23.05.2013 16:57 Merkliste 0

Irland erwartet Entgegenkommen der EU

13.03.2011 | 20:48 |   (DiePresse.com)

Der irische Premier Enda Kenny will eine ähnliche Behandlung seines Landes wie Griechenland. Er wünscht eine Zinssenkung und mehr Hilfe für die angeschlagenen Banken.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Mehr zum Thema:

Irland pocht im Streit um die Schuldenkrise unverändert auf ein Entgegenkommen der Europäischen Union. Der neue irische Ministerpräsident Enda Kenny zeigte sich am Sonntag zuversichtlich, auf dem EU-Gipfel am Monatsende die angestrebte Senkung der Zinsen für Hilfskredite der Union zu erreichen. Bei dem Treffen der 17 Staats- und Regierungschefs der Euro-Länder am Freitag in Brüssel hatte er noch eine Abfuhr erhalten. In einem Interview mit dem Sender RTE machte Kenny zugleich deutlich, dass sein Land von Brüssel mehr Hilfe im Umgang mit den schwer angeschlagenen heimischen Banken erwartet.

Irland will eine ähnliche Behandlung wie Griechenland, das von der EU im Gegenzug für eine Erhöhung der Privatisierungen eine Zinssenkung bekommt. "Es ist nicht nur der Zinssatz, es geht um Flexibilität in anderen Bereichen. Was die Bankenstruktur angeht, brauchen wir ebenfalls Unterstützung", sagte Kenny.

Mehr Hilfe für Banken als geplant

Irland hat von EU und Internationalen Währungsfonds (IWF) ein Rettungspaket über 85 Milliarden Euro erhalten. Dafür muss das Land seine Banken einem weiteren Stresstest unterziehen, dessen Ergebnisse zum Monatsende erwartet werden. Es wird befürchtet, dass die Institute deutlich mehr Hilfen brauchen als die bisher erhaltenen Staatsgelder von mehr als 46 Milliarden Euro. Die neue irische Regierung will von der EU mehr Zeit für die Sanierung der Bankenbranche und mehr Hilfe, damit die Geldhäuser die Kapitalanforderungen erfüllen können.

Andere EU-Länder stoßen sich insbesondere an der niedrigen Unternehmensteuer in Irland. Kenny wollte sich in den Verhandlungen mit seinen Kollegen aus den anderen Euro-Ländern nicht darauf verpflichten lassen, dass Irland zu einer Angleichung der Bemessungsgrundlage für die Unternehmenssteuer in der EU bereit ist. Daher soll das Land nun bis zum EU-Gipfel am 24. und 25. März Zeit haben, eine Gegenleistung für eine Zinssenkung anzubieten.

(Ag.)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr zum Thema:

Mehr aus dem Web

Mehr auf DiePresse.com

163 Kommentare
 
12 3 4
1 0

wahrscheinlich ist selbst unseren Politiks bereits bewusst,

das wir Griechenland gar nicht unähnlich sind, und erhoffen sich die gleichen Hilfen, wenn bekannt wird welch Schulden wir in Wahrheit längst haben ?!

Die Frage aber ist: WER bzw WELCHES Land wird uns denn wirklich helfen können; ausser WIR das Volk selbst , indem man diese Versagertruppe endlich und für sehr lange Zeit abwählt ?!

Wann begreift das einfach gehaltene Volk endlich, das es von insbesondere Banken an der Leine gehalten wird und dafür auch weiterhin bluten wird müssen ?

2 0

kommt doch auch unseren schwarzen banken zugute!

denn die müßten sonst den ausfall selbst tragen!
das ist einer der gründe warum der pröll soviel steuergeld hergibt!
die raika wird wohl auch mitschneiden!

"Es reicht!"

Wo ist der Hr. Molterer, wenn man ihn mal braucht?

0 0

Re: Wo ist der Hr. Molterer, wenn man ihn mal braucht?

wohl am in Gold gerahmten WC in Brüssel, welche von sämtlichen Nettozahlern (und wohl betrogener EU-Wähler) ja erst ermöglicht wurden ?!

Gast: gasti
14.03.2011 15:53
1 2

und

wer von euch hat schwarz oder rot gewählt? hm? Jeder der sich hier aufregt und SPÖVP gewählt hat sollte die Schnauze halten!

Das sind doch nur ein Wenig über 3.000€ pro Person!

Das muss es den Österreichern doch wert sein!

Wobei, die Politiker sind wahrscheinlich immun oder so irgendwas, die zahlen da nicht mit. Damit wird es halt ein wenig mehr sein, pro Nutzmensch (dummem Normalbürger).

Gast: toni Hintersailer
14.03.2011 15:34
2 1

Ja ja

sagt unser Blöd lächelnder Bk Faymann
- er muß es nicht zahlen!

Gast: immer wenn er Pillen nahm
14.03.2011 15:29
2 0

Hauptsache

wir sind auch dabei
bei den GELDGEBERN!!

Gast: Hotelerbe
14.03.2011 14:38
3 0

Der Bürger hat weniger zu melden, als unter dem Kaiser

Aber so langsam merkt es jeder.

Gast: Bazi
14.03.2011 13:45
3 0

Prognose

Den EURO wird es nur noch so lange geben, wie Länder wie Österreich, Deutschland und andere Nordländer dafür zahlen und das wird so lange dauern, bis von dort alle privaten Sparguthaben, Lebens- und Rentenversicherungen in Richtung Süden abgeflossen sind oder im schwarzen Loch der internationalen Finanzcasinos verschwunden sind. Wenn dann alles verfrühstückt ist, wird der EURO abgeschafft.

Re: Prognose

ja, echt ganz tolles "Friedensprojekt"...


Gast: nawassolls
14.03.2011 12:47
3 0

spekulanten werden gestützt, der sozialstaat und die staaatlichen pensionen müssen daher kaputt gespart werden.

Spekulanten und geldhaie in den casinobanken müssen von den steuerzahlern gerettet werden. wo bleiben die volksabstimmungen?Faymann(SPÖ) versprach immer- die verursacher müssen die finanzkrise bezahlen nicht die arbeitnehmer! na wer zahlt nun? nur die steuerzahlenden asvg arbeitnehmer werden zur Kassa gebeten. ein spekulantenhilfspaket jagt das andere, täglich werden neue horrormeldungen aus der EU gemeldet und faymann freut sich über den österreichischen Beitrag v. 25 Milliarden Euro. die asvg Pensionen werden massiv verschlechtert und da es nur mehr nach dem willen der finanzmärkte geht, sollen die menschen länger arbeiten , mehr steuern zahlen, weniger oder gar keine pensionen mehr bekommen und am besten sollen sich die arbeitnehmer mit 65 oder 70 wenn es nicht mehr geht, in den abgrund stürzen. wann wachen die gewerkschafter auf, oder ist man man mit der SPÖ Lobbypartei oder den kapitalmärkten so verbunden, dass man auch nichts mehr tun kann.
Es ist einfach unglaublich, dass die politik in so kurzer zeit, jahrzehnte aufbauarbeit und sozialem wohlstand kaputt macht. faymann lächelt u. gusenbauer ist nun der beraterexperte in kasachstan und die eu finanzlobby kann fuhrwerken wie immer. verzocken, verspekulieren alles wurscht. Man kann sich dann ohne probleme sowieso die steuergelder von der politik abholen. als kleines dankeschön können dann die finanzlobbys über die medien noch ihre schmutzigen beschimpfungen gegen den sozialstaat und staatlichen pension loswerden.

0 0

Re: spekulanten werden gestützt, der sozialstaat und die staaatlichen pensionen müssen daher kaputt gespart werden.

leider begreifen genau das die wenigsten, da erfolgreich mittels angeblicher Sozialleistungen (welche allerdings meist unterm Strich ein fettes Minus ergeben) dazu erzogen werden !
SO manche freuen sich halt wenn sie 20.- Wohnbeihilfe bekommen, die Mieten für die Gemeindewohnung aber doppelt soviel ausmacht. Schlissendlich war und ist man ja auch weiterhin daran interessiert die Gesamtschule einzuführen, um wenigstens das Rechnen damit weiterhin ausblenden zu können.


Gast: Hans im Glück
14.03.2011 12:25
3 0

Durch Höhere Gewalt (Erdbeben in Japan) kommt diese Meldung nur bei wenigen an.

Würden alle begreifen was da läuft.

Müsste man die Sanierung des österreichischen Parlaments etwas verschieben...

Gast: radius
14.03.2011 12:04
2 0

5 % davon werden uns durch das wegweisende Sparpaket gerade abgenommen.

Das heißt wir brauchen 20 Jahre um das abzubezahlen. Jeder Bürger (vom Säugling bis zum Greis) hat nun neben den eigenen Schulden um 3100 Euro mehr Schulden.

Dafür darf jetzt Griechenland um 1 % weniger Zinsen für das geborgte Geld bezahlen, nachdem unser Rating bald gesenkt werden wird, steigen auch die Zinsen für die Schulden, die wir für Griechenland machten. Was für ein toller Gewinn, Herr Faymann. Sie sind nicht mehr mein Bundeskanzler. Ich erkenne Sie nicht mehr an.

4 0

Es gibt nur eine Lösung!

Strache muss Bundeskanzler werden. Die Weicheier in Wien schenken die Gelder der östrr. Steuerzahler an die Nichtstauger!

0 0

Re: Es gibt nur eine Lösung!

völlige Zustimmung ! denn schlechter kann es eigentlich niemand mehr machen !

Ein Strache war entgegen des Faymanderl ja aber auch einst selbst Arbeiter, der eben die Probleme des einfachen Volkes versteht, deren sich diese längst abgehobene Truppe ja gar nicht mehr bewusst ist.

Mein Traum wäre, würde die FPÖ sogar unter Strache als BK die absolute erreichen, um sich dann beweisen zu müssen !!!!!!
Schlimmer geht es ja wohl eigentlich nicht mehr; wäre allerdings eine wohltuende Wende !

Gast: Histi
14.03.2011 11:26
4 0

Eine unfassbare...

...Unverschämtheit, die sich unserer Politiker da wieder auf unserer Kosten leisten. 25 Mrd. werden der Bande in Brüssel einfach so zur Verfügung gestellt und wir ersticken an Steuererhöhungen und Preistreiberei!

In der EU

erhält man

a) großzügige Steuermittel und Unterstützung wenn man lügt, betrügt, verschwendet, unfähig ist und über seine Verhältnisse lebt

wird man

b) bestraft mit hohen Steuern und Abgaben, wenn man fleissig arbeitet, für sich und seine Familie vorsorgt und spart.

Wen wundert es da noch, wenn immer mehr ins Lager der unfähigen, Lügner, Betrüger, Diebe und Verschwender wechseln.

Unmoralisches Handeln wird (von der mittlerweile Mehrheit an unmoralischen Politikern) belohnt, moralisches, fürsorgliches Handeln von diesen Verbrechern bestraft.

Weit sind wir gekommen. Pfui Teufel.

Gast: gast
14.03.2011 09:39
2 0

25 MILLIARDEN OYRO !



DAS MUSS MAN SICH EINMAL IM GELDTASCHL ZERGEHEN LASSEN !

ALS MINUS, NÄMLICH !

Gast: deep fall down
14.03.2011 09:09
2 0

EU-Rettungsschirm: Österreich trägt 25 Mrd. Euro

montags morgen darf man sicher sarkastisch fragen.
wer springt den mit diesem 440er Rettungsschirm eigentlich ab?

ach ja

wie glücklich wir dabei noch seien mussten in der krise, dass wir im euro sind, denn sonst wär es uns ja fürchterlich ergangen. wohl genauso wie den dänen und schweden denen ist nämlich genau nix passiert. die ganze welt hätte sonst wohl ausgerechnet gegen den ATS spekuliert wie die jahrzehnte davor oder?

Gast: aiokawa
14.03.2011 00:00
4 0

ein ungeheuerlicher skandal!


grundfalsche finanzpolitik.
ein unentschuldbarer raubzug.
katastrophale fehlentscheidungen.

ist die merkel jetzt pressesprecher von der eu?

wer ist verantwortlich für dieses desaster?
ich will sein gesicht sehen, und seinen namen.

Antworten Gast: mysterium
14.03.2011 08:46
2 0

Die Organisierte Kriminalität.


Antworten Antworten Gast: Baldur
14.03.2011 13:40
2 0

Re: Die Organisierte Kriminalität.

Ostküstenbankster,

....früher hat man diese auch noch beim richtigen Namen nennen dürfen.

 
12 3 4

Hobbyökonom