufweist: "Seit dem offiziellen Verbot in der Türkei (März 2009) haben große Jeans Produzenten ihre Produktion von der Türkei nach Ägypten, Jordanien, Syrien, Bangladesch und China verlegt."
Und bei allen Vorbehalten, die ich gegen die Türkei hege, die eigentlichen Übeltäter sind eben doch die "großen Jeans-Produzenten". - Die Türkei versagt bloß als "Europa-reifer Staat" ... = mein Vorbehalt :-)

Leider konnte ich das Kommentar,

daß ich "erbärmlich" bin nicht lesen weil es, und mein posting gelöscht wurde! Trotzdem glaube ich, daß niemand in der Türkei das Schicksal von jungen Österreichern interessiert, geschweige denn, daß es in den Medien stehn würde.

Ein weiterer...

...Beweis für die EU-Reife der TR!

Antworten Gast: Gesichtschirurg
09.01.2011 11:53
2

Re: Ein weiterer...

Wer will denn heute noch "EU - reif" sein ?

Die Türkei: voll Europa-reif

Zustände wie anno dazumal als die Wiener Ringstraße gebaut wurde. (Siehe Heinrich Drasche und seine Ziegelei am Wienerberg.) - Ergo: In 100 Jahren reden wir mit der Türkei wieder über eine "Europareife".

Wirtschaftswunder

So erklärt sich das türkische "Wirtschaftswunder" billige Arbeitskräfte, keinerlei Arbeitsschutz, kein Umweltschutz, kein Sozialstaat genauso wie in China.
Ob dabei Arbeiter draufgehen ist offensichtlich egal.

Antworten Gast: Gesichtschirurg
09.01.2011 12:03
2

Re: Wirtschaftswunder

Und die Industrialisierung in Europa im 19. Jahrhundert verlief wie ?

Genau: Kolonialismus, Umweltzerstörung, Ausbeutung von Fremdvölkern, Stellvertreterkriege, Steinzeitkapitalismus.

Dagegen sind China und die Türkei Weisenknaben. Zum Glück haben diese Länder heute zumindest ansatzweise das was man ein Sozialsystem nennt und die Umweltauflagen des EU Beitrittslandes Türei sind sehr effektiv. Immerhin werden Verursacher für das gesundheitliche Desaster benannt und zur Verantwortung gezogen.

Im Übrigen betreibt die EU (Frankreich) heute noch einen schmutzigen Uranabbau in Niger der die Gesundheit zigtausender Menschen auf Jahrtausende ruiniert:

http://weblog.greenpeace.org/nuclear-reaction/2009/11/areva_nuclear_scandal_greenpea.html

Antworten Antworten Gast: xxxx
09.01.2011 16:53
3

Re: Re: Wirtschaftswunder

Mit dem Wissen, über das wir heute verfügen, sollten derlei Praktiken überholt sein. Es liegt an den Menschen, die sich zu keiner Zeit ändern. In jeder Epoche gab es sozial denkende und ausnützende Menschen. Und Dumme, die um jeden Preis (je niedriger umso besser) alles haben müssen.

Antworten Gast: Idl
09.01.2011 11:04
1

Re: Wirtschaftswunder

ich liebe solche Genies die aufgrund einer Tatsache alles verallgemeinern!

Re: Re: Wirtschaftswunder

Ganz unrecht hat der "Gesichtschirurg" nicht. Aber es bleibt eine Verallgemeinerung ...

Antworten Antworten Antworten Gast: Gesichtschirurg
09.01.2011 15:45
1

Re: Re: Re: Wirtschaftswunder

Danke, aber der Kommentar von Idl war auf den von pausanias bezogen. Ich habe nur pausanias' Verallgemeinerung etwas entgegen gesetzt.

Gast: Jason
09.01.2011 08:20
3

Informieren Sie sich erst einmal bevor sie sich eine Meinung bilden - enzo

Die Rente in der Türkei fängt ab 600,00 Lira (Umgerechnet 300,00 Euro) an.

Das mit den 150,00 Euro ist nicht richtig.

Und der gesetzliche Mindestlohn beträgt ( 729 Lira) ca. 350,00 Euro!

Glauben Sie mir: Sie können in der Türkei (wenns nicht unbedingt Istanbul sein muss) mit 300,00 Euro viel besser leben, essen, ausgehen, als mit 1000,00 Euro Rente in Österreich oder Deutschland.

@enzo: Und das die Türken alle nach Deutschland oder wollen ist auch gelogen. Türken wandern aus! Es werden immer weniger.

Antworten Gast: UKW
09.01.2011 10:39
0

Re: Informieren Sie sich erst einmal bevor sie sich eine Meinung bilden - enzo

Türkei Rente ab 40,und 600 Lira.
D,Ö 67 und 800 Euro.

Türkische Reformhäuser?

Wie sieht es denn mit Reformhäusern, Bioläden und Ayurveda-Massagen aus in Anatolien?
Wenn Sie einiges anbieten können, ziehe ich gern dorthin, Sie Kenner.

Antworten Antworten Gast: Gesichtschirurg
09.01.2011 15:39
1

Re: Türkische Reformhäuser?

- Das wofür Sie in sog. "Reformhäusern" das zigfache bezahlen, essen die Menschen in Anatolien direkt und frisch vom Erzeuger. Der neumodische Bio-Anbau ist in der Türkei im übrigen weit verbreitet.

- Ayurveda Massagen gab's im öffentlichen türkischen Hamam schon vor Jahrhunderten in jeder Kleinstadt Anatoliens während man im mittelalterlichen Europa trotz Römer vergessen hatte, dass man sich mit fliessendem Warmwasser reinigen kann.

:)))

 
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