IWF verspricht Hilfe für verschuldete Staaten in Europa

08.03.2011 | 08:24 |   (DiePresse.com)

IWF-Vizechef John Lipsky sagt, dass sich die Märkte und Investoren konkrete Fortschritte beim dauerhaften Rettungsschirm der EU erwarten.

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Der Internationale Währungsfonds will verschuldete Staaten in Europa weiterhin unterstützen. IWF-Vizechef John Lipsky sagte in einem Interview am Montag, man sei bereit, gemeinsam mit den Partnern in Europa den Ländern nach einer Einzelfallprüfung zu helfen. Im Hinblick auf den geplanten dauerhaften Rettungsschirm für Euroländer sagte Lipsky, die Märkte, Investoren und Bürger erwarteten konkrete Fortschritte. "Wir werden uns die Einzelheiten anschauen müssen."

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Die 17 Eurostaaten wollen sich am Freitag in Brüssel treffen. Dabei geht es um einen Pakt für mehr Wettbewerbsfähigkeit, um die Gemeinschaftswährung zu schützen. Ende März folgt ein EU-Gipfel mit weiteren Beschlüssen zur Gesamtstrategie gegen die Krise. Dazu gehört die Verstärkung des befristeten Euro-Rettungsfonds EFSF und der dauerhafte Krisenmechanismus ESM ab 2013.

(APA)

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1 Kommentare
Gast: 1. Parteiloser
08.03.2011 09:06
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Der IWF wird aber nicht helfen können!

Der IWF hat eine Finanzausstattung von 400 Mrd. USD, welche auf 1.000 Mrd. USD erhöht werden soll. Eine gewaltige Summe, welche auch teilweise schon erheblich in Anspruch genommen wurde. Aus Europäischer Sicht erinnere man sich nur an die Überweisungen an Rumänien, Ungarn, Griechenland. Zu bemerken ist auch, dass der IEF 2010 wesentliche Teile seiner Goldreserven in Bares wandeln musst, um auch helfen zu können.

Wie lächerlich, im globalen Kontext, die möglichen Hilfen des IWF sind zeigen die Schulden von Frankreich in der Höhe von 2.000 Mrd. USD.
Frankreich geht in schneller Schritten auf eine Verschuldung in der Höhe von 100% des BIPs zu und auch das laufende Defizit scheint kaum unter Kontrolle zu kommen, auch wenn die Abgabenquote sehr hoch ist.

Der Euroraum wird wahrscheinlich durch Frankreich in die Luft gejagt werden, die EU gleich mit dazu. Wenn erst die Finanzmärkte die Problematik von Frankreich einmal erkannt haben, dann kann der IWF auch nicht mehr helfen.

Ein Rettungsfonds, welche eine Schuldenkrise bekämpfen soll, selber aber nur aus noch mehr Schulden besteht, kann einfach keine Lösung sein.

Weder die EU, noch der ESFS, noch der IWF, noch die lokalen Staatenlenker haben einen brauchbaren Lösungsansatz um die Disbalancen zu korrigieren.

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