Rettungsschirm-Anleihe: Hohe Nachfrage bei Investoren

25.01.2011 | 10:45 |   (DiePresse.com)

Der Euro-Rettungsschirm EFSF hat seine erste Anleihe begeben und dabei Angebote über 43 Milliarden Euro erhalten. Der EFSF will insgesamt fünf Milliarden Euro aufnehmen.

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Das Interesse an der ersten Irland-Anleihe des Euro-Rettungsfonds EFSF ist Kreisen zufolge gewaltig. Mehr als 500 Gebote institutioneller Investoren mit einem Ordervolumen von insgesamt 43 Milliarden Euro seien eingegangen, hieß es am Dienstagvormittag aus Kreisen des Krisenfonds EFSF.

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Damit ist die Anleihe deutlich überzeichnet: Fünf Milliarden Euro sollen nach früheren Angaben des EFSF in diesem ersten Schritt am Markt platziert werden. EFSF-Chef Klaus Regling wollte das Ergebnis der Auktion am Dienstagnachmittag während einer Pressekonferenz in Frankfurt bekanntgeben.

Das finanziell angeschlagene Irland war im November als erstes Euro-Land unter den Rettungsschirm von Europäischer Union und Internationalem Währungsfonds (IWF) geschlüpft. Das Land soll 85 Milliarden Euro Unterstützung bekommen. 17,5 Milliarden davon übernimmt der Euro-Rettungsfonds mit dem Namen "Europäische Finanz- Stabilitäts-Fazilität" (EFSF). Der Fonds begibt Anleihen, die von den Euro-Ländern garantiert werden.

 

(APA)

 
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7 Kommentare
Gast: gast
25.01.2011 16:00
0

the same

the same procedere as every year...

die investoren, die, die geld haben, wittern noch mehr geld.
wer zahlt die verzinsung und rückzahlung der staatskredite?
die, die eh schon fast kein geld haben.

muss man sich mal so überlegen.

eigentlich unglaublich.
irgendwann wird es sowas von krachen...


der graf
25.01.2011 15:36
0

Haaaa haaaaaaa haaaa!

Das ist ja ein Kasperltheater ohne Beispiel. Die EZB und vielleicht die selber maroden Japaner kaufen wie verrückt Ramsch-Anleihen? Es sind ja alle übergeschnappt. Es muss wer was ins Wasser getan haben...

Antworten NirvanArchie
25.01.2011 16:48
0

Re: Haaaa haaaaaaa haaaa!

ich hätt bitte auch gern was im wasser, dann würd ich den lauf der welt vielleicht auch so entspannt sehn...

Gast: Kibietz
25.01.2011 14:56
1

Irgendwann

brauchen wir dann ein Rettungspaket für den Rettungsschirm. Sehr intelligent.

Gast: 1. Parteiloser
25.01.2011 14:48
1

Die Wirkung der Geldschöpfung!

Da werden 100erte Milliarden einfach zusätzlich geschaffen und dann zu sehr geringen an die Banken weitergereicht. Die Banken nehmen das billige Geld und kaufen dafür besser verzinste Anleihen, vor allem wenn es Staaten sind, welche dafür haften. Die neu geschaffenen Mittel fließen dann also teurer vorwiegend an die Staaten zurück und erlauben eine Schuldenausweitung. Diese Schuldenausweitung ist auch notwendig, weil die Regierungen so extrem schlecht wirtschaften und nicht von der exzessiven Umverteilung die Finger lassen können. Eine exzessive Umverteilung, welche in Österreich in irren Ruhegenüssen, in einem irren Föderalismus und Förderalismus und aufgeblasenen geschützten Bereichen (ohne brauchbare Leistung) zu beobachten sind.

Weil die Geldschöpfung aber fast zu 100% bei den Banken und den Staaten bleibt, so ist diese Geldschöpfung mit sehr geringer Auswirkung auf die Realwirschaft. Die geschöpften Mittel provozieren also nicht die geplante Erhöhung der Produktion, sondern erhalten nur die kranken Strukturen. Kranke Strukturen, welche den Europäern immer mehr die Luft zum Atmen abdrückt.

Der Versuch das laufende Versagen der Entscheidungsträger mit einem zusätzliche Totalversagen anderer Entscheidungsträger zu kompensieren wird nicht funktionieren und Europa ins Elend stürzen.

Die Überzeichnung der ESFS Bonds, welcher den Staaten immer noch höhere Schulden ermöglicht ist nur ein Ausdruck eines Systems, welches schlecht für die Gesellschaft ist.

Gast: gast
25.01.2011 12:03
1

eurobond erfolgreich


zahlerstaaten sind die trottel !

Gast: Obachterl
25.01.2011 12:01
1

"von Eurolaendern garantiert"

Na, von mir jedenfalls nicht. Wenn die sich einbilden, dass sich die Voelker Europas zur Rueckzahlung verpflichtet fuehlen, so wird das eine boese Ueberraschung geben.

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