Rettungsschirm-Anleihe: Hohe Nachfrage bei Investoren

Der Euro-Rettungsschirm EFSF hat seine erste Anleihe begeben und dabei Angebote über 43 Milliarden Euro erhalten. Der EFSF will insgesamt fünf Milliarden Euro aufnehmen.

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(c) EPA (Vassil Donev)

Das Interesse an der ersten Irland-Anleihe des Euro-Rettungsfonds EFSF ist Kreisen zufolge gewaltig. Mehr als 500 Gebote institutioneller Investoren mit einem Ordervolumen von insgesamt 43 Milliarden Euro seien eingegangen, hieß es am Dienstagvormittag aus Kreisen des Krisenfonds EFSF.

Damit ist die Anleihe deutlich überzeichnet: Fünf Milliarden Euro sollen nach früheren Angaben des EFSF in diesem ersten Schritt am Markt platziert werden. EFSF-Chef Klaus Regling wollte das Ergebnis der Auktion am Dienstagnachmittag während einer Pressekonferenz in Frankfurt bekanntgeben.

Das finanziell angeschlagene Irland war im November als erstes Euro-Land unter den Rettungsschirm von Europäischer Union und Internationalem Währungsfonds (IWF) geschlüpft. Das Land soll 85 Milliarden Euro Unterstützung bekommen. 17,5 Milliarden davon übernimmt der Euro-Rettungsfonds mit dem Namen "Europäische Finanz- Stabilitäts-Fazilität" (EFSF). Der Fonds begibt Anleihen, die von den Euro-Ländern garantiert werden.

 

(APA)

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