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Merkel befürwortet Wirtschaftsregierung in Eurozone

19.01.2011 | 09:20 |   (DiePresse.com)

Erstmals hat sich die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel ausdrücklich für eine gemeinsame Wirtschaftsregierung ausgesprochen.

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Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat der Forderung Frankreichs nach einer europäischen Wirtschaftsregierung erstmals ausdrücklich zugestimmt. Die Regierungschefs der 27 EU-Staaten hätten schon im vergangenen Februar erklärt, dass sie sich als eine Wirtschaftsregierung verstünden, sagte Merkel dem Magazin "Stern" laut einem Vorabbericht. Jetzt stelle sich die Frage: "Müssen vor allem die 17 Euro-Länder intensiver zusammenarbeiten? Ich sage: ja, aber nicht exklusiv. Was wir verabreden, sollte offen sein für alle anderen, die mitmachen wollen."

Dabei dürfe nicht der Langsamste das Tempo diktieren. "Es geht nicht darum, alles gleich mittelmäßig zu machen - vielmehr soll jeder Staat für sich und Europa insgesamt finanziell stabiler und wirtschaftlich wettbewerbsfähiger werden", erklärte die Kanzlerin.

"Gemeinsamkeit beim Steuerrecht"

Mit Blick auf die Aufgaben einer Euro-Wirtschaftsregierung sagte Merkel: "Es geht um mehr Gemeinsamkeit in der Steuer- und Sozialpolitik, um Arbeitsrecht und Lohnentwicklung im öffentlichen Dienst. Hier müssen wir uns koordinieren, nicht gleichmacherisch, aber doch, um die zum Teil großen Diskrepanzen abzubauen. Je mehr Gemeinsamkeit, umso besser." Als Beispiel nannte sie das Pensionsalter: "Es sollte in einem bestimmten Verhältnis zur Lebenserwartung in den jeweiligen Ländern stehen, sonst werden die Finanzen schon durch die Rentenzahlungen aufgefressen, und es bleibt nichts übrig für wichtige Zukunftsinvestitionen."

Eine Rückkehr zur D-Mark schloss Merkel kategorisch aus. Zugleich lehnte sie eine Aufspaltung der Eurozone in einen harten Norden und einen weichen Süden ab: "Mit mir nicht. Ich sage für Deutschland ganz klar Nein. Und so schwarz-weiß sind die Verhältnisse in Europa auch nicht."

(APA)

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42 Kommentare
 
12
Gast: machmuss verschiebnix
19.01.2011 18:28
2 0

Fr. Merkel hat 100% recht !


Steuer- Sozial- und Arbeits-Recht gehören auf alle Fälle
vereinheitlicht, vereinfacht und noch viel wichtiger,
geschützt vor politischem Mißbrauch als "Wahlzuckerl-Bottich".

Garantiert werden die Sozial(Illusion)isten so eine
Systemvereinheitlichung blockieren, die Gründe dafür
sind mehr als durchschaubar.

Aber wer würde z.B. auf die "glorreiche Idee" kommen, das
Verkehrs-Recht regional verschieden zu regeln, und dann
auch noch zu jeder Wahl eine "kleine Anpassung" versprechen ??

Purer Schwachsinn ist es auch, wenn auf eine derart legitime
und sinnvolle Maßnahme wie die Systemvereinheitlichung mit
so absolut unpassenden Worthülsen wie "Fremd-Regierung"
argumentiert wird. Sowas kann wirklich nur einem Sozi-Hirn
entspringen.


je schneller

die schrebergärtnerischen nationalstaaten von der bühne verschwinden, desto besser!

es ist exakt wie mit den bundesländern in ö:
für nichts ausser folkloristische aktivitäten gut, aber sauteuer und blockade, blockade, blockade...

Re: je schneller

Selten, dass ich so jemand Lernresistenten wie sie trag (und das bei diesem Nick)

Antworten Gast: gast
19.01.2011 17:25
1 1

Re: je schneller

sie verstehen gar nicht worüber sie jubeln!

Eine Wirtschaftsregierung ist der Ausdruck, daß die Aufrechterhaltung des Systems in Form der EUDSSR immer schwieriger wird.

Die Eingriffe in alle Bereiche werden in den nächsten beiden Jahren vor dem finalen Crash immer rigoroser.

Zur Finanzierung der völlig ineffektiven EUDSSR wird immer verzweifelter nach Geldquellen gesucht, da die Finanzierung über den Markt nicht möglich ist.

Aber als Tip für sie: KAUFEN SIE ANLEIHEN, SPENDEN SIE FÜR DIE EUDSSR, WERDEN SIE HELD DER EUDSSR DURCH ÜBERERFÜLLUNG DES PLANS.

Tip für alle anderen: Trennen sie sich von jeglichen Papierwerten - diese werden entwertet - und schützen sie ihr Vermögen und ihre Ersparnisse.

Wir sehen zwar im täglichen Zusammenleben,

... dass kleinere Verwaltungsstrukturen den Menschen mehr entgegenkommen und daher größere nur im Ausnahmefall angewendet werden sollen (man nennt das Subsidiaritätsprinzip), es gibt aber immer wieder Menschen wie Sie, die offensichtlich an Heilsversprechen glauben oder sich an Schlagworten aufrichten.
Ob eine größere oder kleinere Verwaltungseinheit sinnvoll ist oder nicht, kann nur im Einzelfall entschieden werden.
Recherchieren Sie z.B. einmal die öffentlich Bediensteten einer 2.000 Einwohner Gemeinde und einer Landeshauptstadt wie Linz oder Graz.
Sie werden Überraschungen erleben (auch wenn Sie z.B. höhere Schulen u.ä. abrechnen).

Gast: gast
19.01.2011 15:13
4 3

merkel befürwortet fremdherrschaft



für deutschland.

interessant.

wenn sie nicht regieren mag, soll sie gehen.

die rotgrüne partie ist natürlich KEINE alternative, aber deutschland ist eh reif für eine deutschlandfreundliche partei.

Na endlich.

Um diese Koordination bzgl. solcher Sachthemen wie Steuerrecht, etc. kommt man schlicht (und wenn dann nur zum Leiden der Steuerzahler) nicht drum herum.

Natürlich gibt es Grenzen. Aber die wurden ja zuvor schon vonwegen gemeinsamer Anleihen, etc. klar aufgewiesen.

Von daher...weiter so.

Gast: sclng
19.01.2011 14:35
3 0

Die Machtergreifung der EUdSSR

Angekündigt im Kleingedruckten.

Die Vernebelung erfolgt durch Wehrpflichtdebatte, Komani und das soeben geschlüpfte Känguru aus Schönbrunn.

1 0

unglaubwürdig wie unsere wackeren Mannen

Wer erinnert sich noch an Pröll s Sager: "mit mir wird es keine Steuererhöhung geben" ??
Die Politik ist zu einem einzigen Lügenaparat verkommen, und wundert sich gar über die unzähligen und immer mehr werdenden Protestwähler welche ja nicht nach Wirtschaftsvertretern sondern echten Volksvertetern welche sich ja auch fürstlich bezahlen lassen, verlangen !?!

soll keiner sagen ...

... wir wären da nicht offenen Auges hineingegangen.
Warum gibts eigentlich kein EU-Austrittsvolksbegehren?

2 0

Warum gibts eigentlich kein EU-Austrittsvolksbegehren?

weil dies mittlerweile von den Bürgern der Kernländer gegen die gloryfizierte EU ausgehen würde, und ein solches entgegen einer Befragung bindend wäre !

Dieses Europa wird sehr viel schneller zerbrechen als alle anderen zwangsweisen Formen und dies weiss man auch, weshalb die Meinung bzw der Wille der Bürger gar nicht erhoben werden will und darf.

Viele sehnen sich die Zeit davor zurück, nur kann das wegen der Verflechtungen der Hochfinanz mit diversen Politiks nicht mehr (einfach) erreicht werden !

Die Gewinner waren immer und nur allein Konzerne und Günstlinge, niemals aber der einfache Bürger, dem man alles mögliche vorgelogen hatte um seine Stimme dafür zu erhalten.
Ich war damals bereits instinktiv skeptisch und dagegen, ging leider aber auch nicht zur Abstimmung.

Re: Warum gibts eigentlich kein EU-Austrittsvolksbegehren?

da sie mehrfach die vergangenheit glorifizieren, nehme ich an, dass sie schon ein älteres semester sind.

es tut mir leid, aber sie sind für die zukunft nicht mehr maßgeblich! es ist entscheidend, was die heute jungen über europa denken. und für diese ist europa mittlerweile eine selbstverständlichkeit:

sie rechnen in euro.
sie reisen.
sie studieren/arbeiten in europa.
sie sprechen die eine oder andere europ. sprache.
sie haben freunde/bekannte in anderen europ. staaten.
sie sind europäer!

ps.: die konzerne und günstlinge sind IMMER die gewinner, egal ob nationalstaat oder europa.

Ich habe schon in EURO ...

... gerechnet, bin international gereist, habe meine Kinder auf andere Kontinente zum Studieren geschickt, da haben Sie womöglich das Licht der Welt noch nicht erblickt.
Das ist Ihr erster Irrtum: Dass dafür die EU notwendig sei.
Der erste Computer stand schon vor über 25 Jahren in meinem Haushalt.
Sie sollten an Ihren Vorurteilen arbeiten!
Alter kann kein Argument sein. Ich käme nie auf die Idee, damit zu argumentieren, dass Sie zu jung sind, um etwas zu verstehen.
Sie können mich (euphorischer EU-Befürworter der ersten Stunde) aber gern fragen, warum ich inzwischen für den Austritt aus der EU bin.

Antworten Gast: radius
19.01.2011 14:31
1 0

Gibt es, Sie müssen nur in die Gemeinde gehen.


Gast: gast
19.01.2011 12:39
0 0

die Rückkehr zur DM

Die Ersparnissen wurden von den Banken versenkt! Nur die Bürgen werden noch für den OYRO zwangsverhaftet und verschuldet.
Das ist Fakt.

Nach dem OYRO-Desaster ist die Rückkehr zu den nationalen Währungen eine Notmaßnahme, bei der sie keine Entscheidungsmöglichkeit hat.

Nur die Benennung der Währung ist noch offen.


3 0

Schnauf

Wirtschaftsregierung? was soll denn das sein? Wie will man Wirtschaft von anderen Politikfeldern, wie Soziales, Steuerrecht, Justiz denn so scharf trennen? Wer hat dann welche Kompetenzen?
Irgendwer wirft eine Fackel, in Form eines Wortes, das es vor 3 Monaten noch nicht einmal gab, in das Stroh unserer Politikerköpfe, und schon brennt es lichterloh.
Das einzige, was Wirtschaftregierung wirklich heißt: die Wirtschaft regiert!

Antworten Gast: gast
19.01.2011 12:48
4 0

Re: Schnauf

das Wirtschafts-Kriegsrecht kommt.

d.h.
-Devisenbewirtschaftung
-Beschlagnahmung von Privatvorsorge
-Zwangsanleihen
-Zwangsarbeit
-Eingriffe in Pensionsansprüche
-Regulierung von Löhnen
-Regulierung von Mieten
-....

Antworten Antworten Gast: gast
19.01.2011 13:23
0 0

Re: Re: Schnauf

..und damit der Übergang zur dritten Phase des Crack-up Booms.

Was in manchen Nicht-Mainstream Magazinen bereits 2009 zu lesen war, kommt 2011/2012.

Ich habe es damals selber nicht geglaubt.

Antworten Antworten Antworten Gast: gast
19.01.2011 14:00
1 0

Re: Re: Re: Schnauf

zufällig(!) leisten die Griechen heute den Offenbarungseid.

Gast: spartacus
19.01.2011 12:08
8 0

Selbstaufgabe der Souveränität und der Demokratie

Wozu wählen wir Depperln in den Nationalstaaten noch eine Regierung, wenn alles zentral auf Zuruf der Bankenlobby entschieden wird?
"Tunesien" wird auch nach Europa kommen. Damit sind aber nicht die Emigranten gemeint!
Deshalb hat man es auch mit dem Berufsheer so eilig. Ein Polizei- und Überwachungsstaat wird das neue Model in der EUdSSr werden.
Und die Dichter und Kabarettisten schweigen dazu.....wie die mit Steuermitteln geförderten Medien!

Re: Selbstaufgabe der Souveränität und der Demokratie

Vor allem in puncto Berufsheer haben Sie absolut recht.
Ich möchte nur an den Terr.oran.schlag in Deutschland Ende November 2010 (während die Krise innert der EU akkut wurde) erinnern, den es nie gab.
Aber am Brandenburger Tor und den Weihnachtsmärkten standen schon die Polizisten mit MPs.
Mit dem Ende der Wehrpflicht geben wir ein großes Stück Freiheit weg, so paradox dies klingen mag, und kaufen uns gut bezahlte Söldner ein.
Ein Söldner schießt wohl eher aufs eigene Volk als ein Grundwehrdiener.

Antworten Gast: radius
19.01.2011 12:26
2 0

Die Künstler und Kabarettisten machen gerade

"Brot und Spiele" für das dumme Volk. Man schaue und staune, wie viele Menschen da wieder reinfallen.

Gast: gast
19.01.2011 12:02
5 0

KEINE WEITERE MACHT AN BRÜSSEL !



die richten JETZT schon mit ihrer machtfülle genug schaden an, was käme, wenn sie noch mehr befugnisse hätten, kann man an der rettungsschirm-diskussion ablesen !

da cwürden wir und alle künftigen generationen in den arbeitsamen ländern für nasenbohrer zahlen, nicht bürgen !

RAUS AUS DIESER DRECKS-EU !!

Antworten Gast: Gast
19.01.2011 16:52
0 0

Re: KEINE WEITERE MACHT AN BRÜSSEL !

Die Macht bleibt nur noch wenige Wochen in Brüssel. Danach ist der Neubau der Verwaltung der EU in Berlin erstellt. Neben dem Kanzleramt sind noch genügend Bauplätze.

IST DAS EIN MÄRCHEN?

Jemand muss den Anfang machen!

Gründen Sie ein Komittee zur Abhaltung eines überparteilichen Volksbegehrens RAUS aus der EU.

Gast: EUDSSR
19.01.2011 12:00
4 0

jetzt kommt also

zum Politbüro (EU-Kommision) noch der oberste Sowjet. Gratuliere...

 
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Hobbyökonom