Deutschland bereitet sich auf Griechenland-Pleite vor

19.01.2011 | 17:42 |   (DiePresse.com)

Das deutsche Finanzministerium spielt offenbar Szenarien durch, wie das südeuropäische Land Umschuldungen vornehmen kann. Auch über eine Restrukturierung der Schulden Irlands dürfte Deutschland sich Gedanken machen.

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Das deutsche Finanzministerium arbeitet Medieninformationen zufolge an einem Notfallplan für eine Pleite Griechenlands. "Sie haben begonnen, das Undenkbare zu denken", sagte eine mit der Diskussion vertraute Person zur Nachrichtenagentur Reuters. Deutschland wolle dies nicht, stelle sich aber auf eine solche Situation ein. "Sie wären sonst nicht vorbereitet auf die Folgen für die Banken", so der Insider.

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Ein anderer Insider bestätigte, dass sich die Experten im Finanzministerium mit verschiedenen Szenarien beschäftigten. Jedoch nicht nur für Griechenland, sondern auch für Irland - das zweite europäische Land, das Hilfe von EU und IWF in Anspruch genommen hat. Auch für Irland werde demnach Umschuldungen durchgespielt. "Man kann nicht griechische Anleihen restrukturieren und nichts für Irland tun", sagte die Person.

Griechenland könnte eigene Anleihen kaufen

Auch einem Bericht der Zeitung "Die Zeit" zufolge erwägt Deutschland eine Umschuldung Griechenlands. Dabei solle es dem hochverschuldeten Land im Südosten Europas ermöglicht werden, eigene Staatsanleihen zurückzukaufen. Das Geld dafür solle Griechenland zu günstigen Konditionen aus dem Euro-Stabilitätsfonds EFSF erhalten. Im Gegenzug wolle die Regierung in Berlin neue Zusagen für eine stabilitätsorientierte Politik fordern. Die Zeitung nannte keine Quellen für die Information.

Forderungsverzicht wäre jetzt riskant

Eine Abschreibung der Schulden Griechenlands - einen so genannten "Haircut" - halte die deutsche Regierung zum jetzigen Zeitpunkt jedoch für gefährlich, berichtete die Nachrichtenagentur Reuters. Eine massive Anlegerflucht aus der Eurozone wäre zu befürchten. Dies würde eine weltweite Krise wie nach der Pleite der US-Investmentbank Lehman Brothers auslösen.

Experte empfiehlt Regierung vorzusorgen

Der deutsche Finanzexperte Lars Feld kann sich gut vorstellen, dass Griechenland seine Schulden bald nicht mehr begleichen kann. "Ich glaube nicht, dass Griechenland es ohne einen Schnitt bei seinen Schulden schaffen wird. Und dann werden die deutschen Garantien fällig", sagte Feld zum deutschen Handelsblatt. Feld forderte die deutsche Regierung auf, für diesen Fall Vorsorge zu treffen und Rückstellungen zu bilden.

Finanzministerium: "Solche Pläne gibt es nicht"

Griechenland gehe "einen sehr, sehr schweren Weg", sagte ein Sprecher der deutschen Regierung am Mittwoch. "Da muss immer hingeschaut werden."

Dass die Regierung Notfallpläne für eine Pleite Griechenlands entwickle, weist das deutsche Finanzministerium unterdessen zurück. "Solche Pläne gibt es nicht", sagte ein Ministeriumssprecher. Auch die griechische Regierung dementiert, dass es eine Diskussion über eine Umschuldung des Euro-Landes gibt.

(Ag.)

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41 Kommentare
 
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Gast: AlterKämpfer
20.01.2011 19:21
0

Griechen raus

Umschulden, Staatsbankrott und zwangsweise Wiedereinführung der Drachme! Bei 3% der €-Anteile wird das die Währung aushalten!

Gast: CE
20.01.2011 15:42
0

Da fliessen nun die...

...vielen schönen in Griechenland erwirtschafteten Exporterlöse der Deutschen wieder den Gulli runter. Na klar hilft den Deutschen der Euro ihre Produkte in Griechenland besser zu verkaufen. Nur was nützt das den Deutschen wenn ihnen diese Erlöse mit derzeitigen hohen und zukünftig noch höheren Steuern (wenn der dt. Staat eifrig Kredite an GR vergibt und nie zurückbekommt) wieder abgedrückt werden ?!? Unsere ach so studierten Wirtschaftsweisen denken die Sachen nie zu Ende. Einfach zu lang auf der Uni verblödet. Da hat eine Marktfrau mehr Ahnung. Die freut sich nicht wenn sie einem "Kunden" um Eur 20 Gemüse verkauft und im gleichen Augenblick Eur 20 Almosen an eben diesen "Kunden" zwangsableisten muss. Ausser "Hackn" nichts übriggeblieben. Und der "Kunde" bleibt mit gutem Gemüse und Eur 20 über und lacht sich eins. Bei den Griechen wirds halt der VW Phaeton sein. Bei Eur 5000 / Monat Lokführer-Gehalt sicher leistbar.....

Gast: Gast
20.01.2011 13:57
0

Griechenland-Pleite

Hat uns nicht der Pepi-Onkel erzählt, dass wir noch einen tollen Gewinn machen werden, wenn die Griechen ihre Schulden zurückzahlen? Da war doch so was oder irre ich mich.

Bin schon gespannt wie die nächste Lüge unseres Raiffeisen-Bänkers ausschaut. Sicher wird er uns wieder erzählen dass das alles nicht so schlimm sei und er und der Faymann Werner genau wissen was sie tun.

Ein Politiker (es war ein Kärtner Finanzlandesrat der Sozialistischen Partei ) hat einmal in einem Untersuchungsauschuss nach einer grösseren Pleite, die mit viel Zuschussgeldern des Landes Kärnten verbunden war, erklärt, dass er zu dumm gewesen sei um die Machenschaften zu bemerken. Dummheit ist in Österreich kein strafrelevantes Delikt. Der Mann wurde nicht verurteilt.

Wenn die Karre gründlich gegen die Wand gefahren ist, dann werden vielleicht DicK & Doof auch so argumentieren, wenn sie einmal vor Gericht stehen. Viel wird auch denen nicht passieren.

Gast: wer wenn nicht er
20.01.2011 13:42
1

Rüstungsausgaben

Solange Griechenland sich in % des BIP eines der kostspieligsten Verteidigungsbudgets der EU leistet, gibt es keinen Grund für Schuldennachlässe.

Die sollen erst mal ihre Hausaufgaben machen:
- sparen wo es geht,
- Korruption und Steuerhinterziehung bekämpfen, - Teile des großen Staatsbesitzes verkaufen,
- Abgabenquote auf österr. Niveau heben.

Alleine der letzte Punkt würde dem Land einen BUDGETÜBERSCHUSS verschaffen!! Warum also sollten wie mit UNSEREN Abgaben helfen?

Antworten Gast: gast
20.01.2011 23:27
0

Re: Rüstungsausgaben

meines wissen war die zustimmung von frankreich und deutschland daran gebunden, dass griechenland sofort nach erhalt der hilfe 2 deutsche atom-uboote und 1 franz. kriegsschiff bestellt. und das haben die auch gemacht. dann ist schon klar, warum die rüstungsausgaben so hoch sind.

Re: Rüstungsausgaben

Na komm. Das Griechenland solche verhältnismäßig hohen Militärausgaben besitzt, sollte verständlich sein.

Ich meine die haben seit zig Jahrzehnten den Zypernkonflikt mit der Türkei. Und da letzteres Land bekanntermaßen "ein wenig" (um es mal wohlwollend zu umschreiben) mächtiger ist, kann ich deren militärische Absicherung schon verstehen.

Stellen Sie sich als Österreicher doch einmal vor, ihr Land stünde im Konflikt mit Deutschland und letzterer spielt mit der Option eines militärischen Angriffes. Da würde ich mir an ihrer Stelle aber gewaltig in die Hose machen. Von daher...

Gast: Staatskanzler
20.01.2011 10:55
0

Euro - die letzten Heuler.

"...Experten im Finanzministerium mit verschiedenen Szenarien beschäftigten. Jedoch nicht nur für Griechenland, sondern auch für Irland - das zweite europäische Land, das Hilfe von EU und IWF in Anspruch genommen hat"

Und für Portugal, Spanien, Italien. Und zum Schluss wird auch Deutschland pleite sein.

Ergo: Besser heute weg mit der missratenen Euro-Kreatur und wieder her mit den nationalen Währungen. Am besten sichert sich - wer auch immer kann - mit Gold und Silber ab.

Gast: wacht auf
20.01.2011 04:21
1

Solche Pläne gibt es nicht, sagte ein Ministeriumssprecher

Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu bauen.
Die Vorteile überwiegen.
Der Schilling bleibt.
Die Pensionen sind sicher.

Antworten Gast: Staatskanzler
20.01.2011 11:02
0

Re: Solche Pläne gibt es nicht, sagte ein Ministeriumssprecher

Nicht zu vergessen:

- Der Euro wird hart wie die D-Mark

- Der Euro kann niemals scheitern

- Die Anonymität bei Sparbüchern bleibt

- Österreich bleibt frei von Gentechnik

- Die Maastricht-EU ist alternativlos

- Besser gemeinsam statt einsam

- Die Schweiz wird das Armenhaus Europas (Sonderknüller, gleich mehrmals aufgewärmt: 1994, 1999 und 2001)

- Die Beseitigung der Grenzkontrollen macht Österreich sicherer (sic!)

- Ederer Tausender (ohne Worte).

Der Molch ist bereits tot, er weiß es nur noch nicht.

Antworten Antworten Gast: gast
20.01.2011 16:05
0

Re: Re: Solche Pläne gibt es nicht, sagte ein Ministeriumssprecher



DAS IST DER EURO

zäääääh wie leder

harrrt wie krrrrrupppstahl
und schnell dahin, wie die windhunde !!

den schmarrn wollen wir NICHT noch einmal !!

Gast: A.C.D.C.
19.01.2011 20:57
1

wir werden belogen und betrogen

das hat man vor einem halben Jahr nicht gewusst ?

entweder sind sie dumm

oder Lügner

Gast: pampa
19.01.2011 19:23
0

Einst die Wiege der europäischen Hochkultur

Heute deren Untergang.

Deutschland wird austreten. Zeit, für neue Allianzen.

Re: Einst die Wiege der europäischen Hochkultur

ha!
Ja natürlich, China und Indien macht Deutschland doch mit links fertig !?

Sind doch grade mal ~2mal 1000 Millionen gegen 'stolze' 80 Millionen :))

>> Ich hoffe sie erkennen die Lage (und den Sarkasmus?)

Antworten Antworten Gast: gast
20.01.2011 15:46
1

Re: Re: Einst die Wiege der europäischen Hochkultur



von 'fertigmachen' ist im zusammenhang mit china uns indien keine rede, weil unrealistisch. aber dagegen bestehen, bzw. einen vernünftigen modus vivendi finden, das gelingt deutschland (und östereich) sicher besser ohne bremsklötze und larifariländer !!!!!!

nur viele zu sein, wenn die meisten gebrechlich oder krüppel sind, ist nicht einmal bei einer wirtshausrauferei sinnvoll !

Alles nicht so schlimm...

Man soll das nicht immer so pessimistisch sehen, den Schulden stehen auch Gewinner gegenüber, das sind die exportstarken Länder weil mit den Schulden - bei allen Problemen wie Verschwendung, Korruption, zuviel Geld für zuwenig Leistung, usw - ja Konsum- und Investitionsgüter gekauft wurden (leider auch Rüstung).

Gast: gast
19.01.2011 19:12
1

Deutschland, Österreich, Niederland und die skandinavischen EU Länder

sollen die Schulden der "schwachen" EU Länder tragen.

Wenn man jetzt die Staatsverschuldung von Österreich mit etwas 70% der Wirtschaftsleistung betrachtet und dann noch die ausgelagerten Schulden von staatlichen Betrieben wie der ÖBB, Asfinag, BIG usw. dazurechnet stehen wir selbst bei etwa 90%.

Wer glaubt ernsthaft noch dass dieses "Experiment" EU und Euro jemals auf etwas anderes ausgelegt war, als Europa an ein Dritte Welt Niveau anzugleichen?

Gast: gutenabend
19.01.2011 19:05
2

man bereitet sich schon auf die pleitewelle der europäischen länder vor- aber vorher sollen noch billionen steuergelder verbraten und den banken in den A. geschoben werden.

Die international zusammenarbeitende Banken und Börsenwelt mit ihren spekulanten und Finanzexperten setzt nun offensichtlich nun alles auf eine Karte. Nachdem die Politik in den letzten beiden Jahren Billionen Steuergelder zur Rettung der abgehausten Bankenmärkte zur Verfügung gestellt hat, will man nun 2011 den noch halbwegs funktionierenden Ländern wie Österreich und Deutschland den finanzpolitischen Todestoß versetzen und den arbeitnehmern den Rest geben. noch mehr Risiko, noch mehr kredeite bei den Börsenheuschrecken, noch mehr schulden und noch mehr abhängigkeit und verlust aller sozialsysteme für die steuerzahler. für den euro Idiotenschutzschirm sollen die österreicher und deutschen noch mehr kredeite und risiko übernehmen fordern die banker, die EZB, der IWF und die börsen. niemand, ja nicht ein einziger steuerzahler und arbeitnehmer wird oder wurde in griechenland, irland , portugal oder sonst irgendwo gerettet. diese politische mär muß natürlich in den medien in umlauf gebracht werden,ansonsten hätten die bürger in europa schon längst nicht mehr zugeschaut und mitgemacht bei ausverkauf europas. diese weltweit vernetzten banken und börsen und politik spielen die länder gegen einander aus und nehmen den einzelnen staaten ihre souveränität und eigenständigkeit. die staatlichen sozialsysteme und pensionssyteme werden durch kahlschlagsbudgtes kurz und klein gehakt und die eurokrise muß weiter von den steuerzahlern und arbeitnehmern bezahlt werden. Und dann...

Gast: Gast
19.01.2011 18:32
1

bald...

...ist es aus, weil Griechenland kaum mehr zahlen kann. Womit denn ??? Exporte jetzt im Winter ? Welche Waren ??? Fremdenverkehr erst im Sommer, bis dahin kein Einkommen. Und nur von Spenden der EU leben geht auf die Dauer nicht.....

Gast: Kibietz
19.01.2011 17:18
1

Es wird Zeit das man die Blase platzen lässt.

Die die es trifft sind sowiso nur Anleger und Spekulanten. Sie haben sich das Verlustrisiko durch hohe Zinsen auch bezahlen lassen.
Je früher man reinen Tisch macht desto besser ist es für alle Beteiligten. Und eine "Marktbereinigung" war sowiso schon längst überfällig oder?

Es ist bereits genug Steuergeld für diesen toten Moloch ausgegeben worden das man nie wiederseiht,

"trifft ..sowiso nur Anleger und Spekulanten"

Da irren Sie sich, glaub' ich. Es trifft auch jene, die eine private Pensionsvorsorge bei der Raika etc. abgeschlossen haben. Es trifft alle, die irgendwo irgendwann ein Papierl mit "Kapitalgarantie" unterschrieben haben.

P.S. Warum muß man immer Schuldige suchen? Waren es früher "die Juden", sind's heute die "Spekulanten". Die "Schuldigen" sitzen überall. In jedem zweiten österreichischen Gemeinderat z.B.


Antworten Antworten Gast: Staatskanzler
20.01.2011 11:05
0

Re:

Ohne einen New Deal wird es nicht mehr gehen. Streichen aller Guthaben, Streichen aller Schulden. Nur so kann es gehen.

Gast: Max obermeier
19.01.2011 17:16
2

Rating

Die Welt berichtet so eben das die großen Rating Agenturen am Triple A Deutschlands zweifeln. Das ist die Quittung für das Merkel DUMM Geschwätz die Deutschen RETTEN sich jetzt und Österreich und der REST wir ihnen Scheissegal sein wer als ERSTER Aussteigt verliert weniger ich Glaube nicht das der Dumm Schäuble jemanden den Vortritt lässt ab jetzt lauert in Deutschland das Tunesien Syndrom.

Antworten Gast: Freiberger
20.01.2011 13:43
0

Re: Rating

Auch ich befürchte, daß es über kurz oder lang zum 'Tunesien-Syndrom' auch in Deutschland kommen könnte. Die dortige Regierung arbeitet in Sachen EU und EURO schon längst nicht mehr gemäß Grundgesetz bzw. im Interesse und zum Wohle der Bevölkerung. Die Auswirkungen der kommenden vermögenspolitischen Umwälzungen werden vermutlich schärfer als in Tunesien ausfallen, denn wenn sich der sonst eher langmütige und träge deutschen Michel im Bewußtsein seiner immer rascher entwerteten bzw. letztlich über Nacht verlorenen Ersparnisse allgemein zum 'Wutbürger' wandelt, wird er nur schwer seine Grenzen kennen.
Bis dorthin dauert es nicht mehr lange!
Der EU-Ballon ist zum Platzen gespannt. Kein noch so großer billionärer "Rettungsschirm" wird den katastrophalen Fall auf den harten Boden der Realität mindern können!

Und unsere Politiker tun immer noch so, als sei alles nach wie vor irgendwie beherrschbar.


Antworten Gast: Freiberger
20.01.2011 13:29
0

Re: Rating - Tunesien-Syndrom

Auch ich befürchte, daß es über kurz oder lang zum 'Tunesien-Syndrom' auch in Deutschland kommen könnte. Die dortige Regierung arbeitet in Sachen EU und EURO schon längst nicht mehr gemäß Grundgesetz bzw. im Interesse und zum Wohle der Bevölkerung. Die Auswirkungen der kommenden vermögenspolitischen Umwälzungen werden vermutlich schärfer als in Tunesien ausfallen, denn wenn sich der sonst eher langmütige und träge deutschen Michel im Bewußtsein seiner immer rascher entwerteten bzw. letztlich über Nacht verlorenen Ersparnisse allgemein zum 'Wutbürger' wandelt, wird er nur schwer seine Grenzen kennen.
Bis dorthin dauert es nicht mehr lange!
Der EU-Ballon ist zum Platzen gespannt. Kein noch so großer billionärer "Rettungsschirm" wird den katastrophalen Fall auf den harten Boden der Realität mindern können!

Und unsere Politiker tun immer noch so, als sei alles nach wie vor irgendwie beherrschbar.


Haircut

Die Griechen konnten sich ihre Kredite bereits im Vorjahr (unter wesentlich günstigeren Zinssätzen) nicht leisten.
Unter den derzeitigen Bedingungen ist es UNMÖGLICH für die Griechen sich zu refinanzieren. Das gesamte "Hilfspaket" hat nur dazu gedient, Zeit zu gewinnen, damit sich Institutionen und Banken aus dem Geschäft zurückziehen konnten. Nun wird begonnen die Steuerzahler in Europa darauf vorzubereiten, dass sie den Verlust eines grossen Teiles der zur Verfügung gestellten Kredite hinnehmen müssen.
Vor einem Jahr hat Herr Pröll versprochen, dass dies nicht passieren wird. Wer trägt nun die Folgen? Herr Pröll mit Sicherheit nicht.

Antworten Gast: Kibietz
19.01.2011 17:19
1

Re: Haircut

Die Zeche zahlt der brave Steuerzahler damit die Investoren, Anleger und Spekulanten auch Ihr Geld zurückbekommen. Widerlich

 
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