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„Die Eurozone ist keine Bananenrepublik“

03.03.2011 | 18:14 |  von Karl Gaulhofer (Die Presse)

Jörg Krämer, der Chefvolkswirt der Commerzbank, sieht Deutschland im "Presse"-Interview wirtschaftlich auf dem richtigen Weg – aber die EZB und Brüssel auf dem falschen Dampfer.

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Die Presse: Wie werden sich die Revolutionen in Nordafrika auf den Ölpreis auswirken?

Jörg Krämer: In unserem Hauptszenario gehen wir nicht davon aus, dass die arabische Revolution in zwei Wochen vorbei sein wird. Vielmehr dürfte sie sich einige Monate hinziehen, aber den wichtigen Ölproduzenten Saudi-Arabien nicht erfassen. Die saudische Gesellschaft ist recht homogen und konservativ, die Menschen sind sehr wohlhabend. Zu einer Ölkrise dürfte es nicht kommen. Den Ölpreis sehen wir in den kommenden Monaten bei rund 120 Dollar, im zweiten Halbjahr dürfte er auf knapp 100 Dollar fallen.

Was bedeuten die gestiegenen Öl- und Nahrungsmittelpreise für die mittelfristigen Inflationserwartungen?

Die hohen Energiepreise sind ein Warnsignal für die Zentralbanken. Sie steigen ja schon seit vielen Quartalen, und das nicht nur wegen der starken Nachfrage aus Asien - schließlich sind die Öllager außergewöhnlich gut gefüllt. Die lockere Geldpolitik der Zentralbanken ist mitverantwortlich für den Anstieg der Energiepreise. Denn wegen der niedrigen Leitzinsen können Anleger mit qualitativ hochwertigen Staatsanleihen nicht mehr genug verdienen. Sie werden dazu verleitet, mehr in risikoreichere Anlagen zu investieren: in Aktien, aber eben auch in Rohstoffe. Das lässt die Rohstoffpreise steigen. Noch gibt es, abgesehen von Energie und Rohstoffen, kaum Inflation. Aber in vielleicht zwei Jahren haben die westlichen Volkswirtschaften die Krise endgültig ausgeschwitzt. Dann werden die Löhne stärker steigen, und dann ziehen die Preise auf breiter Front an. Zwar hat die EZB jetzt de facto angekündigt, die Leitzinsen im April anzuheben. Aber es ist fraglich, ob sie danach ausreichend gegensteuert.

Die EZB steckt jetzt schon in einem Dilemma: Für das boomende Deutschland müsste sie die Zinsen deutlich anheben. Das würde in Griechenland, Irland, Portugal und Spanien die ohnehin schwache Konjunktur abwürgen...

Dieses Dilemma kann sie nicht lösen. Der Euroraum driftet wirtschaftlich auseinander. Aber die EZB hat nur einen Leitzins. Sie kann konstruktionsbedingt nicht auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der einzelnen Länder eingehen. Früher hat sich die EZB am Durchschnitt aller Länder orientiert. Heute misst sie den krisengeschüttelten Peripherieländern bei ihrer Zinspolitik ein höheres Gewicht bei - auch wenn Herr Trichet das von sich weisen würde.

Macht sich die EZB von der Politik abhängig? Welche Rolle spielt dabei, dass sich der deutsche Bundesbankpräsident Weber aus dem Rennen um die Trichet-Nachfolge verabschiedet hat?

Die Lehre aus dem Weber-Abgang ist klar: Man wird nur schwer EZB-Präsident, wenn man die Unabhängigkeit der Zentralbank gegenüber der Politik auch in Krisenzeiten kompromisslos einfordert. Die EZB kauft seit Mai vergangenen Jahres Staatsanleihen, dadurch ist sie näher an die Politik gerückt. In der Zukunft werden die Zentralbanker die Begehrlichkeiten der europäischen Politiker schwerer in die Schranken weisen können. Das bedeutet nicht, wie viele befürchten, eine Inflationsrate von zehn Prozent. Aber im Schnitt der nächsten zehn Jahre werden es auch nicht die versprochenen knapp zwei Prozent sein. Drei bis vier Prozent sind realistischer.

Wo stehen wir in der Eurokrise?

Die Politik kittet die Spannungen primär durch Transfers, also durch zinssubventionierte Kredite. Das stabilisiert die Währungsunion, aber zu einem hohen Preis: Der Euroraum wandelt sich zu einer Transferunion, mehr noch: zu einer Haftungsunion. Die Mehrheit der Wähler will das aber nicht. Das ist ein Damoklesschwert für die Transferunion: Sie trägt den Keim des Scheiterns in sich.

Man könnte die Problemstaaten aus der gemeinsamen Währung drängen.

Das wäre sehr risikoreich. Wenn die Griechen in der Zeitung lesen, dass die schwache Drachme wieder eingeführt wird, dann stürmen sie die Banken und lassen sich ihre Guthaben in bar auszahlen, um der Abwertung zu entgehen. Das würde kein Bankensystem der Welt aushalten. Und ein „Bankrun" könnte auf andere Länder überspringen. Ich mag den Begriff „Schicksalsgemeinschaft" für die Eurozone nicht, aber leider ist da was dran.

Was wäre der Ausweg?

Der Königsweg wären echte Reformen in den Problemländern. Sie müssten ihren Arbeitsmarkt liberalisieren, abgeschottete Branchen dem Wettbewerb aussetzen, eine Schuldenbremse in der Verfassung einführen - wie in Deutschland. Dann würden die Volkswirtschaften in Europa einander ähnlicher werden, die Spannungen würden nachlassen. Die EU sollte parallel dazu ein echtes Hilfsverbot einführen. Nur dann würden sich die Anleger nicht mehr darauf verlassen, dass der Steuerzahler sie am Ende rausboxt.

Die Anleger, das sind bei Staatsanleihen vor allem Banken. Sind Sie da als Chefvolkswirt einer Großbank nicht befangen?

Nein, das sehen sie doch an der Antwort, die ich Ihnen gerade gegeben habe. Als Ökonom finde ich es natürlich richtig, Anleger am Risiko zu beteiligen. Ich möchte aber darauf hinweisen, dass nicht nur Banken Staatsanleihen der Peripherieländer halten - sondern auch Staatsfonds, Versicherungen, Pensionsfonds und Privatanleger.

Ab 2013 wird es genügen, dass ein Teil der Gläubiger der Umschuldung eines Staates zustimmt. Die Übrigen können dagegen nicht klagen. Was halten Sie davon?

Das ist sehr sinnvoll - wir brauchen eine geordnete Umschuldung, bei der die Anleger an den Risiken beteiligt werden, ohne dass es rechtlich einen Zahlungsausfall gibt. Der Euroraum ist keine Bananenrepublik, sondern eine der reichsten Regionen der Welt. Wenn da ein Staat formell pleite geht, hätten auch andere Euroländer große Probleme

Was halten Sie vom „Pakt für Wettbewerbsfähigkeit", den Merkel und Sarkozy forcieren? Werden so künftig Krisen vermieden oder ist das eine Rückkehr zur Kommandowirtschaft?

Der Pakt schadet nicht, wird aber auch nicht viel bringen. Denn wie wollen Sie ihn gegenüber eigenständigen Nationalstaaten durchsetzen? Schon die Deutschen und die Franzosen haben verschiedene Vorstellungen. Man muss also Kompromisse eingehen. Der Pakt wird zahnlos sein.

Was macht die deutsche Wirtschaft aktuell so erfolgreich? Holt sie nur Versäumtes nach oder steckt da ein Geschäftsmodell dahinter, an dem sich andere orientieren können?

Erst einmal: Deutschland produziert trotz des starken Wachstums noch immer nicht so viel wie vor Ausbruch der Krise. Richtig ist aber auch, dass das Wachstum hoch bleiben dürfte. Warum? Die Wirtschaft ist sehr wettbewerbsfähig, die Lohnstückkosten sind seit 1999 - anders als in den meisten anderen Ländern - kaum gestiegen. Zudem sind die deutschen Unternehmen in den stark wachsenden Ländern Asiens sehr gut vertreten: In etwa zwei Jahren werden wir mehr nach China exportieren als in die USA. Und noch etwas: Wenn es keine EZB gäbe, hätte die Bundesbank schon längst die Zinsen angehoben. Die für Deutschland zu lockere Geldpolitik wird immer mehr zum Wachstumstreiber. Aber am Ende droht natürlich die Gefahr einer Überhitzung.

Trotz des starken Wachstums hat Deutschland 2010 die Maastricht-Defizitgrenze überschritten. Mit ein Grund sind die Konjunkturpakete, die Sie als einer von Wenigen von Anfang an kritisiert haben. Fühlen Sie sich heute widerlegt oder bestätigt?

Ich fühle mich absolut bestätigt. Schauen Sie sich doch an, wann der Tiefpunkt der Krise war: im Frühling 2009. Da haben die Konjunkturpakete noch gar nicht gewirkt. Die musste man ja erst in Gang bringen, Projekte ausschreiben und so weiter. Sie haben die Wirtschaft erst angeschoben, als die Rezession schon längst vorbei war. Fahren Sie einmal auf deutschen Autobahnen, dann sehen sie jetzt die Baustellen. Ich will die Rolle des Staates nicht klein reden: Durch die Kapitalhilfen für die Banken haben sie den Unsicherheitsschock aufgelöst, den die Lehman-Pleite ausgelöst hatte. Die Unternehmen fassten wieder Vertrauen und holten die abrupt unterlassenen Investitionen nach. Damit hat die Politik die Wende herbeigeführt - aber nicht durch Konjunkturpakete.

 

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19 Kommentare

und doch Bananen Repuplik

siehe Artikel Streicheltest für EU Banken

Gast: gast
04.03.2011 18:34
0 0

noch nicht

tja, noch nicht aber bald ist sie eine republica banana.
Ich bin gespannt wann wir die EZB retten müssen, denn aus den 77 Mrd. € Anleihen ist ca. 1/6 weg, wenn ich die Kurse von Hellas/Irland Anleihen bedenke (von etwa 90% auf 75% zurückgegangen). Knapp 13 Mrd. € Verlust in einem knappen Jahr. Nicht umsonst wurde das Grundkapital von der EZB im Herbst aufgestockt. Summa sum beträgt der Anteil Österreichs (ca 2% von EZB) durch die EZB-Verluste 260 Mio €!!

Gast: Don Quichote
04.03.2011 16:22
1 0

Wenn ich ...

.... Zeichen am Horizont richtig deute, werden die Menschen in Nordafrika bald bemerken, daß sie von der neu geschaffenen Demokratie, so es das werden wird, nichts abbeißen können. Dann werden alle Problemchen mit dem Euro obsolet geworden sein. Hunderttausende, wenn nicht Millionen junger, zorniger und hungriger Männer werden Europa überschwemmen. Dann bleibt hier kein Stein auf dem anderen. Wie wir die Pfeifen in den saturierten Regierungen Europas kennen, werden sie völlig überrascht und die Völker hilflos dem Tsunami ausgeliefert sein. Exekutive und Justiz schauen ja schon jetzt zu, wenn Türken Einheimische krankenhausreif prügeln. Die Gewalt, die wir jetzt von Migranten erfahren, wird aber ein Lercherl sein gegen das, was uns dann blüht. Und der Nationalrat diskutiert derweil die ach so wichtige Frauenquote.

Gast: gengiz
04.03.2011 11:31
0 0

tja, in die falschen Länder investiert

die PIGS wurden schon seit dem EU-Beitritt (vor 25 Jahren) mit Geld überhäuft.
Das passierte offen - etwa über Förderungen, und versteckt - über den EUro, weil GR, SP und Co. sehr günstig zu hohen Krediten kamen, obwohl es keinerlei Aussicht hatte, dass sie es jemals zurückzahlen könnten.

Dann noch die Betrügereien mit den Budgets und Schulden. Wohl kein anderer Partner hätte da solange zugesehen.

Wäre besser gewesen, man hätte das Geld nach Nordafrika investiert, um dort Entwicklung anzuschieben:
Entwicklung senkt die Geburtenrate (weil Frauen besser gebildet sind), verringert Radikalismus, und verringert dei Gefahr massenhafter Auswanderung nach EUropa!!

Also - machen wirs in Zukunft besser: beenden wir dieses Experiment, solch total unterschiedlichen Ländern eine Währung überzustülpen, und entlassen wir die PIGS.

Aus 15 Währungen eine zu - wie beim Euro versucht - ist viel schwieriger, als aus 1 Währung 2 zu machen - etwa einen NordEUro und einen SüdEUro!!

Denn dann könnten die skandinavischen Staaten und Dänemark zum NordEUro andocken, und langfristig auch Polen, Tschechien und Ungarn den EUro übernehmen.

Gerade diel letztgenannten verweigern den EUro-Beitritt - die werden schon wissen warum!!

Ich finde, in Zeiten stürmischer Globalisierung, wo unheimlich starke Konkurrenz entsteht, kann sich EUropa nicht mehr leisten, wegschzuschauen, und Schwindler dauernd zu finanzieren.

Die 750 Mill. Euro sind genug, die GR schon gekriegt hat...

Gast: gast
04.03.2011 11:16
1 0

KEINE BANANENREPUBLIK



OBA GEEH ?!

die meisten "Bananenrepubliken" sind jedenfalls demokratischer als die EU

Auch bei Korruption und Verschwendung geht es in diesen Ländern nicht um so gewaltige Summen wie in Brüssel.

Ein Ökonom, der sich so absolut sicher ist, dass die Krise bereits vorbei ist, wäre vielleicht als Erntehelfer auf einer Bananenplantage sinnvoller beschäftigt.

Vor allem muss in Zukunft Griechenland etc genau vorgeschrieben werden was sie mit den Tranferzahlungen tun

Dass wir zahlen damit die mehr Beamte in die Frühpension schicken können - wenn wir immer länger arbeiten müssen das geht nicht.

Und das wir ihre Kredite einfach blanko übernehmen gar nicht.

Zahlungen aber nur unter strengen Auflagen wenn sie dazu verwendet werden die wirtschafts zu sanieren.

Leider fehlt da in der EU der Apparat zur kontrolle, weil bekanntlich ist die Kommission oder anderer Brüsseler beamten beim ausgeben von fremden Steuergelden mehr als großzügig.

„Die Eurozone ist keine Bananenrepublik“

sondern ein Selbstbedienungsladen für Wirtschaftspotentaten; eine res publica war sie wohl nie

Strukturprobleme der Wackelkandidaten müssen gelöst werden

Auch in diesem Bericht wird auf die Gefahr des Scheiterns des europäischen Friedensprojektes hingewiesen, weil dauerhafte Transfers vom Norden in den Süden von der Bevölkerung der Nettozahler nicht gutgeheißen werden.

Durch die Solidarisierung des Risikos, wobei im Prinzip jene Staaten, welche über Jahre oder sogar Jahrzehnte über ihre Verhältnisse gelebt haben belohnt werden, und jene die sparsam mit dem Geld umgegangen sind bestraft werden, bekommen die Regierungen der Geberländer massive Probleme mit ihrer eigenen Bevölkerung. Auch in Österreich gibt es bereits eine Initiative, nämlich "Genug bezahlt", welche der Ansicht ist, daß die vorhandenen Mittel zur Sicherung der Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder benötigt werden und daß es sich Österreich gar nicht leisten kann weitere Geschenke an andere Länder zu machen.

Transferzahlungen an Wackelkandidaten sind ausschließlich für Zukunftsinvestitionen, welche in weiterer Folge zu einer Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit führen sinnvoll und nicht zur Abdeckung des laufenden Abganges.

Antworten Gast: m
04.03.2011 08:47
2 0

Re: Strukturprobleme der Wackelkandidaten müssen gelöst werden

Irrtu, das sehen alle falsch: die Nettozahler waren die deutschen Arbeiter; die Gewinner die deutsche Finanz; denn die heiß laufenden Exporte der Deutschen sind Ergebnis des Euros: die PIGS können sich deutsche Waren eben leisten; wären sie, was die Eurogegner wollen, wieder in einer Wechselkursunion kommen, würden die Räder der deutschen Industrie still stehen! Denn kein Schwanz in GR kauft mit einem auf 10% abgewerteten Drachmen dann einen VW! Das ist die andere Seite. Und die deutschen Arbeiter haben das zu bezahlen (und unsere hierzulande) durch Reallohnverluste in den letzten 15 Jahren! Sie bezahlen, dass deutsche Banken gewinnen. Die Transferleistungen sollten also von Deutschen Banken und "Kapitalisten" und nicht den Bürgern beglichen werden....

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Re: Re: Strukturprobleme der Wackelkandidaten müssen gelöst werden

Indem Sie halt eine "veröffentlichte Meinung" vertreten, wird Sie nicht sinnreicher!

Das hieße doch, daß die deutschen Arbeiter die Kaufkraft der Südländer erhalten. Da kann man genau den Umkehrschluß ziehen und fragen. Warum bezahlt man die deutschen Arbeiter nicht ordentlich damit sie selbst den Umsatz und Wohlstand im eigenen Land bringen?

Antworten Antworten Antworten Gast: m
04.03.2011 14:52
0 0

Re: Re: Re: Strukturprobleme der Wackelkandidaten müssen gelöst werden

Klar, wäre auch möglich; aber der höhere Profit ist wahrscheinlich mit Hebelwirkung dort zu holen...die Shareholder kratzen schon mit den Hufen....

Sehr gutes Interview - guter Mann


Gast: Diese Mauern im Kopf
03.03.2011 20:37
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Merkel wird sicherlich

auch noch ihr Honeckerisches Schicksal erleiden.

Antworten Gast: gast
04.03.2011 11:16
1 0

Re: Merkel wird sicherlich



ein rumänisches schicksal wäre gerechter !

Gast: Zoo Besucher
03.03.2011 20:15
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Die Eurozone ist keine Bananenrepublik

Aber die Banker in ihren Glaskäfigen sind trotzdem enthaarte Affen, oder?

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Re: Die Eurozone ist keine Bananenrepublik

Die Banker sind halt auch Nutznießer! Aber die Schuld an dem ganzen Desaster haben sie nicht.
Das ganze liegt an einem politischen Kernproblem das durch ein Dogma geschaffen wird und das heißt "Deutschland muß mit allen Mitteln geschwächt werden, koste es was es wolle!". Daß dabei ganz Europa vor die Hunde geht, scheint überhaupt niemandem zu stören!


Gast: Blankenstein Husar
03.03.2011 20:03
3 0

Schon richtige Ansätze,

aber wer etwas Zeit investiert, ist hier besser informiert:

http://pressekonferenz.tv/ondemand/ProEuropa23022011.html


Antworten Gast: Markus Trullus
04.03.2011 07:55
0 0

Re: Schon richtige Ansätze,

Die Antworten, die diese vier Herren Professoren geben, sind auch nur Stückwerk. Sie fordern das Laiz affair - also die Rückkehr zu den Wechselkursen ein; OK, erstens, wenn das passiert, brechen die nationalen Banken und auch die EZB vor den wütenden Bankkunden, die all ihr Geld jetzt und sofort aus den Banken holen wollen, zusammen.
Und zweitens: dann werden die Drachmen und Pesos - also die PIG- Währungen abgewertet, heißt: Deutschland kann dann dorthin nichts mehr verkaufen; aus ist es mit dem Exportweltmeister! Deutsche Unternehmen bleiben dann auf ihren Waren sitzen, hatten wir schon
Drittens: das mit dem Exportweltmeister haben die deutschen Arbeiter finanziert: durch: "....Die Wirtschaft ist sehr wettbewerbsfähig, die Lohnstückkosten sind seit 1999 - anders als in den meisten anderen Ländern - kaum gestiegen." Sooo gehts auch nicht!!!!

Hobbyökonom