Rating: Spaniens Reformkurs erhielt einen Dämpfer

10.03.2011 | 18:58 |  Von unserem Korrespondenten RALPH SCHULZE (Die Presse)

Trotz zahlreicher Sparmaßnahmen fehlt das Vertrauen in eine dauerhafte Abwehr der Staatskrise. Moody's, eine der drei wichtigen Ratingagenturen, stufte die Bewertung für Spaniens langfristige Anleihen herab.

Drucken Versenden AAA
Schriftgröße
Kommentieren

Mehr zum Thema:

Madrid. Es scheint ein Kampf gegen Windmühlen: Die Sanierungsprogramme der spanischen Regierung können das Vertrauen der Analysten in das Eurokrisenland offenbar nicht stärken. Die internationale Ratingagentur Moody's stufte die Kreditwürdigkeit Spaniens just am Tag vor einem neuerlichen Krisentreffen der Euroländer in Brüssel (siehe unten) erneut um eine Stufe herab. Begründung: Die Finanz- und Wirtschaftsaussichten seien weiter „negativ“. Das schürte an den Finanzmärkten neue Sorgen vor einer Staatspleite. Und es ist ein empfindlicher Rückschlag für Spaniens Ministerpräsident José Luis Zapatero, der erst jüngst voll Stolz verkündete: „Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht.“

Mehr zum Thema:

Moody's, eine der drei wichtigen Ratingagenturen, stufte die Bewertung für Spaniens langfristige Anleihen von AA1 auf AA2 herab, was freilich immer noch eine „sichere Anlage“ signalisiert, aber mit „leichtem Ausfallrisiko“. Spanien, das mit seinem Immobiliencrash tief in die roten Zahlen rutschte, muss nun für den Verkauf seiner Schuldscheine immer höhere Risikoprämien bezahlen. Die Zinsen für zehnjährige spanische Anleihen kletterten auf 5,5 Prozent Zinsen, deutsche liegen bei etwa 3,2 Prozent.

Immerhin rettete Zapateros drastischer Sparkurs die viertgrößte Euro-Wirtschaftsmacht davor, gleich um zwei Stufen abzurutschen: Moody's rechnete den Spaniern an, die Neuverschuldung 2010 auf 9,2 Prozent zurückgefahren zu haben. Ein erster Schritt, dem viele weitere folgen müssten, um 2011 tatsächlich bei sechs Prozent zu landen.

Zapatero hat seinen Bürgern deftige Steuererhöhungen, einen Rentenstopp und Lohnkürzungen im öffentlichen Dienst aufgebrummt. Auch die Sanierung des durch milliardenschwere Kreditausfälle angeschlagenen Sparkassensektors sei zwar auf dem richtigen Weg, gestand Moody's den Spaniern zu. Aber das Risiko eines Bankencrashs sei noch nicht gebannt. Die faulen Kredite könnten sich im schlimmsten Fall auf 100 Milliarden Euro summieren und neue Löcher in die Staatskasse schlagen.

(c) DiePresse

vergrößern

Sparkassen als großer Unsicherheitsfaktor

Spaniens Regierung rechnet mit geringeren Ausfälle, die durch einen staatlichen Rettungsfonds ausgeglichen werden sollen, der derzeit mit 20 Milliarden Euro gefüllt ist. Zapatero hat die Sparkassen bereits zu ersten Sanierungsschritten gezwungen: mit Fusionen, höheren Eigenkapitalquoten und der Drohung einer Verstaatlichung, wenn die Auflagen nicht erfüllt werden. Spaniens Sparkassen hatten während des vor drei Jahren geplatzten Immobilienbooms Kredite vergeben, die heute nicht mehr durch den Wert von Grundstücken und Objekten gedeckt sind. Die Immobilienpreise gaben seit 2007 um 30 Prozent und mehr nach.

Auch wenn Analysten derzeit nicht glauben, dass Spanien unter den Euro-Rettungsschirm schlüpfen muss, halten sie sich mit mittelfristigen Prognosen zurück. Zumal Spaniens wirtschaftliche Talfahrt, das Land zählt mehr als 20 Prozent Arbeitslose, durch die neue Ölkrise verschärft wird. Beim ebenfalls hoch verschuldeten Nachbarn Portugal stehen die Zeichen jetzt schon auf Sturm: Das Land muss für Kredite so hohe Zinsen zahlen wie noch nie seit dem Eurobeitritt.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 11.03.2011)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Lesen Sie hier weiter zum Thema:

Mehr aus dem Web

43 Kommentare
 
12
Gast: Bazi
11.03.2011 08:11
1

Das Problem

Die Ratingagenturen sind Teil des Problems und nicht dessen Lösung. Was hier abläuft, ist ein Krieg mit anderen Mittel. Die Ratingagenturen als "weapons of mass destruction" sozusagen.

Wann......

...stellen sich die Europäer endlich diesen Blutsaugern aus den Staaaten. Der Kontinent der griechisch- helenistischen Kultur, des Römischen Reiches dessen Gesetzeskultur auch heute noch die Basis Europäischen Rechts ist, erzittert vor eineigen kapitalgierigen Yankees.
Hören wir auf den Einflüsterern zu gehorchen die uns einreden wollen, dass der Markt sich selbst regelt ( mit dem Geld der arbeitenden Bürger). Es ist Zeit egene, gerechte und auch kriesenfeste Regeln aufzustellen. Brechen wir das Diktat der Banker. Die sind schon gescheitert. Unsere Politik darf nicht scheitern. Dies würde den sozialen Frieden gefärden.
Es wird Zeit, dass diese EU endlich ihr Haupt stolz erhebt und Stop sagt. Spanien hatte schon eine Hochkutur, da hatten die ersten Auswanderer gerade mal eine Hütte errichtet. Wir haben genug Erfahrung - auch aus dem Leid vieler Kriege wie wir Wirtschaft menschlich machen. Wenn unser Mitbürger sehen, dass die Wirtschaft für Sie da ist und nicht ein alles verschlingender Moloch werden sie bereit sein Neues zu unterstützen. Unsere politik muss nur endlich den Anfang machen ..... und hier liegt das Übel....

Re: Wann......

Der Markt braucht exakte Spielregeln dann reguliert er sich selbt. Wenn sich einige Kapitalisten aber die Spielregeln kaufen koennen, dann funktioniert es nicht.

Antworten Gast: Jaja
11.03.2011 00:23
0

Re: Wann......

Nun, ich verstehe nicht, warum Sie kommentarlos rote Stricherl bekommen. Jedoch verstehe ich auch nicht, warum Sie ausschließlich auf die "bösen Einflüsterer" schimpfen. Auch wenn Ihre Argumente gut sind, aber in erster Linie müssen wir unsere Politker in die Pflicht nehmen, und die müssten wir behandeln wie es derzeit in den Umsturzländern üblich ist...! Weil unserer Politlügner sind es gewohnt, dass sie tun und lassen können, was sie wollen...ohne Konsequenzen!

Gast: Bazi
10.03.2011 19:08
0

Teil des Problems

Wieso wird diesen Ratingagenturen überhaupt noch etwas geglaubt? Die haben doch vor der Finanzkrise Schrottpapiere und Bankrotteure hochgejubelt. Die Ratingagenturen sind Teil des Problems und nicht dessen Lösung.

Gast: Walter g
10.03.2011 18:47
0

Was soll das ganze Theater ,sind doch die meisten

Eu Länder PLEITE und vegitieren nur noch so dahin. Moody hin oder her, es ist nur eine Frage der Zeit,wann alles platzt.

Gast: Rumpex Lumpex
10.03.2011 17:43
0

Scharlatane

Schenkt diesen Scharlatanen keinen Glauben!

Anscheinend gehts wieder einmal um einen Groß-Angriff auf Europa, um die Verslummung voran zu treiben und (wieder einmal) einige wenige sehr viel reicher zu machen.

Wo bleibt die unabhängige europäische Rating-Agentur????

Gast: Ga St
10.03.2011 16:54
0

Herabstufungen vor einem Gipfel

Wie üblich: Einige Tage vor einem EU-Gipfel kommen die üblichen Herabstufungen duch mindestens eine US-dominierte Ratingagentur.

Schön langsam ist das nicht nur auffällig, sondern man fragt sich immer öfter auch nach dem "Cui bono?" Ob es diesmal damit zu tun haben könnte, dass immer mehr große Investoren (siehe PIMCO!!!) kalte Füße vor den US-Anleihen kriegen und diese abstoßen?

Antworten Gast: gast
10.03.2011 18:39
0

Re: Herabstufungen vor einem Gipfel

ich meine es soll unruhe in den EU-gipfel kommen, schliesslich sind damit wohl einige papierl und vorträge nicht mehr aktuell. anderes rating bedeutet ja andere risikoaufschläge.
und damit gibts diskussionen unter den teilnehmern und die USA gewinnt zeit.

"wirtschaftskrieg" ist oft einfacher als man denkt. zumindest bei den "uneinigen" EU-staaten hat man ein leichtes spiel.

Gast: 1. Parteiloser
10.03.2011 16:15
0

Spanien im Vergleich zu Österreich!

BIP:
Österreich:...366 Mrd. USD
Spanien:....1.475 Mrd. USD

Schulden in % des BIP:
Österreich:......68,8%
Spanien:.........63,4%

Ob auch Spanien so schwer schummelt wie Österreich ist schwer zu sagen. Österreich muss auf jeden schon bald seine offizielle Schuldenquote erhöhen.

Schulden:
Österreich:......251 Mrd. USD
Spanien:.........935 Mrd. USD
Stimmen die Ö Schulden?

Schulden je verfügbarer Arbeitkraft:
Österreich:...69.223.- USD
Spanien:......40.722.- USD

Das ist wahrscheinlich der brauchbarste Wert um feststellen zu könne wie hoch die Schuldenlast wirklich ist. Immerhin werden die Schulden nicht durch Umbuchungen unter Kontrolle kommen. Die Schulden (samt Zinsen) müssen durch reale Leistungen abgetragen werden. Das geht nur mit der Arbeitskraft der Realwirtschaft.

Die Ratingagenturen sind sehr, sehr lieb zu Österreich.

Antworten Gast: wahltagistzahltag
10.03.2011 17:21
0

Re: Spanien im Vergleich zu Österreich!

kann ich mich auf diese zahlen verlassen?

Antworten Antworten Gast: Jaja
11.03.2011 00:16
0

Re: Re: Spanien im Vergleich zu Österreich!

Nicht die Ratingagenturen sind lieb zu Österreich, sondern unsere Politiker können (noch) besser schummeln als Länder wie Griechenland oder Spanien. Aber noch lieber sind die Wähler, die immer das selbe wählen und sich offensichtlich nie aufbäumen. Es geht mittlerweile nicht mehr darum, wer (welche Partei) ist das kleinere Übel, sondern darum all diese Übel zu entfernen. Aber dafür sind die Bürger Österreichs (noch) zu schwach! Ein Anfang wäre, die Großparteien zu vernichten (durch Protestwahlen), aber "Blau" wäre natürlich auch keine Lösung, da sie eben mittlerweile (genauso wie die Grünen) einfach nur Teil unseres korrupten und primitiven Demokratursystems sind! Aber es geht uns offenbar noch zu gut, als dass das Volk sich wirklich in Protesten wehrt......

Aber meiner Meinung nach, ist es nur eine Frage der Zeit....!

Antworten Antworten Gast: Jaja
11.03.2011 00:16
0

Re: Re: Spanien im Vergleich zu Österreich!

Nicht die Ratingagenturen sind lieb zu Österreich, sondern unsere Politiker können (noch) besser schummeln als Länder wie Griechenland oder Spanien. Aber noch lieber sind die Wähler, die immer das selbe wählen und sich offensichtlich nie aufbäumen. Es geht mittlerweile nicht mehr darum, wer (welche Partei) ist das kleinere Übel, sondern darum all diese Übel zu entfernen. Aber dafür sind die Bürger Österreichs (noch) zu schwach! Ein Anfang wäre, die Großparteien zu vernichten (durch Protestwahlen), aber "Blau" wäre natürlich auch keine Lösung, da sie eben mittlerweile (genauso wie die Grünen) einfach nur Teil unseres korrupten und primitiven Demokratursystems sind! Aber es geht uns offenbar noch zu gut, als dass das Volk sich wirklich in Protesten wehrt......

Aber meiner Meinung nach, ist es nur eine Frage der Zeit....!

Antworten Antworten Gast: 1. Parteiloser
10.03.2011 18:25
0

Re: Re: Spanien im Vergleich zu Österreich!

Daten vom CIA und gerechnet vom Parteilosen. Alles mit Haftungsausschluss!

Sie können gerne kontrollieren.

https://www.cia.gov/library/publications/the-world-factbook/

Re: Spanien im Vergleich zu Österreich!

Lieb ist relativ, man muss bedenken das die Agentur auch Zukunft Perspektiven mitberechnet.

Sonst hätten alle größeren Länder der Welt schrott Ratings.

Die Ratingagenturen sind nicht an der Verschuldung Spaniens und anderer Länder schuld


Die Agenturen sind nur die Überbringer der schlechten Nachricht(en).

Und es ist müßig darüber zu spekulieren ob nicht auch die USA abgeratet werden müssten. Tatsache ist und bleibt: in Spanien gibts die nächsten Probleme. Siehe GR, IRL und Portugal.

Und auch Österreich rückt immer weiter nach vorne. Wenn Eurostat einen Teil der trickreich versteckten Schulden offiziell ausweist und Österreich dann bei 90% verschuldungsgrad liegt, ohne auch nur im Geringsten nachhaltige Reformen anzugehen oder überhaupt zu planen, wird es lange Gesichter geben.

Antworten Gast: Spanierwareneinmalstolz
10.03.2011 15:38
0

Re: Die Ratingagenturen sind nicht an der Verschuldung Spaniens und anderer Länder schuld

Ich bin davon überzeugt dass Spanien ohne EU-Beitritt viel besser gefahren wäre, dieser EU-Beitritt hat den kriminelllen Immobilienentwicklern alle Tore geöffnet, man hat zwar Millionenprojekte gebaut, die Hoffnung der Bevölkerung war gross weil man dadurch viele Arbeitsplätze geschaffen hatte, aber was hilft Tausenden Menschen ein Arbeitsplatz wenn sie KEINE KOHLE sehen - Da wurden um Hunderte Millionen Euros Appartements und Timeshareanlagen errichtet, aber NIE fertiggetellt - In Spanien gibt es halbfertige Immobilien die schon Jahrzehnte vor sich hinsiechen, weil sich den Abbruch keiner leisten kann - WAREN ABER ALS MILLIONENPROJEKTE GEPLANT - dementsprechend ist die Laune der spanischen Bauarbeiter, sie wurden nicht nur ihrer Löhne beraubt sondern auch noch ihres Glaubens an das Gute, aber wem verwunderts!?
Die EU ist das Krebsgeschwür für Länder mit EIGENEN CHARAKTER UND EIGENER IDENTITÄT, wenn das den Ländern genommen wird, dann werden sie bis zum bitteren Ende dahinsiechen - LEIDER!!

Antworten Antworten Gast: gast
10.03.2011 18:42
1

Re: Re: Die Ratingagenturen sind nicht an der Verschuldung Spaniens und anderer Länder schuld

sorry, aber das immobilien/sparkassenproblem ist ein rein spanisches.
aber es ist halt so schön alles auf die EU zuschieben, gell?

Gast: Peter E.
10.03.2011 12:20
0

Schluss damit

Wie lange lassen wir uns noch von diesen selbst ernannten "Aufpassern" etwas vormachen? Sie sollen ihre Meinung bei sich behalten und ruhig sein.Weder Spanien noch Griechenland (oder anderen Staaten) ist mit diesem negativ Gequatsche gedient; im Gegenteil,man treibt die BürgerInnen nur in eine totale Abwehrfront auf der rechts-rechten Seite.

vorsicht bei ALLEN meinungsäusserungen!

die verantwortlichen der rating-agenturen haben bei einem hearing des us-kongresses zur finanzkriese unter eid ausgesagt, dass ihre ratings "bloss" meinungen sind!!!!

watch: "the inside job"!!!


Der Gedanke, unsere Beamten (Hofstaat) will noch mehr Einfluß lässt das Grauen erwachen!

Machen auf unserem Rücken Schulden bis das Ergebnis ist, die Guthaben - unser Erspartes - wird zur Tilgung konfisziert.

Wir sollten für mehr Gerechtigkeit demonstrieren, ASVG für alle und Reformen zur Streichung von 80% der Gesetze und Vorschriften, die gar keine Hoheitlichen Aufgaben sind.

Was geht dem Staat etwas an, wer im Lokal raucht? Ein Schildchen des Wirten genügt.

Was geht dem Staat etwas an wer den Gurt nutzt? Die Versicherung straft das ganz privat.

Wieso gibt es Hundetrümmerl-Watcher wenn eine DNA Probe da liegt.

Warum hat nicht jeder eine DNA bei seiner Geburt angelegt bekommen und kann nun blitzschnell seine Identität nachweisen?

Einmal Spucken genügt.

Warum gibt es keinen Webunterricht für jeden bis zu akademischer Bildung?

Auf der anderen Seite gibt es Firmen die professionell betrügen und falsch Verrechnen weil sie trotz Abmahnung keine Folgen befürchten müssen. (Hausverwaltungen, Webabos,etc).

Korruption ist, wer sich im Amt bereichert und Zuwendungen annimmt.

Es gäbe viel zu tun anstatt grokonell abzuashen.

Antworten Gast: gast
10.03.2011 18:53
0

Re: Der Gedanke, unsere Beamten (Hofstaat) will noch mehr Einfluß lässt das Grauen erwachen!

eben weil die staatsmänner mit ihren aufgaben total überfordert sind; sie erkennen keine zusammenhänge mehr etc, weltpolitsche nuller, l....
mischen sie sich immer mehr in private angelegenheiten. so entsteht auch der eindruck im volk: "die tun wenigstens was".
ich suche die schuld aber nicht nur in der politik!

schaunen sie, je mehr sich der HC als fürsprecher für probleme im nahen umfeld einer angesprochenen person zeigt, desto mehr zuspruch findet er.
das fördert zwar das rechthaberrische persönliche ego (endlich sprichts einer aus), ändert aber genau NULL an den problemen österreichs.
die sind nämlich:
- pensionen (überalterung)
- gesundheitsystem
- öffentlicher verkehr
- bildung(!)*

* bitte jetzt nicht antworten, das problem ist mit besseren deutsch behoben, das hätte nämlich fatale auswirkungen auf meine 2 erst genannten punkte.

Gast: gast
10.03.2011 11:23
0

BERATET....



ABER NICHT AUF UNSERE KOSTEN, BURSCHEN !!!!

Gast: Gast
10.03.2011 11:21
1

Rating

Wollen die Agenturen von US-Problemen ablenken? In den USA liegen Probleme.

Die richtige Politik?

Da mault hier weiter unten Hr. Robert Cvrkal, daß sich die Krise beschleunigt, Spanien das Schicksal Irlands, was immer das ist, blühen könnte und überläßt trotzdem es jedem Einzelnen zu entscheiden, ob die europäische Politik verantwortungsvoll handelt.

Bitte schön eine Meinung, wie sie jeder äußern darf, auch wenn er keinerlei Belege für diese seine Meinung anbietet, sondern nur „g’scheit“ daherredet.

Was ich schon dort beanstandete, ist die glatte Unwahrheit, wie hätten anderen Staaten und Banken Geld geschenkt.

Offenbar zum Beweis dafür, daß wir kein Geld mehr haben, um es anderen zu schenken, plane unser Finanzminister ein weiteres Sparpaket, zur Erreichung der auch für uns gültigen Maastrichter Kennzahlen.

Jetzt bin ich total verwirrt.

Da machen andere Staaten den Fehler, die Maastricht-Kriterien massiv zu überschreiten und wir müssen zwar nicht mit Geldgeschenken, sondern nur mit Krediten aushelfen. Und dann beklagt sich ein Kapazunder darüber, daß wir denselben Fehler vermeiden wollen, indem wir unsere auch gegebene Schuldenpolitik einbremsen? Das verstehe, wer kann, ich nicht!

Ob das Einbremsen gefährlicher Schuldenpolitik verantwortungsvoll ist, das zu entscheiden, überläßt der Kapazunder auch anderen, nein, jeden von uns alleine.

Vielleicht sollten wir in diesem Zusammenhang nicht angebliche Geldgeschenke an andere kritisieren, sondern uns eher die Frage stellen, ob das Sparen bei den Familien unter gleichzeitigem Verzicht auf Studiengebühren die richtige Politik ist.

Vorsicht!

der echte Cicero wurde geköpft.

 
12

Umfrage

AnmeldenAnmelden