Das griechische Staatsdefizit hat sich zu Jahresbeginn ausgeweitet. Die Ausgaben übertrafen die Einnahmen in den beiden ersten Monaten um gut eine Milliarde Euro, teilte das Finanzministerium am Freitag in Athen mit. Das entspricht einer Defizitquote von neun Prozent. Grund dafür sind schrumpfende Einnahmen: Sie fielen um 9,2 Prozent auf knapp acht Milliarden Euro, während die Ausgaben gleichzeitig um 3,3 Prozent zulegten.
Das hoch verschuldete Griechenland will sein Staatsdefizit in diesem Jahr auf 7,4 Prozent senken. 2010 lag es bei 9,4 Prozent. Das Ziel ist wegen der Wirtschaftskrise schwer zu erreichen. Dem Land droht das dritte Rezessionsjahr in Folge.
(APA)
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